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Jura als Allzweckwaffe für die Karriere?
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Jura als Allzweckwaffe für die Karriere?
 
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Jemand
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Anmeldungsdatum: 20.11.2004
Beiträge: 272

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2005 - 14:47:00    Titel:

ok überfüllt also...gut zu wissen..

und wie siehts in bonn so mit zusatzqualis aus?

also in OS kann man z.b. nen wirtschaftswirtsch. zusatzwieauchimmer erwerben und einige sprachkurse belegen..mir sind diese sachen, vor allem wirtschaftliche qualis und auch sprachkurse sehr wichtig weil man sich ja irgendwie vom durchschnittsjurist abheben muss..

und wie stehts mit der betreuung in bonn?

ich schätze mal jobmäßig auch nebenjob siehts ja allein wegen köln schon ganz gut aus...

aber sind die wohnungen in bonn nich auch sehr teuer?

dankes chonmal im voraus
Mark10
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Anmeldungsdatum: 04.06.2005
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 10 Jun 2005 - 18:41:37    Titel:

Jo, also wie gesagt, Bonn find ich optimal.
Man kann dort, besonders angebracht nach der Zwischenprüfung, ne ganze Reihe an Vorlesungen besuchen, die nicht zum Pflichtprogramm gehören: z.B. BWL für Juristen, Pharmarecht, Kriminologie, man kann an pathologischen Veranstaltung teilnehmen,...
Im Hauptstudium kann man sich dann auch gerne mit Rechtssystemen anderer Länder auseinandersetzen. Das Vorlesungsverzeichnis ist proppe voll.
Außerdem kannst du im Rahmen des Studium Universale sämtliche Zusatzqualis erlernen: Rhetorik, alle möglichen Sprachen, Einblicke in ganz andere wissenschaftliche Bereiche,...Das Programm des Studium Universale ist fast noch dicker als das Vorlsungsverzeichnis.
Was das angeht, hat die Uni gut was zu bieten.
Exclamation Übrigens steht Osna immer im Schatten von Münster (welches noch überfüllter ist). Aber Münster ist beliebt und wer dort keinen Platz bekommt versuchts in der Regel in Osna.
Haste denn schon deine Abiergebnisse? Wegen dem NC in NRW meine ich.
Und nochwas: Nutze die Chance und eigne dir während des Studiums möglichst viele silcher soft skils an- solange sie dich nicht vom eigentlichen Jura-lernen abhalten. Die eigentliche Spezialisierung kommt erst nach dem 1.Examen, wenn du deine Schwerpunkfächer wählst. Desweiteren kann man sich nach dem 2.Examen seit längerem auch zum Fachanwalt weiterbilden.
MrBurnz
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 68

BeitragVerfasst am: 11 Jun 2005 - 00:02:49    Titel:

Verstehe nicht warum hier so viele schwarz malen.

Schwerpunkt Kriminologie,9 Punkte im 1.Stex,Referendarszeit ,dann im Osten bewerben und schon hat man Richter oder Staatsanwaltsjob sicher.

Zwar im Osten,aber immerhin... Cool
Jemand
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Anmeldungsdatum: 20.11.2004
Beiträge: 272

BeitragVerfasst am: 11 Jun 2005 - 11:55:12    Titel:

also ich bin noch in der 12. klasse daher fällt das mit den abiergebnissen weg ^^.

aber auch wenn, an unserer schule werden einem die noten echt nicht geschenkt, n 1,5er abi oder so werde ich auch wenn ich an sich gut bin nicht schaffen..

deshalb bin ich eben evtl einer dieser, die dann auf osnabrück "ausweichen" müssen..
Dichkennichdoch
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Anmeldungsdatum: 19.06.2005
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 19 Jun 2005 - 15:09:30    Titel:

lol
also alles was du schreibst kommt mir sooo bekannt vor.

