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Was wäre wenn deutschland den krieg gewonnen hätte?
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Foren-Übersicht -> Geschichte-Forum -> Was wäre wenn deutschland den krieg gewonnen hätte?
 
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Maulwurf 2011
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Anmeldungsdatum: 30.12.2010
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BeitragVerfasst am: 19 Feb 2012 - 02:58:49    Titel:

Beruhigen Sie sich DAU80. Alles ist gut.

Das Dritte Reich wäre sogar alleine imstande diese 650 Mio zu kontrollieren (auch Italien, Rumänien usw). Dafür hätte man höchstens 8 Mio. deutsche Soldaten gebraucht: 3 Mio für die SU, 3 Mio für das ganze Europa und 2 Mio für die USA.

Und für 160 Mio Deutsche, Italiener, Rumänen und Ungarn wäre es überhaupt kein Problem sogar 16 Mio Besatzungssoldaten zu haben.

Ausserdem muss man auch nicht die ganze Sowjetunion kontrollieren. 30 Millionen Sowjetbürger könnten sogar unabhängig sein (Usbeken, Kasachen, Aserbaidschaner, Armernier, Georgier usw.) und noch 20 Mio waren politisch unzuverlässig, weil sie erst 1939-1940 von Stalin besetzt wurden (Westukrainer, Balten, Moldauer). Das sind schon insgesamt 50 Millionen (25% der gesamten sowjetischen Bevölkerung).

Hier steht sogar, dass 42 Mio US-Bürger deutscher oder italienischer Abstammung waren. Ich weiß nicht ob das stimmt, aber auch 20 Millionen sind eine ganze Menge.

http://www.worldwar-2.net/casualties/world-war-2-casualties-index.htm
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Maulwurf 2011
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Anmeldungsdatum: 30.12.2010
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BeitragVerfasst am: 21 Feb 2012 - 02:48:55    Titel:

Und jetzt ein bisschen Musik.

Die zweite Hälfte dieser Melodie passt zu deutschen Erfolgen 1939-1940.

http://www.youtube.com/watch?v=DjKw6oL88jA&feature=related


Das ist die Musik des roten Zyklopen, der 1945 nach Westeuropa kam.

http://www.youtube.com/watch?v=9KfiBfrsMy0


Und das ist einfach die Musik der Ostfront 1941-1945.

http://www.youtube.com/watch?v=ysZ7v8cmQEw&feature=related


Das passt zum Winterkrieg (das sowjetische Monster schlägt sich durch finnische Wälder und Sümpfe durch)

http://www.youtube.com/watch?v=JmzKU041K84
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Maulwurf 2011
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
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BeitragVerfasst am: 21 Feb 2012 - 03:05:56    Titel:

ein glück glaubt diesen schwachsinn hier keiner. hauptsache du hast eine beschäftigung Wink
DAU80
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BeitragVerfasst am: 22 Feb 2012 - 08:44:42    Titel:

Doch er selbst glaibt den müll den er hier verbreitet. Sind alle maulwürfe so plemplem wie du 2011?
Maulwurf 2011
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2012 - 01:24:19    Titel:

Zitat:
Doch er selbst glaibt den müll den er hier verbreitet. Sind alle maulwürfe so plemplem wie du 2011?


Als ob Sie vom Zweiten Weltkrieg eine Ahnung hätten Laughing


Sowjetische Waffen waren auch verdammt einfach. Um eine PPsch 1941 zu produzieren hätten nur 7 Personenstunden gereicht.


Обращение и уход были чрезвычайно просты. Автомат был удобным и прикладистым, отличался очень точным и кучным боем. Для его производства не требовались дефицитные материалы и сложное оборудование. На изготовление ППШ при массовом производстве затрачивалось всего 7 человеко-часов.


http://www.vipv.ru/VI_CTRELBA/CTRELBA_008b.htm


Für eine MP-40 15 Personenstunden.

Были заметно снижены и трудозатраты - до 15 человеко-часов на один пистолет-пулемет МР.40. В то же время его себестоимость составляла в 1944 году 60 марок - на 3 марки больше, чем себестоимость МР.38 в 1939 году. Причина - ухудшение условий производства.


http://www.antik1941.ru/new_catalog/?mode=descr&cat_id=109&item_id=2815


Und für eine PPS 1943 nur 2,7 Personenstunden.

Изготовление одной единицы ППС-43 обходилось стране в 6,2 кг металла и 2,7 человеко-часа.

http://topwar.ru/6674-pps-43-oruzhie-probivshee-blokadu-leningrada.html


Das heißt nach 15 Stunden Arbeit hätte Hitler nur eine MP-40 und Stalin 2 PPsch 1941 oder 5 PPS 1943. Ganz davon zu schweigen, dass diese Waffen der deutschen MP-40 auch qualitativ überlegen waren.

Im Panzerbau war das Verhältnis mindestens 1:1,5 oder vielleicht sogar 1:2. Das heißt wenn Stalins Panzer genauso kompliziert wie Hitlers Panzer wären hätte er nicht 100.000, sondern nur 50-70.000 Panzer produziert. In diesem Fall wäre die Sowjetunion tausendprozentig nicht imstande diesen Krieg zu gewinnen.
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Maulwurf 2011
Foerster
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2012 - 22:53:08    Titel:

Zitat:
Im Panzerbau war das Verhältnis mindestens 1:1,5 oder vielleicht sogar 1:2. Das heißt wenn Stalins Panzer genauso kompliziert wie Hitlers Panzer wären hätte er nicht 100.000, sondern nur 50-70.000 Panzer produziert. In diesem Fall wäre die Sowjetunion tausendprozentig nicht imstande diesen Krieg zu gewinnen.
Hitler sagte ja selber, dass er die sowjetischen Kapazitäten zum Panzerbau unterschätzt hatte.
http://www.youtube.com/watch?v=jQniNmFg24E#t=0m52s

Aber man sollte einmal darüber nachdenken warum das Deutsche Reich trotz großer Unterlegenheit in Sachen Panzer, den Schlag gegen die Sowjets wagte.
_________________
Friedman - http://www.youtube.com/watch?v=0E-URmNAa5o


Zuletzt bearbeitet von Foerster am 01 März 2012 - 03:23:49, insgesamt 3-mal bearbeitet
Maulwurf 2011
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BeitragVerfasst am: 29 Feb 2012 - 01:48:34    Titel:

Um den Zweiten Weltkrieg richtig zu verstehen muss man auch die Bevölkerungszahlen des damaliigen Europa kennen.

Skandinavien 13,5 Mio (Finnland 4 Mio, Schweden 6,5 Mio und Norwegen 3 Mio) und noch 4 Mio Dänemark

GB, Frankreich, Belgien und Holland 102 Mio (GB 45 Mio, Frankreich 40 Mio, Belgien 8 Mio und Holland 9 Mio)

Spanien und Portugal 28 Mio (Spanien 20 Mio und 8 Mio in Portugal)

Rumänien, Ungarn, Bulgarien 31 Mio (Rumänien 17,5 Mio, Ungarn 8 Mio und Bulgarien 6 Mio)

Jugoslawien, Griechenland, Albanien 25 Mio (16 mio in Jugoslawien, 1,5 Mio in Albanien und 7,5 Mio in Griechenland)

die Schweiz und Italien 44 Mio (40 Mio in Italien und 4 Mio in der Schweiz)

Polen 35 Mio (1939 hat Hitler 22 Mio unter seine Kontrolle gebracht und Stalin 13 Mio)

und noch 11-12 Mio in der Tschechoslowakei und 18 Mio in der Türkei.
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Maulwurf 2011
Foerster
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BeitragVerfasst am: 01 März 2012 - 03:00:44    Titel:

Deutschland und Österreich zusammen ca. 75 Millionen
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Friedman - http://www.youtube.com/watch?v=0E-URmNAa5o
Maulwurf 2011
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BeitragVerfasst am: 02 März 2012 - 17:58:59    Titel:

Sogar in Grenzen von 1939 hatte das Dritte Reich mehr als 80 Millionen Einwohner.

http://www.feldgrau.com/stats.html


Zitat:
Ja deutschland und Hitler. Die spitze der Nahrungskette wa ? Ist sie aber nicht du spammer


Ohne europäische Ressourcen hätte das Dritte Reich überhaupt keine Chancen gegen Stalin. Sogar mit diesen Ressourcen (+Ungarn, Finnland und Rumänien) hätte Hitler mit großer Wahrscheinlichkeit trotzdem verloren, aber gewonnen hätte er tausendprozentig nicht.

