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Islamisierung vs. Demokratisierung
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Boush
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Anmeldungsdatum: 24.06.2006
Beiträge: 156

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2006 - 00:51:48    Titel:

Mark123 hat folgendes geschrieben:

Noch ein einziges Mal: ich kann differenzieren;


Du differenzierst leider nur sehr gering d. h in Rassen, Religionen, Geschlechter usw..

Das könnte auch der Grund sein warum dir viele Rassismus vorwerfen.

Na siehste, jetzt haben wir zusammen dein Problem gefunden, nämlich das du dich zu ungenau ausdrückst. Versuche das doch in Zukunft zu ändern, dann ergeben die Gespräche auch viel mehr Sinn!


mfg


Edit: ebenfalls gn8
Ratio Bob
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Anmeldungsdatum: 01.06.2005
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2006 - 01:11:45    Titel:

ich mag die Vorstellung nicht, dass es Kirchen in unserem Land gibt, die alt-testamentarisches Gedankengut verbreiten.

Und solche Kirchen sind Moscheen - Moscheen des Islam.
Ich frage mich, was in diesem Land los wäre, wenn es eine Kirche gäbe, in der ein Priester aus dem Alten Testament vorliest und die Heilslehre über das Alte Testament begründen würde.

Ganz Deutschland und die christliche Welt würde da ausrasten.

Aber wir erlauben es, dass ein alt-testamentarischer Glaube hier volle Anerkennung findet, indem wir ihm einfach einen Namen geben: "Islam" und uns nicht weiter über ihn schlau machen. Dat is halt der Islam - jo.

Ich hoffe ganz stark, dass der jetzige Papst die passenden, warnende Worte finden wird, um diesen Glauben in seiner wahren Charakteristik zu entlarven und sein wahres Gesicht offenbart.
Seid nicht so ignorant tolerant, diesen Glauben als OK einzuschätzen. Er ist ein Relikt aus Zeiten, die wir alle hassen, verachten, bekämpfen und nicht wiederkehren lassen wollen.
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2006 - 11:26:24    Titel: Re: Der Papst im Dienste des Kulturkampfes

Slayer hat folgendes geschrieben:
Was würde jeder vernünftige Mensch denken, wenn ein Muslim die Ansichten eines Christentumhassers als Basis dafür nimmt, seine Kritik am Christentum zu begründen?


Ein vernünftiger Mensch würde sich seinen Teil denken oder seine Streitschrift verfassen, aber sicher nicht so ausflippen. Es geht um die Ausschlachtung von Kleinigkeiten: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,437307,00.html
Box
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Anmeldungsdatum: 29.12.2005
Beiträge: 1002

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2006 - 12:50:08    Titel:

Äh, ich lese den Text irgendwie ganz anders. Es geht darum ob es ok ist Religionsglauben mit Gewalt und Drohungen zu verbreiten. Und um darauf näher einzugehen zitiert er ein paar Sätze von Menschen die schon lange Tod sind. Zitieren bedeutet übrigens nicht das man dieser Meinung ist, oder etwa doch?! Man muss den Text im gesamten Kontext sehen. Aber ich wette 90% der Protestanten kennen nur dieses eine Zitat. :/

Er zitiert dem Kaiser um etwas zu erklären, nicht um zu sagen : Hört her was er gesagt hat. Er hat Recht. Mohammed ist doof!


Also keine Ahnung wieso sich wieder die halbe Welt aufregt.

Edit: Voll kindisch.
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2006 - 12:52:39    Titel:

http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,437412,00.html

Zitat:

PAPST-BASHING
Carrell, Rushdie, Ratzinger - wer kommt als nächstes?

Von Claus Christian Malzahn

Der Papst hat sich entschuldigt - um des lieben Friedens willen. Wer heute in der politischen und philosophischen Auseinandersetzung mit dem Islam sein Recht auf Meinungs- und Denkfreiheit in Anspruch nehmen will, lebt offensichtlich gefährlich.

Vor 20 Jahren musste Rudi Carrell in Bremen von der Polizei beschützt werden, weil er in einer TV-Satire-Sendung einen schlüpfrigen Scherz über den damaligen iranischen Revolutionsführer Ayatollah Chomeini gemacht hatte. Iranische Massendemonstrationen, vom Regime freilich orchestriert, waren die Folge. Angesichts der unverhohlenen Drohung von Gewalt entschuldigte sich Carrell und machte nie wieder einen Witz über einen Moslem - jedenfalls nicht im Fernsehen.

