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Geht uns in Deutschland die Arbeit aus?
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Timo17
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Anmeldungsdatum: 13.05.2005
Beiträge: 276

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2006 - 01:02:51    Titel: Geht uns in Deutschland die Arbeit aus?

Noch einmal meine Frage aus dem Titel des Threads an euch:

Denkt ihr,dass uns in Deutschland die Arbeit ausgeht?


Würde mich mal interessieren was ihr so meint.
~~Vicky~~
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Anmeldungsdatum: 04.04.2006
Beiträge: 441

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2006 - 01:38:48    Titel:

Ja, weil hier zu produzieren ist wahnisinnig teuer, im Ausland wird es billiger produziert. Wer kauft dann noch Deutsches Sach? Ich bin der Meinung das zumindest Fabriken in Dland keine Existens haben, wenn sich nicht was wahnsinnig ändert.
the_TurK34
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Anmeldungsdatum: 15.09.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2006 - 01:52:32    Titel:

lol die arbeit in deutschland ist schon längst ausgegangen Rolling Eyes nicht umsonst verlassen neben den "ausländern" sogar die deutsche ihre heimat... und deutschland ist auch kein einwanderungsland mehr Rolling Eyes aber egal, man verschönert sich ja alles in deutschland Cool
~~Vicky~~
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Anmeldungsdatum: 04.04.2006
Beiträge: 441

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2006 - 01:58:01    Titel:

Laughing
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2006 - 02:42:15    Titel:

the_TurK34 hat folgendes geschrieben:
lol die arbeit in deutschland ist schon längst ausgegangen Rolling Eyes nicht umsonst verlassen neben den "ausländern" sogar die deutsche ihre heimat... und deutschland ist auch kein einwanderungsland mehr Rolling Eyes aber egal, man verschönert sich ja alles in deutschland Cool


Code:
Der Großraum Istanbul erreicht beispielsweise 41 % des durchschnittlichen Einkommens der 15 „alten“ EU-Staaten, der Osten hingegen nur 7 %.


Das die Türkei aufholt wirst du, mein lieber Freund, aber auch nicht mehr miterleben. Mr. Green

Und hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gruppe_der_Acht#Wirtschaftliche_Bedeutung
kommt ihr schon mal gar nicht rein.

6,2% des Welt-Bruttonationaleinkommens kommen immer noch aus Deutschland. Die Arbeitswelt ändert sich in Deutschalnd. Weg von der Schwerindustrie, hin zur Dienstleistung. Deshalb ist Bildung so wichtig, da alle Ungebildeten in so einem System zu Verlierern werden.


Zuletzt bearbeitet von Mark123 am 17 Sep 2006 - 02:48:12, insgesamt einmal bearbeitet
Koyaanisqatsi
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Anmeldungsdatum: 07.08.2006
Beiträge: 469

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2006 - 02:48:11    Titel:

Mark123 hat folgendes geschrieben:
the_TurK34 hat folgendes geschrieben:
lol die arbeit in deutschland ist schon längst ausgegangen Rolling Eyes nicht umsonst verlassen neben den "ausländern" sogar die deutsche ihre heimat... und deutschland ist auch kein einwanderungsland mehr Rolling Eyes aber egal, man verschönert sich ja alles in deutschland Cool


Code:
Der Großraum Istanbul erreicht beispielsweise 41 % des durchschnittlichen Einkommens der 15 „alten“ EU-Staaten, der Osten hingegen nur 7 %.


Das die Türkei aufholt wirst du, mein lieber Freund, aber auch nicht mehr miterleben. Mr. Green

Und hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gruppe_der_Acht#Wirtschaftliche_Bedeutung
kommt ihr schon mal gar nicht rein.



Was hat das mit dem Thema:

Geht uns in Deutschland die Arbeit aus?

zu tun.

Zu lange in der Kneipe gewesen ? Shocked
the_TurK34
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 15.09.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2006 - 04:00:26    Titel:

lol das frage ich mich auch und dann mit uralten zahlen-fakten Rolling Eyes
Pauker
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2006 - 07:51:23    Titel:

Ab hier bitte thematische Posts. Eure gegenseitigen Feldzüge im Stammtisch oder... eigentlich besser gar nirgends. -Pauker-
Timo17
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Anmeldungsdatum: 13.05.2005
Beiträge: 276

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2006 - 13:13:54    Titel:

aber soll es nicht in der Zukunft wieder viele neue Arbeitsplätze geben?

