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Geht uns in Deutschland die Arbeit aus?
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borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2006 - 15:08:01    Titel:

the_TurK34 hat folgendes geschrieben:
lol ich habe fach abitur und laufe seit einem jahr ohne ausbildungsstelle durch die gegend Rolling Eyes (ausländerbenachteiligung bei der auswahl für arbeit- ausbildungsplätze Exclamation ) einem freund wurde direkt ins gesicht gesagt, dass er keine ausbildungsstelle kriegt, weil er türke ist (bei bmw), das ist nur EIN beispiel für viele... kein wunder das die arbeitslosenquote bei den "türken" höher ist als bei den tollen deutschen Rolling Eyes


Dafür gibts es nun das Anti-Diskriminierungs-Gesetz. Zeit für ne Rechtsschutzversicherung.
Rudolf
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Anmeldungsdatum: 27.10.2005
Beiträge: 463
Wohnort: Neuss

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2006 - 15:42:18    Titel:

Die deutschen die ihr land verlassen, hauen aber nicht ab weil sie hier keine arbeit finden, teilweise ist es so wegen arbeit.Aber die meisten hauen ab weil ihnen das ganze system hier im land stinkt, politiker die sich erst ins zeug legen wenn die wahlen anstehen und danach 4 jahre nix als mist machen, korrupte politiker die sich teilweise von großkonzernen schmieren lassen, reformen die nur etwas für unternehmen sind der sogenannte kleine mann wird immer mehr zu kasse gebeten.
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2006 - 15:51:31    Titel:

Rudolf hat folgendes geschrieben:
Die deutschen die ihr land verlassen, hauen aber nicht ab weil sie hier keine arbeit finden, teilweise ist es so wegen arbeit.Aber die meisten hauen ab weil ihnen das ganze system hier im land stinkt, politiker die sich erst ins zeug legen wenn die wahlen anstehen und danach 4 jahre nix als mist machen, korrupte politiker die sich teilweise von großkonzernen schmieren lassen, reformen die nur etwas für unternehmen sind der sogenannte kleine mann wird immer mehr zu kasse gebeten.


Ja selbstverständlich, und im Honigkuchenland zwischen Paradis und Walhalla ist das natürlich alles ganz anders.
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2006 - 11:17:26    Titel:

Arbeit wäre in Deutschland mehr als genug vorhanden. An Arbeit besteht nun wirklich kein Mangel. Den Leuten fehlt auch nicht Arbeit sondern Einkommen. Einerseits haben wir ein geldvermitteltes Wirtschafts- und Arbeitssystem geschaffen. Andererseits gibt es zahlreiche Tätigkeiten, die nicht, noch nicht oder nicht mehr entlohnt werden und daher unterbleiben oder anderweitig finanziert werden müssen.

Das alles wäre ja noch zu verstehen, wenn wir ein Entwicklungsland wären. Das gesamtwirtschaftliche Einkommen Deutschlands ist jedoch immens. Wir haben also „unter dem Strich“ weder ein Arbeits- noch ein Einkommensproblem. Es ist mehr als genug für alle da. Wir haben ein Verteilungsproblem. Derzeit werden vorhanden Produktivitätsreserven nicht ausgeschöpft, wichtige und notwendige Arbeiten nicht entlohnt und trotz gesamtgesellschaftlichen Überflusses Mangelerscheinungen toleriert.

Ich halte es für eine reine Zeitfrage, bis die Bevölkerung bei einer Wahl die Systemfrage stellt. Die beträchtlichen Erfolge der NPD bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern (15% in einigen Wahlkreisen) sowie die demografische Zusammensetzung ihrer Wähler (hauptsächlich Verarmte und Arbeitslose sowie perspektivlose Jugendliche) spricht da Bände.

s.a. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,437567,00.html
Timo17
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Anmeldungsdatum: 13.05.2005
Beiträge: 276

BeitragVerfasst am: 19 Sep 2006 - 15:48:14    Titel:

aber wie kann man(Deutschland) Arbeitsplätze denn sichern bzw. neue erschaffen?
W.Kaiser
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Anmeldungsdatum: 09.01.2006
Beiträge: 1623
Wohnort: BGL

BeitragVerfasst am: 19 Sep 2006 - 20:50:51    Titel:

Timo17 hat folgendes geschrieben:
aber wie kann man(Deutschland) Arbeitsplätze denn sichern bzw. neue erschaffen?