Demonstranten in der Kaschmir-Region: Wütender Protest gegen den Papst
Im Februar 1989 erließ Chomeini einen Mordaufruf gegen Salman Rushdie, der in seinem Roman "Die Satanischen Verse" einen Propheten auftreten ließ, dem im Traum ein Erzengel Gabriel erscheint, der sich später als Satan entpuppt. Die literarische Idee vom Koran als potentielles Teufelswerk kostete den japanischen Übersetzer Rushdies das Leben, auf andere wurden Attentate verübt. Rushdie selbst musste sich jahrelang verstecken, obwohl die iranische Staatsführung sich 1998 vom Mordaufruf, den sie Fatwa nannte, distanzierte. Gleichwohl gibt es noch immer fanatische Muslime, die Rushdie nach dem Leben trachten.

In ständiger Gefahr mit täglichen Morddrohungen lebt auch die Feministin und Islam-Kritikerin Ayan Hirsi Ali, die vor kurzem die Niederlande verlassen hat. Sie hat neben einigen lesenswerten Büchern über die Unterdrückung der Frauen in der islamischen Welt auch das Drehbuch zum Kurzfilm "Submission" geschrieben. Einer Frau werden dort Koranverse auf die nackte Haut projiziert, die Zeilen fordern dazu auf, sich stets dem Willen des Gatten zu beugen. Provokant? Klar. Der Regisseur des Films, Theo van Gogh, bezahlte diese künstlerische Intervention in die totalitäre Glaubenswelt des Islamismus mit seinem Leben. Er wurde auf offener Straße von einem islamischen Fanatiker erschossen.

Um sein Leben fürchten muss auch Flemming Rose, jener dänische Redakteur, der vor einem Jahr eine Reihe Mohammed-Cartoons in sein Blatt gehoben hat. Die Zeichnungen sorgten ein halbes Jahr nach ihrer Veröffentlichung für einen Aufstand in der islamischen Welt. Auch Islam-Experten wie der Göttinger Professor Bassam Tibi, dem man wahrlich kein Appeasement gegenüber dem militanten Islamismus vorwerfen kann, hielten die Veröffentlichung der Cartoons seinerzeit für keine gute Idee. Nur eins muss klar bleiben: Der oft gewalttätige Protest auf der arabischen Straße wurde damals gezielt von interessierter islamistischer Seite geschürt - wie bei den Vorwürfen gegen den Papst heute auch.

Doch die Angriffe auf den Pontifex in Rom sind besonders grotesk. Die scharfe, oft auch mit der Androhung von Gewalt verbundene Kritik an der Regensburger Rede Benedikts XVI ist nicht nur eine Attacke auf das Oberhaupt der Katholiken. Die böswilligen Verdrehungen seiner Worte und absurden Unterstellungen von Islamvertretern sind auch ein frontaler Angriff auf den freien religionsphilosophischen Diskurs. Dass sich offenbar immer mehr Menschen in der islamischen Welt dazu verleiten lassen, diesem Protest zu folgen, zeigt, wie einflussreich islamistische Gruppen dort inzwischen sind. Das politische Kalkül ist klar: Eine Auseinandersetzung zwischen Christentum und Islam soll es nur innerhalb der Spielregeln geben, die vom politischen Islamismus festgelegt werden.

Darauf kann freilich verzichtet werden. Wer sich auf diesen "Dialog" einlässt, gibt sich und die Meinungsfreiheit auf. Was kommt denn als nächstes? Vielleicht die Ansage, dass Allah sich angesichts der vielen Frauen, die im Sommer im Bikini durch Europa laufen, beleidigt fühlen könnte. Oder durch Mettwurstbrötchen. Einen Anlass für den Kampf der Kulturen werden die militanten Islamisten immer finden. Und es wird sie begeistern, dass Zeitungen wie die "taz" sich heute nicht entblöden, den Papst "auf Kreuzfahrt" zu verorten. Das geht am Thema völlig vorbei. Auf dem Spiel steht nichts weniger als die Freizügigkeit von Rede und Diskurs. Jeder Versuch, den imaginären Gotteswillen zur obersten Richtschnur politischen Handelns zu machen, muss abgewehrt werden, wenn uns in Europa Demokratie und Freiheit lieb und teuer bleiben sollen.

Es gibt - wenige - ernstzunehmende Töne im anschwellenden Chor der Papst-Kritiker. Hätte Papst Benedikt XVI nicht ahnen müssen, dass sein von ihm selbst als "schroff" bezeichnetes Zitat missverstanden werden würde? Ist da der intellektuelle Theologe Ratzinger mit dem Papst durchgegangen? Selbst wenn. Es dürfte doch sogar für linke Agnostiker und Atheisten eine frohe Botschaft sein, dass wir einen Papst haben, der eine anspruchsvolle akademische Vorlesung halten kann. In seiner Rede ist jedenfalls kein einziger Muslim beleidigt worden.