In der Forschung/Technik soll es doch viele neue Stellen geben,oder?
Carlo2006
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Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 121

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2006 - 21:04:06    Titel:

Hallo,

den deutschen geht die Arbeit nicht aus, was den deutschen abhanden gekommen ist, ist die Flexibilität, Verantwortung, Ethikgefühl also im gesamten, die Leistungsbereitschaft.

Das trifft sowohl auf die Arbeitgeber als auch die Arbeitnehmer zu, der Arbeitnehmer in deutschland, besonders im Bauhandwerk und in den dienstleistungssektoren im Niedriglohn, ist durch den enormen Wettbewerb der durch die Eu entstanden ist, in Zukunft nicht mehr in der Lage durch seine alltägliche Arbeitsleistung, seinen Lebensstandart selbst zu erwirtschaften. Wenn man so will, der sogenannte deutsche (multinationale deutsche) Niedriglöhner ist in seinem Heimatland nicht mehr Wettbewerbsfähig, was Gesellschaftsökonomisch viel Geld kostet und die Gesellschaft vor enorme soziale Probleme stellt.

Selbst in den Angestellten Mittelohnbereichen wie:Ingeneure, Naturwissenschaftler, Meister usw. ist Lohndumping mittlerweile keine seltenheit mehr, gängige Praxis der Unternehmen sind z.B. die berühmten Neverending Praktikas, für die Hochausgebildeten Personenkreise was schlussendlich heist das genügend Arbeit vorhanden ist, nur die Bereitschaft fehlt der Leistung die die Arbeitsleistenden erbringen den Marktüblichen Wert der Entlohnung zu Zahlen, das ist auch eine Art der Leistungsverweigerung seitens der Arbeitgeber.

Ein noch größeres Problem, was Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor vernichtet, ist die Bürokratie. Aber nicht die Staatliche Bürokratie sondern die Bürokratie in den Unternehmen selbst.
In den leitenden Positionen sind keine Personen mehr die Persönlich Verantwortung über Entscheidungen Übernehmen, alle Entscheidungen werden in Gruppen gefällt bzw. geschlossen auch wenn die Sachlage noch so klar ist. Das Egebniss sind horrente Entwicklungskosten und Zeiten die später in der Produktion natürlich auf die produktive Stückzahlen umgelegt werden müssen, so kommen auch so Zahlen zu Stande wie, ein VW-Mitarbeiter am Band kostet die Stunde 120€, in diesen 120 € sind natürlich die Löhne und kosten für die Entwicklung enthalten.
Die langen Entwicklungszeiten von 7 Jahren für ein Z.Bsp. Neues Automobil kostet auch Arbeitsplätze.
Das verschlafen von Zukunftstechnologien hat ebenfalls die deutsche Gesellschaft Arbeitsplätze gekostet wie in der Computerbranche, Audio-Hifi-Videoindustrie, da ist Japan Weltmarktführer bei höheren Löhnen!!

Diese tatsächlich hohe kosten zwingt die verantwortlichen Unternehmen mitunter Produktionen oder Teilproduktionen ins billigere Ausland zu verlegen um eine höhere Wertschöpfung, geringere Löhne gleicher Verkaufspreis in deutschland z.Bsp, zu erwirtschaften und somit ein höheren Gewinn zu erzielen, man spricht auch von Risikooptimierung.

Letzendlich können wir wohl Jobs im Nieriglohnbereich in deutschland halten, Arbeit gibt es genug, wenn man effizient Entwicklung und Forschung betreibt und dies schnell an den Markt bringt, um die Entwicklungskosten gering zu halten.
Für die Arbeitswelt bedeutet dies die Bereitschaft zur Fexibilität, 40Std. Arbeitswoche unter Umständen auch Samstags dafür unter der Woche ein Tag zu Hause. So kommen die Maschinenlaufkosten runter, Energie ist teuer die Maschinen auch und es sind Produktionsmaschinen und keine Stehlampe.
Für die Arbeitgeber bedeutet dies die Erbringung der Leistung, einer ortsüblichen Tariflichen Entlohnung.
Den auch die Erbringung dieser Leistung schafft Arbeitsplätze im Niedriglohn im Supermarkt, beim Metzger usw. usw.

Kurze Entwicklungszeiten, Neuentwicklungen schnell an den Markt bringen (Innovationen), Flexibilität, Ausbildung, längere Arbeitszeiten sind der schlüssel zum erhalt von Niedriglohnjobs.


Carlo
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