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neue Forscherrankings VWL
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ppoldi
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 2445

BeitragVerfasst am: 04 Okt 2006 - 16:18:20    Titel:

ich habe es doch geschrieben: der Begriff "wenigstens".

Als ob eine Professur in Frankfurt, München oder Köln eben gerade einen Tick besser ist als ein mehrjähriger Aufenthalt in Guantanamo Bay.
Genauso unpassend finde ich jetzt den Begriff "verdient" im Bezug auf die Uni Rostock.
rotschl
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Anmeldungsdatum: 04.12.2005
Beiträge: 646

BeitragVerfasst am: 04 Okt 2006 - 16:40:36    Titel:

Es gibt auch Leute die haben den PD nicht wegen einer Professur gemacht. Immerhin ist der Arbeitsaufwand damit viel höher als ohne Professur und nur als Forscher. Für einen Ruf muss man sich übrigens vorher an der jeweiligen Uni beworben haben, also Desinteresse kann es nicht sein.
Karsten2
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Anmeldungsdatum: 04.08.2005
Beiträge: 361

BeitragVerfasst am: 04 Okt 2006 - 19:37:10    Titel:

@ppoldi Ich unterscheide 3 Kategorien von Unis.

A) Spitzenfakultäten. In VWL würde dazu Bonn, Mannheim und Berlin (mit
Abstrichen) zählen

B) Unis aus denen man Großes machen kann

C) Unis mit wenig Potential. Hier kann man zwar als Einzelkämpfer
exzellente Forschung und Lehre machen. Jeder Versuch, den
Gesamtfachbereich zu einer guten Adresse zu machen, ist aber
zum Scheitern verurteilt. Hauptproblem für den Prof.: Kaum gute
Studenten.

Für einen jungen PD aus Mannheim ist also ein Ruf an eine Uni der
Kategorie B eine riesen Chance. Vielleicht sogar noch besser als an
eine A-Uni selber, weil man bei B-Unis mehr aus eigener Kraft Dinge
erreichen kann Bei einer C-Uni muss man sich die Sache aber gut überlegen.
ppoldi
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 2445

BeitragVerfasst am: 04 Okt 2006 - 20:12:07    Titel:

Über die Kategorisierung ansich können wir jetz wieder seitenlang streiten, ich würde vorschlagen wir lassen es. Ich kenne nur 3 Rankings, die Fakultäten anhand ihrer wissenschaftlichen Qualität vergleichen, 2 in VWL (da ist jeweils München vorne) und eins in BWL (da ist Frankfurt vorne, ich bin mit dem Ranking aber nicht völlig glücklich).

Das man anhand einer solchen Klassifizierung entscheidet ist völlig in Ordnung, TalibKweli hat ja auch Evidenz dafür gegeben, dass das tatsächlich geschieht.

Ich habe mich ausschlieslich über Deine Wortwahl geärgert.
rotschl
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Anmeldungsdatum: 04.12.2005
Beiträge: 646

BeitragVerfasst am: 04 Okt 2006 - 21:21:15    Titel:

Nicht das es untergeht: Für einen Ruf muss man sich bei der jeweiligen Uni beworben haben, sonst erfolgt kein Ruf. Also hat sich der PD aus Mannheim dort beworben. Warum dann ablehnen? Vielleicht gefällt ihm Stadt und Umgebung nicht so? Um sich Interessanter zu machen, gerade in BWL/VWL hast du extrem viele PDs und da ist ziemlich egal wo die herkommen, sofern die durch Publikationen auf sich aufmerksam machen.
Leider kann so eine Strategie natürlich auch schief gehen, aber es könnte reicehn um Werbeeffekte um eine Uni in seiner Nähe zu bekommen. Diese Ablehnung hat sicherlich nichts mit der Uni zu tun, sonst hätte er sich dort nicht beworben.
Ich denke das nimmt allen den Wind aus den Segeln die etwas gegen Rostock gesagt haben.

Ich denke das kaum eine Uni ein Problem haben wird gute Studenten zu finden (bei den Massen). Es kommt auch auf die Uni an, wie sie insgesamt im Fach steht (das ist ja von den jeweiligen Fachrichtungen unterschiedlich) und ob der Forschungszweig im Fach überhaupt vorhanden ist.
Karsten2
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 04.08.2005
Beiträge: 361

BeitragVerfasst am: 04 Okt 2006 - 21:24:51    Titel:

Ich spiele mit dem Gedanken, mich beim Präsidenten der Uni Rostock in aller Form zu entschuldigen.
ppoldi
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 2445

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2006 - 00:22:25    Titel:

einen hab ich noch, :
"Nicht mehr in der Gruppe der [6] forschungsstarken vertreten sind die Universitäten Bonn ... und München", dafür sind aber die Unis Freiburg und Hamburg in diesem erlauchten Kreis.

Steht im che-Ranking zu VWL:

http://www.che.de/downloads/CHE_ForschungsRanking_2006.pdf

scheint mir so als würden die tatsächlich Publikationen aufsummieren ohne sie zu gewichten. Da müssen echte Penner am Werk sein, staatlich halt.
Mango
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Anmeldungsdatum: 04.12.2004
Beiträge: 1168

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2006 - 13:04:59    Titel:

Ich bleibe bei meiner Meinung, dass man Forschung nicht objektiv quantitativ ranken kann. Du kannst bestenfalls grob abschätzen, wo wer steht.

Unterhaltsam auch:
Einerseits fordert man bei CHE ein niedriges Studenten-Prof-Verhältnis, worin man gute Betreuung sieht, aber man fordert ein hohes Doktoranden-Prof-Verhältnis, weil dies ja eine hohe Qualität der Forschung signalisiere...

Soviel zum Thema Rankings Razz
_________________
"Everything reminds Milton Friedman of the money supply. Well, everything reminds me of sex, but I keep it out of the paper." (Robert Solow)
ppoldi
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 2445

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2006 - 13:12:50    Titel:

Mango hat folgendes geschrieben:
Ich bleibe bei meiner Meinung, dass man Forschung nicht objektiv quantitativ ranken kann. Du kannst bestenfalls grob abschätzen, wo wer steht.




Aber das kann man gut und schlecht machen, und das Handelsblatt macht das eben mE sehr gut und che machst das mE sehr schlecht.
Mango
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 04.12.2004
Beiträge: 1168

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2006 - 13:15:34    Titel:

zugegeben, viel unsinniger als im Che-Ranking kann mans kaum machen, das ist wahr Smile
_________________
"Everything reminds Milton Friedman of the money supply. Well, everything reminds me of sex, but I keep it out of the paper." (Robert Solow)
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