Dass man im Kampf der Kulturen übrigens auch ganz gelassen bleiben kann, zeigt ein Beispiel aus Dänemark. Dort hatte eine Zeitung vor kurzem ziemlich geschmacklose Holocaust-Cartoons veröffentlicht, die zuvor in Teheran gezeigt worden waren. Die Reaktion des Rabbis von Kopenhagen unterscheidet sich ziemlich von der blutigen Protestwelle gegen die Mohammed-Cartoons, bei der 50 Menschen ums Leben kamen. Auf die Frage, ob er nun protestieren werde, sagte der Rabbi: "Ach wissen sie, ich hab schon Schlimmeres gesehen."
the_TurK34
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Anmeldungsdatum: 15.09.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2006 - 13:31:54    Titel:

das man ein islamisiertes land in ein demokratisches und laizistisches land abwandeln kann, kann man am besten klar und deutlich an der türkei sehen! da die türkei der nachfolger staat des ZUM TEIL islamisierten osmanischen reiches ist, ist es das beste beispiel dafür. das ziel im irak war es KEINESWEGS die demokratisierung, es war nur eine art RACHE gegenüber dem islam und die besetzung der erdöl-raffinerien! niemals hat es sich um demokratisierung gehandelt! wer so was glaubt, lebt wohlmöglich auf der falschen welt! Exclamation
Iskander
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Anmeldungsdatum: 11.05.2006
Beiträge: 401

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2006 - 14:08:40    Titel:

the_TurK34 hat folgendes geschrieben:
das man ein islamisiertes land in ein demokratisches und laizistisches land abwandeln kann, kann man am besten klar und deutlich an der türkei sehen! da die türkei der nachfolger staat des ZUM TEIL islamisierten osmanischen reiches ist, ist es das beste beispiel dafür. das ziel im irak war es KEINESWEGS die demokratisierung, es war nur eine art RACHE gegenüber dem islam und die besetzung der erdöl-raffinerien! niemals hat es sich um demokratisierung gehandelt! wer so was glaubt, lebt wohlmöglich auf der falschen welt! Exclamation


Ich muss an dieser stelle Turk34 zustimmen. In der Tat, wer glaubt es ginge bei dem Irakfeldzug um Demokratie oder gar um Massenvernichtungswaffen der irrt. Es ging um die Beseitigung eines alten Feindes, und natürlich um das Erdöl wonnach die Amerikaner besonders gieren.

Wobei die einsetzung dieser Marionettenregierung einfach nur noch peinlich ist... zumal die USA nicht in der Lage sind die Ordnung wiederherzustellen.
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4313

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2006 - 15:12:28    Titel:

Slayer schrieb :

Zitat:
Gegenrede zur Haltung des Papstes gegenüber dem Islam

Es ist geradezu eine tragische Unverschämtheit unserer Zeit, daß jetzt auch der sonst so besonnen wirkende Papst sich zum Werkzeug des Kulturkampfes macht, und das noch dazu mit den Mitteln der Unwahrheit, die ausgerechnet ein Papst nicht nutzen sollte. Daß er dafür von der Mainstream-Presse zum Star gemacht wird, sollte ihm selbst zu denken geben.


Platsch Quatsch ! Es ist geradezu eine bedenkliche und gefährliche Wirrheit unserer Zeit , wenn man mit einem Zitat gleichgesetzt wird , ohne es sich so zu eigen zu machen. Und ehrlich gesagt vergeht einem auch langsam das Lachen darüber und die Lust , sich mit solch Cholerikern auseinanderzusetzen !

Zitat:
Was der Papst zitiert hat mit "dem" Islam nicht zu tun. Er zitiert hier nur die Glaubensvorstellung der Wahhabiten und einiger vorangegangener Gewaltherrscher unter Muslimen, die ihre Willkürherrschaft gegenüber dem muslimischen Volk damit zu rechtfertigen suchten.


Er zitiert einen 600 Jahre alten Disput. Welcher damals geführt wurde , um aufzuzeigen , das Teile der Art und Weise , mit der der Islam damals verbreitet wurde , nicht mit den Intentionen Gottes , der Liebe und Barmherzigkeit konform gingen. Er zog mitnichten eine gegenwärtige , pauschalisierende Parallele.

