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Jura als Allzweckwaffe für die Karriere?
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Jura als Allzweckwaffe für die Karriere?
 
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Jemand
Gast






BeitragVerfasst am: 10 Nov 2004 - 22:46:10    Titel:

Also ich bin jetzt schon mal etwas beruhigter das gehört zu haben. Auch das mit Mathe bei BWL, ich meine es studieren ja wirklich viele Leute, schon klar dass das nicht alles Mathematiker sind. Es ist aber nunmal wirklich schwer aufgrund der ganzen benötigten (oder förderlichen) Zusatzqualifikationen in den Traumjob einzusteigen. Man muss sich eben von den anderen abheben, was bei 100000 Studenten (keine Ahnung wie nah die Zahl an die Wirklichkeit geht...) natürlich schwerer ist. Deshalb ist ein BWL-Studium immer mit hohen Kosten verbunden, ich denke da besonders an die Auslandsaufenthalte.
Da hab ich auch gleich die nächste Frage: Ist es richtig, dass man als Jurist nicht soo viele Zusatzqualifikationen braucht? Also mir kommt es zumindest so vor, als wäre es bei Jura nicht so schlimm wie bei BWL. Ich denke es könnte vielleicht daran liegen, dass die Durchschnittsnote in Jura sehr viel niedriger liegt, weil das Studium evtl schwieriger ist...vielleicht kann man sich ja deshalb in Jura leichter allein mit einer guten Note von vielen anderen abheben...?!? Kommt das so hin, is nur ne Theorie.
Und noch was: Du sagtest was von der Wichtigkeit von Auslandsaufenthalten auch in Jura. Ist es denn so, weil ich denke dass man ja deutsches Recht studiert und das im Ausland nicht wirklich vertreten ist, oder? Und wenn, würde ich gerne mal wissen, welche Länder denn so empfehlenswert sind dafür...(ich hoffe nich amerika und england wie bei bwl, gibt es nicht nen anderen Geheimtipp, der gut ankommt? ^^)
Und ich hoffe Jura ist nicht zu trocken für mich, ich stells mir zum Teil wirklich interessant vor, ich mein ich will ja auch nicht nur für den Erfolg im Beruf studieren und mich dann dafür abquälen...
Danke
Ach so, und nochmal besonders danke an dich Labus, ich bin da zwar nicht der einzige, aber du hast mir bisher wirklich sehr viel weitergeholfen, nicht nur in diesem Thema (auch z.B. wenn ich als Fabo was gefragt habe) und nicht nur als Jemand. Ich weiß das echt zu schätzen, außerdem hab ich bei dir das Gefühl dass du kompetent genug bist um dir wirklich glauben zu schenken. Das soll jetzt aber nich schleimend klingen, hoff ich doch...
Ach so: Denk ja nicht dass der Dank jetzt bedeutet, ich nerve dich nicht weiter. ^^ Das mach ich solange bis ich fertig studiert habe, was auch immer ;-D.
Labus
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Anmeldungsdatum: 28.09.2004
Beiträge: 2598
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

BeitragVerfasst am: 11 Nov 2004 - 09:59:29    Titel:

Danke für das nette Kompli! Das freut einen doch.... Very Happy

Um sich in BWL von der Masse abzuheben bedarf es wirklich etwas mehr Anstrengungen. Auslandsaufenthalte, sei es Praktika und/oder Auslandssemester sind schon nahezu Pflicht, wenn Du es später etwas weiter bringen willst. Damit lässt sich auch die ein oder andere schlechte Note verschleiern. Schlechter als 3,0 sollte Dein Zeugnis in BWL aber besser nicht aussehen.

