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Studiengebühren steuerlich absetzen?
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Labus
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Anmeldungsdatum: 28.09.2004
Beiträge: 2598
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2006 - 13:18:53    Titel:

Dazu ein Tipp:

Stell Dich doof und probier es über die Werbungskosten - so oder so. Also wirklich alle ansetzbaren Kosten: Gebühren, Reisekosten, Verpflegungspauschalen, Lerngruppen etc. pp. Das könnte dann folgendes nach sich ziehen:

a) Das FA erkennt es voll an - Glückwunsch, das beudeuted für Dich das meiste Geld.

b) Das FA sagt nein und verschiebt es automatisch in die Sonderausgaben. Dann bekommst Du dort den entsprechenden Maximalbetrag oder Deinen niedrigeren angerechnet.

c) Das FA sagt nein und streicht es ersatzlos. Dann solltest Du Einspruch einlegen und wenigstens auf die Anerkennung als Sonderausgaben pochen. (Das ist allerdings der unwahrscheinlichste Fall.)


Egal wie, wenn das FA "nein" sagt wird es das begründen müssen und auf dieser Begründung kann man evtl. auch noch Einsprüche erheben oder sich zurücklehnen und wissen, dass man es zumindest versucht hat.
70% wirst Du übrigens definitv nicht zurückbekommen. Maximal kannst du mit Deinem Grenzsteuersatz rechnen und liegst dann noch etwas zu hoch.
DerDommi
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Anmeldungsdatum: 25.07.2005
Beiträge: 1195

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2006 - 13:19:01    Titel:

genau richtig. da ich mal davon ausgehe, dass du nicht ein besonders hohes einkommen hast, wirst du bei der Einkommensteuer (Lohnsteuer ist nur eine Erhebungsform) nur die Kosten von der Bemessungsgrundlage abziehen können. D.h. du musst auf diesen Betrag keine Steuern zahlen. Zurück bekommst du also nur die zuviel gezahlten Steuern und das dürften vielleicht 20-30% sein, wenn überhaupt. Ich weiß ja nicht wieviel du verdienst. Wenn es sehr wenig ist, dann kann es auch sein, dass du fast nichts zurückbekommst.
Labus
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Anmeldungsdatum: 28.09.2004
Beiträge: 2598
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2006 - 13:21:08    Titel:

Solltest Du aber aufgrund der Lohnsteuererklärung ein "negatives" Einkommen erhalten, kannst du das ins nächste Jahr übertragen lassen als Verlustvortrag.
DerDommi
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Anmeldungsdatum: 25.07.2005
Beiträge: 1195

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2006 - 13:22:29    Titel:

Labus hat folgendes geschrieben:
Solltest Du aber aufgrund der Lohnsteuererklärung ein "negatives" Einkommen erhalten, kannst du das ins nächste Jahr übertragen lassen als Verlustvortrag.

aber nur bei Werbungskosten, das ist ja eben das Problem an der Sache, dass man Sonderausgaben nur in dem Jahr abziehen kann, in dem sie anfallen.
namb
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Anmeldungsdatum: 20.11.2005
Beiträge: 72

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2006 - 19:28:02    Titel:

Und wie sieht das aus, wenn man drei Tage die Woche studiert und drei Tage die Woche im Betrieb arbeitet (ist ja auch berufsbegleitend, nur dass man ca. 24Std. die Woche arbeitet - kein Werksstudent!) ?
Saxoflyer
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2006 - 21:32:52    Titel:

Zitat:
Und wie sieht das aus, wenn man drei Tage die Woche studiert und drei Tage die Woche im Betrieb arbeitet (ist ja auch berufsbegleitend, nur dass man ca. 24Std. die Woche arbeitet - kein Werksstudent!) ?
aber nicht berufsbegleitend im Sinne des Gesetzes.
Dieser wollte nur Ausbildungsverhältnisse inkl. Studium, also die FH- und BA-Studiengänge zum Abzug zulassen und keine normalen Studiengänge, die neben dem Studium laufen wie z.B. Fernstudiengänge.
Ohne Festlegung des Studiums im Arbeitsvertrag läuft alles über die Sonderausgabenschiene.

Gruß
Sven
Justav
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Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 2699

BeitragVerfasst am: 13 Mai 2008 - 13:52:01    Titel:

Sorry, dass ich den alten Fred wieder rauskrame - sind die Regelungen noch aktuell?
Man kann also bis zu 4000 Euro bei einem Erststudium absetzen von der Steuer, oben war nur von der Lohnsteuer die Rede - wie ist es denn bei der ZAST (Zinsertragssteuer), wenn man oberhalb des Freibetrags (der ja frecherweise wieder gesenkt wurde) ist?

Klar - bis 7800 Euro Einkommen (round about) bekommt man alles zurück - aber wie ist es, wenn man was drüber ist, sagen wir mal 10.000, und davon sind 300 Euro Zast und meinetwegen 800 Euro Lohnsteuer fällig.

Was fällt alles unter die 4000 Euro Sonderausgaben, sind es nur die Studiengebühren von 1000 Euro, oder auch Semesterbeitrag, Ticket, Bücher, usw.?
p_style
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Anmeldungsdatum: 18.06.2008
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 23 Jun 2008 - 00:02:54    Titel:

oh mann, ich hatte mir durch diesen thread eigentlich eine klarstellung des ganzen erhofft, jedoch bin ich jetzt noch verwirrter wie vorher Confused Confused Confused ......kann jmd netterweise mal das ganze zusammenfassen und erklären oder gibt es einen guten link...danke sehr....werd mal morgen das FA anrufen , mal sehen wie die das ganze erklären...
mito
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Anmeldungsdatum: 03.07.2005
Beiträge: 137

BeitragVerfasst am: 03 Jul 2008 - 09:13:07    Titel:

ich muss den thread auch nochmal hoch holen Wink
kann mir das ganze jetzt mal einer in zahlen fassen?

nehmen wir an ich habe ein einkommen von brutto 13x 2400euro=31200euro bin unverheiratet und habe keine kinder. mein studium kostet mich jetzt 4000euro im jahr. wieviel € bekomm ich am jahresende zurück?

wenn ich das ganze in nen gehaltsrechner eingebe komme ich bei dem genannten einkommen auf eine monatliche lohnsteuer von 366.50€, mit einem jahresfreibetrag von 4000euro auf 270.33€. d.h. ich bekomme 13x96,17=1250 € zurück? oder hab ich da nen denkfehler?

danke
niewie
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Anmeldungsdatum: 01.08.2008
Beiträge: 28
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 07 Aug 2008 - 14:28:37    Titel:

hi,
beschäftige mich auch gerade mit diesem thema. kann vllt nochmal jemand bezug auf die beispielrechnung meines vorredners nehmen???!!!

mfg niewie
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