Wenn man allerdings betrachtet , wie darauf wiederum die Reaktionen in der muslimischen Welt ausfallen , so kann man wahrlich überzeugend feststellen : Ja , wir schreien so lange herum , sprengen Kirchen in die Luft oder zündeln Papstpuppen oder andere Dinge womöglich wieder an ( mal abwarten was da wieder hochkocht ) , bis ihr uns endlich glaubt , wie sanftmütig wir doch alle sind !

Das man sich nur nicht mal selbst lächerlich vorkommt !

Zitat:
Und die Tatsache, daß der Papst eine der heiligsten Frauen aller Zeiten als "Gottesmutter" diffamiert und damit gleichzeitig Gotteslästerung betreibt, haben Muslime im Rahmen des gegenseitigen Respekts und der Toleranz immer hinuntergeschluckt.


Zur Info : Das Christentum ist ein paar Jahrhunderte älter. Wir nehmen uns die Freiheit daran zu glauben , nicht uns der Interpretation des Islam , welcher viele Jahrhunderte später auf den Plan trat , nachträglich anzupassen. Insofern , konsequent betrachtet , läge es mit der Blasphemie genau umgekehrt. Aber wir sehen das nicht so engstirnig und schreien durch die Gegend....

Jeder soll glauben , an das was er für richtig hält !

Zitat:
Und die Tatsache, daß der Papst mit seinem Verhütungsverbot und dem Scheidungsverbot für viel Unheil unter den Menschen sorgt und mit dem Zölibat in den Augen vieler Muslime sich sogar mitverantwortlich macht für die kriminellen Entgleisungen von Menschen, die ihre Bedürfnisse zwanghaft unterdrücken mussten, haben Muslime in letzter Zeit nicht zum Thema gemacht.


Steht euch auch nicht zu ! Zum einen mischt sich das Christentum auch nicht in die Vorstellungen der Muslime in ihren Hadithen bezüglich der täglichen Lebensführung ein , zum 2. gibt es nicht nur Katholiken , 3. sind diese Richtlinien nicht mit Sanktionen bis zum Tod bedroht , wie in einigen islamischen Ländern , wenn man bestimmte Glaubensgrundsätze verletzt oder sich gar vom Glauben abwendet , obwohl es doch vorgeblich keinen Zwang im Glauben geben darf im Islam ! 4. , scheint sich jüngst eine Entwicklung anzubahnen , welche die christliche Ökumene wieder mehr zusammen führt.

Und hier werden auch die katholischen Christen Kompromisse machen müssen. Für das Zöllibat entscheidet man sich , wenn man kath. Priester werden will. Dies gilt nicht für andere Gläubige , sollte dies mitausgedrückt werden.

Also : Schön vor der eigenen Haustür die Steine der letzten Steinigung wegkehren ! Unsere Scheiterhaufen sind seit mehreren hundert Jahren aus !

Zitat:
Mit Unwahrheit und Verleumdung ist der Glaubensdiskurs genausowenig zu gewinnen, wie mit dem Schwert. Während praktizierende Muslime der Gegenwart die muslimischen Gewaltherrscher der Vergangenheit offen verurteilen, die im mißbrauchten Namen des Islam Gewalt verbreitet haben, scheint der Papst einen Gewaltherrscher, der sich noch dazu Kaiser nannte, als Kronzeugen zu nutzen und ehrt ihn verbal auch noch ausdrücklich.


Ein ebensolcher Aufstand wäre wünschenswert , wenn moslemische Gläubige sich untereinander bekämpfen , gar vor Moscheen nicht halt machen ! ( Irak ) Nie sieht man hier einen Sturm der Entrüstung der Gelehrten weltweit ! Auch bemerkt man dies nicht , wenn vermeintlich im Namen Allahs Züge oder Flugzeuge in die Luft gesprengt werden. Oder kommt dies einfach nicht in den Nachrichten ?

Der Papst drückte nur aus , das es theologisch begründete Gewalt nicht geben darf. Wenn Wahhabiten und andere sich jedoch immer wieder auf den Koran berufen , um Gewalt auszuüben , stimmt etwas grundsätzlich nicht !

Was ist es ? Ein Bildungsproblem ? Kann man bei Mohammed Atta nicht von ausgehen , der war Architekt. Spezialgebiet allerdings eher Abriss !

Passagen in der Schrift , welche so interpretierbar sind ? Die gibt es im Alten Testament auch ! Trotzdem wendet man sie nicht mehr an. Denn da gab es die Phase der Aufklärung und Reformation ! Diese Phase fehlt dem Islam. Wie eine Trutzburg hält er an der Unveränderlichkeit und Nichtinterpretationsfähigkeit der Worte des Propheten fest.

