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wohin ja wohin....
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Augustulus
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 154

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2006 - 15:53:31    Titel:

Ein grosses Plus an Tübingen ist die ausgezeichnete juristische Bibliothek, die es dort gibt. Alles ist in Datenbanken dokumentiert und die Auswahl ist wohl so ziemlich eine der besten. Wink
Kid_A
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Anmeldungsdatum: 11.07.2006
Beiträge: 210

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2006 - 15:54:13    Titel:

Oetzi hat folgendes geschrieben:
Ob das niveau tatsächlich so viel besser ist als anderswo an diesen Unis?
Ich kann's mir nicht wirklich vorstellen?

Nein, ist es auch sicher nicht..

Mal abgesehen davon hilft es dir wenig, wenn du ein schlechtes Examen hast, aber an einer vermeintlichen bayerischen Eliteuni studiert hast.
Solar
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Anmeldungsdatum: 20.12.2005
Beiträge: 59

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2006 - 18:08:42    Titel:

Kid_A hat folgendes geschrieben:
Nein, ist es auch sicher nicht..

Mal abgesehen davon hilft es dir wenig, wenn du ein schlechtes Examen hast, aber an einer vermeintlichen bayerischen Eliteuni studiert hast.


Wie gesagt, deshalb soll er ja auch dort studieren und vor dem Examen wechseln - machen viele so.
Und die Unis haben nicht aus Jux und Dollerei mit Abstand die beste Bewertung in den Rankings bekommen, möchte ich mal so nebenbei anmerken. Fakt is allerdings, dass bereits das Studium schon etwas anspruchsvoller is (Vergleicht man den Studienablauf und die Klausuren/Hausarbeiten mit anderen Universitäten in anderen Bundesländern). Habe einige Beispiele aus meinem persönlichen Freundeskreis (ungeachtet der besagten Notenspiegel), die in Freiburg und Tübingen absolute Durchschnitssstudenten waren (6 Punkte im Schnitt) und dann nach Rheinland-Pfalz und NRW gewechselt und dort ein Staatsexamen von 9 und mehr Punkten gemacht haben und die absoluten Überflieger waren.

Deswegen wird man aber nicht zwangsweise an anderen Unis schlecht ausgebildet, das will ja auch keiner behaupten! Nur: Warum sollte man sich mit einer (und das steht außer Frage) weniger guten Ausbildung zufrieden geben, wenn man die beste haben kann. Allein was die Bibiotheken in den drei genannten Unis bieten (und das ist für Jura leider ein enorm wichtiger Punkt), sticht schon ziemlich heraus.

Also da gibts wenig dran zu deuteln, das is unterm Strich wie mit dem Abitur - auch in BaWü und Bayern am schwersten, so is das nunmal. Dafür bist du da aber eben auch besser ausgebildet.
Daher mein Rat weiterhin:
Im Süden studieren und woanders Examen schreiben. Somit hat man in jeder Beziehung gewonnen.
Thomas123
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Anmeldungsdatum: 27.03.2006
Beiträge: 157

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2006 - 18:39:35    Titel:

Solar hat folgendes geschrieben:

Wie gesagt, deshalb soll er ja auch dort studieren und vor dem Examen wechseln - machen viele so.
Und die Unis haben nicht aus Jux und Dollerei mit Abstand die beste Bewertung in den Rankings bekommen, möchte ich mal so nebenbei anmerken. Fakt is allerdings, dass bereits das Studium schon etwas anspruchsvoller is (Vergleicht man den Studienablauf und die Klausuren/Hausarbeiten mit anderen Universitäten in anderen Bundesländern). Habe einige Beispiele aus meinem persönlichen Freundeskreis (ungeachtet der besagten Notenspiegel), die in Freiburg und Tübingen absolute Durchschnitssstudenten waren (6 Punkte im Schnitt) und dann nach Rheinland-Pfalz und NRW gewechselt und dort ein Staatsexamen von 9 und mehr Punkten gemacht haben und die absoluten Überflieger waren.

