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Islamisierung vs. Demokratisierung
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Koyaanisqatsi
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Anmeldungsdatum: 07.08.2006
Beiträge: 469

BeitragVerfasst am: 14 Sep 2006 - 16:30:21    Titel:

Zitat:
aber wir sollten trennen zwischen der religiösen Glaubensgemeinschaft und dem islamistischen Fundamentalismus


...genau das ist oft das Problem u.a. in diesem Forum während einer Thread-Diskussion.

Zitat:
Nun, natürlich trifft dieses Denken nicht auf alle Muslime zu,....


Und der ist Islamismus ist eine Minderheit,
auch wenn es sich anders liest.

NICHT AUF ALLE.... die Formulierung macht`s.


Dies ist keine persönliche kritik polty_x, die Sätze waren zufällig greifbar,
aber ist es nicht so,
das wenn viele Menschen kritisch über Islamisten diskutieren,
die Moslems oft mit ins selbe Boot gesteckt werden?

Ist es nicht so, das seit ein paar Jahren dunkelhäutige Menschen im Allgemeinen,
mehr analysiert werden ? ....wurden wir nicht medial geprägt ?

Wie auch immer,
wenn man diesen und andere Nah-Ost Threads liest,
wünscht man sich wirklich,
das demnächst die Religion am ThreadEingang abgegeben werden muß,
da es um Menschen geht.

Servus
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 14 Sep 2006 - 16:34:37    Titel:

Koyaanisqatsi hat folgendes geschrieben:

...wurden wir nicht medial geprägt ?


Das wir medial geprägt wurden, ist auch gut so. Denn erst durch Medien erfuhren wir, dass es eine kleine Terrorzelle war. Hätte man ungefiltert die Tatschen entnommen, dass arabische Extremisten verantwortlich waren, und anschließend die Jubelbilder der Bevölkerungen in Pakistan, etc. gesehen, so hätte es unter Umständen zu einer Lynchjustiz geführt. Gerade durch Medien erfuhren wir, dass eben viele Moslems nicht hinter den Anschlägen stehen.
Koyaanisqatsi
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 07.08.2006
Beiträge: 469

BeitragVerfasst am: 14 Sep 2006 - 16:42:26    Titel:

Mark123 hat folgendes geschrieben:
Koyaanisqatsi hat folgendes geschrieben:

...wurden wir nicht medial geprägt ?


Das wir medial geprägt wurden, ist auch gut so. Denn erst durch Medien erfuhren wir, dass es eine kleine Terrorzelle war. Hätte man ungefiltert die Tatschen entnommen, dass arabische Extremisten verantwortlich waren, und anschließend die Jubelbilder der Bevölkerungen in Pakistan, etc. gesehen, so hätte es unter Umständen zu einer Lynchjustiz geführt. Gerade durch Medien erfuhren wir, dass eben viele Moslems nicht hinter den Anschlägen stehen.


Völlig aus dem Zusammenhang gerissen lieber Mark123 !!!

Koyaanisqatsi hat folgendes geschrieben:
Ist es nicht so, das seit ein paar Jahren dunkelhäutige Menschen im Allgemeinen,
mehr analysiert werden ? ....wurden wir nicht medial geprägt ?


Terrorzelle hin oder her.
Und das viele Moslems nicht hinter Dem oder im Allgemeinen
nicht zu Terrorakten stehen begründet eine Demokratisierung
des Nahen Ostens ?


Ihr seid mir alle Demokraten....
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4313

BeitragVerfasst am: 15 Sep 2006 - 06:40:50    Titel:

@ Koyaanisquatsi : Welche demokratischen Selbstverständlichkeiten nutzt du , von denen du der Meinung also bist , auf die andere Menschen doch verzichten können , sollten sie diese , ebenso wie du in Anspruch nehmen wollen ?!

M.f.G. Schelm
borabora
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Moderator


Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 15 Sep 2006 - 12:57:23    Titel:

Die "Mulitkulti" unverdächtige KAS hat eine sehr interessante Studie zum Thema "Kopftuch" durchgeführt und erste Ergebnisse veröffentlicht.