Wenn Hitler noch 2-3 Wochen gezögert hätte hätte Stalin ihn angegriffen und in diesem Fall wäre das ganze Europa nach spätestens 2 Jahren kommunistisch.

In diesem Fall hätte Stalin gegen Hitler seine ganze Industrie eingesetzt (und nicht nur 50-60%) und seine ganze Bevölkeurung (1941 brachte Hitler schon 60 Mio Sowjetbürger unter seine Kontrolle). In diesem Fall wäre die Wehrmacht nicht imstande so viele Gefangene zu machen (ich gehe davon aus, dass die Verluste nach Toten schon 1941 gleich waren). Vllt hätte sie sogar 200.000 Gefangene gemacht, aber auf jeden Fall nicht 2-3,8 Millionen (es gibt verschiedene Zahlen).

Die ganze Lage wäre genau umgekehrt "Die Rote Armee schlug früher als erwartet, bereits am 6. Juli 1941, mit voller Wucht los, mitten in deutschen Offensivaufmarsch, so dass die Wehrmacht in ein Chaos gestürzt wurde"

Zitat:
„Die Wehrmacht schlug früher als erwartet, bereits am 22. Juni, mit voller Wucht los, mitten in den sowjetischen Offensivaufmarsch, so dass die Rote Armee in ein Chaos gestürzt wurde.“


http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4ventivkriegsthese
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BeitragVerfasst am: 09 März 2012 - 05:23:51    Titel:

Die Sowjets haben sich massiv auf einen Krieg vorbereitet (dafür gib es unzählige Fakten), aber am 22 Juni 1941 war die ganze sowjetische Militärführung stark überrascht. Wieso ? Das kann man nur dann verstehen wenn man annimmt, dass Stalin Hitler angreifen wollte.

Zitat:
"Ende Mai" Einberufung von 800.000 sowjetischen Reservisten durch den Generalstab, genaues Datum umstritten.


http://www.vernichtungskrieg.de/chronologie41-april-juni.htm


2)
Zitat:
Minenfelder, in Brücken, Bahnhofsanlagen und andere wichtige Gebäude eingebaute Sprengladungen und tausende Kilometer Stacheldrahtverhaue seien ursprünglich zur sowjetischen Verteidigung angelegt, dann aber nur zwei Tage vor dem deutschen Angriff wieder abgebaut worden, „weil sie eine eigene Offensive erschwert hätten“


http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4ventivkriegsthese

3) Am 6 Mai 1941 passierte das:

Zitat:
6.5. Stalin übernimmt die Regierung der UdSSR;


14 Mai 1941:

Zitat:
14.5. Die sowjetischen Medien werden auf Kriegskurs eingestimmt, ebenso die Rote Armee; der Generalstab gibt Anweisung, die Teilnehmer des letzten Studienjahres aus allen Offiziersschulen zu entlassen und in die westlichen Militärbezirke zu verlegen.


4 Juni 1941:

Zitat:
4.6. UdSSR: Politbüro beschließt die Aufstellung einer aus ehemaligen polnischen Staatsbürgern bestehenden Schützendivision


http://www.vernichtungskrieg.de/chronologie41-april-juni.htm


4) Aber das Wort "Präventivschlag" ist natürlich falsch, weil Hitler von sowjetischen Angriffsvorbereitungen natürlich nicht gewusst hat (das heißt aber nicht, dass sie nicht existiert haben).

Zitat:
Rolf-Dieter Müller resumierte 2008 den gültigen Forschungsstand, „dass das Unternehmen Barbarossa kein Präventivkrieg gewesen ist. […] ein Angriffsbefehl Stalins entsprechend der ‚Weisung Nr. 21‘ Hitlers liegt bislang nicht vor. Für den Planungsprozess auf deutscher Seite hat eine unmittelbare Bedrohung durch die UdSSR nachweislich nie eine Rolle gespielt. Dieses wichtige Ergebnis ist bis heute nicht ernsthaft in Frage gestellt worden.“[131]


http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4ventivkriegsthese#Forschungsstand_seit_2000
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Maulwurf 2011
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BeitragVerfasst am: 10 März 2012 - 21:18:49    Titel:

was wäre wenn deutschland den krieg gewonnen hätte? dann wärst du ein echter maulwurf und würdest nicht so viel stuss erzählen sondern tief in der erde leben du Honk
Maulwurf 2011
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BeitragVerfasst am: 10 März 2012 - 21:51:24    Titel:

Außerdem gibt es gegen die Präventivkriegsthese überhaupt keine Gegenargumente.

Zitat:
Eine durchaus typische Position für die Generalität im Frühjahr 1941 formuliert [Erich von Manstein]]. Manstein bewertet die sowjetische Truppenaufstellung als einen „Aufmarsch für alle Fälle“. Auf der Grundlage der ihm vorliegenden Informationen hielt er einen Angriff der Roten Armee kurzfristig für unwahrscheinlich.


http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Thanepower

Stimmt, aber Stalin wollte Hitler nicht am 23 Juni 1941 angreifen, sondern 2-3 Wochen später. Das heißt mehr als genug Zeit, um die Aufstellung zu ändern.

2) Die Sowjetunion war zu schwach und hatte Angst vor Hitler.

Die SU war natürlich gar nicht schwach und das hat sie deutlich gezeigt. Aber selbst wenn sie wirklich schwach wäre würde das noch nichts bedeuten. Japan hatte auch keine Chance gegen die USA, aber es hat sie trotzdem angegriffen.

3) Stalin wollte nicht das ganze Europa beherrschen.

Das stimmt nicht und Stalin hat das offen zugegeben.

Zitat:
A.A. Smirnov erzählte von einer Episode, über die Averell Harriman in seinen Erinnerungen schreibt. Während der Potsdamer Konferenz trat Harriman an I.V. Stalin heran: „Nun sind Sie in Berlin. Wahrscheinlich freuen Sie sich sehr.“ – „Worüber soll man sich denn freuen?“ entgegnete Stalin. „Die Zaren kamen bis nach Paris.“


http://www1.ku-eichstaett.de/ZIMOS/forum/docs/vladimirsemenov.htm



Stalin hat seine Angriffsvorbereitungen auch als Manöver getarnt (genauso wie Hitler vor dem Polenfeldzug).

Zitat:
15.5. Generalstabschef Shukov schlägt Stalin die Beschleunigung der sowjetischen Angriffsvorbereitungen wegen der Gefahr eines deutschen Präventivschlags vor. Er teilt mit, Befehle zum Übergang der Roten Armee zum Angriff seien bereits ergangen. Man werde den Aufmarsch als Sommermanöver tarnen.


http://www.vernichtungskrieg.de/chronologie41-april-juni.htm


Zitat:
Das Oberkommando des Heeres (OKH) schloss seine Planung bis zum 15. Juni 1939 ab (Codename Fall Weiß).[31] Die Vorbereitungen wurden als Manöverübungen, Bau von Grenzbefestigungen u. a. verdeckt durchgeführt.


http://de.wikipedia.org/wiki/Polenfeldzug
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BeitragVerfasst am: 29 Mai 2012 - 19:30:15    Titel:

Aber ich will hier Hitler ein bisschen rehabilitieren, weil solche Gedanken wie „Ohne Hitler hätte Deutschland den Krieg gewonnen“ einfach falsch sind.

Deutsche Generäle hatten Angst sogar vor Frankreich, aber Hitler hat angegriffen und.. hat gewonnen.

