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Islamisierung vs. Demokratisierung
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Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2006 - 17:24:08    Titel:

hat nichts mit dem Thema zu tun (bb)
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2006 - 17:33:43    Titel:

Boush hat folgendes geschrieben:

Die Kritik ist vorhanden nur kann ich mir gut vorstellen das du solche Zeilen überliest. Viele allerdings werden auch erst durch Ereignisse wie den unbegründeten Irakkrieg (der in der islamischen Welt mit der Ausbeutung von Öl verstanden wird!!!) den unbegründeten oder schwach begründeten Libanonkrieg wo hauptsächlich Zivilsiten getötet wurden, Karikaturen die den Propheten (sas) als Terrorist ect. bezeichnen usw. , radikalisiert. Wo bleibt da die riesige Kritik aus dem Westen die die islamische Welt so gerne hören würde? Es kommt nur was von Friedensorganisationen und kleinere Gruppen. Wo bleibt eigendlich deine Kritik darüber?

Das Problem ist immer dasselbe. Die Kritik von islamischer Seite wird folgendermaßen artikuliert: "Wir verurteilen Terror, Gewalt und Mord, aber...." Es gibt hier aber kein "aber". Islamisten schlachten alles aus, was ihnen in die Finger kommt, um ihre Vision vom Gottestaat zu verwirklichen. Zum Beispiel ist es sicher, dass die dänische Delegation, welche damals in die arabische Welt reiste, extra Karrikaturen hinzufügte, welche so nie veröffentlicht wurden, nur um die Stimmung anzuheizen.
Du kannst der westlichen Welt nicht immer die Bilder von ausrastenden Muslimen vorhalten und gleichzeitg erwarten, dass man ja "differnzieren muss" und "alles gar nicht so schlimm ist". So funktionieren eben die Medien und die Menschen nicht.

Boush hat folgendes geschrieben:

Im übrigen hast du mir nicht meine Frage beantwortet:
Steht ihnen dieses Recht - wenn wir von Demokratie ausgehen - nicht zu?


Du mir meine aber auch nicht. Noch mal: Der Ton macht die Musik.
Boush
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Anmeldungsdatum: 24.06.2006
Beiträge: 156

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2006 - 17:40:15    Titel:

Mark123 hat folgendes geschrieben:
So funktionieren eben die Medien und die Menschen nicht.


Und so wie sie jetzt funktionieren klappt es ja anscheinend ganz gut, das hat uns die Vergangenheit gezeigt und das wird uns auch die Zukunft zeigen.


Ps: Das Thema scheint sich auszuschöpfen, von daher verabschiede ich mich langsam aber sicher aus diesem Thread, wenn nicht noch etwas interessanteres kommt.


mfg
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2006 - 17:43:36    Titel:

In der Tat hat der Papst nur zitiert und damit diese Aussage nicht selbst getätigt. Daher sollten jene, die ihm die Aussage als solche vorwerfen sich entsprechend informieren.

Andererseits hat er sich auch kaum so von dieser Aussage distanziert, wie man das von einem Mann in seiner Position und Verantwortung hätte erwarten dürfen. Er steht damit natürlich in der Pflicht, klarzustellen, wie dieses Zitat aus seiner Sicht zu interpretieren ist.

Selbstverständlich haben islamische Geistliche das Recht den Papst zu kritisieren, nicht weil er dem Zitat zustimmt, sondern weil er ein solch missverständliches Zitat verwendet und sich nicht klar davon distanziert. Ich denke auch der Papst muss noch in sein Amt hineinwachsen und lernen, dass seine Sätze mehr Gewicht haben als die eines Theologieprofessor in einem Seminar.

Natürlich werden extreme Mullahs und Islamisten versuchen dieses Missverständnis zu nutzen um das Ansehen der katholischen Kirche und damit dem Westen zu schaden. Der Papst hat ihnen durch sein eher unbedachtes Verhalten die Munition dafür gegeben. Selbstredend wird die Seite der Antiislamisten sich wieder als verbal wütende Tempelritter aufführen. Beiden Seiten sollten wir nicht folgen.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger


Zuletzt bearbeitet von Bürger am 16 Sep 2006 - 18:10:43, insgesamt einmal bearbeitet
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2006 - 17:59:03    Titel:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,437435,00.html

Zitat:

Moslembrüder wollen Benedikts Kniefall

Die islamistische Moslembruderschaft in Ägypten lässt auch nach Benedikts öffentlichem Bedauern nicht locker: Die jüngste Erklärung des Papstes reiche ihnen nicht, teilt die Organisation mit. Benedikt XVI. müsse sich persönlich entschuldigen.

