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Fragestellung im Strafrecht
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senchens
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Anmeldungsdatum: 03.01.2006
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2006 - 15:39:55    Titel: Fragestellung im Strafrecht

Hallo zusammen,

kann mir jemand sagen, was man bei der Fragestellung : "wie ist das Verhalten des Täters strafrechtlich zu würdigen" genau zu prüfen hat? ist denn dass das selbe wie bei " wie hat sich der Täter strafbar gemacht".
ich weiß viele von euch müssen sich denken wie blöd kann ein Mensch sein und das nicht wissen. habe zur zeit einen riesen blackout.

schon einmal danke an alle im voraus
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1205
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2006 - 20:54:28    Titel:

Ja!
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2006 - 20:56:21    Titel:

Also, ich finde, es gibt eigentlich gar keine blöden Fragen in Jura! Erstrecht nicht, wenn man sich auf Fragestellungen bezieht! Das ist schon sehr wichtig, dass man die richtig versteht, sonst prüft man ja das Falsche... von daher sind die Fragen absolut berechtigt!
Lenore
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Anmeldungsdatum: 12.03.2006
Beiträge: 106
Wohnort: Konstanz

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2006 - 05:14:45    Titel:

Na wenn dir sonst niemand antwortet:
Bei solchen Fragestellungen, wie du sie genannt hast, musst du alles prüfen, was für den Täter in Betracht kommt (außer natürlich wirklich ganz ganz abwegiges oder wenn irgendwas vom Prüfer ausgeschlossen wurde, was dann aber ausdrücklich dransteht). Also auch die Sachen, die du nachher wegen fehlendem Vorsatz oder oder oder verneinst.

Übrigens, die Frage musste jeder mal am Anfang des Studiums stellen. Und diejenigen die behaupten, dass sie das sofort gewusst hätten, dass sind genau die, die behaupten nie zu lernen, aber merkwürdigerweise Tag und Nacht in der Bib hocken - also einfach nur Schwätzer! Ich hoff auf jeden Fall, dass ich dir weiterhelfen konnte!
senchens
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Anmeldungsdatum: 03.01.2006
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2006 - 11:58:33    Titel:

Lenore hat folgendes geschrieben:
Na wenn dir sonst niemand antwortet:
Bei solchen Fragestellungen, wie du sie genannt hast, musst du alles prüfen, was für den Täter in Betracht kommt (außer natürlich wirklich ganz ganz abwegiges oder wenn irgendwas vom Prüfer ausgeschlossen wurde, was dann aber ausdrücklich dransteht). Also auch die Sachen, die du nachher wegen fehlendem Vorsatz oder oder oder verneinst.

Übrigens, die Frage musste jeder mal am Anfang des Studiums stellen. Und diejenigen die behaupten, dass sie das sofort gewusst hätten, dass sind genau die, die behaupten nie zu lernen, aber merkwürdigerweise Tag und Nacht in der Bib hocken - also einfach nur Schwätzer! Ich hoff auf jeden Fall, dass ich dir weiterhelfen konnte!



danke, Du hast mir echt weitergeholfen
Thali1
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Anmeldungsdatum: 24.02.2006
Beiträge: 314
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2006 - 17:54:21    Titel: Prüfung

Hallo,

Du solltest immer so viele Delikte, wie möglich prüfen. Also auch z.B. Hausfriedensbruch bei einem in die Wohnung eindringenden Vergewaltiger oder z.B. die Sachbeschädugung hinsichtlich des T-Shirts bei einem Mord mit einem Messer, auch wenn das für Erstsemester etwas kurios klingen mag.
Die "Kleindelikte" treten auf dem Wege der Gesetzeskonkurrenz später zurück, im Strafausspruch dürfen sie auf keinen Fall erwähnt werden. Im GA gehören sie aber berücksichtigt.
Lenore
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Anmeldungsdatum: 12.03.2006
Beiträge: 106
Wohnort: Konstanz

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2006 - 18:31:39    Titel:

Wobei man so Sachen wie mit dem TShirt natürlich nur kurz macht Wink
senchens
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Anmeldungsdatum: 03.01.2006
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 14 Aug 2006 - 00:18:36    Titel:

danke an euch alle!

wie ist es eigentlich, wenn jemand von sich aus selbst anbietet, eine straftat zu begehen, nach dem er von seinem bekannten etwas erzählt bekommen hat (A erzählt B von seinem Problem und B will und könne dieses Problem lösen)
Strafbarkeit von B: könnte das Beihilfe oder was ganz anderes?
Strafbarkeit des A: vielleicht Anstiftung oder mittelbare Täterschaft?
Recht komisch
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Anmeldungsdatum: 22.07.2005
Beiträge: 1956
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 14 Aug 2006 - 03:08:23    Titel:

Klingt erstmal nach einem Fall von § 30 II StGB.
Lenore
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Anmeldungsdatum: 12.03.2006
Beiträge: 106
Wohnort: Konstanz

BeitragVerfasst am: 14 Aug 2006 - 11:16:03    Titel:

also ich denk B ist schon mal Täter und A möglicherweise, je nach Argumentation, Anstifter.
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