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Was hält ihr von Organspenden?
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Sethos_der_Erste
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Anmeldungsdatum: 15.07.2006
Beiträge: 695
Wohnort: Halle

BeitragVerfasst am: 14 Aug 2006 - 11:54:26    Titel:

Natürlich sind Organe unverkäuflich. Dennoch bietet man sie durch den Besitz eines Spendeausweises ja regelrecht an. Menschen die z.B. kaum Geld haben könnten durch Organspenden ihr Portmone aufbessern und z.B. mal was anderes als Brot essen. Für 10 € wöchentlich gäbe es viel mehr Spender. Es würde einen Vorteil hervorbringen können. Wie bei der Blutplasmaspende auch. Die Anzahl der Spender ist beachtlich. Täglich ist der Saal voller Spender. Die 16 € für die Spende locken eben. Auf diese Art und Weise hat der Spender eben auch was von. Ich sehe darin kein Problem.
Hyperion
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Anmeldungsdatum: 09.02.2006
Beiträge: 623

BeitragVerfasst am: 14 Aug 2006 - 20:16:36    Titel:

Das einzige Problem ist, dass Reiche ihren ganzen Körper beerdigen können, oder sich womöglich Mausoleen bauen, die Armen hingegen nicht die entsprechende Möglichkeit haben.
Wanderfalke
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Anmeldungsdatum: 01.08.2006
Beiträge: 127

BeitragVerfasst am: 14 Aug 2006 - 21:23:59    Titel:

ich habe den ganzen Thread nicht vollkommen durchlesen - nur überflogen. Aber hier taucht immer wieder auf:

"Was nützen mir meine Organe nach dem Tod - tot ist tot."

Nunja - da liegt ja in gewisser Weise das Problem. Die Organe sind nunmal nutzlos, wenn der Spender tot ist. Das Witzige an der ganzen Sache ist ja, dass der potentiell Spendende noch lebt. Er wird künstlich am Leben erhalten.

Erst nach der Diagnose: Hirntod ist es gestattet Organe zu entnehmen.
Und wenn man sich die Methoden ansieht, die zur Hirntoddiagnose führen, so wird man sich wundern, wie primitiv diese doch sind. Dass alle Diagnosen in dieser Hinsicht stimmen, ist also stark zu bezweifeln.

Wenn also noch eine Art Bewusstsein vorhanden ist, ist es fraglich, ob es sinnvoll ist dann zu töten.

Wollt ich nur mal reinwerfen..

Smile
WhiteJoker
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Anmeldungsdatum: 12.08.2006
Beiträge: 91
Wohnort: ~Niedersachsen~

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2006 - 11:20:12    Titel:

Also ich habe einen organspendeausweis, und in diesem auch drin stehen, dass ich nach meinem Tod alle meine Organe die benötigt werde spende. Meine Eltern sind auch dagegen , und zwar aus dem Grund, dass sie Angst haben ihnen könnten Organe entnommen werden, während sie noch leben.
Ich denke dagegen kann man eine Sache halten. Lieber bin ich wirklich Tod wenn ich in mein Grab komme , weil meine Organe entnommen worden, als dass ich nur Scheintod war und plötzlich in nem kleinen Holzkasten unter der Erde aufwache ^^.
Aber das ist nicht der Grund gewesen warum ich mir einen Organspendeausweis geholt habe. Sondern.. wenn ich Tod bin, bringen mir meine Organe nichts mehr , aber anderen die dadurch vielleicht Leben können, oder ein besseres Leben führen können. Ein Leben das ich dann gehabt habe, gesund und ohne Einschränkungen. Und das gönne ich ehrlichgesagt jedem. Egal wer er ist!
M.f.g. Joker Twisted Evil
~~Vicky~~
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Anmeldungsdatum: 04.04.2006
Beiträge: 441

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2006 - 22:46:15    Titel:

Hab auch mal mitbekommen dass so Bestattungstypen Organe "Illegal" rausgenommen haben und Geld dafür verlangt hen. Quasi als Auftrag oder so.

Spätestens nachdem meine Organe drausen sind bin ich Tod. Mach mir keinen Kopf drum ob durch mein Hirn da noch ein bissel Strom fließt oder net.
Gaja
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Anmeldungsdatum: 23.08.2006
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 24 Aug 2006 - 08:35:35    Titel:

mhmm hat folgendes geschrieben:
ausserdem habe andere horrorgeschichten von paar freundinnen gehört, man kann angeblich von einer organhandelmaffia auch gettötet werden und die organe werden verkauft.
Entschuldige, jetzt musste ich mal laut lachen ...

Öhm *grübel* soll das heißen, die Organmafia hält sich soweit ans Gesetz, dass sie nur diejenigen abmurkst, die nach ihrem Ableben sowieso Organe spenden wollen? Hhhmmm, hätt ich denen gar nicht zugetraut. Cool

Neee, mal im Ernst - den unwahrscheinliche Fall, von der Organmafia eingesackt zu werden mal außer Acht gelassen - ich finde, Organspenden sind was richtig Gutes und meiner Meinung nach könnte es gesetzlich auch gern so geregelt werden, wie es in anderen Teilen der Welt ja auch ist - nämlich dass entnommen werden darf, solange nicht zu Lebzeiten wiedersprochen wurde.

Natürlich hat jeder das Recht, das anders zu sehen und seine Organe mit ins Grab zu nehmen, aber ich habe mich schon öfter mal gefragt, was wohl wäre, wenn eines meiner beiden Kinder oder mein Mann ein Organ bräuchten und sie nur dank einer Transplantation überleben könnten. Würde ich und jeder andere in dieser Situation sich nicht wünschen, dass es jemanden gibt, der einfach "passt" und denen, die mir am Herzen liegen so das Leben gerettet werden kann?

Daraus resultiert (für mich) ganz klar, dass auch ich mich dazu bereit erkläre (schon vor etlichen Jahren) und das ohne Einschränkung sowohl was die Organe angeht, als auch den Empfänger (wenn ich es denn bestimmen könnte was aber hoffentlich niemals möglich sein wird).

Und wenn es ein Mörder ist, der meine Organe bekommt? Nun - ich glaube daran, dass früher oder später für alles was ich tue eine Soll/Haben-Rechnung erstellt wird (ich meine das jetzt nicht als "Jüngstes Gericht" oder sowas sondern einfach als Ergebnis auf das Gesetz von Aktion und Reaktion, das kann gern auch schon morgen seine Folgen nach sich ziehen, oder in zehn Jahren, im nächsten Leben - wann auch immer ...) von daher wird auch der Mörder das Ergebnis seines Tuns entsprechend quittiert bekommen - was aber nicht in meinem Aufgabenbereich liegt ...

So lange unsere Rechtslage ist, wie sie ist, hat ja jeder die freie Entscheidung und jede davon ist für den Einzelnen richtig - man sollte halt nur ab und an mal überdenken, unter welchen Gesichtspunkten man seine Entscheidungen trifft.

Viele Grüße,
Gaja
_leila_
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 174
Wohnort: Oberbayern

BeitragVerfasst am: 13 Sep 2006 - 18:02:22    Titel:

Als ich werde meine Organe nach meinen Tod spenden. Hab auch einen Organspendeausweis.

lg
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