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Demonstration gegen einen Moscheenneubau in Berlin-erlaubt?
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Blaubarschbube
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Anmeldungsdatum: 20.08.2006
Beiträge: 657

BeitragVerfasst am: 11 Sep 2006 - 15:12:51    Titel:

Gestern kam bei Spiegel TV ein Beitrag über die Glaubensgruppe, welche in Pankow die Moschee errichten möchte.

Bei dieser Glaubensgruppe handelt es sich um eine recht konservative, aber völlig gewaltfreie/ Gewalt ablehnende Gruppierung. Andere Religionen und Lebensweisen werden ausdrücklich geduldet. Den Namen dieser Glaubensrichtung habe ich leider nicht mehr parat.

Jedoch lehnen fast 90 % der Pankower den Bau ab.

Was nun richtig ist oder wäre, soll jeder für sich selbst entscheiden.

BB
Boush
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Anmeldungsdatum: 24.06.2006
Beiträge: 156

BeitragVerfasst am: 11 Sep 2006 - 19:59:06    Titel:

schelm hat folgendes geschrieben:

Hass wäre hier allerdings , dazu aufzurufen , deshalb die USA zu bestrafen , die Ungläubigen zu schlagen , wo immer man ihrer Habhaft werden kann...


Genau! Das ist die Art von Hass welche hier nicht geduldet werden sollte! Imame die zu so etwas aufrufen müssen angegangen werden. Auch Muslimen wäre das willkommen, da diese Imame die Religion falsch repräsentieren. Aber gleich alle Imame zu kontrollieren ist schlicht weg Unsinn.

@Blaubarschbube

Diese Glaubensgruppe nennt sich Ahmadiyya http://de.wikipedia.org/wiki/Ahmadiyya

http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/81665,0.html


mfg
Recht komisch
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Anmeldungsdatum: 22.07.2005
Beiträge: 1956
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 12 Sep 2006 - 00:21:23    Titel:

Der der Untertreibung eigentlich unverdächtige Bundesverfassungsschutz teilt aus nachrichtendienstlicher Perspektive eine "Gesamt-Gefahrenprognose" bezüglich "des Islam" offensichtlich nicht. Danach sind weder der persönliche Glaube von Muslimen noch ihre religiöse Praxis, die durch die Religionsfreiheit als Teil der freiheitlichen demokratischen Grundordnung geschützt werden, Gegenstand einer Überwachung. Gerade dieses Grundrecht zu schützen ist Teil des Auftrages einer pluralistisch-wehrhaften Demokratie.

Der Islamismus hingegen wird als ideologische Ausrichtung verstanden, die sich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung richtet.
Die überwältigende Mehrheit der .ca 3,2 Mio. muslimischen Bürger praktiziert ihren Glauben im Rahmen der Rechtsordnung; lediglich eine Minderheit von .ca 1 % ist islamistischen Organisationen zuzurechnen, wobei noch zu berücksichtigen ist, daß der mit Abstand größte Teil davon zu Milli Görüs (IGMG) gehört.
Dieser Verein wird zwar beobachtet und als möglicherweise verfassungsfeindlich eingeschätzt, gleichwohl gibt es bisher keine für ein Verbot ausreichende Tatsachengrundlage, zumal er sich (jedenfalls formal) ausdrücklich zur FDGO bekennt und Gewalt ablehnt. Unzweifelhaft ist allerdings das Integrationsverständnis des Vereines sehr eingeschränkt; hier findet sich auch noch vielfach jenes absolute Islamverständnis, daß häufig ohne weiteres als repräsentativ für "die Moslems" verstanden wird.

Nach den Angaben des BfV hat sich die Zahl der Anhänger des mehrfach erwähnten Kalifatstaates übrigens bis 2005 auf .ca 750 reduziert, und verfassungsfeindliche, insb. öffentlichkeitswirksame Aktivitäten waren seit der Auflösung kaum noch festzustellen.
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