Zitat:
Ziemlich verkannt: die Kopftuchträgerin
Neue Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung: Junge Musliminnen mit Kopftuch sind aufstiegsorientierter als deutsche Frauen insgesamt. Mutterschaft ist nicht das alles überragende Lebensziel. Gleichberechtigte Partnerschaft ist ein hoher Wert


Es ist ein herber Schlag für die Bundesbildungsministerin. Eine Studie der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung zum Thema Kopftuch stellt die Lieblingsthese von Annette Schavan (CDU) in Frage. Schavan hatte 1998 den Kopftuchstreit mit der Behauptung geführt, das Kopftuch muslimischer Lehrerinnen sei ein politisches Symbol für den Islamismus und die Unterdrückung der Frau. Deshalb dürfe eine Lehrerin dieses Tuch nicht tragen.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung hält dieser These nun eine Befragung Kopftuch tragender junger Frauen in Deutschland im Alter zwischen 18 und 40 Jahren entgegen. Neun von zehn Teilnehmerinnen an der Studie schöpfen aus der Bedeckung "Selbstvertrauen", anstatt sie als Bekenntnis zur Unterdrückung zu betrachten. Und die politische Einstellung? Gottesstaat? Fehlanzeige: 89 Prozent sind für die Demokratie.

Und wie steht es mit dem altertümlichen Frauenbild, das mit dem Kopftuch angeblich verbunden ist? 94 Prozent der Befragten finden es wichtig, dass eine Ehefrau sich ihre beruflichen Wünsche erfüllen kann. "In der Ehe sollte es bei dem, was der Mann oder die Frau für Haushalt oder Familie tun, keine prinzipiellen Unterschiede geben", meinen 81 Prozent.

71 Prozent bezeichnen als ihr Lebensziel "vorwärts kommen, es zu etwas bringen". "Dass ich Erfolg im Beruf habe" liegt in den Prioritäten mit 59 Prozent Zustimmung noch vor "Verheiratet sein" (54) und "Kinder haben" (52). 79 Prozent wollen "möglichst frei und unabhängig" sein.

Besonders interessant wird es, wenn man diese Werte mit einer Befragung vergleicht, die infratest dimap im März 2005 unter einer repräsentativen Auswahl der Gesamtheit deutscher Frauen durchführte. Von denen wollten nur 35 Prozent "vorwärts kommen und es im Leben zu etwas bringen". 58 Prozent der Deutschen wollten Kinder haben - das waren sogar mehr als die Kopftuchträgerinnen. In vielen anderen Werten gleichen sich die Aussagen der Kopftuchträgerinnen und der Gesamtheit: "frei und unabhängig sein", "eine gute Partnerschaft führen", "finanzielle Sicherheit" - ähnliche Werte bei beiden Gruppen.

Mit anderen Worten: Die gebärschwachen Deutschen werden von den angeblich unendlich gebärfreudigen Musliminnen beim Kinderwunsch noch unterboten. Und die strenggläubigen Musliminnen sind doppelt so karriereorientiert wie die Gesamtheit deutscher Frauen. Die Studie ist nicht im strengen Sinn repräsentativ. Denn Kopftuchträgerinnen sind keine erfasste Gruppe, deshalb kann man auch keine repräsentative Stichprobe ziehen. Die Forscher behalfen sich damit, 315 Frauen in Moscheen zu befragen, die sie quer durch das politische Spektrum auswählten. Deshalb sind die Ergebnisse wohl durchaus beachtenswert - und auch, was die Forscher daraus folgern.

