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Die beste Bildungsreform aller Zeiten
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Die beste Bildungsreform aller Zeiten
 
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Donald D.
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Anmeldungsdatum: 06.07.2006
Beiträge: 332

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2006 - 15:49:25    Titel: Die beste Bildungsreform aller Zeiten

Die beste Bildungsreform aller Zeiten:

-gelehrt werden ausschließlich:
(i) Sport
(ii) Kunst
(iii) Nadelarbeit


Zuletzt bearbeitet von Donald D. am 31 März 2007 - 22:56:53, insgesamt einmal bearbeitet
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2006 - 15:52:39    Titel:

nö das wäre ziemlich doof
Koyaanisqatsi
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Anmeldungsdatum: 07.08.2006
Beiträge: 469

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2006 - 16:29:48    Titel:

Macabre Deified hat folgendes geschrieben:
nö das wäre ziemlich doof


warum ?

Oder weißt Du es selber nicht ?



Ich selbst finde den ANSATZ nicht ganz verkehrt,
zumindest den Teil,
das der Lehrer länger begleitet.

Lieben Gruß

Koyaanisqatsi
flx
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Anmeldungsdatum: 30.07.2006
Beiträge: 67

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2006 - 16:38:55    Titel: Re: Die beste Bildungsreform aller Zeiten

Donald D. hat folgendes geschrieben:
Die beste Bildungsreform aller Zeiten:

-gelehrt werden ausschließlich:
(i) Mathe (45%)
(ii)Deutsch (45%)
(iii) Englisch (10%)

falsch. (mir faellt gerade auf, dass man gar nicht alles aufzaehlen kann, was daran falsch ist. deswegen nur einzelne beispiele:) ein physisches grundverstaendnis muss gelehrt werden

Donald D. hat folgendes geschrieben:
-nur noch ein Abschluss ("Hochschulreife")

falsch. was ist mit denen, die nicht so lange lernen moechten, sondern eher anfangen wollen praktisch zu arbeiten?

Donald D. hat folgendes geschrieben:
-Einführung umfassender Intelligenztests und -beurteilungen für alle Kinder und entsprechender Schulaufteilung, z.B.:
(i) IQ 90-110 (Abschluss nach frühestens 12 Jahren)
(ii)IQ 110-120 (Abschluss nach frühestens 11 Jahren)
(iii)IQ 120-130 (Abschluss nach frühestens 10 Jahren)
(iv) IQ über 130 (Abschluss nach frühestens 9 Jahren)
Die Qualität der zu erbringenden Leistungen ist dabei unabhängig vom Schultyp. Für IQ < 90 gelten Sonderregelungen.

falsch. es gibt verschiedene arten von intelligenz. zudem wirkt sich arbeitseinsatz auch auf die dauer aus. und s.o.

Donald D. hat folgendes geschrieben:
-jeder Lehrer betreut und unterrichtet "seine" Klasse von Anfang bis Ende

falsch. subjektivitaet wird gefoerdert.

Donald D. hat folgendes geschrieben:
-Abschaffen der Lehramtsstudiengänge: stattdessen reguläre Studiengänge mit Nebenfach "Pädagogik"

falsch. ein lehrer muss weniger mahte koennen, als im regulaeren studiengang gelehrt wird. in extrastudengaengen wird speziell auf das unterreichten eingegangen

Donald D. hat folgendes geschrieben:
Das wäre doch suuuper!

falsch. s.o.
Heldin
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Anmeldungsdatum: 03.01.2006
Beiträge: 137
Wohnort: Confoederatio Helvetica

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2006 - 16:43:42    Titel:

Bei solchen Threads kann einem das Politikforum echt verleiden...

entweder posten irgendwelche Leute irgendwelches Zeug, das sie in ner webzeitung fanden, oder sie konstruieren solche hirnrissigen und absolut unkommentiert im Raum stehengelassenen Auswüchse.

Warum ist das denn so ne gute Lösung? Bloss weil sie von dir ist?

