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Studium: schafft doch jeder, oder?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Studium: schafft doch jeder, oder?
 
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sarc
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Anmeldungsdatum: 21.09.2006
Beiträge: 2657

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2006 - 14:29:57    Titel:

Na ja, ich glaube nicht, dass man hohe Abbrecherquoten als Maß für die Komplexität eines Studiengangs sehen kann. Sicher auch als Hinweis, allerdings spielt viel in die Abbrecherquote mit rein.

Schaue man sich beispielsweise mal Informatik an. Die Quote ist da sehr hoch. Der Grund dafür ist aber, dass viele nicht wissen, worauf sie sich einlassen. Die können gut programmieren, also wollen sie Informatik studieren, wissen dabei aber nicht, dass Informatik eben nicht programmieren ist. Spätestens wenn dann die theoretische Informatik losgeht gibts dann große Gesichter, und die Lust verschwindet ganz schnell wieder. Ist halt doch sehr mathelastig...
Ich mein, ich hab jetzt hier den direkten Vergleich zwischen Physik und Informatik. In Info sind die Abbrecherquoten nach dem Diagramm, das hier gepostet wurde, größer. Ich persönlich würd Physik aber als deutlich komplizierter einstufen.
Augustulus
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 154

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2006 - 14:48:03    Titel:

sarc hat folgendes geschrieben:
Na ja, ich glaube nicht, dass man hohe Abbrecherquoten als Maß für die Komplexität eines Studiengangs sehen kann. Sicher auch als Hinweis, allerdings spielt viel in die Abbrecherquote mit rein.

Schaue man sich beispielsweise mal Informatik an. Die Quote ist da sehr hoch. Der Grund dafür ist aber, dass viele nicht wissen, worauf sie sich einlassen.


Da stimme ich mit dir in beiden Punkten überein. Nur weiß ich nicht, wie du darauf kommst, dass meiner Meinung nach eine Hohe Abbrecherquote ein Maß für die Komplexität eines Studiengangs sein soll. Wenn du da auf mich angespielt haben solltest, dann hast du meine Aussage falsch verstanden, wenn nicht, dann auch gut. Wink
Ich habe ja selbst gesagt, dass es wohl eine Art Index der Schwierigkeit bzw. Komplexität der Studiengänge wohl nicht unbedingt gibt.
sarc
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Anmeldungsdatum: 21.09.2006
Beiträge: 2657

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2006 - 15:03:49    Titel:

Ich hab das halt in deinem Beitrag gelesen. Habs jetzt zwar nicht so verstanden, dass du das direkt als Maß sehen willst, hab mir aber gedacht, man könnte auf die Idee kommen und ich will dann doch mal drauf hinweisen, dass dem nicht so ist... Wink
Tomahawk
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Anmeldungsdatum: 20.05.2006
Beiträge: 875

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2006 - 18:25:16    Titel:

Ich habe mir schon ein paar mal überlegt, wieso so viele ihr studium nicht beenden. Einen wirklichen grund gibt es nicht, aber es sollte schon was in die richtung gehen, dass studierende allgemein zu wenig interesse am stoff haben.

daraus resultiert, dass eben zB zu wenig gemacht wird. und wenn man etwas mit wenig aufwand probiert, dann klappt es eben nicht mit den klausuren.

aber am schwierigkeitsgrad der klausuren wird es sicherlich nicht liegen.

die abbrecherquote ist fast überall sehr hoch. sei es mathe, bwl oder pädagogik.
dönis
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 4740

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2006 - 19:17:20    Titel:

Ich denke die Hauptgründe werden wohl sein:

- mangelndes Interesse aufgrund falscher Vorstellungen über das Fach

- mangelnde/r Disziplin/Biss/Lernbereitschaft nennt es wie ihr wollt

- zuviel nebenbei um die Ohren (Nebenjob, Parties, Freizeitaktivitäten usw.)

Im Prinzip isses genau dasselbe wie bei ner Ausbildung oder inner Schule nur eben eine Etage höher.
Die Zahl derer die schlicht und ergreifend zu dumm für sowas sind, dürfte nicht besonders hoch liegen schätze ich...
Knuddelchen
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Anmeldungsdatum: 26.08.2006
Beiträge: 1757
Wohnort: Norddeutschland

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2006 - 21:21:43    Titel:

Was meint Ihr denn, wodurch die einzelnen Abbrecher falsche Vorstellungen vom Studium haben?

Durch die Schule?
Falsche Informiertheit?


Zuletzt bearbeitet von Knuddelchen am 21 Sep 2006 - 22:01:46, insgesamt einmal bearbeitet
Hacki
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 75

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2006 - 21:55:14    Titel:

nun ja,

ich kann die frage für mich beantworten. bin auf der suche nach nem studium, kann aber keine entscheidung fällen. ich weiß nicht welche fächer zu mir passen und für welche ich wirklich geeignet bin. ne wirliche info über die studienfächer bekommt man auch nicht so. klar man kann sich die studienpläne anschaun, aber das studium is oft ganz anders als das fach in der schule. ich meine, es is nicht so der hammer im mathe-lk auf 13 punkte zu kommen, könnt mir schon vorstellen dass sich dann einer denkt- is ja easy!

hoffentlich werd ich zu keinem abbrecher Very Happy .
Knuddelchen
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Anmeldungsdatum: 26.08.2006
Beiträge: 1757
Wohnort: Norddeutschland

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2006 - 22:02:15    Titel:

Hacki hat folgendes geschrieben:


hoffentlich werd ich zu keinem abbrecher Very Happy .


Ich hoffe auch, dass ich nicht irgendwann zu denen zähle... Embarassed
andrea_eben
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Anmeldungsdatum: 05.07.2005
Beiträge: 1528

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2006 - 22:08:33    Titel:

viele haben ganz einfach falsche vorstellungen vom fach. bwl z.b. erscheint ihnen als universallösung, durch die ja schon viele durchgekommen sind und dann schafft man selbst das ja auch mit links...mathe? nein, alles kein problem...haben die anderen ja auch schon geschafft. Rolling Eyes außerdem sind auch diese modestudiengänge immer heißbegehrt, dann studiert man was, das alle toll finden und sammelt kommentare à la "oh cool, das würde ich auch gerne machen und du wirst bestimmt mal was schaffen"...wirtschaftsingenieurwesen oder kommunikationswissenschaft seien da nur zwei beispiele Wink
borabora
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Moderator


Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2006 - 22:11:09    Titel:

Knuddelchen hat folgendes geschrieben:
Was meint Ihr denn, wodurch die einzelnen Abbrecher falsche Vorstellungen vom Studium haben?

Durch die Schule?
Falsche Informiertheit?


Ich denke es brechen viele ab, weil sie das für sie falsche Fach gewählt haben. Nicht nur aus Mode (sicher auch), aber auch weil sie gar keine Ahnung haben wo ihre Interessen und Talente überhaupt liegen. DAS ist schließlich nicht Teil der "Reifeprüfung"... fatalerweise.
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