"Mit einer reinen Antihaltung gegen das Kopftuch ist wenig zu gewinnen", schließen die Forscher, die Soziologen Frank Jessen und Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff. Im Gegenteil: "Dem entgegen steht die allgemein anerkannte Erkenntnis, dass im Interesse einer verbesserten Integration von Migrantenkindern im Schuldienst dringend mehr Lehrkräfte mit Migrationshintergrund eingestellt werden sollten", meinen die Autoren. In diesem Zusammenhang ist auch bemerkenswert, dass 80 Prozent meinten, dass Türken in Deutschland wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Die Studie schließt deshalb: "Diese subjektiven Benachteiligungsgefühle verhindern die Identifikation mit dem Land, in dem sie leben" - und damit die oft geforderte Integrationsbereitschaft.

taz Nr. 8075 vom 15.9.2006, Seite 7, 121 TAZ-Bericht HEIDE OESTREICH


http://www.taz.de/pt/2006/09/15/a0160.1/textdruck
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4313

BeitragVerfasst am: 15 Sep 2006 - 16:55:13    Titel:

@ Boush schrieb :

Zitat:
...ist es das was ihr wollt ?
( zum Karikaturenstreit )

Eine Neigung zum chronisch Beleidigtsein bringt uns nicht weiter ! Recht merkwürdig erscheint z.B. , bedenkt man die Reaktionen der Bedenkenträger weltweit gegenüber dem Papst und ein 600 Jahre altes , aus dem Kontext gerissenes Zitat , hinsichtlich sonst ausbleibender , geflissentlicher empörter Reaktionen , wenn z.B. Sunniten und Schiiten im Irak sich wechselseitig die Moscheen in die Luft sprengen , so wächst geradezu der Eindruck , hier werde mit zweierlei Maß sich empört !

Zitat:
Muslime über Papst-Äußerungen empört
Hamburg (dpa) - In der islamischen Welt wächst die Entrüstung über die Papst-Worte zum Verhältnis von Religion und Gewalt. Die islamischer Konferenzorganisation OIC, der 57 muslimisch geprägte Staaten angehören, warf dem Oberhaupt der katholischen Kirche eine "Verleumdungskampagne" gegen den Islam und den Propheten Mohammed vor.


Papst Benedikt XVI. hat mit seinen Aussagen zum Islam einen Proteststurm ausgelöst.

© dpa
In verschiedenen Ländern sprachen Religionsvertreter am Freitag von Beleidigung und Gotteslästerung und forderten eine Entschuldigung Benedikts XVI. In Ägypten wurde zu Protestkundgebungen aufgerufen. In Gaza wurde ein Sprengstoffanschlag auf eine christliche Kirche verübt. Die örtliche Polizei sprach von einem Zusammenhang mit den Papstäußerungen. Der Papst hatte während seines Deutschlandbesuchs die gewaltsame Glaubensausbreitung verurteilt und dabei indirekt auch den Propheten Mohammed kritisiert.

Die Welle der Empörung folgt neun Monate nach dem Beginn gewaltsamer Proteste wegen der Veröffentlichung von Mohammed- Karikaturen in einer dänischen Tageszeitung. Die OIC kritisierte auf einer Tagung im saudi-arabischen Dschidda, der Papst habe Mohammed als "böse und unmenschlich" dargestellt. In einer Erklärung heißt es: "Die OIC hofft, dass diese Kampagne nicht der Prolog für eine neue Politik des Vatikans gegenüber dem Islam ist, besonders nach den vielen Jahrzehnten des Dialoges, der die Kleriker des Vatikans und die führenden Denker und Religionsgelehrten der Muslime einander näher gebracht hat." Die OIC habe sich ihrerseits immer zurückgehalten und sich nie auf eine Polemik über die Kreuzzüge und Religionskriege der katholischen Kirche und die Verfolgung von Muslimen während der Inquisition eingelassen, betonten die Vertreter der Mitgliedstaaten.

Die radikale ägyptische Moslembruderschaft verlangte eine Entschuldigung. "Die Erklärung des Papstes ist ein Spiegelbild vom weitgehend verzerrten Bild des Islams im Westen", heißt es in einer Erklärung. Benedikt XVI. gieße "Öl aufs Feuer". Ein iranischer Kleriker und Mitglied des höchsten islamischen Gremiums des Landes bezeichnete die Papst-Äußerungen als "unerhört". "Es ist wirklich bedauerlich, dass der Papst nicht ausreichend über den Islam informiert ist und sich derart unerhört dazu äußert," sagte Ahmad Chatami während des Freitagsgebets in Teheran.