Deswegen wird man aber nicht zwangsweise an anderen Unis schlecht ausgebildet, das will ja auch keiner behaupten! Nur: Warum sollte man sich mit einer (und das steht außer Frage) weniger guten Ausbildung zufrieden geben, wenn man die beste haben kann. Allein was die Bibiotheken in den drei genannten Unis bieten (und das ist für Jura leider ein enorm wichtiger Punkt), sticht schon ziemlich heraus.

Also da gibts wenig dran zu deuteln, das is unterm Strich wie mit dem Abitur - auch in BaWü und Bayern am schwersten, so is das nunmal. Dafür bist du da aber eben auch besser ausgebildet.
Daher mein Rat weiterhin:
Im Süden studieren und woanders Examen schreiben. Somit hat man in jeder Beziehung gewonnen.


Sry, aber meiner Meinung nach stimmt dein Statement vorne und hinten nicht. Das Leute im Studium im Mittelfeld herumklettern und beim Staatsexamen mit Prädikat herauskommen ist keine Seltenheit, da sich viele in der Vorbreitung erst _richtig_ mit dem Stoff beschäftigen.
Ich habe an drei Universitäten studiert und kann daher einen fundierten Vergleich liefern. Dieses "Elite"-gehabe ist zu einem gewissen Anteil nur heiße Luft. Zur besten Jura-Bibliothek an staatlichen Unis wurde zB vor drei Jahren Mainz gewählt. Die Heidelberger Bib ist ne Katastrophe. Und selbst wenn deine Auffassung zutreffen sollte, sind die Schlüße die du daraus ziehst Quatsch. Was bringt es wenn du vor dem Staatsexamen nochmal die Uni wechselst. Erstens kannst du dir dann nochmal große Teile des Öffentlichen Rechts reinziehen und zweitens wär das Einzige was du einem Personaler damit suggerierst, dass du dich vor einem vermeitlich schwerern Examen gedrückt hast. Das in Bayern das Abitur schwieriger ist, werden einem die Bayern wohl noch in 10 Jahren vorhalten, aber auch hierfür gilt: durch ständige Wiederholung wird ein Argument nicht plausibler. Mittlerweile gibt es fast in jedem Bundesland das Zentralabi. Auf die meisten Rankings kann man zudem ABOLUT pfeifen. Manche gehen nach der Meinung nach Studenten, manche danach, wo Profs ihre Kinder studieren lassen würden, andere gehen zum Ranking in die Bib holen 10 Studis heraus, stellen denen Fachfragen und bewerten danach die Qualität der Uni. Und das du hier auch noch behauptest "es steht ausser Frage, dass an den Elite-Unis die Ausbildung besser ist" bringt es wohl auf die Palme. Die Ausbildung in Jura ist fast immer so gut wie der Student der sie in Anspruch nimmst. Und wenn du selbst noch nicht andere Erfahrungen gemacht hast und alles mit den Erfahrungen irgendwelcher Freunde begründest, solltest du davon Abstand nehmen anderen auch noch Ratschläge erteilen.
Mein IPR-Prof, der selbst in Harvard studiert hat und sehr leistungsorientiert ist, hat schon Studenten aus Bayern und BaWü nach Hause geschickt mit der Begründung, dass er ihnen nichts mehr beibringen konnte. Was bedeutet, sie waren so eingebildet, dass sie einfach unausstehlich waren. Ich denke, dass dies eher eine Konsequenz aus der Ausbildung von "ELite-Unis" ist, als eine wirklich bessere Ausbildung. Da sitzt man zB in Heidelberg im Hörsaal und bekommt von jedem zweiten Prof gesagt "Ihr seid ja die Elite Deutschlands". Das Problem dabei ist, dass viele dies auch noch glauben. So auch an der ausländ. Uni an der ich letztes Jahr war, dort konnten manche vor hohen Nasen kaum noch laufen und am Ende hatten sie gerad maln Schein mit einmal befriedigend und der Rest mit ausreichend. Abgrechnet wird eben immer am Ende.
Solar
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Anmeldungsdatum: 20.12.2005
Beiträge: 59

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2006 - 20:24:05    Titel:

