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Sachsen laut Zeitungsbericht Hochburg der Neonazis
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Sachsen laut Zeitungsbericht Hochburg der Neonazis
 
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Mortis Rigor
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Anmeldungsdatum: 13.08.2006
Beiträge: 207

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2006 - 11:25:05    Titel: Sachsen laut Zeitungsbericht Hochburg der Neonazis

Sachsen laut Zeitungsbericht Hochburg der Neonazis
Sonntag 20. August 2006, 22:22 Uhr

Zitat:

Leipzig (AP) In Sachsen leben einem Zeitungsbericht zufolge bundesweit die meisten Neonazis pro Einwohner. Auf 100.000 Menschen im Freistaat kommen rund 75 Rechtsextremisten, der Bundesschnitt liegt bei 47, wie die «Leipziger Volkszeitung» (Montagausgabe) unter Berufung auf eine aktuelle Aufstellung des sächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz berichtete. Insgesamt ist demnach das rechtsextreme Potenzial im Osten deutlich größer. Auf den ersten fünf Plätzen liegen ausschließlich neue Länder und Berlin.

Die Bundeshauptstadt sowie Mecklenburg-Vorpommern rangieren dem Bericht zufolge auf denPlätzen zwei und drei hinter Sachsen. In Berlin kämen rund 71 Rechtsextremisten auf 100.000 Einwohner, an der Ostsee 70. Mit Sachsen-Anhalt (59) und Brandenburg (54) folgten zwei weitere Länder aus dem Osten. Erst auf Platz sechs steht Schleswig-Holstein als erstes westliches Bundesland mit 51 Neonazis pro 100.000 Einwohner. Im Ostvergleich leben in Thüringen die wenigsten Rechtsextremisten. Das Land rangiert mit einer Quote von 50 auf Platz acht bundesweit...

http://de.news.yahoo.com/20082006/12/sachsen-zeitungsbericht-hochburg-neonazis.html


Zitat:
Das bundesweit geringste Neonazi-Potenzial weist Nordrhein-Westfalen auf, hier liegt die Quote bei 27.


Was ich durch den nahezu höchsten Ausländeranteil in der BRD überhaupt nicht verstehen kann...?!

Erklärungsversuche ?
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2006 - 11:40:52    Titel: Re: Sachsen laut Zeitungsbericht Hochburg der Neonazis

Mortis Rigor hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Das bundesweit geringste Neonazi-Potenzial weist Nordrhein-Westfalen auf, hier liegt die Quote bei 27.


Was ich durch den nahezu höchsten Ausländeranteil in der BRD überhaupt nicht verstehen kann...?!

Erklärungsversuche ?


Vielleicht:
Man hasst sich nicht, wenn man zusammen lebt, zusammen arbeitet, zusammen Kinder gross zieht, zusammen Stütze bezieht ?
LucyDiamond
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Anmeldungsdatum: 10.01.2006
Beiträge: 2022

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2006 - 11:43:55    Titel: Re: Sachsen laut Zeitungsbericht Hochburg der Neonazis

Mortis Rigor hat folgendes geschrieben:

Was ich durch den nahezu höchsten Ausländeranteil in der BRD überhaupt nicht verstehen kann...?!

Erklärungsversuche ?


Du gehst davon aus, dass eine kulturell durchmischte Gesellschaft automatisch Konflikte hervorrufen muss.

Dass dies in NRW nicht der Fall ist, ist das beste Gegenbeispiel.
Mortis Rigor
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Anmeldungsdatum: 13.08.2006
Beiträge: 207

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2006 - 11:45:34    Titel: Re: Sachsen laut Zeitungsbericht Hochburg der Neonazis

Sheep hat folgendes geschrieben:
Vielleicht: Man hasst sich nicht, wenn man zusammen lebt, zusammen arbeitet, zusammen Kinder gross zieht, zusammen Stütze bezieht ?


Naja, möglich...

Komischerweise kommen die meisten Berichte, wenn es mal um Islamismus, Terrorismus, Bandenkriege türkischer Jugendlicher, oder um allgemeine Islamische Negativ-Geschichten geht, immer aus Nordrhein-Westfalen. Vielleicht ist man dort auch intern "mundtot" gemacht worden...?! Irgendwie komisch, das ist...?! Wird da etwas verschwiegen? Ist Nordrhein-Westfalen vielleicht unter muslimischer Kontrolle? Wink Laughing
Mortis Rigor
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Anmeldungsdatum: 13.08.2006
Beiträge: 207

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2006 - 11:49:34    Titel: Re: Sachsen laut Zeitungsbericht Hochburg der Neonazis

LucyDiamond hat folgendes geschrieben:
Du gehst davon aus, dass eine kulturell durchmischte Gesellschaft automatisch Konflikte hervorrufen muss.
Dass dies in NRW nicht der Fall ist, ist das beste Gegenbeispiel.


