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Umschulung zur Kauffrau im Gesundheitswesen
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Heike.Braun2@gmx.de
Gast






BeitragVerfasst am: 06 März 2004 - 18:48:06    Titel: Umschulung zur Kauffrau im Gesundheitswesen

Ich befinde mich in der Umschulung zur Kauffrau im Gesundheitswesen und bin zur Zeit im Praktikum.
Da ich >40 Jahre bin, muss ich mir dort anhören, dass kaum Chancen bestehen später im Beruf eine Anstellung zu erhalten, da nur junge Leute
eingestellt werden, wenn überhaupt. Ich solle mir da keine Hoffnungen machen, überall werden die Gelder knapp und gekürzt.
20-jährige sind günstiger, lernen schneller und lassen sich erziehen.
Da frage ich mich, warum man mir so eine teure Umschulung finanziert???
Und warum überhaupt,nach langer schwerer Krankheit, ich noch so eine Anstrengung auf mich nehme mit dem Ziel: "For nothing"!!!
Und dabei möchte so gerne wieder einsteigen ins Berufsleben.

Was sagt ihr dazu???? Gehört man ab 40 zum alten Eisen und muss entsorgt werden vom Arbeitsmarkt?
Marion
Gast






BeitragVerfasst am: 11 März 2004 - 17:42:01    Titel: Umschulung zur Kauffrau im Gesundheitswesen

Hallo Heike Braun,
Deine Ansichten klingen ja ziemlich deprimierend. Ich bin ebenfalls 40 Jahre jung und beabsichtige, nächsten Monat mit der gleichen Umschulung zu beginnen. Diese wurde seit dem 1. Oktober 2003 verschoben, doch ich bin froh, wenn jetzt endlich wieder Gelder fließen. Ob der Einzelne, der an dieser Maßnahme teilnimmt auch tatsächlich einen Job bekommt, liegt meiner Meinung nach an jedem selber. Natürlich sind wir "Alten" teurer, aber ich glaube, wenn man motiviert und ein wenig ehrgeizig ist (und ein bisschen finanziell zurücksteckt, erstmal) hat jeder Chancen. Ich habe vorab schon bei mehreren Unternehmen wegen einem Praktikum angefragt und war hoch erfreut, dass ich fast nur positive Resonancen bekam. Das heißt zwar nicht, dass es eine Option für später auf einen Job ist, aber ich glaube fest daran, dass, wenn man erst mal einen "Fuß in der Tür hat", die Chancen gut stehen. Ich hoffe für Dich, dass Du Dich nicht entmutigen lässt und unbeirrt Deinen Weg weiter gehst.
Ich würde mich freuen, auf diesem Weg von Dir und Deinen Erfolgen zu hören. Alles Gute.
jubzik
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Newbie


Anmeldungsdatum: 09.03.2004
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 11 März 2004 - 19:29:07    Titel: Frage

Hallöchen, musstet ihr für eure Umschulungsmaßnahme einen Eignungstest beim Arbeitsamt machen? Wenn ja, könntet ihr mir da ein paar Tipps geben? (Bei mir ist es nämlich nächste Woche so weit)

Ich sag schon mal danke,Gruß Jens.
Marion
Gast






BeitragVerfasst am: 12 März 2004 - 14:15:42    Titel: Antwort für Jens

Hallo Jens,
ich kann nur für mich sprechen, ich bekomme diese Umschulung von der BfA "gesponsert", weil ich wegen Rheuma nicht mehr in meinem alten Beruf arbeiten kann. Die Leute, die ich kennen gelernt habe und die vom Arbeitsamt kamen, haben nichts von einem Test erzählt. Es sind hauptsächlich ehemalige Krankenschwestern, -pfleger, Altenpfleger- und -pflegerinnen und andere sozial-therapeutische Berufsgruppen. Ich komme ursprünglich (vor laaaanger Zeit) aus dem kaufmännischen Bereich und bin nicht mehr vermittelbar, weil meine Erfahrungen wohl "zu alt" für den Markt sind. Von Test´s im Allgemeinen bei Umschulungen habe ich noch nichts gehört. Halt uns alle auf dem Laufenden, wie es bei Dir weitergeht. Ich wünsche Dir viel Erfolg. Bis später. Gruß Marion
Gudrun
Gast






BeitragVerfasst am: 13 März 2004 - 17:20:01    Titel: Fragen und Antwort an Heike und Marion

Hallo Heike und Marion

Bei mir steht ,ab August ,eine Umschulung an gesponsort von der BfA. Könntet Ihr Mir ein Paar Tips geben.Mit der Eingliederung sehe ich
es genauso Marion wenn man erst einmal den Fuss in der Tür hat
dann sind die Chancen größer.Also Kopf hoch Heike. Aus diesen Grund werde ich eine innerbetriebliche Umschulung absolvieren und mich zweimal die Woche zur Berufsschule fahren.
Heike.Braun2@gmx.de
Gast