Zitat:
Danke nochmal,
also an Labus danke für deine auskünfte, mir is schon klar dass n mba teuer is und ich den vermutlich niemals schaffen werde. Aber mein Ziel mal in nem Vorstand zu landen kann ich ja wohl trotzdem noch behalten. Ich denke mal Ausnahmen bestätigen die Regel und es wird bestimmt auch nich jedes Vorstandsmitglied so ne extrem gestylte und geplante Karriere durchlaufen haben...Hoffe ich zumindest ^^
Aber mal abgesehen von solch Überfliegermäßigen Karrieren: Nehmen wir mal an ich bin ein recht guter Schüler, der allerdings nich gerade hochbegabt ist. Ich habe also vor Jura zu studieren und dann evtl. als Justitiar in die Wirtschaft zu gehen, bin mir dessen aber nicht 100%ig sicher. Mein Studium werde ich hoffentlich recht gut abschließen, und mir stehen nur normale begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung Was ist deine/eure Meinung in Bezug auf die Karrierechancen (schon klar alles ist offen)...Ich hab halt nich soo viel Ahnung von den Chancen eines Juristen...
Es ist nur so, dass ich mir nicht sicher bin ob ich Jura oder BWL studieren soll. Ich wünschte ich hätte ne andere Begabung, die nich direkt in die beiden beliebtesten Fächer Deutschlands fällt. Könnte man fast meinen ich hab gar keine besondere Begabung. ^^
Jedenfalls versuche ich gerade zu ergründen was mir besser liegt und später mehr spaß macht, bzw. bringt. Was ich weiß: Ich bin für Jura so gesehen etwas geeignet, als dass ich mich gut ausdrücken kann, sprachliche Dinge gut verstehe, und auch interessiert bin. Bei bwl is das sone sache...ich bin echt nich grad der absolute mathe-crack, ums mal nett auszudrücken, aber ich stells mir unglaublich interessant vor in so nem unternehmen zu arbeiten, dinge zu leiten und die ergebnisse seiner arbeit dann am geschäftsbericht zu sehen. Das is mir besonders im Managment Information Game aufgefallen, falls das jemand kennt.
Naja jedenfalls versuch ich das zu ergründen...(helft mir! ^^)


an diesem mig hab ich auch teilgenommen. und auch ich komme von einer angeblich ach so schweren schule.
ich frag einfach mal ganz dreist, weil es so offensichtlich ist, du bist nicht zufällig vom gymnasium syke?

Zitat:
Eine Zwischenfrage: Wird für den NC der Abi-Schnitt mit den anderen im Bundesland verglichen? Also wenn jetzt zum Beispiel in Niedersachsen das Abitur (übrigens 2006) besonders schlecht ausfällt wegen dem Zentralabitur, haben wir dann alle einen großen Nachteil? Oder wird der durchschnittliche Schnitt in Niedersachsen dann berücksichtigt?


ich denke wir haben dann die arschkarte. die zvs trifft bestimmte abstufungen, aber da jura nicht mehr zvs-gereglt ist, sind wir halt ein bisschen gehandicapt. aber lol ich krieg mich immernoch nicht ein, alles was du schreibst hätte auch 1-1 von mir sein können. genau die selben fragen, genau die selben zweifel.
und ich bin mir fast sicher, dass wir auf der gleichen schule sind. ich meine mig, niedersachsen, angeblich schwere schule ( obwohl ich unsere schule nicht wirklich schwer finde aber ok)

also wenn ich davon ausgehe dass wir wirklich in der selben schule sind, schlage ich folgendes vor. ich habe vor nächstes jahr nach dem abi bissl mit rucksack durch deutschland zu touren und mir ein paar uni-städte anzuschauen. komm halt einfach mit, ist immer besser als sich die unis vom hörensagen beschreiben zu lassen.
im übrigen war in münster der NC im WS 04/05 bei 1.8. wie gesagt ich hab kA wer du bist, aber das ist bei uns absolut schaffbar wenn man gut ist.

ich tendiere aber zur uni Passau..da hört man auch immer nur gutes und der ort soll auch ganz schön sein. wir werden sehen, aber es ist trotzdem lustig dass in meinem jahrgang jemand ist der genau die selben berufsvorstellungen hat, aber ich davon nichts mitbekommen habe Shocked
Jemand
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Anmeldungsdatum: 20.11.2004
Beiträge: 272

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2005 - 16:01:28    Titel:

is ja schön, dasses dir genau so geht, aber wo is denn syke?
delta86
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Anmeldungsdatum: 08.10.2005
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2005 - 16:53:28    Titel:

Meine Situation gleicht jener von "Jemand" in vielerlei Hinsicht, und so sind auch die Fragestellungen, mit denen ich mich konfrontiert sehe, ähnlich gelagert, ja fallweise ident.

Zwar bin ich nach wie vor unschlüssig, ob ich BWL oder Jus studieren sollte, doch haben sich im Laufe der Zeit in meinem Zugang zur Frage der Studienwahl grundlegende Änderungen vollzogen.

Ursprünglich habe ich als Entscheidungsparameter einzig meinen Berufswunsch herangezogen, der im Wesentlichen darin besteht, auf internationaler Ebene in einem Großunternehmen tätig zu sein und mithin nicht annähernd so ehrgeizig ausfällt wie "Jemands" professionelle Aspirationen. Um diese meine Absicht zu verwirklichen wäre wohl nichts naheliegender als ein Studium der internationalen BWL.

