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Vorbereiten auf das Jura-Studium
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jacen
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Anmeldungsdatum: 11.08.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2006 - 01:26:39    Titel: Vorbereiten auf das Jura-Studium

Hallo Razz
Ich bin neu hier im Forum und vor kurzem habe ich darüber nachgedacht, Jura zu studieren. Ich werde in den nächsten Jahren gründlich darüber nachdenken, ob es das richtige Studium für mich ist. Wie auch immer .. nun zu meiner Frage. Zum Jura Studium gehört ja auch eine menge Auswendiglernen. Ich bin noch ein Jahr in der Schule und dann ein Jahr Zivildienst. Ich dachte, ich könnte in diesen zwei Jahren schon mal etwas "vorauslernen" .. einfach nur schon mal Gesetze auswendig lernen, dass man später beim Studium machen muss.
Wie findet ihr diese Idee?
Antworten wären nett Smile
muhkuehchen
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Anmeldungsdatum: 19.04.2006
Beiträge: 103

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2006 - 01:30:14    Titel:

Wenn du mit dem BGB durch bist, meldest du dich wieder *g*
Sorry aber halte diese Art von Lernen für nicht sinnvoll - setz dich doch lieber in Vorlesungen rein und guck ob es dir liegt und danach hol dir Anfängerliteratur. Finde ich den besseren Weg
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1205
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2006 - 01:45:12    Titel:

Jo guck dir erstmal ein paar Vorlesungen und vielleicht ein paar Gerichtsverhandlungen an.

Gezielt auswendig lernen halt ich für unsinnig. Du wirst bei den Fallbearbeitungen ohnehin immer wieder auf die wichtigsten Normen stoßen, die man später fast schon herunterbeten kann.

Vielleicht lohnt sich ne Überlegung wie man das Studium finanziert.
Selbst wenn de einer der Fitesten sein solltest brauchst de wohl 3.5 Jahre bis zum ersten Staatsexamen und danach nochmal zwei bis zum Rechtsanwalt.
Recht komisch
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Anmeldungsdatum: 22.07.2005
Beiträge: 1956
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2006 - 01:50:31    Titel:

Vielleicht sollte man nochmal deutlich klarstellen, daß das Auswendiglernen von Gesetzestexten nicht Gegenstand des Jura-Studiums ist. Die kann man, auch in Klausuren, jederzeit nachschlagen; vielmehr geht es um gesetzliche Systematik, Normzweck usw., also um Wissen und Verständnis dessen, was nicht "einfach so" im Gesetz steht (mE gilt hier: je mehr man verstanden hat, desto weniger muß man auswendiglernen). Deswegen bleibt, quasi indirekt, auf Dauer eine gewisse Vertrautheit mit den Gesetzen selbst natürlich nicht aus. Daß man da aber vor Studienbeginn schon erhebliche Vorarbeit leisten kann, ist ziemlich zweifelhaft.

Es bliebe aber (und das soll keineswegs vorwurfsvoll klingen), sich vielleicht schon allgemein darüber zu informieren, was einen genau im Studium erwartet.
Einen ersten Überblick kann man sich zB hier verschaffen:
http://www.jura.uni-tuebingen.de/reichold/erstsemester/index.htm
jacen
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Anmeldungsdatum: 11.08.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2006 - 01:55:34    Titel:

Vielen Dank für die Antworten!
Ich habe bloß gedacht, dass das Jura Studium auch viel mit Auswendiglernen zu tun hat. Aber jetzt, wo ihr mir sagt, dass es mehr um Systematik geht, habe ich meine Meinung geändert. Ich vergesse besser die Idee, mich durch Auswendiglernen vorzubereiten. Aber ich werde in den nächsten Wochen Gerichtsverhandlungen besuchen gehen.

Über die Finanzierung habe ich mir noch nicht viele Gedanken gemacht. Am Anfang werden mir meine Eltern bestimmt helfen. Und ich werde mir wohl eine kleinen Job suchen müssen. Mal schauen, ich werde mich noch später genauer zur Finanzierung informieren..

Danke an Recht komisch für den Link. Ich werde mir das mal durchlesen.
Thali1
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 314
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2006 - 19:54:19    Titel: verständnis

Hallo,

das systematische Verständnis des juristischen Lehrstoffs ist letztlich das alles entscheidende. Allerdings ist die zugrundeliegende Stoffmenge von erheblichem Umfang. Es bedarf also einigen Semestern engagierten Lernens, um Fälle, wie sie in der Rechtspraxis vorkommen, lösen zu können und man muß also später motiviert und strukturiert an die Sache herangehen.
Als Schüler und Zivi kann man sich dem natürlich nicht entsprechend widmen.
Gerichtsverhandlungen zu besuchen macht aber bereits jetzt Sinn, um etwas vom späteren juristischen Berufsbild mitzubekommen und auch, um sich schonmal für`s Studium zu motivieren.
Das Jurastudium ist hingegen recht trocken, das würde ich mir als Schüler oder Zivi jetzt noch nicht geben, für`s Studium bleibt noch genug Zeit.
stenq
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 14 Aug 2006 - 19:52:33    Titel:

geh in die nächste uni_buchhandlung, dort schauste nach nem "alpmann-schmidt" oder "hemmer" skript BGB-AT und nem BGB, die beiden kaufste und sobald du mal ne woche frei hast, stetzt du dich an deinen schreibtisch und versuchst das skript mal so zu lesen und dessen inhalt zu erfassen als ob dich nach ner woche ne klausur über den stoff erwarten würde. wenn du das gemacht hast und am freitag noch spass an der sache "jura" hast gehste wider in die unibuchhandlung und kaufst dir n fallbuch bgb-at (am besten hemmer "40 fälle" oder so heißen die dinger) und nimmst dir 2 tage zeit die teile zu lösen.... hätt ich das gemacht hätt ich net studiert (glaub ich) Wink ... viel spaß und maximale erfolge in unserem schönen fach....
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