Jura ist bestimmt das schwerere Studium (mein zweiter Schwager und meine älteste Schwester haben zeitweise ziemlich gekotzt) aber vor allem sind nicht immer alle Bereiche interessant - das passiert Dir aber in der BWL auch. Personalsachen fand ich zum Beispiel immer öde. Wie es da mit möglichen Auslandsaufenthalten ist kann ich Dir nicht 100%ig sagen. Vielleicht, wenn Du Schwerpunkte im Internationalen Wirtschaftsrecht legst....Gibt es hier einen Juristen, der dazu mehr sagen kann? Ich weiß das mein Schwager in London ein Praktikum gemacht hat....
Letztlich, um einen guten Startpunkt zu bekommen, musst Du Dich immer von Deiner Konkurrenz absetzen (Sei es durch Noten, besondere Scheine, Schwerpunktwahl, mögl. Ausland...). Vor allem in der Wirtschaft bekommst Du dann schnell Gegenspieler aus dem BWL-Bereich und die musst Du bei den spannenden Jobs erst einmal schlagen.
Karriere machen ist leider nicht ganz einfach.
Jemand
Gast






BeitragVerfasst am: 11 Nov 2004 - 15:51:56    Titel:

So n Mist das dachte ich eigentlich jetzt hast du mir alles kaputt gemacht Wink
ne da muss ich dann wohl noch mal sehen, wo man bei Jura hinfahren sollte. Ich werd mir dann wohl noch so bald wie möglich nen studienführer kaufen, bisher hatte ich über Journalistik (mein zweitwunsch, oder geheimer erstwunsch, is aber leider noch schwieriger als BWL) und BWL/VWL welche aus dem lexika-verlag gekauft, gibt es vielleicht noch nen besseren, besonders für Jura?
Und noch ne Frage, gibt es so ein paar Unis, die für Jura sehr empfehlenswert sind? Da ich mich noch nich so lange mit dem Gedanken trage Jura zu studieren kenn ich mich da noch gar nicht aus...Ich mein natürlich abgesehen von privaten Schulen wie der Bucerius Law School oder wie die heißt in Hamburg, die kann ich mir eh nicht leisten...
Und zu der Sache Internationales Recht, also ich will ja dann Jura studieren, wäre Internationales Recht dabei ein Fach innerhalb des Studiums? Weil als Extrastudiengang will ichs ja nicht haben. Sind dann also bei Jura ausländische Praktika besser geeignet als ganze Semester woanders? Ich kann mir nämlich immer noch schwer vorstellen, wie man deutsches Recht in England lernen kann. Denn man ist ja dann ein ganzes Semester im AUsland, und man kann ja nicht ein ganzes Semester lang nur internationales Recht studieren...?!? Bitte klärt mich auf! ^^
So das wärs dann erstmal wieder an Fragen, mir fällt dann schon noch was ein ^^.
Danke
Labus
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Senior Member


Anmeldungsdatum: 28.09.2004
Beiträge: 2598
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

BeitragVerfasst am: 11 Nov 2004 - 16:03:08    Titel:

Jetzt wird es für mich für Jura zu speziell. Kann Dir über die Unis nicht viel sagen. Die Brucerius hat bisher einen guten Ruf, allerdings sind da auch glaube ich die ersten Jahrgänge überhaupt in ihren Staatsexamen.

Zu Bücher kann ich Dir jetzt gar nichts sagen.....

Weiß hier jemand anders noch Rat?
Gast







BeitragVerfasst am: 11 Nov 2004 - 18:34:51    Titel:

Wenn Du im Ausland unbedingt deutsches Recht studieren willst, kannst Du das in der Schweiz machen (ich glaube in Genf und/oder Lausanne). Das ist nicht nur deutschsprachig, sondern es geht wirklich um deutsches Recht, und man kann dort auch seinen großen BGB-Schein machen. Jedenfalls war es mal so. Und woanders ein oder zwei Semester anderes als deutsches Recht zu studieren ist auch durchaus sinnvoll. Darin besteht ja auch der Sinn des "Blicks über den Tellerrand". Wenn das Auslandssemester unbedingt was für das Studium hierzulande bringen soll, ist es auch sinnvoll, Europarecht zu wählen, das ist hier eh Pflichtfach.
Jemand
Gast






BeitragVerfasst am: 11 Nov 2004 - 18:57:58    Titel:

Aso danke für die Auskunft!
Gut das zu wissen, aber im Prinzip sollte ich mir ja auch erstmal darüber im Klaren werden, ob ich nun Jura oder BWL studieren will, ich tendiere allerdings im Moment wirklich viel mehr zu Jura. Ich hoffe ich kann mich so bald wie möglich entscheiden. Eine Frage, die ich noch habe wäre, wie es denn mit einer Ausbildung steht. Also bei BWL ist es ja so, dass man besser (obwohl die Meinungen darüber auseinander gehen) vor dem Studium eine Ausbildung als Bank- oder Industriekaufmann o.ä. macht. Schon klar , dass man nicht erst eine Rechtsanwaltsgehilfenausbildung bei Jura machen sollte, aber, ist es denn überhaupt sinnvoll eine Ausbildung vor dem Jura-Studium zu machen? Gerade in Bezug darauf, dass ich ja in die Wirtschaft gehen will, bin mir allerdings noch nicht 100%ig sicher. Oder macht das bei Jura generell gar keinen Sinn, einerseits ist es ja ein großer Zeitverlust, der besonders für die Wirtschaft wichtig ist, andererseits hat man dadurch die Möglichkeit sich ein gewisses finanzielles Polster zu schaffen. Also?
Danke
Gast







BeitragVerfasst am: 12 Nov 2004 - 00:02:23    Titel:

also ich würde nicht behaupten dass es besonders viel bringt vor dem jura-studium noch eine ausbildung zu absolvieren....ich bin gerade mit allem fertig geworden und da so ein studium mit vorbereitungsdienst wenigstens 6 jahre dauert wirst du von der ausbildung ohnehin nicht mehr viel haben.....immerhin kann in der wirtschaft viel passieren während dieser zeit..... Wink
onkel dagobert
Gast






BeitragVerfasst am: 12 Nov 2004 - 00:29:51    Titel:

@jemand: mach doch einfach den test anner bucerius. der kostet nich so viel. je nach dem wie du damit klar kommst weisste ob die latte in jura zu hoch hängt oder nich. wenn du genommen wirst kannste immer noch nö sagen. ne ausbildung würde ich nich machen (wenn überhaupt ne banklehre und die is auch nich mehr das was se mal war).
JuraStudent2007
Gast






BeitragVerfasst am: 20 Nov 2004 - 06:11:04    Titel: Jura- erfolgreich studieren

@Jemand:

Also, ich will hiermit nicht all' Deine Hoffnungen zerstören, aber eine Karriere mit Abschlussziel Vorstandsessel ist wohl nur durch Warmhalten jenes Sessels durch einen nahen Verwandten zu machen...

Ich weiss jetzt nicht mehr genau, in welchem Jahrgang Du steckst oder ob Du schon Abitur gemacht hast, wollte Dir aber zumindest meine paar "Weisheiten" mit auf dem Weg geben: zum einen sollte Dir bewusst sein, dass das Leistungsniveau an einer Universität (zumindest in den von Dir angestrebten Studienfächern) weitaus höher ist als Du es (vermutlich) bisher an Deinem Gymnasium erlebt hast: dahinter steckt schlicht eine kleine mathematische Aufgabe: sagen wir mal, dass von den ca. 25 Schülern Deines LKs/Klasse ca. 10 oder 15 eine universitäre Ausbildung beginnen, wieviele wollen da Jura oder BWL studieren? In einem anderen Thread hatte ein JuraStudent aus Mannheim angegeben, dass dort dieses Jahr nur 25% der BerwerberInnen genommen wurden... und so sieht es an vielen juristischen Fakultäten in Deutschland aus.
Zwar habe ich auf den ersten Blick anhand Deiner stringenten Formulierungsgabe den Eindruck, dass Du den Sprung an eine Universität ohne weiteres schaffen wirst (vorausgesetzt, die Noten stimmen...), dann aber musst Du bitte bedenken, dass an Deiner zukünftigen Uni all jene zusammengesucht werden, die ebenfalls dieses Niveau erreichen... Anders formuliert: wenn Du an der Schule mit 15 Punkten Primus in einem Kurs bist, landest Du an der Uni gewissermaßen mit all jenen in einem Hörsaal, die (auf einer anderen Schule...) ebenfalls Primus waren: dann geht es plötzlich darum, wer unter den 15Punktlern die 15 Punkte schafft (und diejenigen, die dann an der Uni plötzlich nur noch 4 Punkte erreichen oder durchfallen, haben vorher trotzdem erstmal die Hürde NC/Zugangsbeschränkung geschafft: an einigen Fakultäten lag der NC in den letzten Jahren bei 1,2 ...).
Damit will ich Dir keinesfalls von einem Jurastudium abraten - nur: die Erwartungen etwas dämpfen... an unserer Fakultät hat gerade eine Bekannte von mir einen der besten Abschlüsse hingelegt (unter den ersten 30 von 600 in Ba-Wü), der anfangs überhaupt nicht klar war, was sie studieren wollte und die erst im Laufe des Studiums ihre Vorliebe entdeckt und ein gehöriges juristisches Talent entwickelt hat.
Das alles mag vielleicht gegen ein Jurastudium sprechen, wenn Du trotzdem nicht überzeugt bist, nicht Jura zu studieren: ja, dann, dann ist Jura genau das Richtige für Dich: Dann bist Du vielleicht auch der Richtige, um Dich durchzubeißen, nächtelang die Tische in der Unibibliothek zu besetzen und ein besonderes gutes Studium der Rechtswissenschaften hinzulegen.