Hamburg/Kairo - Die Moslembruderschaft hatte unmittelbar nach der Rede des Papstes in Regensburg eine Entschuldigung von Benedikt XVI. gefordert. Das geistliche Oberhaupt der Katholiken gieße "Öl aufs Feuer", lautete die Kritik der radikalen ägyptischen Organisation. Heute nun ließ der Vatikan eine Erklärung verbreiten, wonach der Papst seine Wortwahl bedauere. Doch der Moslembrüderschaft genügt das nicht - ihr geht die Erklärung nicht weit genug.

"Wir wollen eine persönliche Entschuldigung des Papstes. Wir empfinden, dass er einen gravierenden Fehler begangen hat, der uns betrifft, und dieser Fehler kann nur durch eine persönlich vorgebrachte Entschuldigung beseitigt werden", sagte der Vizechef der Organisation, Mohammed Habib. Das, was der Vatikan bisher verbreitet habe, sei keine persönliche Entschuldigung für Aussagen, von denen der Papst überzeugt sei.

Der Vatikan hatte zuvor mitgeteilt, dass der Papst seine Wortwahl bedauere. Staatssekretär Tarcisio Bertone, der Außenminister des Vatikan, erklärte: Die Haltung des Papstes zum Islam stehe in Einklang mit der Lehre der Kirche, die "die Muslime achtet, die den einen Gott lieben". Deshalb sei der Papst "sehr bestürzt", dass Teile seiner Rede so geklungen haben könnten, dass sie die Gefühle gläubiger Muslime verletzten. Diese Passagen seien "so interpretiert worden, wie es nicht der Absicht" der Papstes entspreche, erklärte Bertone.

Benedikt XVI. respektiere alle gläubigen Muslime und hoffe, sie würden den wahren Sinn seiner Rede verstehen, hieß es in einer Stellungnahme des Vatikans. "Der Heilige Vater bedauert sehr, dass einige Passagen seiner Rede für Muslime beleidigend geklungen haben könnten", teilte Kardinal-Staatssekretär Bertone mit.

Bevor die Bedauerns-Äußerung des Papstes bekannt wurde, war der Protest in vielen Ländern mit muslimischer Bevölkerung weiter angeschwollen. Geistliche und staatliche Amtsträger hatten eine Entschuldigung gefordert. Zuletzt hatte auch der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan eine Entschuldigung von Benedikt XVI. gefordert. Was Benedikt über den Propheten Mohammed gesagt habe, sei "hässlich und unglücklich" und "nicht hinnehmbar", sagte Erdogan heute nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu. Benedikt habe nicht wie ein Geistlicher gesprochen, sondern wie ein Politiker, kritisierte Erdogan.

Für den November ist eine Papstreise in die Türkei geplant - die in der Kontroverse um die Regensburger Rede von Benedikt XVI. in Frage gestellt worden war.

Gleichzeitig hatten in Deutschland Unionspolitiker wie Bundeskanzlerin Angela Merkel, Edmund Stoiber, Jürgen Rüttgers und Ronald Pofalla Unterstützung für den Papst geäußert. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hatte zum SPIEGEL gesagt: "Es muss noch möglich sein, dass man einen jahrhundertealten Text zitiert, wenn man sich doch erkennbar nicht damit identifiziert."
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2006 - 18:03:14    Titel:

Bürger hat folgendes geschrieben:
Selbstredend wird die Seite der Antiislamisten sich wieder als verbal wütende Tempelritter aufführen. Beiden Seiten sollten wir nicht folgen.


Komisch, dass die deutlichste Kritik im Lager des Spiegel verfasst wird. Ein Blatt, welches nicht gerade für sein reaktionäres Weltbild bekannt ist. Wenigstens machen sich noch einige Menschen Gedanken über die Meinungsfreiheit. Bei solchen Themen geraten die Linken nämlich oft ins Wanken.
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2006 - 18:21:04    Titel:

Das ist nicht merkwürdig sondern erwartungsgemäss. Der Papst hat als deutscher Papst inzwischen einen Ruf, der eines Popstars vergleichbar ist und der ihm medial verliehen wurde, Stichwort Wir sind Papst mit Millionen Gläubige und Eventhungrige die den Darstellungen in den Massenmedien folgen. Daher schlagen sich die führende Politiker auf die Seiten des Papstes, etwas anderes würde ihnen kaum einfallen. Insbesondere erwarten dass die in ihrer Mehrheit papsttreuen strenggläubige katholischen Christen, die traditionell CSU/CDU wählen.