Wenn Hitler die Sowjetunion ein bisschen früher angegriffen hätte wären deutsche Erfolge viel bescheidener, weil die Stellung de Roten Armee defensiv war. Er hatte auf jeden Fall sehr gutes Gespür. Und wenn er nicht angegriffen hätte, würde Stalin ihn angreifen. Und in diesem Fall würde es dem Dritten Reich GAR NICHT GUT gehen. Europa wäre nach spätestens 2 Jahren kommunistisch und die Westalliierten hatten keine Chance gegen Stalin. Und schon gar nicht gegen Stalin mit europäischen Ressourcen.

Hitler, Franz Halder und sogar Hans Ulrich Rudel haben zugegeben, dass sie die rote Armee in diesem fall nicht gestoppt hätten. Das beweist auch, dass heutige Vorstellungen über deutsche Verluste sehr falsch sind.


Как рассказывает Рудель, первый вылет в четыре утра. Взлетели, отбомбились — очень легко бомбить, потому что цели неподвижные, колонны впритык стоят вдоль дорог. Возвращаются, пока самолеты заправляют и вешают на них новые бомбы, летчики валятся на траву, спят. Потом взлетают, бомбят, возвращаются, взлетают, бомбят… Последний вылет в 10 вечера, в три утра подъем и снова вылеты.
И вот этот человек пишет, что если бы советские войска, которые они бомбили, двинулись, если бы перешли границу, то остановить их было бы невозможно.
То же самое говорит генерал-полковник Гальдер, начальник штаба германских сухопутных войск. Буквально теми же словами, независимо от Руделя. В секретном дневнике, к публикации не предназначенном, он пишет, что если бы Красная Армия ударила первой, немецкая армия удержать бы это наступление не смогла. Это запись от июня 1941 г.
В апреле 1942 г. Гитлер говорил приблизительно то же самое. Если бы мы проморгали наступление Красной Армии, то остановить ее мы бы не смогли. Как видите, диапазон мнений — от простого летчика до Гитлера.

http://lib.rus.ec/b/226216/read

Wie Rudel, den ersten Abflug in vier Morgen erzählt. Sind aufgeflogen, отбомбились — ist es sehr leicht, weil die Ziele bewegungsunfähig zu bombardieren, die Kolonnen stehen dicht aneinander ist der Länge nach teuer. Kehren zurück, bis die Flugzeuge zurechtmachen und hängen an sie die neuen Bomben, die Flieger werden auf das Gras gestürzt, schlafen. Später fliegen auf, bombardieren, kehren zurück, fliegen auf, bombardieren … den Letzten Abflug in 10 Abende, in drei Morgen der Aufstieg und wieder die Abflüge.
Und dieser Mensch schreibt, dass wenn sich die sowjetischen Truppen, die sie bombardierten, bewogen haben, wenn würde die Grenze übersende, so sie anzuhalten es wäre unmöglich.
Selb sagt Generaloberst Galder, der Stabschef der deutschen Landstreitkräfte. Buchstäblich von den selben Wörtern, unabhängig von Rudelja. Im geheimen Tagebuch, zur Publikation nicht vorbestimmt, schreibt er, dass wenn die Rote Armee von erstem geschlagen hätte, die deutsche Armee, diesen Eintritt festhalten könnte nicht. Es ist die Aufzeichnung vom Juni 1941
In April 1942 sagte Hitler ungefähr selb. Wenn wir den Eintritt der Roten Armee verpasst hätten, so sie wir anhalten könnten nicht. Wie Sie sehen, den Umfang der Meinungen — vom einfachen Flieger bis zu Hitler.

2) Hitler erklärte den USA den Krieg und deswegen hat Deutschland verloren.

Die Sowjetunion und GB hätten Hitler auch ohne die USA geschlagen. Und sie haben/hätten Stalin Lend-Lease auch VOR Hitlers Kriegserklärung geliefert.

Zitat:
American deliveries to the Soviet Union can be divided into the following phases:
"pre Lend-lease" 22 June 1941 to 30 September 1941 (paid for in gold)


http://en.wikipedia.org/wiki/Lend-Lease#US_deliveries_to_USSR
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Anmeldungsdatum: 30.12.2010
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BeitragVerfasst am: 29 Mai 2012 - 22:30:14    Titel:

1) In diesem Fall hätte Stalin gegen Hitler seine ganze Industrie eingesetzt (und nicht nur 50-60%) und seine ganze Bevölkeurung (1941 brachte Hitler schon 60 Mio Sowjetbürger unter seine Kontrolle). In diesem Fall wäre die Wehrmacht nicht imstande so viele Gefangene zu machen (ich gehe davon aus, dass die Verluste nach Toten schon 1941 gleich waren). Vllt hätte sie sogar 500.000 Gefangene gemacht, aber auf jeden Fall nicht 2-3,8 Millionen (es gibt verschiedene Zahlen).

Das heißt man müsste noch mindestens 1,5 Mio Rotarmisten im direkten Kampf töten oder schwer verletzen.


2) Im Sommer 1944 hatte die Rote Armee nur 8.000 Panzer und im Sommer 1941 hätte Stalin gegen Hitler 15-17.000 Panzer geworfen. Das heißt DOPPELT so viel.

Im Sommer 1941 hatte die Wehrmacht hier weniger als 4.000 Panzer und im Sommer 1944 hatte sie hier mindestens 5.000 Panzer. Das heißt im Sommer 1941 hätte sie auf jeden Fall weniger Panzer.


3) In diesem Fall hätten die Sowjets deutsche Treibstoff- und Munitionslager ganz schnell erbeutet oder zerstört und die Wehrmacht hätte ernsthafte Versorgungsschwierigkeiten.

Die Rote Armee hatte ihre Munitionslager auch ganz vorne (weil sie genauso wie die Wehrmacht angreifen wollte) und hat sie schnell verloren.


4) In diesem Fall hätte Rumänien schnell kapituliert (im Sommer 1944 auch) und Finnland hätte sich aus dem Krieg bestimmt herausgehalten. Das heißt Stalin hätte noch 500-600.000 zusätzliche Rotarmisten.


5) Im Sommer 1944 hatte die Wehrmacht hier zahlreiche Verteidigungslinien und im Sommer 1941 natürlich nicht.


6) Man kann natürlich sagen, dass die Rote Armee 1941 noch schwach war, aber das stimmt nicht. Es war die ECHTE Rote Armee (1942-1943 waren es eher schlecht ausgebildete Reservisten).

Und in unserer Wirklichkeit verschwand diese echte Rote Armee in zahlreichen Kesselschlachten.
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Maulwurf 2011
ThePriest
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Anmeldungsdatum: 23.08.2012
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BeitragVerfasst am: 23 Aug 2012 - 23:27:54    Titel: hmm

Also sry wenn ich so spät noch schreibe aber nun gut
was wäre wenn hitler den krieg gewonnen hätte.
Nehmen wir mal an er hätte scheiss egal wie auch wenns unmöglich gewesen is wegen patzer ect.. scheissegal er hätte alles plattgemacht europa und n teil von russland wäre unter seiner kontrolle.

Hitler bzw deutschland hätte erstmal ne menge ressousen. um weiteres zu produzieren. nagut hier und da mal n kleiner wieder stand aber den hätte man wie immer gewaltsam unterdrückt.

nach einiger zeit nach voll endung der "ersten stabilisierung" der grossdeutschen lösung würde hitler wieder irgentetwas in der welt finden was ihn stören würde. wer man "mein kampf" gelesen hat weis wovon ich spreche... es gab ja immer etwas. auch wenn drinne stand das er "nur" europa wollte kann ich mir das nicht vorstellen. er war ja im prinziep auch nurn politiker und von denen kennt man ja es kommt immer anders als erst angekündigt. nun denn.


