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Jura (in Mz)...ist das das richtige Studium für mich?
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Krawallbiene
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Anmeldungsdatum: 15.08.2005
Beiträge: 5181

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2006 - 10:42:00    Titel:

du hast ne PN
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1205
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BeitragVerfasst am: 06 Sep 2006 - 12:09:03    Titel:

Studier das Fach, daß dir Spaß macht und an dem du Interesse hast.

Wenn beides vorhanden ist stellt sich der Erfolg meistens von selbst ein.

Falls de doch noch am überlegen bist, ob du Jura weitermachst, besuch mal Vorlesungen aus verschiedenen Rechtsgebieten (z.B. Allgemeines Verwaltungsrecht, Strafprozeßrecht, Zivilprozeßrecht) und laß die Eindrücke auf dich einwirken. Geh mal morgens zu ner Gerichtsverhandlung und probier mal aus, ob dir das Arbeiten in der Bibliothek gefällt.

Dann stell dir einfach vor, daß das die nächsten 6 Semester so weitergeht Smile

Wenn das Studium überhaupt keinen Spaß machen sollte, würde ich´s aufgeben. Man muß schon irgendwie Spaß dran haben.
Alessandra87
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 237
Wohnort: irgendwo im nördlichsten Bundesland

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2006 - 14:34:39    Titel:

Hey Topsi,
schön zu lesen, dass es anderen auch so geht wie mir Wink
werde auch jetzt zum WS mit Jura anfangen, weiß aber auch absolut nicht, ob es das richtige für mich ist...was mich an einigen Tagen einfach zur Verzweiflung bringt. Weiß aber auch nicht wirklich, was ich alternativ machen könnte...hatte mich noch für medien-und kommunikationswissenschaften beworben, wurde dafür aber leider abgelehnt...ansonsten könnte ich mir vorstellen, sport oder etwas richtung sprachen zu studieren, aber ich weiß auch nicht wirklich, was ich damit nach dem studium anfangen kann/soll...soviel zum Thema: "Studiere, was dir Spaß macht" ...Weiß ja auch nicht, ob Jura vielleicht wirklich das richtige für mich ist & mir absolut Spaß machen wird...keine Ahnung...hab mir jetzt erstmal gesagt, ich fange das Studium an, dann werde ich sehen, ob es mir liegt und ob ich spaß dran habe & wenn es wirklich nichts für mich sein sollte (was ich mal nicht hoffe...), kann ich ja immer noch wechseln...

Gruß Alessandra
Alessandra87
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 237
Wohnort: irgendwo im nördlichsten Bundesland

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2006 - 15:53:21    Titel:

genau...ich werde in Kiel studieren, auch, weil es von mir aus halbwegs gut zu erreichen ist und ich erstmal nicht umziehen brauche.
Ich weiß, wie gesagt, auch nicht, ob ein anderes Studium besser für mich wäre - mich mehr interessieren würde...keine Ahnung. Hab auch im Moment nicht wirklich eine Alternative im Kopf, so wie du mit dem Lehramtstudium. Aber wer weiß, vielleicht sind wir ja letztendlich doch beide total zufrieden mit dem Jurastudium?!? Mal abwarten...'ne andere Möglichkeit haben wir ja eh nicht Wink und ab Oktober werden wir dann herausfinden, ob Jura was für uns ist, oder nicht Wink

Liebe Grüße
Alessandra
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2006 - 16:56:33    Titel:

Hi Topsi,
jetzt meldet sich auch mal eine aus Mainz zu Wort Wink . Ich studiere da auch Jura seit einem Jahr und komme jetzt ins 3. Semester. Mir gefällt es dort super gut, sowohl die Campus-Atmosphäre als auch wie das Studium da aufgebaut ist (Anforderungen etc.).

Ich bin wirklich total zufrieden und kann dir echt nichts Negatives über die Uni sagen (außer einige Profs, aber die gibts überall Laughing ...)

Wir haben im Rewi auch sofort ne Cafeteria, wo es mittags auch warmes Essen gibt, das ist echt ein großer Vorteil. Wenn man dann z.B. in den Sem.-Ferien aus der Bib mal raugeht, kann man sofort essen im gleichen Gebäude Smile. Super praktisch!

Aber - wie gesagt - ich glaube, dass Mainz jetzt erstmal die richtige Entscheidung war, wenn du Jura zumindest in Erwägung ziehst. Nach einem Semester kann man allerdings noch nicht wirklich wissen, ob Jura das Richtige ist. Das kann man auch nach dem 2. noch nicht wissen (und erstrecht nicht schon ab ein paar Wochen!!!) Auch wenn man am Anfang z.B. schlechtere Klausuren schreibt, kann sich das später ändern, weil man dann Übung bekommt!!! Man darf in Jura auf keinen Fall sofort aufgeben. Und man kann auch schon die ersten Klausuren gut schreiben. Also überstürze dann auch nichts mit dem Wechseln!

Jura ist schwer, ja, aber es kann auch richtig Spaß machen! Und das sage ich jetzt, obwohl mir meine Hausarbeit im Moment schwer zu schaffen macht Wink und ich immer noch ungeduldig auf meine Klausurergebnisse warte.

Und da hier immer so viel Negatives gesagt wird (was ja auch ok ist, wenn es die Meinung der Leute ist), sage ich hier mal ganz deutlich:

Mir macht Jura echt Spaß und ich könnte mir nichts Besseres für mich vorstellen!
(Ich gehöre also wirklich zu den Leuten, die 100%ig vom Fach überzeugt sind und gar nix anderes in Erwägung ziehen)

Und Es gibt viele, die das auch so sehen, auch in höheren Semestern! Das heißt natürlich jetzt nicht, dass ich nicht schon jetzt viele Tiefpunkte hatte (v.a. weil man am Anfang mit dem Lernen nur überfordert sein kann, aber irgendwann findet man einen Mittelweg; den bin ich auch grad noch am suchen...) Damit muss man dann halt umzugehen wissen und es geht halt auch immer wieder aufwärts!