Mich hätte es sehr gewundert wenn von dieser Seite keine Unterstützung des Papstes gekommen wäre.

Allgemein ist dazu zu sagen, das es erstens einen Unterschied ist, ob irgendjemand einen jahhundertealten Text zitiert oder der Papst in einer öffentlichen Veranstaltung und zweitens geht es auch nicht um das Verbot eines Zitates, sondern eine deutliche und unmissverständliche Klarstellung des Papstes, dass er eben nicht mit den kritischen Teilen dieses Zitates übereinstimmt.

Ich stehe nicht unter partei- oder ideologisch religiösen Zwängen, ganz entgegen Deiner absurden Unterstellungen und Vorstellungen und habe auch keine Probleme damit, den Papst zu kritisieren, ebenso wie ich keine Pobleme habe, die völlig abstrusen Reaktionen muslimischer Eiferer zu kritisieren. Ebensowenig bin ich von der Meinung des Spiegel abhängig.

Das sind alles Pseudoargumente die Du anführst:

1. Weil die CSU/CDU Spitze den Papst verteidigt....
2. Weil diese Erwiderungen im Spiegel steht.....

folgt eben, argumentativ nichts. Was Du implizit sagst ist jediglich diese großen Männer und Frauen sehen das so, also haben alle das Denken einzustellen und sich dieser Meinung anzuschließen.

Wirklich nicht überzeugend.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger


PS: Die Idee, das der Spiegel ein linkes Blatt sei, wird schon so lange ich denken kann von Konservativen erzählt. Das ist natülich nicht so. Schon zu Augsteins Zeiten war der Spiegel eher liberal als links eingestellt, am Anfang vielleicht linksliberal, aber nur wenn es um Augsteins Lieblingsfeind ging, Strauss. Aus streng konservativer Sichtweise wurde der Spiegel als links dargestellt, vielleicht aich weil er eine gewisse Intelektualität an den Tag legte und lange kahre das einzig seriöse Magazin war, dass investigativen Jornalismus betrieb. Links im Sinne wie die CDU ihn lange Jahre darstellte war der Spiegel sicher nicht.
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2006 - 19:18:01    Titel:

Bürger hat folgendes geschrieben:

Das sind alles Pseudoargumente die Du anführst:

1. Weil die CSU/CDU Spitze den Papst verteidigt....
2. Weil diese Erwiderungen im Spiegel steht.....

folgt eben, argumentativ nichts. Was Du implizit sagst ist jediglich diese großen Männer und Frauen sehen das so, also haben alle das Denken einzustellen und sich dieser Meinung anzuschließen.


Ich habe immer wieder in diesem Text ähnliche Argumente vertreten, noch lange bevor der Spiegel dies geschrieben hat. Ich kann nichts dafür, wenn du zu faul bist, eine Diskussion komplett zu verfolgen. Jedoch werde ich mir bestimmt nicht die Mühe machen nur wegen einer Person, welche so wie es ihr gerade passt in eine Diskussion hereinplatzt, alles von mir Gesagte noch einmal zu wiederholen.


p.s.:
Das ist sowieso ein riesiges "Sich-im-Kreis-drehen" hier im Forum. Da einige anscheined nicht in der Lage sind, sich die Argumente einer Partei über drei Seiten hinweg zu behalten. Man startet eine Diskussion, wird gefragt, erklärt sich, wird etwas Anderes gefragt, erklärt sich, und dann wird bemängelt, dass man sich nicht ebenfalls zu erstgestellter Frage geäußert hat. Manchmal frage ich mich, ob das schiere Dummheit oder Taktik ist.
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2006 - 13:29:24    Titel:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,437595,00.html

Hm, sehr interessant. Der Papst spricht ein Zitat aus, welches behauptet, dass der Islam (vereinfacht gesagt) brutal ist, und dafür wird er von Al Kaida bedroht.

Gibt es für diese Art der Ironie nicht ein Fremdwort? Es liegt mir auf der Zunge.

Zitat:
Al-Qaida droht dem Papst

Aus Protest gegen die Islam-Rede des Papstes haben Demonstranten im Irak deutsche Fahnen und ein Abbild des Papstes verbrannt. Auch al-Qaida kündigte Vergeltung an. In Rom werden die Drohungen ernstgenommen: An den wichtigsten Monumenten wurden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft.