BeitragVerfasst am: 13 März 2004 - 20:15:17    Titel: Umschulung Kauffrau im Gesundheitswesen

Hallo alle miteinander,
also meine Umschulung wird auch von der BfA gesponsert.
Zwischenprüfung habe ich fertig und befinde mich jetzt im Praktikum.
Mit der Betreuung in der Schule (Umschulung dauert also 2 Jahre insgesamt)
bin ich sehr zufrieden, aber mit meiner Praktikumsstelle nicht so sehr.
Ich muss Euch dazu sagen, dass ich Reha-Umschülerin bin und 60% schwerbehindert. Es ist traurig, aber ich traue mir nicht meinen Mund aufzumachen aus Angst, dass ich keine Arbeit später bekomme. Zudem bin ich >40 Jahre. Ich musste gestern Aktenordner umräumen aus riesigen Schränken alphabetisch ordnen. Ich war fix und alle, denn übervolle Ordner sind sehr schwer. Laufend muss ich "Ablage" machen.
Bin froh, wenn die Praktikumzeit vorbei ist und die Umschulung auch.
Ich kann nur sagen, dass diese 2 Jahre verdammt hart sind, aber ich möchte ja wieder zurück ins Berufsleben. Die Wochenenden sitze ich zudem im Büro und schreibe Wochenbericht, AWL-Aufgaben und Rewe-Aufgaben. Nix iss also mit viel Freizeit. Ich sag Euch, eine verdammt harte Zeit!!! Gruß Heike
Gast







BeitragVerfasst am: 18 März 2004 - 14:26:23    Titel: Frage an Heike Braun

Hallo Heike,

auch ich befinde mich zZ (seit Jan. d.J.) in einer Umschulung zur Kffr. im Gesundheitswesen. Die Erfahrungen von Dir sind ja nicht sehr positiv.
Aus welcher Region kommst Du und wo machst Du Dein Praktikum? Wäre ja sehr interessant zu erfahren, denn solltes Du zufällig aus der Koblenzer Ecke kommen bist Du ja sicher auch regional im Praktikum? Würde mich über eine Antwort sehr freuen.

Ansonsten: HALTE DURCH
Heike.Braun2@gmx.de
Gast






BeitragVerfasst am: 20 März 2004 - 17:39:35    Titel: Umschulung Kauffrau im Gesundheitswesen

Hallo lieber Gast,
ich komme aus Nordrhein-Westfalen und absolviere momentan ein halbjähriges Praktikum im Krankenhaus. Die Ausbildung ist verkürzt und dauert insgesamt nur 2 Jahre statt 3. Habe vorher als examinierte Kraft in der ambulanten Pflege gearbeitet und schule aus gesundheitlichen Gründen um. Ja, es wurde mir wirklich gesagt, dass 20-jährige Mitarbeiter günstiger sind und das im Gesundheitswesen genauso abgebaut wird (Personalkosten sind die höchsten Kosten und machen 65% von den Gesamtkosten aus!!!) wie auch in der freien Wirtschaft.Ich ziehe mein "Ding" erst mal durch, die erste Hälfte samt der Zwischenprüfung habe ich geschafft und die nächste Hälfte kriege ich auch noch hin. Was dann kommt,werde ich dann im nächstes Jahr sehen. Gruß Heike
anna
Gast






BeitragVerfasst am: 21 März 2004 - 02:06:24    Titel: An Heike.Braun2

Hallo Heike!

Wie froh ich doch bin, endlich diese Seite gefunden zu haben, wo gleichgesinnte sind.... ich hoffe, dass du mir weiterhelfen kannst. ich bin auch exam. Altenpflegerin und bereits mit einer kaputten Bandscheibe in den Beruf gestartet. Nun, nach erst 3 Jahren habe ich die Bescheinigung vom Arzt, dass es das wohl war mit dem Beruf. Interessiere mich nur für die Ausbildung der Kauffrau im G-wesen und würde mich sehr darüber freuen, wenn du mir Informationen geben könntest, bei wem du dich bzgl der Umschulung gemeldet hast und ob man von dem Geld überhaupt leben kann? Vielen Dank im Vorraus
Jutta.
Gast






BeitragVerfasst am: 21 März 2004 - 11:53:07    Titel:

Hallo,
also ich bin seit dem letzten Jahr auch in der besagten Umschulung und gehe im Juni ins Praktikum. Bislang bin ich noch ausgesprochen optimistisch, was meine Zukunft anbelangt. Bin zwar auch 48 Jahre alt, werde also fast 50 sein, wenn ich als "Berufsanfängerin" auf den Arbeitsmarkt stürme, aber wir "älteren" haben doch auch durchaus Vorteile. Mag sein, dass wir etwas mehr "kosten", aber wir bringen doch als Gegenleistung nicht nur Lebenserfahrung mit, oder?
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