Das pakistanische Parlament verabschiedete einstimmig eine Resolution, in der es heißt, die Äußerungen Benedikts verletzten die Gefühle der Muslime, erzeugten eine Kluft zwischen den Religionen und stellten einen Verstoß gegen die UN-Menschenrechtskonvention dar. Die Parlamentarier forderten eine Zurücknahme der Worte. Muslimische Gelehrte in Indien kritisierten die Äußerungen des Papstes als "unverantwortlich" und "blasphemisch". Im mehrheitlich muslimischen indischen Bundesstaat Jammu und Kaschmir beschlagnahmten Polizisten vorsorglich Tageszeitungen, in denen über die Äußerungen berichtet wurde, um Unruhen zu verhindern. Dennoch kam es zu Protestdemonstrationen.


Der Großmufti in Syrien forderte Benedikt auf, seine kritischen Äußerungen zum Islam zu klären. Auch die britischen Muslime drangen auf eine Klarstellung. Der Muslim Council of Britain (MCB) - die Dachorganisation der rund 250 muslimischen Gruppen in Großbritannien - erklärte: "Von einem religiösen Führer wie dem Papst hätte man erwarten können, dass er mit Verantwortungsbewusstsein handelt und spricht und im Interesse von Wahrheit und Harmonie zwischen den Anhängern des Islams und des Katholizismus die Ansichten des byzantinischen Kaisers zurückweist."

Der Präsident des französischen Muslim-Dachverbandes CFCM, Dalil Boubakeur, verlangte ebenfalls "eine Klarstellung". Man dürfe den Islam, eine Offenbarungsreligion, nicht mit dem Islamismus verwechseln, der keine Religion ist, sondern politische Ideologie, sagte Boubakeur. "Wir glauben an den selben Gott, den Gott des Friedens, der Liebe und der Gnade", betonte Boubakeur. Der Islam sei vor allem Toleranz und Brüderlichkeit.

Der Papst hatte sich in Regensburg gegen den Heiligen Krieg ausgesprochen. Er berief sich auf ein über 600 Jahre altes Zitat eines byzantinischen Kaisers, in dem es heißt, Mohammed habe nur Schlechtes und Inhumanes gebracht, weil er den Glauben mit dem Schwert verbreiten lassen wollte. Vatikansprecher Federico Lombardi wies die Kritik aus der islamischen Welt zurück. Er sagte, dem Papst sei es um eine "klare und radikale Zurückweisung einer religiösen Motivation von Gewalt" gegangen. Der Papst habe die "Sensibilität islamischer Gläubiger" nicht verletzen wollen.
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 15 Sep 2006 - 17:09:44    Titel:

Jo, das war mehr als lächerlich. Gab gleich die passenden Bilder, in denen Moslems Papstpuppen verbrannten. Ich frage mich, ob die da so ein Puppenlager haben, damit sie gleich schnellst möglich die passende Person verbrennen können.

Das Zitat war wirklich ziemlich aus dem Zusammenhang gerissen, und ich möchte nicht wissen, welche Sprüche manch islamisches Oberhaupt abläßt. Das Verhalten vieler Moslems diesbezüglich nervt mich ziemlich und anstatt Verständnis zu heucheln, sollten man sich von solchen Auswüchsen distanzieren, sonst kann man bald nichts mehr frei sagen.

Und dann fragen sich die Moslems, weshalb die so einen schlechten Ruf haben. Ich finde nicht ganz unbegründet, wenn viele wegen solchen Äußerungen gleich auf die Straße gehen und um brennende Puppen im Kreis tanzen.

Also nicht, dass man mich jetzt wieder in eine Ecke schiebt. Aber ich vertrete gerne mal die Fraktion des einfach-kombinatorischen Gemüts. Wink
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4313

BeitragVerfasst am: 15 Sep 2006 - 17:52:18    Titel:

Nun , ganz unproblematisch sind die Äußerungen vom Papst nicht. Er ist schließlich ein hochintelligenter Mann , würde man hier die Linguistik der Anspielungen bemühen ( ..... ) , läßt sich damit sicherlich eine allgemeine Kritik am Islam herauslesen. Denn eine Relativierung bezüglich des Zitates auf allgemeine friedliche Intentionen der muslimischen Gläubigen findet sich m.E. in der Rede nicht.