Rolling Eyes
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2006 - 16:46:23    Titel:

1. mathe und deutsch ist nicht alles
2. englisch in dieser menge ist ebenfalls zu wenig
3. es fehlt ein haufen allgemeinwissen und nutzwissen.
4. man kann mit den zwei fächern keine 9-12 jahre sinnvoll füllen
5. es wird eine selektion vorgenommen, aus der ein schüler nicht ausbrechen kann, da der iq sich nicht beeinflussen lässt. egal, ob die schüler viel lernen oder nicht, sie werden nach dem iq eingeordnet. viele hochbegabte sind faul ;D die packen den "normalstoff" von 12 jahren nicht in 9 jahren
6. dadurch, dass es nur noch diesen einen abschluss geben wird werden die firmen entweder enorm viel wert auf gute noten legen, oder sie werden eigene prüfungsverfahren einrichten. beides wird vielen jugendlichen die zukunft erschweren.
7. wenn ein einziger lehrer eine klasse auf gymnasialem niveau bis zum abi führen soll wird das nichts, so viel kann ein durchschnittslehrer kaum hinkriegen (in den grundschuljahren können lehrer noch viele fächer übernehmen, weil das meiste zum gewöhnlichen allgemeinwissen dazugehört und sie "nur" einige dinge, z.b. korrekte grammatik, beherrschen müssen, in höheren klassenstufen würde eine solche handhabung einen rapiden qualitätsabfall mit sich bringen)
8. die schüler werden noch realitätsferner unterrichtet, als es eh schon der fall ist, nach diesem modell glaubt die nächste generation schüler wahrschienlich eher an zauberei, als dass sie etwas von physik versteht (das war ein beispiel, dass auf fast alle wegfallenden fächer anzuwenden ist)

Zitat:
-Abschaffen der Lehramtsstudiengänge: stattdessen reguläre Studiengänge mit Nebenfach "Pädagogik"
9. Juhu, mehr Lehrer, die noch schlechter im Unterrichten sind als die jetzigen. Selbst mit einem Studium auf Lehramt sind einige Lehrer nicht gut im Unterrichten, mit einer solchen "einstiegslockerung" wird lehrer als beamtenberuf wahrscheinlich das Hort für gescheiterte Akademiker schlechthin.


nächstes mal könnte man ja mal vorher das hirn einschalten - es dürfte doch ersichtlich sein, dass eine solche idee, die von einem erstklässler stammen könnte, absolut unausgereift ist.
Mortis Rigor
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Anmeldungsdatum: 13.08.2006
Beiträge: 207

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2006 - 16:46:58    Titel: Re: Die beste Bildungsreform aller Zeiten

Donald D. hat folgendes geschrieben:
Die beste Bildungsreform aller Zeiten:


Ich unterstütze deinen Vorschlag in jedem Punkt, einstimmig angenommen... Exclamation Laughing
Donald D.
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Anmeldungsdatum: 06.07.2006
Beiträge: 332

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2006 - 17:33:56    Titel:

@Macabre Deified,

Mathe und Deutsch ist nicht alles. Sehr richtig...

Was uns fehlt, ist der Mut zur Lücke. Da das vorhandene Wissen exponentiell wächst, die wissenschaftliche Methodik aber im Großen und Ganzen stets die Gleiche bleibt, wäre es höchst ökonomisch, auf (nutzloses) Faktenwissen zu verzichten, und statt dessen lieber analytische Fähigkeiten zu schulen - also genau die Fähigkeiten, auf die es in Zukunft immer mehr ankommen wird.

Zitat:

nach diesem modell glaubt die nächste generation schüler wahrschienlich eher an zauberei, als dass sie etwas von physik versteht

Aber jetzt verstehen sie etwas von Physik? Was soll das für ein Verständnis sein? Es sind größtenteils auswendig gelernte Fakten - aber kein Verständnis. Für ein echtes Verständnis ist gar nicht das mathematische Gerüst vorhanden. Das ist ein sehr gutes Beispiel für die blödsinnige Zeitverschwendung im jetzigen System: erst dürfen die Schüler alles mögliche auswendig lernen und verplempern damit die Zeit, die sie eigentlich für die mathematische Ausbildung nutzen könnten. Dann gehen sie Physik studieren, hören sich genau das gleiche, was sie schon in der Schule hörten in den Experimentalvorlesungen an - auf einem etwas höheren aber immer noch nicht ausgereiften Niveau. Und dann - wenn endlich das mathematische Gerüst halbwegs fertig ist, ja dann hören sie sich das Ganze ein drittes Mal an: in den Theorievorlesungen.

