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politische Verhältnisse in der Zeit Jesu
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neele99
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Anmeldungsdatum: 28.06.2005
Beiträge: 734

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2006 - 18:29:33    Titel: politische Verhältnisse in der Zeit Jesu

Hey:) Also ich lese gerade etwas über die politischen Verhältnisse in der zeit in der jesus gelebt hat...hab aber 2 fragen, die ich selber nicht beantworten kann Sad weiß jemand weiter?

-Israel stand seit 37 n. Chr. unter Herrschaft der römischen Besatzung (König Herodes des Großen)
-Trotz ihrer Herrschaft änderten sie die politischen und die rechtlichen Verhältnisse des Landes nicht, sodass Israel jüdisch blieb.
-Nach dem Tod von Herodes gingen seine 3 Söhne nach Rom um die Herrschaft zu erlangen, wobei es bei ihrer Abwesenheit zu Auseinandersetzungen kam.
-Diese Konflikte hatten dann nach und nach ein solches Ausmaß, dass einige Städte niedergebrannt wurden und dessen Einwohner als Sklaven verkauft wurden ( durchgeführt von: Quintilius Varus)
-Land wurde letztendlich auf die 3 Söhne des Herodes aufgeteilt, Archelaos bekam: Judäa, Samaria und Idumäa, Herodes Antipas erhielt Galiläa und Peräa, Philippus regierte über das nördliche Ostjordanland
-War jedoch zu eigensinnig und brutal, sodass er von den Römern 6 nChr. wieder abgesetzt wurde, das Gebiet wurde dann von einem Landpfleger übernommen
- Pontius Pilatus,war bei den Juden sehr unbeliebt: Hatte römische Feldzeichen nach Jersusalem gebracht, Gelder aus der Tempelkasse genommen
-Trotz römischer Besetzung bleib die Gemeinde Jerusalems erhalten: Tätigkeit des Priesters, Rats oder Stadtverwaltungsbehörde wurden nicht angefochten


Warum änderten sie die politischen und rechtlichen Verhältnisse nicht???
Warum gab es Auseinandersetzungen? Im Text steht nur,dass es meist Unruhen in Bezug auf Volkszählungen und Festtagen gab aber das macht bei mir keinen Sinn???
Und was sind römische Feldzeichen ? Danke Smile
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2006 - 19:09:46    Titel:

was postest du das mehrfach?
neele99
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Anmeldungsdatum: 28.06.2005
Beiträge: 734

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2006 - 19:11:04    Titel: !

sorry Sad war keine absicht
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2006 - 19:21:23    Titel:

feldzeichen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Feldzeichen
ich würde das so verstehen als dass die römer das militärwesen in den neu besetzten gegenden nach ihren interessen änderten (z.b. mussten wahrscheinlich auch truppen gestellt werden, u.U. fiel teils auch die gesetzeshütung unter die aufgaben des militärs)

Zitat:
Warum änderten sie die politischen und rechtlichen Verhältnisse nicht???
Die Römer haben die meisten Gebiete sozusagen zu "Vasallen" gemacht, ihnen jedoch viel Eigenständigkeit gelassen.
Beispielsweise blieb ein König an der Macht, musste aber Truppen stellen, Geld an Rom zahlen, sich in der Politik nach Rom richten und eventuell weitere Forderungen erfüllen (Beispielsweise Getreidelieferungen, Nordafrika beispielsweise war die "Kornkammer des Reiches")
All jene Angelegenheiten, die die Römer nicht vorschrieben waren ihnen schlicht egal, man musste nur ihren paar Anweisungen Folge leisten.

Zitat:
Warum gab es Auseinandersetzungen? Im Text steht nur,dass es meist Unruhen in Bezug auf Volkszählungen und Festtagen gab aber das macht bei mir keinen Sinn???
Die König war tot und alle seine Söhne waren ausser Landes, um selbst König zu werden. Es gab also keine politische (und ev. rechtliche) Leitung mehr. gut möglich, dass sich einzelne städte, regionen oder stämme mehr macht sichern wollten, vom "mutterland" abspalten wollten, krieg gegen eine verfeindete Gruppe führten o.Ä.

Zitat:
-Trotz römischer Besetzung bleib die Gemeinde Jerusalems erhalten: Tätigkeit des Priesters, Rats oder Stadtverwaltungsbehörde wurden nicht angefochten
Wie gesagt war es Rom egal, was die besetzten Gebiete noch so taten, solange ihre Forderungen erfüllt wurden. Bis zur Einführung des Christentums war das röm. Reich in religiöser Hinsicht sehr offen, man könnte sagen multi-kulti.
Die Christen hatten vor ihrer "machtergreifung" (welcher kaiser hat das christentum nochmal zur staatsreligion erklärt?) in dieser hinsicht jedoch probleme, da sie sich mW gegen den wehrdienst verwehrten ->sie kamen den römischen forderungen also nicht nach.
murania
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Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 2602

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2006 - 13:09:44    Titel: Re: politische Verhältnisse in der Zeit Jesu

neele99 hat folgendes geschrieben:

Warum änderten sie die politischen und rechtlichen Verhältnisse nicht???
Warum gab es Auseinandersetzungen? Im Text steht nur,dass es meist Unruhen in Bezug auf Volkszählungen und Festtagen gab aber das macht bei mir keinen Sinn???
Und was sind römische Feldzeichen ? Danke Smile


Zu jener Zeit gab es 4 große Gruppen in Israel. Zum einen die Pharisäer, die Sadduzäer und die Essener. Diese 3 Gruppen lebten friedlich und hatten ein Verständnis von ihrer Befreiung, dass diese auf jeden Fall kommt und man daher keine Aufstände und Militäraktionen gegen die Besatzer tun muss. Die 4. Gruppe waren die Zeloten. Diese waren in idweser Hinsicht anderer Meinung. Sie waren in jeder Schicht vertreten und hielten sehr streng an den Gesetzen fest. Diese dachten die Gottesherrschaft müsse man erzwingen und so haben diese aufstände und sowas erprobt. Da sie aber zahlenmäßig weit unterlegen waren und keine ernsthafte Gefahr darstellten, haben die Römer nicht hart durchgegriffen.
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