Dies ist allerdings auch nicht der Punkt. Meiner Auffassung nach , versuchte er eine ambivalente , theologisch unbearbeitete Wurzel für entsprechende Auslegungen des Dschihad zu benennen. Er versuchte wohl deutlich zu machen , dass es einfach keine religiös begründete Ausübung von Gewalt wieder geben darf. Und dies überfälligerweise , theologisch endlich festgeschrieben werden muß !

Es wäre sinnvoller , würden sich muslimische Geistliche weltweit ebenso unachgiebig unüberhörbar dafür stark machen , als ständig irgendwelche Beleidigungen zu wittern , zu thematisieren und damit auch noch zu extremen Reaktionen womöglich aufstacheln.

Auch hier könnten demokratische Strukturen einen etwas relaxteren Umgang mit solch fragwürdigen Äußerungen vielleicht hervorrufen . Oder eine weltweit verbindliche Koranauslegung , in dem , was gepredigt und gelehrt wird !

M.f.G. Schelm
Koyaanisqatsi
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Anmeldungsdatum: 07.08.2006
Beiträge: 469

BeitragVerfasst am: 15 Sep 2006 - 18:20:13    Titel:

schelm hat folgendes geschrieben:
@ Koyaanisquatsi : Welche demokratischen Selbstverständlichkeiten nutzt du , von denen du der Meinung also bist , auf die andere Menschen doch verzichten können , sollten sie diese , ebenso wie du in Anspruch nehmen wollen ?!

M.f.G. Schelm


Soll ich mich schuldig fühlen, für das ich in Europa geboren wurde ?

Das andere Länder andere Sitten, Gebräuche u. Gesetze haben akzeptiere ich, respektieren nicht immer.

So ähnlich ist wohl die Sicht z.B. eines Chinesen, der uns betrachtet.

Nur durch kriegerische Handlungen egal welcher Art Demokratie zu fördern,
zu bringen oder damit Menschen zu überzeugen,
finde ich ist der falsche Weg.


Mark123 hat folgendes geschrieben:
Und dann fragen sich die Moslems, weshalb die so einen schlechten Ruf haben. Ich finde nicht ganz unbegründet, wenn viele wegen solchen Äußerungen gleich auf die Straße gehen und um brennende Puppen im Kreis tanzen.

Wer weiß wie sie es präsentiert bekommen haben ?
Richtige Übersetzung ?
Wie auch immer, Propaganda gibt es überall...
Aber mit den passenden TV-Bildern, gestellt oder gut eingefangen...
...lässt es sich besser schüren! Exclamation

War es dem Papst und seinen Konsorten nicht vorher klar,
das alles gesagte von ihm auf die Goldwaage gelegt wird ???

Naiver Gedanke...
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4313

BeitragVerfasst am: 15 Sep 2006 - 18:57:44    Titel:

schelm hat folgendes geschrieben:
@ Koyaanisquatsi : Welche demokratischen Selbstverständlichkeiten nutzt du , von denen du der Meinung also bist , auf die andere Menschen doch verzichten können , sollten sie diese , ebenso wie du in Anspruch nehmen wollen ?!

M.f.G. Schelm


Zitat:
Soll ich mich schuldig fühlen, für das ich in Europa geboren wurde ?

Das andere Länder andere Sitten, Gebräuche u. Gesetze haben akzeptiere ich, respektieren nicht immer.


Nein , aber bitte die Frage beantworten , wenn dies machbar wäre !? Confused

Warum eigentlich , lieber Koya , kommen so viele Menschen aus diesen Ländern in die westliche Welt um dort zu leben ?! Folgt man deiner Logik konsequent zu Ende , müßtest du alle zurück schicken , da die Bedingungen , vor denen sie geflüchtet sind , doch letztlich als kulturell tradiert zu 100 % hinzunehmen wären..... ?!

M.f.G. Schelm
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