----

So, das war eine sehr lange Einleitung, jetzt wird es etwas konkreter:

wenn Du Jura studierst, hast Du an den meisten deutschen Fakultäten die Möglichkeit, begleitend einige wirtschaftswissenschaftliche Angebote zu besuchen (BWL für Juristen, etc.).

die Bucerius Law School ist sicher ein Weg, juristische und wirtschaftliche Facetten zu verbinden; dort werden speziell Juristen für die Wirtschaft ausgebildet; Probleme gibt es aber (meines Wissens) noch hinsichtlich des genauen Abschlusses, bisher hatte ich gehört, dass man diese Privat"uni" mit einem Dipl-Jur. abschließt: damit hat man aber keine Zulassung, zB als Anwalt zu arbeiten (dafür ist das 2. Staatsexamen vonnöten)... weitere Infos findest Du aber sicherlich hier: http://www.lawschool.de. Ein mir bekannter Professor, der selbst an der BLS doziert hat, hat jedoch ein nicht nur positives Bild auf die dort gebotene Ausbildung verlauten lassen. Insbesondere die wissenschaftliche Betrachtung der Juristerei kommt in Hamburg wohl zu kurz, aber das hat sich die BLS sicherlich auch nicht auf die Fahnen geschrieben. Vielmehr geht es um eine schnelle zielstrebige Ausbildung hinein in die Unternehmenswelt; nur: auf welcher Position landet man dort? Mit einer solchen Ausbildung mag der Einstieg leicht fallen, das Treppensteigen im Unternehmen wird vielleicht schwerer.
Der hier schon weiter oben genannte Tipp, sich einmal an dem Eingangstest der BLS zu versuchen, ist sehr empfehlenswert. Da an deutschen Schulen kein Bezug zum juristischen Studium geboten wird, kann einem ein solcher Test zumindest dabei helfen, sich selber hinsichtlich der "juristischen Begabung" (gibt es eine solche?) einzuschätzen.
Wenn Du Lektüre suchst, die Dir bei der Frage helfen soll, ob Jura das Richtige für Dich ist (und darüber solltest Du lieber zuerst nachdenken, denn nur die wenigsten halten ein jahrelanges, anstrengendes Studium mit vielen Niederlagen durch, nur weil sie am Ende dort und dort sitzen wollen, ohne auf dem Weg ein Fünkchen Freude zu verspüren), dann möchte ich Dir zwei Bücher empfehlen:

- Fritjof Haft: Einführung in das juristische Lernen (Unternehmen Jurastudium) Gieseking Verlag, Bielefeld 1997 (6. Auflage - vielleicht gibt es schon eine Neuere)

und

- Christof Gramm: Jura- erfolgreich studieren, 3. Auflage, München 2003

Haft bietet einen sehr unkonventionellen Einstieg in die juristische Welt, wartet aber auch mit vielen Tipps zu Studiengestaltung auf. Gramm fasst sich wesentlich kürzer, ist schnell zu lesen und bietet im Anhang einen sog. LSAT Test, anhand dessen man selber überprüfen kann, ob man für die juristische Welt geeignet ist und ob diese Welt für einen selbst geeignet ist. LSAT steht für Law School Admission Test und wird von eben jenen in den USA verwendet, um sich ihre Studenten auszusuchen. Juristische Vorkenntnisse sind für den Test dabei nicht vonnöten.