USA und kanada,mexico:
das erste was ihn gestört hätte wär USA "dieses freie leben "halb verjudet und halb vernegert" lt. Hitler.
Diese wären durch den krieg sehr geschwächt gewesen. wer die amerikanische mentalität kennt wüsste das sie bis zum schluss jeden penny in diesen krieg inverstiert hätten. also wären diese sehr sehr sher geschwächt gewesen mal ganz davon ab das diese auch kaum noch zugang zu recoussen hatten da hitler dem ja zuvorkommen war.
Früher oder später wär hitler dort einmaschiert ergo die USA wäre nun eine hochburg aus KZ und massenvernichtungslager aus dem grund "verjudet und vernegert"wie vorhin schon erwähnt. zudem hätter er sich schon dessen bebaubares agrgarland bemächtigt. Städte wie new york new orleans chicao usw würden in schutt und asche liegen.
an diesen hätte er nähnlich seine WUT ausgelassen. die amerikaner schwächen. Mit hilfe seiner V3 waffen und atombomben.
ergo USA die hoffung der "guten welt" Verloren. dort wär jetzt jeneists von gut und böse. da diese ja garnicht in hitler sinnbild der weltveranschulichung lag.

Russland Und Asien.
Dort wär wie heute Tote hose. alle streitkräfte vernichtet die menschen noch mehr verarmt als vorher. vllt würde man mal hier und da son paar gaas und ölvorkommen anzapfen. aber im grossen und ganzen wär da nix los. wär ihm einfach zu kalt da um da irgentetwas mit anzufangen. mit China würde er sich ca. 10jahre lang bekriegen. blutige schlachten würden erfolgen. aber letztendlich durch seine massen vernichtungswaffen und das grobe vorgehen nach menschen tabelle würden auch hier ein totales chaos und leidwesen ergeben.

Afrika: KZ lager .mit dem zewck die goldvorkommen zu ernten. das süd afrikanische kap der guten hoffung. ein schöner urlaubsort der obersten offiziere der waffen SS jedoch auch des sonstigen deutschen tourissmusses.

Süd amerika auch hier ähnliches vorgehen wie im Norden. Nur hier würde er noch mehr aus der landschaft wirtschaftlich rausholen
:agrarwirtschaft. Rohstoff abbau ect. diese menschen dort unter zwang für sich arbeiten lassen.

Australien philipinen thailand:
da muss ich auch lange überlegen. ich glaub das wären sogar noch die einzigst freien menschen. weil: "was will er da ? was is da schon?"
und selbst wenn. um seine macht zu befriedigen wär er da einfach einmarschiert wie auch immer.

Antarktis?: Antarktis!

Wie gesagt hitler war wahnsinning ..völlig wahnsinnig. sein grössen wahn wär nach dem krieg der ganzen welt nicht ersparrt geblieben

Fazit die ganze welt würde nun im choas liegen. leidwesen über leidwesen. alles nur um die "heimatfront" im schönen zu lassen.
Die "heimat front" wär las vegas. Und der ganz rest wäre LEID.

Wir können also alle froh sein das es nicht soweit gekommen ist.
Hitler hatte immer was zu meckern, an allem und jeden und er hatte die macht das zu ändern , Blutig, und er hätte es wegen seines wahnsinns auch getan!
unandrea
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Anmeldungsdatum: 12.09.2012
Beiträge: 1
Wohnort: Kamenz

BeitragVerfasst am: 12 Sep 2012 - 11:37:19    Titel: hmm..

Ich bin immer wieder fasziniert, wie viele Historiker nach der Analyse der gleichen Quellen immer wieder zu den unterschiedlichsten Schlussfolgerungen gelangen. Es sind sich dennoch alle einig, das die deutsche Kriegsgeschichte ein großes Drama darstellt.
Castagir
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Anmeldungsdatum: 12.09.2012
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 12 Sep 2012 - 17:42:43    Titel:

Hallo,

irgendwie vermisse ich den Hinweis auf den ersten und fatalsten Fehler Hitlers:

Dünkirchen.

Durch das HALT der Panzerspitzen vor der Abriegelung des britischen Expeditionskorps ermöglicht es den Briten, in einem verzweifelten Unternehmen seine Armee und dazu belgische und französische Einheiten zu retten.

Hier wäre Ende gewesen, denn das britische Kabinett hätte den Verlust der eigenen Landstreitkräfte bedeuted.

330.000 Mann entkommen und bilden den Kern des britischen Widerstandes in allen kommenden Feldzügen.

Somit hat Deutschland in diesem Moment den Krieg verloren.
Denn mit 338.226 britischen/alliierten Gefangenen in Händen wäre es Hitler leicht gefallen, den Briten den Frieden zu diktieren.

Ein neutralisiertes GB hätte dann auch keinen Anlass geboten, mit den USA in Konflikt zu treten, und der Ostfeldzug wäre erfolgreich gewesen.

Soweit meine These...
Castagir
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Anmeldungsdatum: 12.09.2012
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 12 Sep 2012 - 18:13:33    Titel:

P.S.

...und bei Dünkirchen hat sich auch schon das Versagen der Luftwaffenführung gezeigt, denn die Luftwaffe war zu keinem Zeitpunkt in der Lage, die Evakuierung zu stoppen, geschweige denn die Eingeschlossenen zur Aufgabe zu bringen,auch wenn die Verluste bitter waren.

Hier also war schon Feierabend mit dem Ganzen. Aber siegestrunken war dieser fatale Umstand locker übergangen worden.

P.P.S....

Hitler war alles andere als wahnsinnig! Ein sehr gut informierter Dilettant zwar, aber nicht wahnsinnig, sondern äusserst intelligent und gefährlich.

Die Unfähigkeit zur Selbstreflektion und Kritik, sowie das Festhalten an einem Weltbild, das aus der Zeit vor 1918 geprägt ist ist kein Wahnsinn.

Wenn man mal mit Leuten wie Stalin, Franco, Mussolini, Mao usw. vergleicht, sind die durchaus genauso gestrickt.

Nein, mit "Wahnsinn" lässt sich Machtgeilheit und absolute Herrschsucht, dazu das Sendungsbewusstsein der jeweiligen politisch/religiösen Idee nicht umschreiben.

Durchschnitt, der nach oben gespült wurde.
Antifascho
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BeitragVerfasst am: 29 Sep 2012 - 13:38:04    Titel: Kaiserproklamation

Nur als Randnotiz: In Versailles wurde der deutsche Kaiser 1871 nicht gekrönt, wie hier behauptet sondern sondern lediglich vom Militaer und den Bundesfuersten proklamiert (ausgerufen). Eine Kroenung waere gar nicht moeglich gewesen da eseine Dt. Kaiserkrone nur als fiktives Symbol gab, um dem Bundespraesidium einen wohlklingende Bezeichnung zu geben. Nur die preussische Koenigskrone gab es tatsaechlich.[/u]
Castagir
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BeitragVerfasst am: 29 Sep 2012 - 15:09:04    Titel: Kaiserkrone

Antifascho

..autsch, da liegst Du aber falsch, denn es gibt eine deutsche Kaiserkrone. Die liegt in Wien und ist Bestandteil des deutschen Kronschatzes, den sich die Habsburger unter den Nagel gerissen haben...

Aber diese Krone hätten die Österreicher nicht rausgerückt. Wink
ein_versuch
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BeitragVerfasst am: 29 Sep 2012 - 19:20:30    Titel:

Die da: http://de.wikipedia.org/wiki/Reichskrone
Antifascho
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BeitragVerfasst am: 30 Sep 2012 - 23:12:43    Titel: Ruehmanns Hitler Audienz

Der bekannte Volksschauspieler und NS-Staatsschauspieler Heinz Ruehmann (1902-1994) wurde von Hitler alleine zu einem Gespraech empfangen. Nach dem Krieg wurde er einmal gefragt wie denn dieses Gespraech war und verlaufen ist und welche Eindruecke er daraus mitgenommen habe.