Du musst einfach deine eigene Erfahrung machen und dafür wünsche ich dir viel Glück! Mainz ist auf jeden Fall ne gute Wahl! Cool

P.S. Ein Tipp, den ich hier schon oft gegeben hab: Erstes Semester kein Partysemester, sondern richtig was tun, weil man da wichtige Grundlagen lernt. Danach fällt es dann viel leichter, wenn man den Anfang nicht "verfeiert" hat...

Du hast im 1. Semester jetzt ja Staatsorganisationsrecht (Staatsrecht I), Grundrechte (Staatsrecht II), Strafrecht I und ein Grundlagenfach. BGB bekommst du erst nächstes Semester.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2006 - 18:05:55    Titel:

Da kannste auch gespannt drauf sein! Soein Studium ist etwas Neues und ein großer Schritt und immer interessant!

Mit dem Mittelweg meine ich Folgendes: In der Schule hat man immer was gemacht und konnte dann zu Hause alles lernen, wenn man fleißig war (oder hat nicht so viel getan und trotzdem noch gute Noten geschrieben).

In Jura geht das nicht mehr, weil es zu viel Stoff ist. Man muss eingrenzen und das Wichtigste lernen. Was wichtig ist, dafür hat man am Anfang noch nicht so viel Gespür, aber da würd ich mir auch nicht so viele Gedanken drüber machen. Das kommt alles mit der Zeit...

Und weil man eben nicht alles lernen kann, das aber am Anfang versucht, weil man noch nicht "sortieren" kann, muss man halt irgendwann einen Mittelweg finden, wieviel Lernen noch gut ist. Man darf sich ja auch nicht überlernen und das Privatleben ganz ausschalten.
Asterisque
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Anmeldungsdatum: 03.05.2006
Beiträge: 576
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2006 - 20:30:12    Titel:

Noch eine Stimme aus Mainz. Cool

Aber die Ortswahl ist grad recht egal, obwohl ich nur sehr wenige Leute kenne, die freiwillig der Uni Mainz den Rücken gekehrt haben.

Zu deinen Sorgen. Jura ist so ein Fach, wo nur die wenigsten schon vorher einschätzen können, ob das was für sie ist und ob sie es packen werden. Niemand weiß genau was da auf einen zukommt. Mach dich mal frei von deiner Angst und freu dich einfach auf einen neuen Abschnitt deines Lebens.

Und falls du Fragen hast, können dir Marina oder ich sicher helfen.
Fomori
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Anmeldungsdatum: 07.09.2006
Beiträge: 98
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2006 - 14:13:38    Titel:

Servus,

will ja keinem das Studium schlechtreden, möchte aber darauf hinweisen, dass die Job-Aussichten und die Verdienstmöglichkeiten im Bereich Jura zur Zeit nicht besonders rosig sind.

Natürlich kann man Glück haben, natürlich kann man auch sehr gut verdienen.

Nenne hier mal drei Beipiele auf meinem Freundeskreis (wohl nicht wirklich representativ):
3. Berufsjahr: 42.000 € /anum 46Std Woche (wohl oberes Drittel)
2. Berufsjahr: 29.000 € /anum 52 Std. Woche
1.Berufsjahr: 9.600 € / anum 50 Std Woche (Frechheit)

Bruttobeträge. Aber alles keine soo hohen Beträge, vor allem wennn man die Dauer der Ausbildung bedenkt.
Natürlich gibts auch welche, die richtig gut verdienen, aber das sind ehr wenige.

Momentan werden einem hier echt teilweise miiieeees bezahlte Jobs angeboten.

Wie die Lage beim Lehramt ist, kann ich nicht sagen.
Würde das aber auch bedenken.

Auch muss man bei Jura in jedem Fall mit Arbeitszeiten um die 50 h / Woche rechnen.

Spaß macht der Beruf aber trotzdem!!

Grüße
JusTice
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Anmeldungsdatum: 21.02.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2006 - 17:09:36    Titel:

Also das letzte wo von man imo seine Entscheidung bei der Studienwahl abhängig machen sollte sind momentane Berufsaussichten, zumindest in Fächern wo man prinzipiell gut verdienen kann (wie dies bei Jura der Fall ist).
Bsp.: Wenn jemand, dessen Traumberuf Richter ist, sich aber für BWL einschreibt, weil man ihm eingeredet hat, dass man damit bessere Aussichten hat, wird damit wahrscheinlich erstens unglücklich und zweitens dennoch weniger erfolgreich sein als wäre er seinen Interessen/ Neigungen gefolgt.
Fomori
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Anmeldungsdatum: 07.09.2006
Beiträge: 98
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 11 Sep 2006 - 14:33:03    Titel:

Naja, prinzipiell schon richtig, aber nur bei Fächern, bei denen der zukünfitige Bedarf und das zukünftige Angebot nicht absehbar sind.

Schaut euch mal die Anwaltsdichte und die Zahl der Studienabgänger an. Demnach ist der Bedarf mindestens auf die nächsten fünf Jahre bereits durch die bisherigen Abgänger gedeckt

Und ganz nebenbei, Richter werden wollen und dann nach erfolgreichem Studium Sachbearbeiter bei ner Versicherung machen, ist auch nicht der Brüller.

Richter werden, dass ich nicht lache. Dir ist schon klar, wie wenig das pro Jahrgang sind, oder??

Und zum Thema prinzipiell gut verdienen: Studier Medizin oder was technisches , da stimmt das noch.

Sorry, aber ist so,

Fomori
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