Also in Köln-Kalk kommen 5 Türken auf einen Deutschen. Wenn dies eine "durchmischte Gesellschaft" darstellt, frage ich mich, wie es wäre wenn in Ankara 1 Türke auf 5 Deutsche kommen würde. Wessen "Gesellschaft" würde sich dort dann "durchsetzen"?
LucyDiamond
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Anmeldungsdatum: 10.01.2006
Beiträge: 2022

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2006 - 11:59:01    Titel:

Am Thema vorbei.

Es ging hier nicht darum, ob eine Gesellschaft durchmischt ist, sondern welche Folgen dies hat.
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2006 - 12:01:52    Titel: Re: Sachsen laut Zeitungsbericht Hochburg der Neonazis

Mortis Rigor hat folgendes geschrieben:
Sheep hat folgendes geschrieben:
Vielleicht: Man hasst sich nicht, wenn man zusammen lebt, zusammen arbeitet, zusammen Kinder gross zieht, zusammen Stütze bezieht ?


Naja, möglich...

Komischerweise kommen die meisten Berichte, wenn es mal um Islamismus, Terrorismus, Bandenkriege türkischer Jugendlicher, oder um allgemeine Islamische Negativ-Geschichten geht, immer aus Nordrhein-Westfalen. Vielleicht ist man dort auch intern "mundtot" gemacht worden...?! Irgendwie komisch, das ist...?! Wird da etwas verschwiegen? Ist Nordrhein-Westfalen vielleicht unter muslimischer Kontrolle? Wink Laughing


Das wäre aber eine staatliche Kontrolle, die bezüglich Effektivität und gleichzeitiger Verhüllung ihresgleichen sucht. Da könnte sich Kim Il Sung was abgucken Wink

Könnte es nicht sein, dass diese Berichte zwar stimmen, aber die Mehrheit in Nordrhein-Westfalen sie in den Kontext mit ihrer eigenen Lebenssituation setzt, d.h. zu differenzieren vermag, während die Bevölkerung in Sachsen Anhalt zwar die gleichen Berichte zu lesen bekommt, aber weniger Menschen mit Ausländern zusammen leben. So dass das was "fremd" ist, durch solche Geschichten auch grundsätzlich als "gefährlich" eingestuft wird, weil man nichts anderes hört, und situationsbedingt kennt.

Medien berichten ja nicht, dass der kleine Hassan und Fritz heute zusammen friedlich mit dem Bagger spielten.
Mortis Rigor
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Anmeldungsdatum: 13.08.2006
Beiträge: 207

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2006 - 12:13:58    Titel: Re: Sachsen laut Zeitungsbericht Hochburg der Neonazis

Sheep hat folgendes geschrieben:
Das wäre aber eine staatliche Kontrolle, die bezüglich Effektivität und gleichzeitiger Verhüllung ihresgleichen sucht.
Da könnte sich Kim Il Sung was abgucken Wink


Sheep hat folgendes geschrieben:
...Könnte es nicht sein, dass diese Berichte zwar stimmen, aber die Mehrheit in Nordrhein-Westfalen sie in den Kontext mit ihrer eigenen Lebenssituation setzt, d.h. zu differenzieren vermag, während die Bevölkerung in Sachsen Anhalt zwar die gleichen Berichte zu lesen bekommt, aber weniger Menschen mit Ausländern zusammen leben.
So dass das was "fremd" ist, durch solche Geschichten auch grundsätzlich als "gefährlich" eingestuft wird, weil man nichts anderes hört, und situationsbedingt kennt...


Ja, angenommen, könnte so sein...

Sheep hat folgendes geschrieben:
Medien berichten ja nicht, dass der kleine Hassan und Fritz heute zusammen friedlich mit dem Bagger spielten.


Wenn sie dies tun, haben sie wohl einen gemeinsamen (europäischen)Nenner gefunden...

Was wäre aber nun, wenn der kleine Hassan lieber "Säbelfechten", "Unterdrückung" und "Ich bin der Stärkere" spielen wollte, aber der kleine Fritz möchte nicht immer "den Unterlegenen" spielen...

Dies ist eine Darstellung, die authentischer für aktuelles Verhalten in Kindergärten und Schulen ist..
(Erfährt man wenn man selbst Kinder in diesen Institutionen hat..., und zwar täglich...!!)

Um mal zum Thema "Neonazis in Deutschland" zurück zukommen:

Ich habe noch nie gehört, das jemand erzählte, sein Kind kam aus der Schule oder dem Kindergarten, hätte dort "Rassismus", "Ausländerhasser" oder "NEONAZI" gespielt...

Gott sei Dank, übrigens...