Darauf sagte Ruehmann:"Er (Hitler) war klein und er hatte Mundgeruch."!
Antifascho
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BeitragVerfasst am: 01 Okt 2012 - 01:48:26    Titel:

Für mich klingt die These von Russland als Riese auf toenernen Fuessen einleuchtend. Demnach fiele die Sowjetunion gleichzeitig mit der Hauptstadt. Das geisst haette Hitler die Sowjetunion nur ein paar Wochen frueher angegriffen, waere die Wehrmacht dem Wintereinbruch entgangen und haette erfolgreich auf Moskau marschieren koennen. Nach einem Sieg dort waere Russland platt gewesen. Da die Infrastruktur in einem solch riesigen Land nicht so flaechendeckend vorhanden sein kann, wie z.B in Deutschland

Mit gewaltigen Ressourcen im Ruecken haette sich Hitler GB zugewandt. Demnach hat die Wehrmacht den "Endsieg" nur um wenige Wochen verpasst.
NPhard
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BeitragVerfasst am: 23 Okt 2012 - 01:08:44    Titel:

Antifascho hat folgendes geschrieben:
Das geisst haette Hitler die Sowjetunion nur ein paar Wochen frueher angegriffen,


Im Endeffekt hat die Sowjetunion trotz Verlust eines RIESIGEN Anteils ihrer Bevölkerung und Industrie nicht kapituliert. Darunter musste die Bevölkerung sehr leiden. Da hätten ein paar Städte mehr auch nichts mehr geändert.

Diese "Krieg gewinnen" Szenarien laufen alle unter dem Motto "an der Ostfront ist es besser gelaufen".

i) Bei einem organisierten Friedensvertrag (WIE?) mit moderaten Gebietsabtretungen hätte sich das "Reich" wohl eine zeitlang halten können, aber langfristig wäre es am Grundkonzept der brutalen Besatzung gescheitert.
Übers Mittelmeer wäre dann irgendwann der Amerikaner gekommen.

ii) Bei einem "Zusammenbruch" der sowjetischen Führung (dazu war Stalin aber zu fest im Sattel) hätte man ein riesiges Gebiet befrieden müssen, in dem vollbewaffnete ortskundige Divisionen umherstreifen.
a) man macht einfach immer weiter bis zur Mongolei und der D-Day kommt irgendwann
b) man verlegt Truppen nach Westen, die Russen(!) organisieren sich neu mit Allierter Hilfe und greifen irgendwann auch aktiv an -> Krieg dauert länger


Im Endeffekt wären die Nazis immer daran gescheitert, dass ihre Kriegswirtschaft das Kernland wirtschaftlich ruiniert hat und man in den eroberten Gebieten nur durch harte Besatzung die Oberhand behalten konnte. Letzlich hat man den Leuten nichts gebracht, außer Mord und Totschlag. In der Ukraine hat man ja gesehen, wie schnell die anfängliche Deutschenfreundlichkeit abgeklungen ist.

Dagegen waren die Römer und Napoleon regelrechte Heilsbringer Wink


**
Die Präventivkriegsthese ist nicht neu und singulär betrachtet bei Ausblendung aller Umstände auch nicht falsch. ABER wenn ein Buchautor quasi schon die Eroberung Osteuropas und Vernichtung der §Untermeschen§ und der Antiideologie als feste Absicht ankündigt, sich ein Aufmarschgebiet vorsätzlich erobert und sich mit alle westlichen Nachbarstaaten (Ung, Rom, Bul, Fin) verbündet ... wer würde da nicht mal einen eigenen Plan ausarbeiten.
**
Maulwurf 2011
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BeitragVerfasst am: 22 Nov 2012 - 06:01:30    Titel:

Zitat:
Für mich klingt die These von Russland als Riese auf toenernen Fuessen einleuchtend. Demnach fiele die Sowjetunion gleichzeitig mit der Hauptstadt. Das geisst haette Hitler die Sowjetunion nur ein paar Wochen frueher angegriffen, waere die Wehrmacht dem Wintereinbruch entgangen und haette erfolgreich auf Moskau marschieren koennen. Nach einem Sieg dort waere Russland platt gewesen. Da die Infrastruktur in einem solch riesigen Land nicht so flaechendeckend vorhanden sein kann, wie z.B in Deutschland


Wenn Hitler ein bisschen früher angegriffen hätte wären deutsche Erfolge in der Sowjetunion viel bescheidener gewesen. Hitler hat sie im genau richtigen Moment angegriffen. Deswegen waren anfängliche Erfolge der Wehrmacht so unglaublich. Durch ihre Angriffsvorbereitungen hat die Rote Armee sich sehr verwundbar gemacht.

Schon nach 3 Wochen legte die Wehrmacht mehr als 50% der Strecke zwischen Moskau und der damaligen sowjetischen Grenze zurück. Und zerstörte oder erbeutete mehr als 10.000 Sowjetpanzer (zum Vergleich im ganzen Jahr 1941 verlor Stalin 20.000 Panzer). Das heißt in den ersten 3 Wochen verlor Stalin 10.000 Panzer und später in den nächsten 21 Wochen auch 10.000 Panzer.


Zitat:
Angesichts dieser Kraefteverhaeltnisse hatte die Deutsche Wehrmacht nur eine einzige Chance: Bevor die Rote Armee den Tag M der Mobilmachung ausrief sie durch einen Ueberraschungsangriff inmitten ihres Aufmarsches zum geplanten Angriff am 6. Juli 1941 vernichtend zu schlagen. Dafuer werden zahlreiche unwiderlegbare Beweise angefuehrt; z.B. die Lagerung einer halben Million Tonnen Munition unter freiem Himmel dicht hinter der Grenze, die auf diese Weise keinen Winter ueberstanden haette, Seite 120; das Verladen von riesigen Mengen von Waffen und Munition auf Gueterzuege dicht hinter der Grenze, die mit der Umspurtechnik auf die schmalere Spur in Mitteleuropa ausgestattet waren, Seite 121; oder die Stationierung der Roten Armee in typischer Angriffsposition wie auf Seite 311 beschrieben - extrem verwundbar fuer einen unerwarteten Angriff.





Zitat:
i) Bei einem organisierten Friedensvertrag (WIE?) mit moderaten Gebietsabtretungen hätte sich das "Reich" wohl eine zeitlang halten können, aber langfristig wäre es am Grundkonzept der brutalen Besatzung gescheitert.
Übers Mittelmeer wäre dann irgendwann der Amerikaner gekommen.


Ich zitiere sich selbst:

Zitat:
Die Westalliierten hätten diesen Krieg nicht gewonnen selbst wenn die Sowjetunion sogar im Januar 1945 plötzlich nicht mehr da wäre.

Die Wehrmacht hatte damals im Westen mindestens 1 Mio Soldaten und die Westalliierten höchstens 4 Mio. Noch mindestens 3 Mio deutsche Ostkämpfer und die Truppenstärken wären gleich: 4 Mio gegen 4 Mio. Die Westalliierten hatten an der Westfront nicht mehr als 12.000 Panzer und das 3 Reich hatte nur im Osten mindestens 5.000 Panzer + noch mindestens 1500 an der Westfront. 6.500 deutsche Panzer wären auf jeden Fall stärker als 12.000 anglo-amerikanische Panzer.

Die Westalliierten hatten nicht mehr als 13.000 Flugzeuge und das Dritte Reich mindestens 2.000 Flugzeuge und noch 4.000 im Osten. 13.000 anglo-amerikanische Flugzeuge wären natürlich stärker als 6.000 deutsche, aber sie hätten sie lange genug gebunden. Und die Möglichkeiten der damaligen Luftwaffen werden heute stark überschätzt. Flugzeuge können nur unterstützen. Im Koreakrieg waren sogar strahlgetriebene US-Flugzeuge nicht in der Lage koreanisch-chinesische Truppen zu stoppen.
Zitat:
Im gesamten Vietnamkrieg wurden doppelt so viele Bomben als im zweiten Weltkrieg abgeworfen Bomben (ca. 7,5 Millionen Tonnen).


http://www.aref.de/kalenderblatt/mehr/vietnamkrieg_mehr.htm

Die Westalliierten hatten zahlreiche Versorgungsschwierigkeiten und in diesem Fall (nicht nur 1, sondern 4 Mio deutsche Soldaten) hätten sie auch 4 Mal mehr Munition verschossen. Das würde ihre Versorgung einfach sprengen.