Nach eingehenderer Beschäftigung mit den Inhalten eines Wirtschaftsstudiums wurde mir bewusst, dass die mathematische Komponente doch relativ stark ausgeprägt ist, was meinen Neigungen nicht entgegenkommt. Zudem erschienen mir die Inhalte im Bereich der ABWL, die ich anhand eines Standardwerks zu erschließen versuchte, größtenteils "vage". Der genannte Foliant umfasste zwar über 1.000 engbedruckte Seiten, und doch schien sich der Sukkus der Ausführungen auf wenige Zeilen pro Kapitel zu beschränken. V.a. aber stieß ich mich an der scheinbaren "Unverbindlichkeit" der unzähligen Definitionen und Gesetzmäßigkeiten; ich persönlich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, all die Theorie sei kaum auf konkrete Einzelfälle anwendbar.

So distanzierte ich mich zusehends vom Studium der IBWL und fasse nun verstärkt ein Studium der Rechtswissenschaften ins Auge, das eingedenk meines genauigkeitsliebenden Naturells und meiner Vorliebe für Grammatik in fachlicher Hinsicht seit jeher mein "geheimer Favorit" war. Meine vermutete Begeisterungsfähigkeit für juristische Sachverhalte sollte sich denn auch bestätigen, nachdem ich ein Lehrbuch zum Europarecht nebst zugehöriger Fallsammlung erworben hatte um erste Einblicke in die Materie zu gewinnen.

Gewiss, ich könnte ein Studium der IBWL als Vehikel zur Umsetzung meiner Berufsvorstellungen gebrauchen, doch steht zu befürchten, dass sich ein solches Vorgehen nur all zu rasch als gewaltige Plackerei erweist, bei der Nutzen und Aufwand in keinem vertretbaren Verhältnis stehen. Letztlich läuft die Frage darauf hinaus, ob man gewillt ist, sich jahrelang unter Aufbringung größter Anstrengungen durch ein hinsichtlich der persönlichen Neigungen wenig vorteilhaftes Studium zu quälen, um die Chancen auf Verwirklichung der beruflichen Wunschvorstellungen zu erhöhen. Doch spätestens an diesem Punkt sollte man kritisch hinterfragen, ob denn der vermeintliche "Traumberuf" wirklich derart traumhaft ist.

Meine gegenwärtige Tendenz zu einem Jus-Studium wirft eine Vielzahl neuer Fragen auf: So musste ich beispielsweise feststellen, dass die internationale Komponente im Bereich der Rechtswissenschaften allgemein deutlich schwächer ausgeprägt ist als in der Wirtschaft, was sich nicht zuletzt auch im Umstand widerspiegelt, dass juridische Fakultäten im Gegensatz zu Wirtschaftshochschulen kaum Partnerschaften mit ausländischen Universitäten unterhalten. Welche Möglichkeiten hat man denn überhaupt als Jurist auf internationaler Ebene tätig zu werden? Ad hoc fallen mir diesbezüglich Rechtsabteilungen transnational tätiger Unternehmen und internationale Organisationen ein.

Und wenn ich schon beim Thema bin: Gibt es denn auch unter den juridischen Fakultäten international renommierte Adressen, wie es etwa die LSE oder die HEC Paris unter den Wirtschaftsuniversitäten sind?


Zuletzt bearbeitet von delta86 am 08 Okt 2005 - 23:52:35, insgesamt 2-mal bearbeitet
Blossie
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Anmeldungsdatum: 08.09.2005
Beiträge: 314
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2005 - 21:20:47    Titel:

Zu den Büchern:
Da brauchst einen Investor....

Jura Bücher sind erst mal eins, kostspielig, du brauchst spätestens ab dem Hauptstudium immer die neuesten Auflagen.
Profs empfehlen häufig ihr eigenes Buch Sad
delta86
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Anmeldungsdatum: 08.10.2005
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2005 - 00:12:08    Titel:

@ Blossie:
Zitat:
Zu den Büchern:
Da brauchst einen Investor....

Jura Bücher sind erst mal eins, kostspielig, du brauchst spätestens ab dem Hauptstudium immer die neuesten Auflagen.
Profs empfehlen häufig ihr eigenes Buch

Gilt dieser Kommentar mir? Wie auch immer: Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass der Erwerb von Lehrbüchern auf Dauer schwer zu Buche schlägt und das zumeist knappe Studentenbudget erheblich belastet. Doch allein daran soll mein Studium bestimmt nicht scheitern!
Blossie
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Anmeldungsdatum: 08.09.2005
Beiträge: 314
Wohnort: Ruhrgebiet

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2005 - 00:27:51    Titel:

Nein delta86, nicht direkt, ist direkt auf "jemand" bezogen, habs nur leider versäumt darauf zu achten, daß der Beitrag mittlerweile auf 3 Seiten ist Embarassed

Wenn er für dich gilt, darfst dich gern angesprochen fühlen Smile
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