Na klar is dieses Elite-Uni-Gehabe kompletter Schwachsinn, das wollte ich damit ja auch nich vermitteln.
Ich kenne einige Leute, die bereits Staatsexamen gemacht haben, so is das nu nich. Und diese drei, die ich kenne, die den enormen Anstieg durchgemacht haben, stechen hier eben raus, denn alle anderen sind zwar teilweise besser, teilweise schlechter geworden, jedoch nicht plötzlich abgegangen wie ne Rakete.
Das Zentralabitur ist ein Mythos und leider Gottes noch lange nicht überall angeglichen. Zwar ist das so gedacht aber eben nicht konsequent durchgesetzt (Und selbst wo es durchgesetzt wird, hat es meist erst in einigen Jahren Auswirkungen).
Im Übrigen eher zum negativen, denn wies scheint werden in BaWü seit der letzten Reform auch eher "bessere" Ergebnisse erreicht als zuvor, scheint also leichter zu werden. Nunja, ich wollte aber nicht die Studenten in BaWü oder Bayern besser stellen, (wenn dann bezog sich das ohnehin nur auf die Unis), daher weiß ich nicht weshalb ihr euch alle so angegriffen fühlt.
Is ja auch egal, das is ne Grundsatzdiskussion, die sich durch alle Instanzen von Schule bis Wirtschaft zieht und bei der niemand nachgeben will... man bekommt eben nich gerne gesagt, dass man irgendwas leichter erreicht hat als jemand anders. Ebenso gerne nimmt man mit Vorliebe an, dass mans schwerer hat als andere.

Richtig ist, dass die Studenten an süddeutschen Unis (je nach Fach) dazu tendieren arroganter zu sein als woanders (besonders in Jura) aber richtig ist auch, dass das in z.B. Hamburg auch nicht besser is. Dass das zum kotzen is, seh ich ebenso.

Lasst uns doch aber nunmal nicht den Punkt des Fragestellers nicht aus den Augen verlieren:
Wo soll er hin zum Studieren? Na klar an die Unis mit dem besten Ruf hinsichtlich der Ausbildung. Und da können wir uns nun irgendwelche Diskussionen einfach schlichtweg sparen. Denn den besten Ruf haben diese genannten Universitäten.
Das Argument, dass ein Wechsel vor dem Staatsexamen schlecht ankommt is äußerst dünn - denn wenn darauf wirklich ein Personaler achten würde, dann würd er auch drauf achten, wo man Staatsexamen gemacht hat, was ihr ja selbst bestreitet.
Also nun wollen wir uns mal nich zanken.
Ich bin weiterhin der Ansicht (wobei ich zugebe, dass das in erster Linie auf Berichten in Zeitschriften (renomierte, auch juristische) und Erfahrungen zahlreicher meiner Freunde beruht - ich selbst durfte erst 2 Unis kennen lernen), dass die süddeutschen Universitäten für Jura die bessere Wahl sind.
An dieser Stelle klink ich mich dann auch aus, weil mir diese Diskutiererei um Kaisers Bart hier so langsam zu viel Zeit raubt!
Wink (Ich wollte auch Anfangs nur schnell klarstellen, dass das Staatsexamen im Süden tatsächlich schwerer ist als im Rest des Landes, was sich durch die Notenspiegel einfach beweisen lässt - der Rest ist Ansichtssache und ich akzeptiere durchaus Gegenmeinungen)
Boo
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Anmeldungsdatum: 16.08.2006
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2006 - 20:47:49    Titel:

Hallo,

also, ich bin zwar noch keine Jura-Studentin und kenne auch nicht den Vergleich der verschieden Unis, aber ich würde mal gerne etwas zu dieser Diskussion beitragen.

Karitakan hat hier die Frage gestellt, wo er doch nun Jura studieren sollte???

Ich habe mich selber vor kurzem mit dieser Frage auseinandergesetzt und bin zu dem Entschluss gekommen, dass man wirklich auf keinen hören sollte und einfach an einer Uni anfangen sollte Jura zu studieren.

