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Seit ihr stolz darauf Deutsche zu sein ?
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hbr
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Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 1859

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2006 - 02:14:44    Titel:

Ich habe diesen Thread jetzt eine Weile interessiert verfolgt. Und ich finde es interessant, was für teilweise absurde Argumente hier wieder gegen den Patriotismus vorgebracht werden. Da wird versucht, den Nationalstolz eher bildungsfernen Schichten zuzuordnen. Da werden sogenannte "emanzipatorische Einstellungen" als fortschrittlich und "intellektuell" verkauft.

Ich frage mich bei sowas immer, wer legt fest, was fortschrittlich ist? Sind es die Pseudointellektuellen, die der überkommen Ära der 1968er hinterhertrauern? Das kann es nicht sein. Gerade dann wenn wieder, wie es in der Vergangenheit in "emanzipatorischen" Kreisen üblich war, bewährte sprachliche Konstrukte durch ausschliessliche Darstellung mittels einer femininen Form in sinnentleerte Worthülsen gewandelt werden, so ist das nicht mehr ernst zu nehmen. Ich verweise hier auf das Konstrukt "DeutschInnnen".

Besonders belustigend finde ich es immer wieder, wie Nationalismus und Patriotismus in eine Ecke gestellt werden und dann wieder als Vorstufe zum Faschismus genannt werden. Einfach köstlich.
Mr. Turk
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2006 - 13:14:05    Titel:

Ich fühle mich sehr stolz

























uuuppps

schade,


ich bin ja aber auch keiner Crying or Very sad
Thomas123
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Anmeldungsdatum: 27.03.2006
Beiträge: 157

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2006 - 13:43:25    Titel:

Wolltest du dort ein Bild einfügen? Wenn ja: es hat nicht geklappt.
Bürger
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2006 - 15:22:51    Titel:

hbr hat folgendes geschrieben:
Ich habe diesen Thread jetzt eine Weile interessiert verfolgt. Und ich finde es interessant, was für teilweise absurde Argumente hier wieder gegen den Patriotismus vorgebracht werden. Da wird versucht, den Nationalstolz eher bildungsfernen Schichten zuzuordnen. Da werden sogenannte "emanzipatorische Einstellungen" als fortschrittlich und "intellektuell" verkauft.


Das ist nicht nur eine reine Zuordnung wie Du sie mit Deinen Werten betreibst, nämlich inhaltsleer und ohne Begründung Nationalismus oder die etwas euphemistische Variante Patriotismus als Manifestationen eines tradiert normativen Regelkonglomerates Gemeinschaftssinn kulturell adaptiert und auf eine dezidierte Gruppe überträgt.

Es bedarf daher keines Willens zur Verbesserung und Fortschrittes um solche Regelsysteme zu festigen, sondern Wissen, Intelligenz und tatkraft sind eher dann erfoderlich, wenn diese Systeme augebrochen werden zu Gunsten anderer größere Gemeinschaften um so den Weg zu einem allgemeinen Regelsystem für den ganzen Planeten zu ebnen, der angesichts der zu bewältigten globalen Probleme schn jetzt unumgänglich erscheint.

Daher ist der Weg von einer Sammlung einzelner Hütten sukzessive bis zur planetaren globalen Gemeinschaft in der Tat vorgezeichnet und kann begründet als Fortschritt gesehen werden, während das Beharren auf dem Status Quo in der Regel als den Fortschritt hemmend bezeichnet werden kann. Eine solche globale Gemeinschaft impliziert aber bestimmte Vorstellungen, zum Beispiel die Idee, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. Aber auch soziale Gerechtigkeit und ein nachhaltiger Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen sind solche notwendigen Bedingungen um eine globale Gesellschaft aufrechtzuerhalten.

Von daher lassen sich Maßnahmen auf diesen Weg prinzipiell als fortschrittlich betrachten und Maßnahmen die versuchen alte Besitzstandsrechte zu ungunsten dieser als eher rückgewärtsgewandt betrachten. Im Einezlfall kann das komplexer sein, weile eine Rückwärttegewandheit im einen Fall einen größeren Fortschritt in einem anderen bereich mit sich ziehen kann.

Aber im großen und Ganzen ist die Richtung vorgegeben. Zum Erkennen solcher Notwenigkeit ist aber die strategische Erkenntnisfähigkeit Bedingung, die bei denen die schon immer so handelten wie alle andere naturgemäß nicht so ausgeprägt ist, was die Verbreitung wenig intelligenter Menschen in konservativen, im Sinne von überflüssig gewordener Paradigmen festhaltende Ideologien ganz zwanglos erklärt was nicht unbedingt immer Irrwege dieses Fortschrittes verhindern kann und so eine gwisse Rechtfertigung darstellt, die man aber wirklich nicht übertreiben muss, insbesondere wenn es sich um Extreme aus dieser Gemeinschaft der den allgemein gesellschaftlichen Fortschritt bremsenden Zeitgenossen handelt, die im Mittel natürlich noch weniger intelligent sind als die gemässigten auf Ausgleich bedachten Zeitgenossen, die das grundsätzliche der Änderungen einsehen das aber aus Rücksicht vor Privilegien und Gwohnheit nur sukzessive ereichen wollen.

Diejenigen aber, die neue Wege gehen, müssen ein Mindestmaß an Intelligenz besitzen um die Nowenidgkeit entsprechender Änderungen zu diagnostizieren, einen Weg zur Änderung zu erkennen und diesen gegen Widerstände durchsetzen zu wollen, dazu gehört eben weit mehr als dümmliches Blockwartdenken und das Suhlen im Althergebrachte um jeden Preis. Das gilt auch dann wenn sie die Änderungswilligen irren. Im Mittel wird man dort sicher die intelligenteren und aktiveren Menschen finden.