Rom/Bagdad/Dubai - "Wir sagen dem Diener des Kreuzes: Warte auf die Niederlage", hieß es in einer gestern im Internet veröffentlichten Erklärung der Qaida im Irak. "Wir sagen den Ungläubigen und Tyrannen: Wartet, was euch heimsuchen wird. Wir setzen unseren heiligen Krieg fort", hieß es weiter. "Wir werden das Kreuz zertrümmern."

Protest in Basra: Ein Papst-Abbild und eine Fahne brennen
Demonstranten in Basra verbrannten heute aus Protest gegen Benedikt XVI. deutsche Fahnen und ein Abbild des Papstes. Die gut 500 Teilnehmer der Kundgebung in der südirakischen Stadt forderten eine Entschuldigung des Papstes. Sie waren einem Aufruf des einflussreichen Ayatollahs Machmud al-Hassani gefolgt. Auch Flaggen der USA wurden von den Demonstranten angezündet.

Der Vatikan versucht inzwischen verstärkt, die Lage zu entschärfen. Die Botschafter des Kirchenstaates in den muslimischen Ländern seien angewiesen worden, den Text der Papst-Rede bekannt zu machen. Sie sollen die "bisher nicht beachteten Elemente hervorheben", sagte Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera". Bisher sei der Vatikan das Opfer einer "schweren Manipulation" des Textes geworden. Dieser sei so abgeändert worden, dass er nicht mehr den Absichten des Papstes entsprochen habe.

"Ich hoffe, dass der Dialog mit dem Islam im Sinne der Absichten des Papstes und der Kirche wieder aufgenommen wird", sagte Bertone. Dies solle über die Vatikan-Diplomaten geschehen, über die kulturellen Eliten und über den vatikanischen Rat für den interreligiösen Dialog.

"Die Welt toleriert nichts, was gegen den Propheten geht"

Unterdessen eskaliert der Streit um die Äußerungen weiter. Nach einem Aufruf islamischer Politiker zum Proteststreik gegen die Äußerungen des Papstes sind im indischen Bundesstaat Kaschmir viele Läden und Behörden geschlossen geblieben. Der Verkehr in der muslimisch dominierten Sommerhauptstadt Srinagar war schwach, viele Geschäfte und Ämter folgten dem Aufruf. Aufgerufen hatte die Hurriyat-Konferenz, ein von islamischen Gruppierungen getragenes Parteienbündnis. Der Streik solle zeigen, dass "die Welt nichts toleriert, was sich gegen unseren Glauben und unseren Propheten richtet", stand in einer Erklärung der Organisation.

Zuvor hatte schon der einflussreiche islamische Würdenträger Scheich Jussuf al-Kardawi weltweit zu einem "Tag des friedlichen Zorns" aufgerufen. Er rief im katarischen Fernsehsender al-Dschasira Muslime auf, mit Demonstrationen und Sit-ins nach der Freitagspredigt in den Moscheen gewaltlos gegen das katholische Kirchenoberhaupt zu protestieren. Der ägyptischstämmige katarische Geistliche verbot seinen Anhängern, Kirchen anzugreifen.

Zugleich forderte er die Botschafter arabischer und islamischer Staaten im Vatikan dazu auf, beim Kirchenstaat schriftlich Protest gegen die umstrittenen Redeäußerungen Benedikt XVI. einzulegen und vom Heiligen Stuhl organisierte Veranstaltungen zu boykottierten.

"Das sind keine Entschuldigungen, das ist ein Vorwurf"

Kardawi warf dem Papst vor, sich mit seiner Klarstellung am Sonntag nicht wirklich entschuldigt zu haben. "Das sind keine Entschuldigungen. Das ist ein an die Moslems gerichteter Vorwurf, dass sie seine Worte nicht verstanden haben", sagte er al-Dschasira. Solange Benedikt XVI. seine Worte nicht zurückziehe, werde der Dialog zwischen Muslimen und Christen eingestellt. Kardawi, der als Chef der sogenannten Weltunion der moslemischen Ulama über Autorität bei sunnitischen Moslems verfügt, äußerte sich in einer beliebten wöchentlichen Religionssendung.