„4 Mio gegen 4 Mio“ bedeutet auf jeden Fall, dass die Wehrmacht spätestens nach 4-5 Monaten sie im Ärmelkanal ertränkt hätte
.


http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/274087,0.html

Zitat:
Sie überschätzen die Amerikaner. Am WestFRÖNTCHEN 1944-1945 haben sie noch nicht mal die Hälfte der gesamten Arbeit gemacht. Schon im Dezember 1944 haben französische Truppen 25% (1 Mio oder sogar mehr) aller Truppen im Westen ausgemacht. Plus noch mindestens 200.000 Polen + Briten, Kanadier usw. Ganz davon zu schweigen, dass französisch-britisch-polnische Truppen gegen stärkere deutsche Verbände gekämpft haben.

Die Franzosen haben in Süddeutschland operiert.

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BeitragVerfasst am: 22 Nov 2012 - 13:28:26    Titel:

Hi Leute, was meint ihr, was passiert wäre, wenn die Atombombe ein paar Jahre früher fertig geworden wäre? Das wäre doch sicher ziemlich böse ausgegangen ?
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BeitragVerfasst am: 27 Nov 2012 - 14:39:17    Titel:

Zitat:
Im Endeffekt wären die Nazis immer daran gescheitert, dass ihre Kriegswirtschaft das Kernland wirtschaftlich ruiniert hat und man in den eroberten Gebieten nur durch harte Besatzung die Oberhand behalten konnte. Letzlich hat man den Leuten nichts gebracht, außer Mord und Totschlag. In der Ukraine hat man ja gesehen, wie schnell die anfängliche Deutschenfreundlichkeit abgeklungen ist.



Überschätzen Sie diese „Deutschfreundlichkeit“ nicht. Gegen Hitler haben die Polen erbittert gekämpft und die meisten (ich meine nach dem Einmarsch der Roten Armee am 17. September 1939) haben sich Stalin ergeben. Insgesamt hat Hitler im Polenfeldzug 400.000 polnische Gefangene gemacht und Stalin 250.000. Nur in der Schlacht an der Bzura hat Hitler 170.000 Gefangene gemacht. Und diese 170.000 Gefangene hatten keine Möglichkeit sich der Roten Armee zu ergeben (sonst hätten sich die meisten den Sowjets ergeben).

Zitat:
Nachdem es der Wehrmacht gelungen war, die Situation zu stabilisieren, wurde eine Umfassung der polnischen Truppen eingeleitet. Aus dem Norden und Westen griff die 4. Armee unter General der Artillerie Günther von Kluge an. Zusätzliche Unterstützung für die 8. Armee kam in Form zahlreicher Panzer und schneller beweglicher Verbände der 10. Armee unter General der Artillerie Walter von Reichenau im Südosten. Die Polen waren eingekesselt und die vereinigten deutschen Kräfte begannen mit Unterstützung von 820 Flugzeugen am 16. September einen Großangriff. Nach hohen Verlusten und einem missglückten Ausbruchsversuch ergaben sich die polnischen Verbände am 19. September. Somit war die entscheidende und längste Schlacht verloren, 170.000 Soldaten gerieten in deutsche Kriegsgefangenschaft.


http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_an_der_Bzura


Und die Ukrainer waren auf jeden Fall viel sowjetfreundlicher als Polen. Nennen Sie es „slawische Solidarität“.
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BeitragVerfasst am: 27 Nov 2012 - 20:35:33    Titel:

Ich diskutiere Geschichte nicht wie einen ScienceFiction Roman. Eine Sowjetunion verschwindet nicht einfach.

Im besten Fall könnte man noch irgendeine Art von Waffenstillstand diskutieren, doch in dem Fall hätten immer noch massive Teile der Truppen im Sowjetgebiet und Polen bleiben müssen, alleine um das Territorium einigermaßen zu halten. Das Rüberrechnen all dieser Truppen an die Westfront ist einfach fern jeder Realität. Das hatte ich aber schon ausgeführt.

Die Aufrechnung mit den Truppen der Allierten ist leider auch fehlerhaft. Wenn man dem Gegner um ein vielfaches Überlegen ist, muss man bei Versorgungsengpässen nicht alle Einheiten im vollen Kampfgeschehen haben.
Aufgrund der Kontrolle der Seewege und der stabilen Basis England, war eine Rohstoffversorgung seitens der Allierten auch gewährleistet.

Nazideutschland hatte dagegen eine Front von Nordfrankreich über Italien bis zu Griechenland und aufgrund der Unterlegenheit im Luftraum und Widerstandsnestern massive Versorgungsprobleme. Von dem Mangel an menschlichen Truppenreserven gar nicht zu reden.
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BeitragVerfasst am: 28 Nov 2012 - 00:43:36    Titel:

Zitat:
Im besten Fall könnte man noch irgendeine Art von Waffenstillstand diskutieren, doch in dem Fall hätten immer noch massive Teile der Truppen im Sowjetgebiet und Polen bleiben müssen, alleine um das Territorium einigermaßen zu halten. Das Rüberrechnen all dieser Truppen an die Westfront ist einfach fern jeder Realität. Das hatte ich aber schon ausgeführt.


Ok, nehmen wir an 1 Mio bleibt im Osten. Aber auch 3,2 Mio deutsche Soldaten wären stärker als 4-5 Mio alliierte Soldaten. Die Zeit für die Verlegung der Truppen spielt hier keine Rolle.


Zitat:
Nazideutschland hatte dagegen eine Front von Nordfrankreich über Italien bis zu Griechenland und aufgrund der Unterlegenheit im Luftraum und Widerstandsnestern massive Versorgungsprobleme. Von dem Mangel an menschlichen Truppenreserven gar nicht zu reden.


Hitler hatte noch genug Truppenreserven. Im Jahr 1945 hat die Rote Armee mindestens 1,5 Mio deutsche Soldaten getötet oder gefangengenommen. Plus noch 1,3 Mio Gefangene nach der Kapitulation.

Zitat:
Die Aufrechnung mit den Truppen der Allierten ist leider auch fehlerhaft. Wenn man dem Gegner um ein vielfaches Überlegen ist, muss man bei Versorgungsengpässen nicht alle Einheiten im vollen Kampfgeschehen haben.
Aufgrund der Kontrolle der Seewege und der stabilen Basis England, war eine Rohstoffversorgung seitens der Allierten auch gewährleistet.




Im Herbst 1944 hofften die Alliierten den Zweiten Weltkrieg bis Weihnachten jenes Jahres beenden zu können. Nachschubprobleme jedoch ließen den Vormarsch ins Stocken geraten.

http://www.holland.com/de/tourist/artikel/airborne-museum.htm



Zitat:
Die Nachschublinien der voranstürmenden Kampfverbände waren mittlerweile bedenklich überdehnt. Schon am 20 August hatte Eisenhower zu Kriegsberichterstattern gesagt, ein weiteres vorrücken auf breiter Front sei selbst bei nur „schwachem Widerstand fast unmöglich“. Mancher amerikanische Panzerverband musste Ende August 1944 bei der Verfolgung des Fndes Zwangspausen einlegen, weil Treibstoff, Munition und Ersatzteile nicht schnell genug nachgeführt werden konnten.


http://books.google.de/books?id=rRgMzRIMYyIC&pg=PA149&lpg=PA149&dq=eisenhower+herbst+1944+logistische+probleme&source=bl&ots=ofWtuAlzlW&sig=DwMOq9L-mM0lMy7jQb9X96xuLn0&hl=de&sa=X&ei=mCm1UOLVKYbgtQbfxIE4&ved=0CC0Q6AEwAA#v=onepage&q=eisenhower%20herbst%201944%20logistische%20probleme&f=false
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Maulwurf 2011
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BeitragVerfasst am: 28 Nov 2012 - 02:57:12    Titel:

[quote="Maulwurf 2011"]
Zitat:

Ok, nehmen wir an 1 Mio bleibt im Osten. Aber auch 3,2 Mio deutsche Soldaten wären stärker als 4-5 Mio alliierte Soldaten.