Natürlich handelt es sich dabei um allgemeine Tendenzen, die im Einzelfall variieren werden. Allerdings suchte ich in diesem Thread eine Bestätigung der Existenz solcher Einzelfälle in den Aussagen der Protagonisten des Festhaltens an den Tugenden der Altvorderen vergeblich bestätigt zu sehen. Vielleicht verstecken besagte Einzelfälle, falls es sie denn gibt, ihre kognitive Brillianz und ihr fundiertes Wissen einfach nur zu gut, was angesichts solcher prognostizierten Fähigkeiten zumindestens theoretisch möglich wäre, wäre da nicht die Frage nach dem tieferen Sinn einer solchen Verhaltensweise.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
Thomas123
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Anmeldungsdatum: 27.03.2006
Beiträge: 157

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2006 - 15:46:22    Titel:

Bürger hat folgendes geschrieben:

Das ist nicht nur eine reine Zuordnung wie Du sie mit Deinen Werten betreibst, nämlich inhaltsleer und ohne Begründung Nationalismus oder die etwas euphemistische Variante Patriotismus als Manifestationen eines tradiert normativen Regelkonglomerates Gemeinschaftssinn kulturell adaptiert und auf eine dezidierte Gruppe überträgt.


Bitte mehr davon, wir fallen hier gleich um vor Lachen.
Blaubarschbube
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Anmeldungsdatum: 20.08.2006
Beiträge: 657

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2006 - 16:33:08    Titel:

Thomas123 hat folgendes geschrieben:
Bürger hat folgendes geschrieben:

Das ist nicht nur eine reine Zuordnung wie Du sie mit Deinen Werten betreibst, nämlich inhaltsleer und ohne Begründung Nationalismus oder die etwas euphemistische Variante Patriotismus als Manifestationen eines tradiert normativen Regelkonglomerates Gemeinschaftssinn kulturell adaptiert und auf eine dezidierte Gruppe überträgt.


Bitte mehr davon, wir fallen hier gleich um vor Lachen.


Laughing Laughing Laughing Laughing

......... ich stell mir dabei immer noch bildlich Piet Glocke vor. Dann kullern mir die Tränen die Backe runter. Laughing Laughing Laughing

BB
breakaholic
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Anmeldungsdatum: 08.05.2006
Beiträge: 339

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2006 - 17:17:45    Titel:

Thomas123 hat folgendes geschrieben:



Und deine Behauptung, das was Deutschland geleistet hat beruhe nicht auf eigener Lesitung ist genauso dünn. Jeder ist ein Rädchen im Getriebe. Du kannst nicht von der Leistung Deutschlands reden ohne gleichzeitig die Leistung der Deutschen (auch mir und DIR) zu meinen. Dies entbehrt jeder Logik.

L'etat ce sont nous - Der Staat sind wir


ein getriebe funzt in der tat nur dann, wenn auch jedes rädchen mitspielt.

aber deutschland ist kaum auf uns beiden nasen so sehr angewiesen, dass wir für diesen gegebenen standard voraussetzung sind.
Kossy
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Anmeldungsdatum: 09.12.2005
Beiträge: 306

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2006 - 17:52:52    Titel:

Klar bin ich stolz Deutscher zu sein, schaut euch mal an, wieviel wir zum Weltkulturerbe beigesteuert haben und vergiss mal diese Nazi-Zeit, man hat sich damals an bescheuerte Ideologien geklammert und Hitler als einen Revolutionär angesehen, weil uns die Franzosen nach dem ersten Weltkrieg mit dem Versailer Vertrag langsam und schmerzvoll die Beine gebrochen haben. Deutschland hätte damals auch durchaus ein kommunisitisches Land werden kann, wenn solche Spinner wie Karl Liebknecht Erfolg gehabt hätten, aber Hitler hatte aufgrund der enstehenden sozialistischen Räterepublik (UddsR) bessere Argumente...
Thomas123
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Anmeldungsdatum: 27.03.2006
Beiträge: 157

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2006 - 18:44:26    Titel:

breakaholic hat folgendes geschrieben:
Thomas123 hat folgendes geschrieben:



Und deine Behauptung, das was Deutschland geleistet hat beruhe nicht auf eigener Lesitung ist genauso dünn. Jeder ist ein Rädchen im Getriebe. Du kannst nicht von der Leistung Deutschlands reden ohne gleichzeitig die Leistung der Deutschen (auch mir und DIR) zu meinen. Dies entbehrt jeder Logik.

L'etat ce sont nous - Der Staat sind wir


ein getriebe funzt in der tat nur dann, wenn auch jedes rädchen mitspielt.

aber deutschland ist kaum auf uns beiden nasen so sehr angewiesen, dass wir für diesen gegebenen standard voraussetzung sind.


Ja klar, und gewählt würde auch, wenn wir beide nicht hingehen oder unsere ganze Stadt oder unser Bundesland.. <-- was für eine dämliche Argumentation.
Jockelx
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Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 3596

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2006 - 18:58:31    Titel:

Kossy hat folgendes geschrieben:
Deutschland hätte damals auch durchaus ein kommunisitisches Land werden kann, wenn solche Spinner wie Karl Liebknecht Erfolg gehabt hätten, aber Hitler hatte aufgrund der enstehenden sozialistischen Räterepublik (UddsR) bessere Argumente...


Jau, Hitler hatte super Argumente!
Ein Land restlos zerstören kann wohl jede Ideologie und jeder
Volltrottel. Mann, mann, was man hier für einen Scheiss lesen muss.

Jockel
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