Viel sinnvoller wäre es so: erst Mathe, dann Physik. Da spart man sich unnütze (und oftmals verwirrende) Wiederholungen.
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2006 - 17:58:28    Titel:

Zitat:
Was uns fehlt, ist der Mut zur Lücke. Da das vorhandene Wissen exponentiell wächst, die wissenschaftliche Methodik aber im Großen und Ganzen stets die Gleiche bleibt, wäre es höchst ökonomisch, auf (nutzloses) Faktenwissen zu verzichten, und statt dessen lieber analytische Fähigkeiten zu schulen - also genau die Fähigkeiten, auf die es in Zukunft immer mehr ankommen wird.
Seien wir doch ehrlich - kaum jemand braucht in seinem späteren Beruf die Kenntnisse aus dem Deutsch- und Matheabitur.
Nur fachbezogene Berufe und Studiengänge, die damit eng verbunden sind brauchen wirklich so viel.
Was also willst du denn dann noch zusätzlich unterrichten, schliesslich würde sich die Gesamtmenge des Deutsch- und Matheunterrichts jeweils mehr als vervierfachen.
Selbst wenn man für seinen späteren Beruf die jetzigen Abiturkenntnisse der beiden Fächer braucht, so kann man die falls nötig innerhalb einiger Monate nachlernen (insbesondere, da meisst nur eines der beiden Fächer relevant ist). Es ist also kein Grund gegeben, allen Schülern diese überflüssige Wissensmenge aufzubürgen und ihnen dafür anderes zu kürzen.

Zitat:
Aber jetzt verstehen sie etwas von Physik? Was soll das für ein Verständnis sein? Es sind größtenteils auswendig gelernte Fakten - aber kein Verständnis...
Ja und? Wenigstens wissen sie, dass nicht die grünen Mainzelmännchen dafür verantwortlich sind, dass Strom fliesst und sie verstehen, dass im Fernseher keine kleinen Leute eingesperrt sind.
Auch würde beispielsweise für Naturschutz kaum jemand gefunden werden, die könnten ja dank des fehlenden Wissens nichtmal verstehen, warum Feuer schädlich ist.
Donald D.
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Anmeldungsdatum: 06.07.2006
Beiträge: 332

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2006 - 18:38:09    Titel:

@Macabre Deified

Es geht nicht um die Kenntnisse, sondern um die Fähigkeiten. Und die lassen sich nicht "innerhalb einiger Monate nachlernen". Muss es einen wundern, dass an vielen Studenten der Matheunterricht 12 oder 13 Jahre lang offenkundig spurlos vorbei ging? Faktenwissen ist wohl vorhanden, aber keinerlei Bewusstsein für Zusammenhänge.

Wenn man die Palette von IQ=95 bis IQ=150 in ein Klassenzimmer pfercht... Wie viele von den weniger Begabten trauen sich schon, sich alle 15 Minuten zu melden: "Herr Lehrer, ich hab das nicht verstanden" ?? Richtig: so gut wie keiner. Und ist erstmal der Anschluss verpasst, lässt der Frust nicht lange auf sich warten... Ein Teufelskreis, der das enorm wichtige "Aha-Erlebnis" unmöglich macht und zu zwei möglichen Verhaltensweisen führt: entweder der arme Schüler verlegt sich auf stures auswendig Lernen oder aber er schmeißt den Kram ganz hin und hofft, sich irgendwie durch schummeln zu können. Sowohl das eine als auch das andere ist sinnlos! Was also tun? Vielleicht die weniger Intelligenten vom "Druck der Genies" befreien, indem man gesonderten und maßgeschneiderten Unterricht anbietet? Womöglich ist die Scham-Grenze, sich auch mal fragend zu Wort zu melden deutlich niedriger, wenn der Schüler weiß, dass er nicht dümmer ist, als die anderen im Raume. Die ganze Atmosphäre wäre deutlich angenehmer für alle, wodurch ganz sicher auch wesentlich bessere Ergebnisse zu erwarten wären.
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