Abgesehen davon, dass der Waffenstillstand fiktiv ist:
Man kann schlecht in einem so riesigen Gebiet wie der westlichen Sowjetunion mit gerade Mal einer Mio Soldaten das Gebiet halten und noch die Grenzen dort sichern, vor allem OHNE Vorbereitungszeit. Zumal auch diese Truppen Probleme mit dem Nachschub gehabt hätten.
Die Russen hätten einfach zum Beispiel(!) mal abgewartet, bis die gegnerischen Soldaten schön in Frankreich, Norditalien und Griechenland stehen ... danach hätte man einfach wieder angegriffen. Spätestens 45, wenn aus Japan wirklich gar nichts mehr gekommen wäre.



Zitat:

Hitler hatte noch genug Truppenreserven. Im Jahr 1945 hat die Rote Armee mindestens 1,5 Mio deutsche Soldaten getötet oder gefangengenommen. Plus noch 1,3 Mio Gefangene nach der Kapitulation.


Ich bin jetzt etwas zu faul die Zahlen zu recherchieren.
Aber das schon wirklich eine arg grenzwertige Rechnung, da man das nicht so einfach rechnen darf. Lädierte und kranke (inkl. Gehirn) kann man in großen Mengen abziehen. Von den zahlreichen Verlusten bei einer möglichen Okkupation ganz abgesehen.

Im übrigens stände den Allierten ab 1945 dafür eine nicht unbedeutende Zahl an Reserven aus dem Pazifik zur Verfügung.


Zitat:

Im Herbst 1944 hofften die Alliierten den Zweiten Weltkrieg bis Weihnachten jenes Jahres beenden zu können. Nachschubprobleme jedoch ließen den Vormarsch ins Stocken geraten.



Jeder hofft, dass man den Krieg schnell gewinnt.
Aber im Gegensatz zum "Reich" waren diese Sachen aufgrund von Luft und Seeüberlegenheit auf Dauer besser zu lösen. Die Zeit spielte hier ganz klar für die Allierten.
Hinzu kommt die Entlastung der Kriegsinfrastruktur durch den Sieg im Pazifik.
Bernd1234
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BeitragVerfasst am: 28 Nov 2012 - 14:51:36    Titel:

Hääte das Nazi Deutschland trotz aller Realitäten den Krieg gewonnen, wäre es aufgrund seiner desolaten Wirtschaft gleich mal zusammengebrochen. Und ob das vielgelobte Volk dann noch gefolgt wäre ist zweifelhaft.
Maulwurf 2011
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Anmeldungsdatum: 30.12.2010
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BeitragVerfasst am: 28 Nov 2012 - 23:46:02    Titel:

Zitat:
Abgesehen davon, dass der Waffenstillstand fiktiv ist:
Man kann schlecht in einem so riesigen Gebiet wie der westlichen Sowjetunion mit gerade Mal einer Mio Soldaten das Gebiet halten und noch die Grenzen dort sichern, vor allem OHNE Vorbereitungszeit. Zumal auch diese Truppen Probleme mit dem Nachschub gehabt hätten.
Die Russen hätten einfach zum Beispiel(!) mal abgewartet, bis die gegnerischen Soldaten schön in Frankreich, Norditalien und Griechenland stehen ... danach hätte man einfach wieder angegriffen. Spätestens 45, wenn aus Japan wirklich gar nichts mehr gekommen wäre.



Der Waffenstillstand ist natürlich fiktiv. Ich will nur zeigen, dass ohne Stalin die Westalliierten Hitler niemals besiegt hätten.

1 Mio Soldaten reicht aber für die Tschechoslowakei und Polen. Im Januar 1945 stand die Rote Armee schon in Polen und deswegen muss man in der Sowjetunion auch keine Truppen haben.

Zitat:
Im übrigens stände den Allierten ab 1945 dafür eine nicht unbedeutende Zahl an Reserven aus dem Pazifik zur Verfügung.


Ja, aber sie wären nicht imstande sogar ihre 4-5 Mio in Europa zu versorgen. Sogar gegen 1,2-1,5 Mio deutsche Soldaten hat das schlecht geklappt. Gegen 3-4 Mio deutsche Soldaten wäre das einfach unmöglich. Man hätte VIEL MEHR Munition gebraucht. Die Westalliierten hätten um 300% mehr Tote und mehr Verwundete. Das heißt viel mehr Arzneimittel und viel mehr Särge.

Zitat:
Aber im Gegensatz zum "Reich" waren diese Sachen aufgrund von Luft und Seeüberlegenheit auf Dauer besser zu lösen. Die Zeit spielte hier ganz klar für die Allierten.


Im Koreakrieg waren sogar strahlgetriebene US-Flugzeuge nicht imstande chinesisch-nordkoreanische Truppen zu stoppen. Und das obwohl Korea ganz schön flach und gebirgig ist. Können Sie sich vorstellen, dass chinesisch-nordkoreanische Truppen die Wehrmacht (oder auch die Rote Armee) geschlagen hätten ? Laughing Und ohne südkoreanische Truppen hätte Truman den Koreakrieg mit grosser Wahrscheinlichkeit verloren.

Zitat:
Als Folge der Schlacht um das Chosin-Reservoir während des Koreakrieges gelang es den kommunistischen Verbänden unter schweren Verlusten, die UN-Truppen im Dezember 1950 zurückzuwerfen; diese zogen sich auf den Brückenkopf von Hŭngnam zurück. Über den Hafen der Stadt fand eine der größten Evakuierungen von UN-Truppen und nordkoreanischen Zivilisten während des Koreakrieges statt. Ungefähr 100.000 Truppen und Material sowie 100.000 Zivilisten wurden über mehrere Wochen bis Weihnachten 1950 auf zahlreiche Handelsschiffe und Militärtransporte geladen, und zur Sicherheit nach Busan und anderen Bestimmungsorten in Südkorea transportiert.


http://de.wikipedia.org/wiki/H%C5%ADngnam
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Maulwurf 2011
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BeitragVerfasst am: 29 Nov 2012 - 02:43:16    Titel:

Maulwurf 2011 hat folgendes geschrieben:

Der Waffenstillstand ist natürlich fiktiv. Ich will nur zeigen, dass ohne Stalin die Westalliierten Hitler niemals besiegt hätten.


Das wurde auch seitens der Allierten nicht wirklich bestritten. Selbst in den US-Informationsfilmen während dieser Zeit wurden die Opfer und Leistung der Menschen in der Sowjetunion herausgestellt (das hat sich nach 45 freilich geändert).


Maulwurf 2011 hat folgendes geschrieben:

1 Mio Soldaten reicht aber für die Tschechoslowakei und Polen. Im Januar 1945 stand die Rote Armee schon in Polen und deswegen muss man in der Sowjetunion auch keine Truppen haben.


Naja, also da wird der Waffenstillstand immer unwahrscheinlicher Smile
Aber ok, die Zahl reicht dann wohl.



Zitat:

Ja, aber sie wären nicht imstande sogar ihre 4-5 Mio in Europa zu versorgen. Sogar gegen 1,2-1,5 Mio deutsche Soldaten hat das schlecht geklappt.


Die ganze Versorgung (Luft, Schiffe) aus dem Pazifik war dann aber fast frei. Vlt. wäre man auch im Zusammenhang mit den neuen Umständen anders vorgegangen.


Zitat:

Im Koreakrieg


Tut mir leid, hier liegt ein Denkfehler vor. Im Reich war damals eben nichts im Gebirge versteckt und es gab klare Ziele, sowohl militärisch, als auch zivil. Das wäre im Endeffekt auf ein Ausbomben Deutschlands hinausgelaufen und im besten Falle hätte man vielleicht einen Waffenstillstand mit den USA unter Rückgabe Norditaliens und nahezu ganz Fra erreicht.
Das hat sowohl mit dem Threadthema wirklich wenig zu tun und im Endeffekt wäre das wirklich kein Gewinn gewesen.

