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Gleichniss/ Verlorener Sohn
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phine
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Anmeldungsdatum: 28.12.2005
Beiträge: 1823
Wohnort: 49°56'40''N11°34'40''E

BeitragVerfasst am: 11 Sep 2006 - 15:39:35    Titel:

solange dein wille nicht den eines anderen einschneidet, nein. und man sollte sich auch immer die konsequenzen seiner handlungen ausmalen
Sethos_der_Erste
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Anmeldungsdatum: 15.07.2006
Beiträge: 695
Wohnort: Halle

BeitragVerfasst am: 11 Sep 2006 - 16:26:01    Titel:

Konsequenzen muss man immer ziehen. Eine Handlung zieht immer Konsequenzen nach sich. Wer weise ist, der behält jedoch die Konsequenzen in seiner Hand.
thurma007
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Anmeldungsdatum: 09.01.2012
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 09 Jan 2012 - 03:33:00    Titel: die Reaktion des älteren Sohnes ist entscheidend

Gehen wir davon aus, dass die Reaktion des Vaters richtig ist, den verlorenen Sohn wieder aufzunehmen; dann berechtigt das vergangene richtige Verhalten des älteren Sohnes nicht, die Reaktion des Vaters in Frage zu stellen. Dies stellt selbstverständlich eine Prüfung für den älteren Sohn dar, welche er aber nur zu bestehen weiss, wenn er den Vater in seiner weisen Entscheidung stützt. Wie kleinmütig wäre es vom älteren Sohn, seinen Vorteil zu verlangen, wenn es um das Wohl des Vaters geht - oder anders gesagt, was wiegt der Verlust an Erbmasse gegenüber einem wiedergefundenen Sohn?
A.H.Hattray
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Anmeldungsdatum: 11.07.2011
Beiträge: 940

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2012 - 02:46:42    Titel: Man sollte nicht vergessen

dass der Sohn Gottes, mehrere Brüder und Schwestern hatte und zwar von mindestens zwei Vätern.

Jesus Vater, der römische Offizier Julius, Tiberus, Abdes Pantera konnte nicht der Übervater sein, obwohl bekannt ist, aus allen historischen Betrachtungen, dass sich die römischen Besatzer wie die Götter aufführten.

Die Mutter des Jesus, konnte ja, nachdem Jesus amtlicher Vater Josef schon sehr alt war nur Gott als Vater von Jesus nennen, weil auch damals schon uneheliche Kinder Diskriminierungen ausgesetzt waren.

In den Jahren 30-33 des Jesus hatte sich eine Beziehung mit Pantera entwickelt die durch die Versetzung des Pantera, zunächst nach Rom, dann nach Deutschland(Bingerbrück)unterbrochen wurde.

Der Ausruf von Jesus am Kreuz: "Mein Vater, warum hast Du mich verlassen, " war also nicht an einen imaginären oder real existierenden Gott gerichtet, sondern tatsächlich an den Einzigen, der Jesus wirklich hätte helfen können, nämlich sein leiblicher Vater, der Besatzungsoffizier Roms Pantera.

Die religiösen Bilder, die sich durch die biblischen Texte, Testamente die Tora und die islamischen Schriften ziehen, sind noch nicht so alt, als dass sie nicht bereits vor dem Judentum hätten existieren können. Die Philosophie selbst, ist wesentlich älter als monotheistische Religionstexte, die selber auf heidnischen Schriften, wie den Gilgamesch-Epos beruhen und eine Sammlung aus Sittenlehren darstellen.

Insofern muss man erstmal zu Ende recherchieren, dass es einen leiblichen Vater des Jesus gibt und die Konstruktionen für eine aus einer Sekte entstehenden Religionsgründung allesamt historisch nicht stimmen können. Die religiösen Indoktrinationen geben vor, auf Tatsachen zu beruhen, an die man glauben soll.

Aber wenn nicht einmal das Geburtsjahr stimmt, unser christlich abendländischer Kalender um wenigstens 6 Jahre falsch angesetzt ist, die Fakten der römischen Geschichtsschreibung über die Vorgänge in Palästina jener Zeit, die am wenigsten berücksichtigt werden obwohl sie das wenigste Interesse an Schönfärbereien hatten, aber sehr wohl mit den Namen Quirinius und regional mit Pontius Pilatus und deren Schriften, Tributeintreibereien, verbunden sind, wieso sollte man denen glauben.

Was nun die spirituelle Seite angeht, wie Vater Sohn und Heiliger Geist als Konstruktion für die christlichen Riten und Konventionen, die Eucharistie zusammenhängen muss man den Einfluss des Polytheismus nicht gering schätzen.