Kardawi gehört zu jenen muslimischen Geistlichen, die sonst selbst nicht zimperlich sind: So hat der Gelehrte in der Vergangenheit gesagt, die Säkularisierung sei im Westen nötig gewesen (und nur dort), um den Menschen aus den Fesseln des Christentums zu befreien. Denn dieses sei unzulänglich, weil nicht wirklich auf Gott hingewandt. Das kann man als ziemlich fundamentalen Angriff auf das Christentum werten.

Nach den Drohungen gegen den Papst hat die Stadt Rom die Sicherheitsmaßnahmen an den wichtigsten Monumenten verschärft. Rings um den Petersplatz bilden sich seit gestern lange Schlangen, weil die Besucher von Metalldetektoren durchleuchtet werden. Sporadisch würden Touristen jetzt auch aufgefordert, ihre Taschen zu öffnen und durchsuchen zu lassen, bevor sie in den Petersdom eingelassen werden, berichtet "Il Messaggero" heute. Gleichzeitig ist der Luftraum über dem Vatikan und der päpstlichen Sommerresidenz in Castel Gandolfo seit gestern für den Flugverkehr gesperrt.

Der Papst hatte bei einem Vortrag in Regensburg am Dienstagabend unter anderem die Äußerung eines byzantinischen Kaisers zitiert, der Begründer des Islams, Mohammed, habe "nur Schlechtes und Inhumanes" in die Welt gebracht. Dies rief in der moslemischen Welt heftige Proteste hervor. Am Sonntag bekundete er erstmals persönlich Bedauern über seine missverständlichen Äußerungen.
Klingenberg
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Anmeldungsdatum: 19.09.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 19 Sep 2006 - 15:07:52    Titel: Was geht uns der Islam an?

Die Kultur des Abendlandes wird getragen von einer liberalen Dialogbereitschaft
und einem Weltverständnis, die der islamischen Weltsicht diametral entgegengesetzt sind.
Was der Islamismus für die Welt des 21.Jahrhunderts tatsächlich bedeutet,
wird sich wahrscheinlich zu spät erschließen, wenn nicht die Wurzeln des Problems
einer kritischen Untersuchung unterzogen werden.
Natürlich beschwören die westlichen Moslems die friedlichen Absichten ihrer Religion.
Aber was steht wirklich im Koran geschrieben?
Sehr aufschlußreich:
http://www.sinnverlag.de/b_2_2_3_2-Der%2BProphet%2Bdes%2BMondgottes.html

Der zumeist säkularisierten westlichen Welt ist der Gott der Juden,
der Gott der Christen und der Gott der Moslems gleichermaßen fremd.
Viele Gläubige hingegen sind der Ansicht, weil es nur einen Gott gäbe,
handele es sich bei den drei monotheistischen Weltreligionen tatsächlich um EINEN Gott,
zumal dies oftmals von islamischer Seite (scheinheilig) propagiert wird.
In Wirklichkeit aber verachtet der Islam nicht nur die Andersgläubigen,
sondern betrachtet sie solange als "Feinde", bis sie zum Islam konvertiert sind.
Ist Gott Allah? Wer ist Allah?
http://www.sinnverlag.de/b_2_2_2_2-Wer%2Bist%2BAllah%2B%253F.html

Die "friedliebenden" Moslems im westlichen Abendland distanzieren sich wortreich
(leider nicht sehr tatkräftig) von den weltweiten Terrorakten der sogenannten "Islamisten".
Woher das "Gespenst" Al Quaida kommt
und was es mit dem "Weltherrschaftsstreben" des Islam auf sich hat:
http://www.sinnverlag.de/b_2_2_1_2-Die%2BKrieger%2BAllahs.html

Nun, bei der Recherche über die Zusammenhänge eines Themas,
das die Welt noch sehr beschäftigen wird, wird man nicht umhin kommen,
auch die geschichtlichen und biblischen Hintergründe zu betrachten.
Die Araber wie die Juden berufen sich als beides "Semiten"
auf ihren gemeinsamen Stammvater Abraham.
Zum besseren Verständnis des Erbstreites dieser ungleichen Brüder:
http://www.sinnverlag.de/b_2_2_4_1-Abrahams%2BErben.html

Im Gegensatz zu der vorhin vertretenen Meinung eines Teilnehmers,
"Das Thema scheint sich auszuschöpfen, von daher verabschiede ich mich langsam
aber sicher aus diesem Thread, wenn nicht noch etwas Interessanteres kommt."
kann man davon ausgehen, dass sich dieses Thema leider nicht von uns verabschieden wird
- ob wir wollen oder nicht.


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