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Mindestlohn: sinnvoll oder nicht?
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koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11570
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2016 - 15:26:10    Titel:

Lamasshu hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

Ich bleibe doch bei den Fakten, die Möglichkeit untere Lohngrenzen für Allgemeinverbindlich zu erklären wurde schon 1999 eingeführt. 2015 profitierten bereits 4 mio Arbeitnehmer von solchen allgemeinverbindlichen branchenbezogenen Lohnuntergrenzen. Es gibt also keinen Tag X ab welchem man ganz konkret sagen könnte ab hier ist alles eine Folge "des Mindeslohnes". Was ich auch nie versucht habe. Nach meiner Darstellung trägt ein fixer Mindestlohn für alle erstens zur weiteren Tarifflucht bei und zweitens im gezeigten Bereich zu einer langsamen Anpassung nach unten, vor allem dort, wo zuvor eine breite Orientierung an bestehenden Tarifen bestand.


Dann folge ich deiner Argumentation und nehme 1999 als frühestmöglicher Zeitpunkt, an dem der Mindestlohn auf den Niedriglohnsektor Einfluss nehmen kann. Wir stellen also fest, dass es vor der Einführung des ersten Mindestlohns eine deutlichere Dynamik hin zu einem ausgeweiteten Niedriglohnsektor gegeben hat, die sich dann im Jahr 2000, als die ersten Mindestlöhne zumindest psychologisch griffen, auf einem Niveau stabilisierte, das mit nur geringstmöglichen Schwankungen bis heute gilt. Vor der Einführung des Mindestlohnes im Jahr 1999 stieg der Niedriglohnsektor innerhalb von nur fünf Jahren um rund 4 Prozentpunkte, danach praktisch gar nicht mehr (1 Prozentpunkte).
Damit hast du nun zweifelsfrei nachgewiesen, dass der Mindestlohn das beste Mittel gegen Niedriglöhne ist. Glückwusch zu dieser Erkenntnis im postfaktischen Zeitalter.


das ist dann also gar nicht:

>>Nach den Daten des Arbeitsministeriums steigt auch in Westdeutschland der Anteil. In Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten lag der Anteil der Niedriglohnempfänger 2006 noch bei 16,4 Prozent, 2014 waren es bereits 18,4 Prozent. <<

widde widde witt und drei macht neune
Lamasshu
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Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 3987

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2016 - 17:39:57    Titel:

Du kannst mir gerne irgendeinen Ökonom zeigen, der deine "Analyse" teilt. Gerne auch aus dem arbeitgebernahen Lager. Irgendeinen. Die Argumentation ist enorm absurd und jenseits deiner politischen Agitation weißt du das auch. Deine Schwankung von 16.1 Prozent auf 18.0 Prozent hat sich faktisch über Nacht in der Weltfinanzkrise herausgebildet und nicht wie du zu suggerieren versuchst über viele Jahre dank des Mindestlohns aufgebaut. Den gesetzlichen gab es damals nicht.
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