Ich bin es auch etwas Leid, als Argumentation die späteren Konflikte in Korea und Vietnam zu betrachten. Das waren vollkommen andere Szenarien.
Maulwurf 2011
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BeitragVerfasst am: 29 Nov 2012 - 23:16:30    Titel:

Zitat:
Überschätzen Sie diese „Deutschfreundlichkeit“ nicht. Gegen Hitler haben die Polen erbittert gekämpft und die meisten (ich meine nach dem Einmarsch der Roten Armee am 17. September 1939) haben sich Stalin ergeben. Insgesamt hat Hitler im Polenfeldzug 400.000 polnische Gefangene gemacht und Stalin 250.000. Nur in der Schlacht an der Bzura hat Hitler 170.000 Gefangene gemacht. Und diese 170.000 Gefangene hatten keine Möglichkeit sich der Roten Armee zu ergeben (sonst hätten sich die meisten den Sowjets ergeben).

Zitat:
Nachdem es der Wehrmacht gelungen war, die Situation zu stabilisieren, wurde eine Umfassung der polnischen Truppen eingeleitet. Aus dem Norden und Westen griff die 4. Armee unter General der Artillerie Günther von Kluge an. Zusätzliche Unterstützung für die 8. Armee kam in Form zahlreicher Panzer und schneller beweglicher Verbände der 10. Armee unter General der Artillerie Walter von Reichenau im Südosten. Die Polen waren eingekesselt und die vereinigten deutschen Kräfte begannen mit Unterstützung von 820 Flugzeugen am 16. September einen Großangriff. Nach hohen Verlusten und einem missglückten Ausbruchsversuch ergaben sich die polnischen Verbände am 19. September. Somit war die entscheidende und längste Schlacht verloren, 170.000 Soldaten gerieten in deutsche Kriegsgefangenschaft.


http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_an_der_Bzura


Auch diese 65.000 Polen hatten keine Wahl.

http://www.dhm.de/lemo/html/wk2/kriegsverlauf/radom/index.html



Zitat:
Die ganze Versorgung (Luft, Schiffe) aus dem Pazifik war dann aber fast frei. Vlt. wäre man auch im Zusammenhang mit den neuen Umständen anders vorgegangen.


Die Westalliierten hatten genug Schiffe und Flugzeuge. Es lag eher am schlechten Wetter PLUS nicht genug Hafenstädte.


Zitat:
Im September 1944 wurde Antwerpen von vorrückenden britischen Truppen befreit. Die Stadt war mit ihren intakt gebliebenen Hafenanlagen die Haupt-Nachschubbasis für die alliierten Streitkräfte und wurde deswegen neben London zu einem weiteren Hauptziel von V1-Flugbomben und V2-Raketen (7. Oktober 1944 bis 30. März 1945) sowie das Ziel der Ardennenoffensive (ab 16. Dezember 1944 bis Ende Januar 1945).


http://de.wikipedia.org/wiki/Antwerpen
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BeitragVerfasst am: 01 Dez 2012 - 00:14:34    Titel:

Auch im Ersten Weltkrieg waren die Briten schwach. In der Schlacht von Gallipoli waren sie nicht imstande sogar die Türken zu schlagen. Und das beim Verhältnis 1:1 ! Die Verluste waren auch ungefähr gleich.

Und das obwohl die Türken oft von zahlenmäßig unterlegenen russischen Truppen vernichtend geschlagen wurden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Sar%C4%B1kam%C4%B1%C5%9F

Und im Vergleich zu Deutschland war Russland im 1 WK auf jeden Fall schwach (aber nicht im 2 WK).

In Wikipedia steht, dass türkische Truppen zahlenmäßig unterlegen waren, aber das ist nicht wahr. Das Verhältnis war ungefähr 1:1.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Gallipoli
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Maulwurf 2011
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BeitragVerfasst am: 01 Dez 2012 - 04:43:11    Titel:

Maulwurf 2011 hat folgendes geschrieben:

Und das obwohl die Türken oft von zahlenmäßig unterlegenen russischen Truppen vernichtend geschlagen wurden.


Andere machen die Türken als sehr tapfere Soldaten aus. Wie gesagt, diese Argumentation mit der Performance von Truppen in ganz anderen Konflikten mit anderen Bedingungen macht meiner Meinung nach keinen Sinn.
Im Endeffekt trug die Sowjetunion unter großen Opfern massiv zum Niedergang der Nazis bei und ansonsten habe ich in meinem ersten oder zweiten Posting schon alles dazu geschrieben.
Maulwurf2013
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BeitragVerfasst am: 03 Dez 2012 - 20:37:57    Titel:

Die Japaner waren noch tapferer als Türken, aber das hat ihnen nicht geholfen.

Nehmen wir an, dass die Versorgung der anglo-amerikanischen Truppen irgendwie gelingt. Und zwar nicht nur gegen 1,2-1,5 Mio, sondern gegen 4 Mio deutsche Soldaten. Das ist schon ein WUNDER.

Beim Verhältnis 1:1 hätten die Westmächte einfach keine Chance. Keine Luftwaffe der Welt hätte sie in diesem Fall gerettet. Aber nehmen wir an, dass anglo-amerikanische Truppen deutsche Offensiven irgendwie abwehren. Das ist auch ein WUNDER.

Um Deutschland sogar im Januar 1945 zu besiegen muss man mindestens 2 Mio. deutsche Soldaten töten. Das heißt man muss auch mindestens 2 Mio anglo-amerikanische Soldaten opfern. Die Westalliierten hatten aber Angst vor hohen Verlusten. Sie wollten noch nicht mal 500.000 Soldaten opfern, um Japan zu besiegen. Und hier sind es mindestens 2 Mio. Da sind schon DREI WUNDER.
NPhard
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Anmeldungsdatum: 15.10.2012
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BeitragVerfasst am: 04 Dez 2012 - 05:30:29    Titel:

Es ging ursprünglich um eine Art Waffenstillstand an der Ostfront, die damit auftauchenden Probleme wurden erläutert.

Maulwurf2013 hat folgendes geschrieben:
DREI WUNDER.


Es wird hier aber auf der Basis eines Szenarios diskutiert, bei dem die Sowjetunion quasi bis an die polnische Grenze vorrückt und dann stoppt. Um das zu Stande zu bringen, bräuchte man mehr als drei Wunder.

Das "Reich" wäre dann eben immer weiter zerbombt worden und die Verlustraten weiter angestiegen. Irgendwann hätte es dann nach dem Tode Hitlers einen ermüdenden Friedensvertrag gegeben, oder eben die Bombe.
Später hätte dann die Sowjetunion den trostlosen Rest einfach gepflückt.

Das Szenario hier ist dermaßen unrealistisch und vom Niveau her geht es nur noch in die Richtung, dass Aliens aus dem Weltall kommen und die Sowjetunion oder sonstwen neutralisieren.

Es ist uninteressant und daher bin ich mit diesem Thread erst einmal fertig.
golomjanka
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BeitragVerfasst am: 19 Dez 2012 - 17:47:27    Titel:

Ein "Sieg" in besetzten Gebieten auf noch längere "Zeit", bzw. über noch unerkämpfte Gebiete scheint unrealistisch. Man konnte im 20. Jhdt keine Sklavenhaltergesellschaft mehr dauerhaft erfolgreich aufbauen, weil die ökonomischen Beziehungen solche Gesellschaftsordnung längst überholt hatten.
spugy
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BeitragVerfasst am: 21 Dez 2012 - 01:21:58    Titel:

Was wäre wenn deutschland den krieg gewonnen hätte?
Dann wären die chinesen nach deutschland gekommen und hätten hitlers eier samt embrio auf dem silbertablett serviert.
Ist ja gang und gäbe in südostasien eier mit embrio zu essen als delikatesse Smile
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