Beide Bücher sind übrigens umstritten: manchen haben sie geholfen, manchen nicht, die ca. 12€ für das Buch Christof Gramm sind aber sicherlich eine gute Investition, falls man sich Deine Fragen stellt.

So, vielleicht habe ich damit weiterhelfen können, nach einer Lernnacht (und dem Geschreibsel hier), brauche ich dringend ein paar Stunden Schlaf, stell einfach weitere Fragen, dann kann ich Dir gerne mehr aus dem Studium erzählen.

<Roman Ende/>
Jemand
Gast






BeitragVerfasst am: 20 Nov 2004 - 12:37:48    Titel:

Danke für die Tipps, und auch danke für deine Äußerungen in Bezug auf die Schwierigkeiten dabei. Also mir ist natürlich klar, dass Jura zusammen mit BWL die beliebtesten Fächer sind und es verdammt schwer ist einer der besten unter so vielen zu werden, die selber zu den besten gehören. Ich denke mir aber wie du auch schon gesagt hast, wenn ich eine Leidenschaft zu Jura entwickle (die ich jetzt natürlich noch nicht haben kann, besonders weil ich mir noch nicht sicher bin) und wirklich Spaß an der Sache habe, kann ich es auch schaffen wirklich gut darin zu sein. Ich denke mal gerade bei einem so "überlaufenen" Fach wie Jura hebt man sich besonders von anderen ab, wenn man wirklich Freude daran hat, und nicht wie viele andere es nur studieren weil man es gebrauchen kann.

Mein Problem ist eben noch herauszufinden wie sehr mich Jura interessiert...Ich kann mir natürlich, wie auch bei BWL, schlecht einfach wegdenken, was ich später für eine Karriere und für ein Gehalt haben werde, deshalb ist es eben schwer für mich zu sehen was überwiegt, die Freude am Fach, oder die Aussicht auf den Arbeitsmarkt. Ich weiß natürlich auch dass Juristen es im Moment nicht leicht haben, weil es einfach zu viele gibt, aber wie gesagt wenn man gut ist kann man alles schaffen.

Mein Problem ist auch, und besonders, mein Abi-Schnitt...Ich bin zwar gut in der Schule, aber an meinem Gymnasium ist es einfach schwerer einen super 1,...-Schnitt zu machen. Das ist jetzt nicht nur meine Meinung, das ist auch Fakt, Schulen im Umkreis, wie z.B. die Fachgymnasien für Wirtschaft und Technik sind einfach leichter. Da ich zum ersten Jahrgang gehöre, der in Niedersachsen Zentralabitur schreibt, kann ich natürlich sehr schlecht einschätzen wie das alles ausfallen wird. Wenn ich Glück habe bewahrheitet es sich, dass unsere Schule anspruchsvoller ist, dann hätten wir ja theoretisch einen Vorteil.
Eine Zwischenfrage: Wird für den NC der Abi-Schnitt mit den anderen im Bundesland verglichen? Also wenn jetzt zum Beispiel in Niedersachsen das Abitur (übrigens 2006) besonders schlecht ausfällt wegen dem Zentralabitur, haben wir dann alle einen großen Nachteil? Oder wird der durchschnittliche Schnitt in Niedersachsen dann berücksichtigt?

Danke besonders für die Buchtipps, ich denke das erste Buch mit dem "Eignungstest" werde ich mir wohl bei Gelegenheit mal kaufen.

Und noch eine Frage: Hilft es, wenn ich vor dem Jura-Studium mit Schwerpunkt Wirtschaft eien Ausbildung zum Industriekaufmann mache? Es wäre nämlich sehr gut für mich aus finanzieller Sicht, ich weiß dass es beim BWL-Studium gut ist, aber bei Jura auch, wenn ich in die Wirtschaft gehen will? Oder ist es da pure Zeitverschwendung?

So schonmal danke für deine/eure Antworten.

Jemand
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