Arbeitsplätze kann man sichern:

Indem man am Arbeitsplatz sein Produkt so kundenorientiert ausführt, dass die Kunden weiterhin auf dieses Produkt zugreifen und nicht auf eines der Konkurrenz wechseln.

Indem man als Kunde die im eigenen Land produzierten Produkte in konstanter Menge kauft.


Arbeitsplätze kann man schaffen:

Indem man am Arbeitsplatz sein Produkt so kundenorientiert ausführt, dass zusätzliche Kunden auf dieses Produkt zugreifen.

Indem man als Kunde die eigenen Land produzierten Produkte in steigender Menge kauft.

Indem man sich ein neues Produkt ausdenkt. Das kann und darf jeder, gleichgültig welche Ausbildung er durchlaufen hat.

Indem man viel forscht und Forschungsergebnisse in Produkte umsetzt.


Gruß,
W.Kaiser
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2006 - 11:20:57    Titel:

Timo17 hat folgendes geschrieben:
aber wie kann man(Deutschland) Arbeitsplätze denn sichern bzw. neue erschaffen?


Nachdem W.Kaiser diese Frage betriebwirtschaftlich beantwortet hat, füge ich noch einige volkswirtschaftliche Aspekte hinzu.

Schaffung und Sicherung der Arbeitsplätze in Deutschland setzt voraus, dass Unternehmen sich für hiesige Betriebe Marktnachfrage und Kapazitätsauslastung versprechen. Nur was sich verkaufen lässt, das wird auch vorfinanziert und produziert. Gibt es weder hierzulande noch anderswo Kunden, die etwas haben wollen bzw. ist die Chance auf Erschließung neuer Märkte, die Verbreiterung vorhandener Absatzmöglichkeiten gering, so werden auch keine Arbeitsplätze geschaffen. Wozu auch?

Je kurzfristiger die Entscheidungen in Unternehmen fallen und je schneller und höher die Rendite sein soll, desto mehr Geschäftsmöglichkeiten „fallen hinten runter“ oder werden gar nicht weiter verfolgt. Das verengt den unternehmerischen Möglichkeitsraum.

Je mehr Leute von stagnierenden Einkünften oder Hartz IV leben müssen, desto weniger werden sie kaufen. Ganze Bevölkerungsgruppen fallen so weitgehend aus dem Wirtschaftskreislauf raus und drücken die Binnennachfrage nach unten. Wenn ein Stadtviertel „abschmiert“ (verarmt und proletarisiert), so ist das sehr schnell daran zu erkennen, welche Geschäfte dort zumachen und wegziehen und welche neu eröffnet werden.

Je risikoreicher und schwieriger eine Unternehmensgründung ist (es ist in den USA erheblich einfacher und ungefährlicher eine Firma aufzumachen als hier), desto konservativer entscheiden Unternehmer und mögliche Gründer bzgl. einer Neugründung, Investitionen und der Schaffung von Arbeitsplätzen.
Iskander
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Anmeldungsdatum: 11.05.2006
Beiträge: 401

BeitragVerfasst am: 20 Sep 2006 - 16:41:05    Titel:

Timo17 hat folgendes geschrieben:
aber wie kann man(Deutschland) Arbeitsplätze denn sichern bzw. neue erschaffen?


Gar nicht mehr bzw. schlecht, aber das ist auch nicht wirklich wichtig. Wozu gibt es Hartz IV? Wink

PS: Ach und an alle eventuell auftauchen Calvinisten die meinen nur Arbeit sei gottgefällig... NIEDER MIT MAX WEBER! VERBRENNT SEINE BÜCHER! Twisted Evil
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