Auf das andere Extrem kann ich aber gut verzichten... Shocked

Irgendwelche S o l u t i o n e n ? !
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2006 - 13:08:50    Titel: Re: Sachsen laut Zeitungsbericht Hochburg der Neonazis

Mortis Rigor hat folgendes geschrieben:
Was wäre aber nun, wenn der kleine Hassan lieber "Säbelfechten", "Unterdrückung" und "Ich bin der Stärkere" spielen wollte, aber der kleine Fritz möchte nicht immer "den Unterlegenen" spielen...
...
Ich habe noch nie gehört, das jemand erzählte, sein Kind kam aus der Schule oder dem Kindergarten, hätte dort "Rassismus", "Ausländerhasser" oder "NEONAZI" gespielt...


Es dürfte aber beides vorkommen, und die Spätnachrichten berichten davon erst, wenn Zugbomben entdeckt, oder Asylantenheime brennen. Daher ist es wichtig, seine eigene Situation zu bewerten und in den Strom der Informationen einfliessen zu lassen. Denn so mancher wird - auch von den Medien unreflektiert - einen Sohn auf einer Schule haben, wo der Glatzen-Nachwuchs täglich die Mitschüler drangsaliert, und er könnte auch sagen:

"Erfährt man wenn man selbst Kinder in diesen Institutionen hat..., und zwar täglich...!!"

Mortis Rigor hat folgendes geschrieben:
Irgendwelche S o l u t i o n e n ? !


Ich bin der Meinung, "Solutions" sind dort zu finden, wo die Probleme auftreten, und zwar nur gemeinsam mit den Betroffenen, bzw. dafür zuständigen Personen und Institutionen.

Wenn es also Probleme in Kindergärten und Schulen gibt, löst man sie gemeinsam mit Schülern, Lehrern und Eltern, und nicht durch die Bundesgesetzgebung. Terroristische Organisationen hingegen bekämpft man mit Polizei und Verfassungsschutz, und nicht mit Sozialarbeitern.

Politiker, oder Zeitungs-Kommentatoren, die je nach Gesinnung entweder einseitig Islamophobie verbreiten, oder einen blinden Multikulturalismus predigen, und in den seltensten Fällen Betroffene darstellen, bieten meines Erachtens überhaupt keine generell praktikablen Lösungen an. Was für Rütli gefordert wird, muss nicht für Hinter-Ober-Unterbach sinnvoll sein.
Mortis Rigor
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Anmeldungsdatum: 13.08.2006
Beiträge: 207

BeitragVerfasst am: 21 Aug 2006 - 13:27:21    Titel: Re: Sachsen laut Zeitungsbericht Hochburg der Neonazis

Sheep hat folgendes geschrieben:
Denn so mancher wird - auch von den Medien unreflektiert - einen Sohn auf einer Schule haben, wo der Glatzen-Nachwuchs täglich die Mitschüler drangsaliert, und er könnte auch sagen: "Erfährt man wenn man selbst Kinder in diesen Institutionen hat..., und zwar täglich...!!"


Hast du Beispiele dafür? Ich meine nur weil man das andere Extrem ja täglich vorgesetzt bekommt...
Ich kenne keins, würde auch zugeben, wenn es so wäre... Frag mal Pauker...?!

Sheep hat folgendes geschrieben:
Ich bin der Meinung, "Solutions" sind dort zu finden, wo die Probleme auftreten, und zwar nur gemeinsam mit den Betroffenen, bzw. dafür zuständigen Personen und Institutionen.

Wenn es also Probleme in Kindergärten und Schulen gibt, löst man sie gemeinsam mit Schülern, Lehrern und Eltern, und nicht durch die Bundesgesetzgebung.


Aktuell hatten wir im Kindergarten einige solche Fälle. Die Eltern (Türkei, Pakistan) reagierten mit Unverständnis, wurden sauer, wollen sich beim Staat beschweren. Der kleine Türke vermöbelte Morgens immer erst einmal die Kinder mit seiner Schüppe, der Pakistaner spuckt (Gelbe Shocked )...


Sheep hat folgendes geschrieben:
Terroristische Organisationen hingegen bekämpft man mit Polizei und Verfassungsschutz, und nicht mit Sozialarbeitern.


Riiichhhtttiggg!!!

Sheep hat folgendes geschrieben:
Politiker, oder Zeitungs-Kommentatoren, die je nach Gesinnung entweder einseitig Islamophobie verbreiten, oder einen blinden Multikulturalismus predigen, und in den seltensten Fällen Betroffene darstellen, bieten meines Erachtens überhaupt keine generell praktikablen Lösungen an. Was für Rütli gefordert wird, muss nicht für Hinter-Ober-Unterbach sinnvoll sein.


Ebenfalls Riiichhhtttiggg!!!

Rigorose und äusserst durchgreifende Einzellösungen sind gefragt...
Pauschale Änderungen sind garnicht nötig...

Etwa so wie Auge um Auge, Zahn um Zahn (abgeschwächt)
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