Meiner Meinung nach kann es gar nicht so einen riesen Unterschied machen. Ich habe mich In FRankfurt am Main beworben und mir haben da total viele von abgeraten und viele meinten es wäre ok.Und so ähnlich war das mit dem Abi...immer dieses Gerede über eine gute Ausbildung.

WEnn man eine ehrgeizige und zielstrebige Person ist, hat man schon mal das Wichtigste überhaupt erreicht.

Ich werde in Frankfurt studieren und die ERfahrung selber machen, wenns mir dann nicht gefällt, kann ich immer noch wechseln. Aber NUR auf andere zu hören ist nicht ok...weil jeder eben anders denkt.hat sich hier ja herausgestellt.


Also Karitakan überleg es dir gut und mach dein Ding.(Karitakan ist ausm Türkischem stimmts?)
Missagh
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Anmeldungsdatum: 11.08.2006
Beiträge: 17
Wohnort: Wesseling nähe Köln

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2006 - 22:45:27    Titel:

hEY BOO
DEIN ARGUMENT STIMMT ABER ICH VERMUTE DAS ES TORTZDEM BESSER IST EINIGE MEINUNGEN EIN ZUHOLEN DENN WENN IMMER ALLES SELBER AUSPORIBIERN WILL KOMMT MANN IN LEBEN NICHT WEIT; SONDERN MAN SOLLTE ANDERE ERFAHRUNG NUTZEN BZW ANHÖREN UM DANN EINE ENTSCHEIDUNG FÜR SICH ZU TREFFEN KLAR IST DANN DIE EIGENE ENTSCHEIDUNG ENTSCHEIDEN ABER ES IST GUT DAS MAN NACHFRAGT DENN MAL LERNT DURCH ANDERE HINZU UND ES IST SCHON RICHTIG DAS MAN WECHSELN KANN ABER JEDE WECHSEL ERFORDERT UMSTELLUNG DES LEBENS (UMZUG ODER FREUNDESKREIS WECHSEL USW....) ALSO SOLLTE MAN EINE WAHL TREFFEN WO MAN NICHT NACH EINIGEN SEMESTERN WECHSELN MUSS SOMIT SOLLTE MAN MAL AUF ANDERE LEUTEN BISSCHEN ZUMINDENST HÖREN
Boo
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Anmeldungsdatum: 16.08.2006
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2006 - 11:32:39    Titel:

ja missagh ich versteh schon, was du meinst. Ich bin auch eine Person, die sich viele Ratschläge von anderen holt, so ist das nicht. Aber in manchen DIngen geht es nun mal nicht, habe ich selber bemerkt.

Mir wurde ganz oft gesagt,,Du willst wirklich JUra studieren-dann viel ERFolg, ist nämlich ziemlich trocken".Und solche AUssagen ghaben mich oft eingeschüchtert, obwohl ich eigentlich weiß, was ich will. Jura kann für den einen total langweilig sein und für den anderen super interessant und kaum trocken. Das wollte ich eigentlich damit sagen.

ZU viele Meinungen sich anzuhören, kann eine Person mehr verwirren, als zuvor.

Lg
Kid_A
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Anmeldungsdatum: 11.07.2006
Beiträge: 210

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2006 - 11:50:56    Titel:

Du hast das richtige gemacht, boo. Smile
Letztendlich ist man doch immer nur noch mehr verwirrt, wenn so viele auf einen einreden und vermeintlich gute Ratschläge geben.
Und du hast vollkommen, recht, so groß sind die Unterschiede bei den ganzen Unis sicher nicht und letztendlich ist es immer doch mehr eine Frage des Geschmacks, wo man am liebsten studieren will.
Wenn du dich in Frankfurt wohlfühlst, spricht wie gesagt absolut nichts dagegen, dort zu studieren - und wie du selbst sagst, wechseln kannst du immer noch.
Boo
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Anmeldungsdatum: 16.08.2006
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2006 - 22:05:47    Titel:

ja kid a...so ist das wirklich Very Happy ich ziehe das jetzt durch, obwohl ich nicht mal weiß, ob jura das richtige für mich ist, aber nur durch die meinung anderer kann ich es schließlich nicht wissen. will später nix bereuen.


lg boo
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