Ebenso wie der Einführung der "Heiligen Maria Mutter Gottes" als Vierte Instanz, hinter der dreifaltigen Göttlichkeit auch die Frauen abdekcen musste, die ja immerhin die Hälfte der Menschenwesen, auch damals schon, ausgemacht haben. Insofern mythologisiert man diese "Vater-Sohn-Schöpfung" macht daraus ein Sakrileg, womit der eigentliche Religionsgründer "Johannes" in Vergessenheit gerät.

Aber um das mit dem polytheistischen Ansatz zu belegen: Die katholische kirche hat die Auswege schon geschaffen, wenn die Wahrfheit über die Wirklichkeit nicht mehr auzuhalten ist, und Gründungsakte offengelegt wird, in dem sie inzwischen mehr als 5000 anzubetende "Heilig" und "Selig"-Gesprochene erhoben hat, unter denen tatsächlich sehr viele bloße Kriminelle zu finden sind, was sich auch in den Handlungsweisen des christlichen und jüdischen Gottes widerspiegelt, der einerseits einen Inzesttreibenden Säufer zum Vorbild für seine Neugründung des Bundes mit dem jüdischen Volk nahm; und andererseits anordnete, einen Knaben zu opfern, was unter den heutigen gesetzlichen Voraussetzungen, nicht einmal mehr als Versuch, legal wäre.

Dass die heutigen 3 monotheistischen Weltreligionen diesen Glauben an Gott, wobei das Judentum und der Islam in der Gestalt des Jesus in keinem Fall Gottes Sohn sehen, sondern nur eine prophetische Gabe des Jesus, die dieser bei Johannes erlernte, der Jesus widerrum aus einem kleinkriminellen Milieu herausholte, als den Übervater, den Patriarch schlechthin, glauben, beleidigt die menschliche Fähigkeit zur Intelligenz.

Abdul
tokyob
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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 3096
Wohnort: Tokyo, Japan

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2012 - 06:42:46    Titel:

Zum Verhaeltneis des aeltern und juengeren Bruders hilft Lukas 18,9-14 :

"Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, zu beten, einer ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst also: Ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin wie die anderen Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich habe. Und der Zöllner stand von ferne, wollte auch seine Augen nicht aufheben gen Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! Ich sage euch: Dieser ging hinab gerechtfertigt in sein Haus vor jenem."
stefanieerichter
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Anmeldungsdatum: 25.03.2015
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 25 März 2015 - 22:44:19    Titel:

Die Qintesenz ist das Gott tatsächlich vergibt und alle gleich liebt. Dem Menschen fehlt dazu häufig das Verständnis, weil er denkt Belohnung und Bestrafung seien gerecht. Der ältere Bruder kann eben nicht im göttlichen Sinne lieben, sondern vergleicht Vergangenes.

Der ältere Bruder vergleicht sich mit seinem Bruder. Er vergisst dessen Sünden nicht, sondern trägt ihm das Fehlverhalten nach. Er handelt nach einem menschlichen Gerechtigkeitsverständnis. Anders als Gott bzw. dem Vater. Er vergibt jedem Menschen seine Sünden und liebt jeden indifferent seiner Vergehen.
Multivista
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 01 Apr 2015 - 00:40:07    Titel:

stefanieerichter hat folgendes geschrieben:
Die Qintesenz ist das Gott tatsächlich vergibt und alle gleich liebt. Dem Menschen fehlt dazu häufig das Verständnis, weil er denkt Belohnung und Bestrafung seien gerecht. Der ältere Bruder kann eben nicht im göttlichen Sinne lieben, sondern vergleicht Vergangenes.


Ja, Gott vergibt, Django nie!

Versteh das nicht, denn es wird doch von Himmel un d Hoelle geredet, von guten und boesen Menschen, von Schuld, Suende und Verantwortung usw. usw.--- also da fehlen mir die Worte.
Kann denn jede/r machen was er will und kommt gut weg vorm strengen Henker, aeh: Herrn?

Vielleicht hilft das weiter?

Dienstag, den 31.03. von 17:05 Uhr - 17:50 Uhr auf SWR 2
SWR2 Forum
Was ist Sünde?
Das Christentum und die Schuld

Es diskutieren:
Prof. Dr. Susanne Heine, em. Religionspsychologin, Universität Wien
Pfarrer Steffen Kern, evangelischer Pfarrer und Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Gemeinschaftsverbands Württemberg ("die Apis")
Prof. Dr. Magnus Striet, katholischer Fundamentaltheologe, Universität Freiburg

Zum Hoeren:

http://www.ardmediathek.de/tv/SWR2-Forum/Was-ist-S%C3%BCnde-Das-Christentum-und-die-/SWR2/Audio-Podcast?documentId=27411858&bcastId=3046
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