Damit kann theoretisch jeder , der sich beleidigt und angegriffen fühlt , zur vorgeblichen Abwehr eines Angriffes auf den Glauben , zur Gewalt greifen , wenn er will !

Mit solch latenter Gefahr können wir im 21. Jahrhundert , bedenkt man außerdem , was wenige heute mit den entsprechenden Waffen ausrichten können , nicht leben ! Es ist dringend geboten , das die Muslime sich zusammenschließen , eine Art verbindlichen Dachverband gründen , der weltweit theologisch bestimmt , was gelehrt wird und was keine Gültigkeit mehr besitzt.

Die ewigen Verteidigungs - und Beleidigungsreflexe , führen uns sonst alle in die Katastrophe !

Zitat:
Doch eine Frage muß sich selbst der Papst stellen: Glaubt er ernsthaft, daß Jesus – Gottes Friede sei mit ihm und seiner heiligen Mutter – sich auf jene Seite stellen wird, die der Papst jetzt gewählt hat, wenn Jesus zurückkommt? Muslime jedenfalls können dankbar sein, daß der Papst sein wahres Gesicht gezeigt hat, denn das ist in jeden Fall hilfreich und erspart Illusionen.


Von etwas kannst du getrost ausgehen : Jesus stände nicht auf der Seite der Puppenverbrenner , der Botschaftsanzünder , der schreienden grünen Stirnbandträger und der Dschihad - Rufer. Ihm nämlich , ist und war Gewalt immer fremd !

Zitat:
Wenn Liebe die Basis des Glaubens ist, wenn Liebe das Wesen der Wahrheit ist, wenn Liebe das Herz eines wirklich Gläubigen erfüllt, dann wird genau jene Liebe auch die Unwahrheit verachten, denn die Unwahrheit sucht danach, die Liebe zu zerstören. Liebe und Wahrheit sind aber nicht voneinander trennbar.


Liebe und Wahrheit und Gewaltfreiheit sind für einen Gläubigen nicht trennbar ! Man möge es endlich theologisch festschreiben , ein für alle mal , statt sich herauszureden , die Wahhabiten und ähnliche Extremisten wären keine Kinder dieser Kultur !

M.f.G. Schelm
Boush
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Anmeldungsdatum: 24.06.2006
Beiträge: 156

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2006 - 16:00:02    Titel:

Eine Sache finde ich sehr interessant. Es wird ständig von Meinungs- und Pressefreiheit gesprochen, dabei wird aber nicht berücksichtigt das den Muslimen in ihrer Kritik über den Papst und jene die sich kritisch über den Islam äußern, ebenfalls dieses Recht der Meinungsfreiheit zu steht, oder sehe ich das falsch? Müssen die Muslime aktzeptieren wenn alles was ihnen heilig ist, beleidigt wird oder (aus westlicher Sicht) sie dies als eine Beleidigung empfinden? Kommt da nicht wieder die typische Doppelmoral einiger Westler zum Vorschein? Ich denke das sollte nicht im Sinne einer Demokratie stehen, nämlich kritisieren bzw. beleidigen aber sich gleichzeitig heuschelnd aufregen wenn man dann *Reaktionen erhält. Ich finde es gut, das die islamische Welt sich gleich zu Wort meldet und sagt das es so nicht geht! Die Entschuldigung des Papstes war kein Zeichen der Schwäche, sondern ein Zeichen von Größe und er wurde seinem Ruf als Friedensstifter recht. Viele könnten sich ein Beispiel daran nehmen und sich nicht dauernd von emotionalen Gefühlen leiten lassen.


* Ich rede nicht von gewalttätigen Reaktionen sondern die Kritik die aus vielen Teilen der islamischen Welt kam.


mfg
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2006 - 16:02:08    Titel:

Boush hat folgendes geschrieben:
Eine Sache finde ich sehr interessant. Es wird ständig von Meinungs- und Pressefreiheit gesprochen, dabei wird aber nicht berücksichtigt das den Muslimen in ihrer Kritik über den Papst und jene die sich kritisch über den Islam äußern, ebenfalls dieses Recht der Meinungsfreiheit zu steht, oder sehe ich das falsch?


Ja, siehst du. Nichts als kalter Kaffee. Es geht um die Art der Meinungsäußerung. Der Ton macht die Musik. Es kann nicht angehen, das Islamkritiker Mordrohungen erhalten und türkische Politiker den Papst mit Hitler vergleichen, obwohl sie die Rede nicht gelesen haben.

Insofern ist dein Zusatz "ich meine nicht gewalttätige Äußerungen" ziemlich heuchlerisch, denn um nichts anderes geht es.
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