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kommunismus in deutschland - (wahlen in berlin und mc-pomm)
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> kommunismus in deutschland - (wahlen in berlin und mc-pomm)
 
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cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2006 - 21:23:24    Titel:

... will sagen: Es gab nicht "die bösen Russen" und "die guten Amerikaner". Beide Seiten haben sich hier nicht viel geschenkt (wie das meistens so ist in einem Krieg)...


Viele Grüße, Cyrix
GinGa80
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Anmeldungsdatum: 07.08.2006
Beiträge: 126

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2006 - 21:26:05    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Ich denke doch mal, dass 70 Jahre hätte ausreichen dürfen, um die Vorzüge des planwirtschaftlichen Wirtschaftssystems zu demonstrieren. Der kalte Krieg begann übrigens m.W. erst nach 1945.

Wir hatten als Beispiele ja nicht nur die UDSSR. Ich kenne kein planwirtschaftliches System das jemals (gut) funktioniert hätte. Allerdings gab es auch keines, dass je ohne eine Diktatur und ohne ein Ausreiseverbot ausgekommen wäre. Man musste schon verhindern, dass die Menschen vor den Segnungen der Planwirtschaft fliehen.

Und wer meint, dass die Revolutionen um 1989 rein politisch bedingt war, verkennt m.E. die Befindlichkeiten des Normalbürgers, dem es vorrangig erst mal um Wohlstand(ssicherung) und weniger um Freiheit geht. Ist leider so. So lange es den Menschen gut geht, mucken sie in der Regel nicht auf. Das Fressen kommt vor ideellen Werten.

Das Problem haben wir heute auch. Freiheitsrechte und individuelle Freiheiten interessieren kaum mehr. Wichtiger sind eher Debatten darüber, ob Sozialtransfers erhöht werden müssen und darüber wie sich jeder seinen Wohlstand erhalten kann.

Und um das auch klarzustellen. Ich kann es sogar verstehen. Allerdings mache ich mir auch keine Illusionen, wie viel uns die ideellen Werte von Freiheit und Demokratie in Wahrheit wert sind. Vermutlich weniger als die meisten von uns zugeben wollen.
Die Zustimmung zu Demokratie und Marktwirtschaft hängen auch in deutschen Umfragen immer eng mit dem derzeitigen Wohlstand zusammen.

Gruß
Pauker


Mit der Freiheit und dem Wohlstand kann ich dir nicht so zustimmen. Stell Dir einfach vor du würdest Moderator eines Forums in China sein. Einen kritischen Beitrag geschrieben und schon wärst Du weg vom Fenster!!! Ich glaube da würdest Du eher auf ein Frühstücksbrötchen verzichten als ständig dem Zwang zur Selbstkontrolle auferlegt zu bekommen.
RTC4711
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Anmeldungsdatum: 22.11.2004
Beiträge: 275
Wohnort: Trier

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2006 - 21:33:56    Titel:

ich finde das NPD und Pds usw nicht mein fall...finde das keine richtige partei dabei ist...es sollte was von von jedem dabei sien nur in einer partei.......Sad
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2006 - 21:35:47    Titel:

Bist du dir sicher? Ich wärs nicht. Vermutlich (die Situation ist schwer vorstellbar weil rein theoretisch) würde ich die Einschränkung hinnehmen, wenn ich gleichzeitig in einem Häuschen mit Familie und guter medizinischer Versorgung leben würde. Warum sich den Ärger aufhalsen?

Und um aufs Thema zurückzukommen. Die Flüchtlingsraten wären aus meiner Sicht bei weitem nicht so hoch gewesen, wenn die DDR rein wohlstandstechnisch das Arbeiter- und Bauernparadies gewesen wäre.

Ist natürlich alles sehr hypothetisch. Aber ich denke, dass der Mensch sich mit vielem abfinden kann, wenns ihm gut geht.

Gruß
Pauker
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4313

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2006 - 21:36:01    Titel:

GinGa80 schrieb an Pauker :

Zitat:
Mit der Freiheit und dem Wohlstand kann ich dir nicht so zustimmen. Stell Dir einfach vor du würdest Moderator eines Forums in China sein. Einen kritischen Beitrag geschrieben und schon wärst Du weg vom Fenster!!! Ich glaube da würdest Du eher auf ein Frühstücksbrötchen verzichten als ständig dem Zwang zur Selbstkontrolle auferlegt zu bekommen.


Wieso ?! In China darf ein Mod noch ein Mod sein ! Mr. Green Und als Funktionär bekäme man es bestimmt auch bezahlt ....!
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4313

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2006 - 21:42:29    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Pauker hat folgendes geschrieben:

Und um aufs Thema zurückzukommen. Die Flüchtlingsraten wären aus meiner Sicht bei weitem nicht so hoch gewesen, wenn die DDR rein wohlstandstechnisch das Arbeiter- und Bauernparadies gewesen wäre.


Ne, die Ströme waren eher deshalb so groß, weil sie gesehen haben, dass es den Leuten im westen Deutschlands besser ging.


.. was nicht der Fall gewesen wäre , wäre die DDR das Arbeiter - und Bauernparadies ( Lebensstandard ) gewesen.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2006 - 21:46:45    Titel:

Natürlich hat die DDR nicht nur "geschoben", sondern die BRD auch "gezogen". Es gab ja offensichtliche Alternativen, um besser leben zu können.

Ich bleibe bis zum Beweis des Gegenteils bei der Vermutung, dass den Menschen auch 1989 nicht die Möglichkeit des Wählens oder der abstrakte Wert Demokratie wichtig war, sondern eigentlich und vor allem der verständliche Wunsch ein besseres Leben zu haben. Natürlich würde man es gerne etwas pathetischer und ideeller sehen...

Ich möchte nicht wissen, wie viele Westler in den Osten geflohen wären, wenn der Westen frühkapitalistisch verelendet wäre und es im Osten tatsächlich das "Arbeiter- und Bauernparadies" gegeben hätte. Wie viele Menschen hätten auf Freiheit und Demokratie gepfiffen? Vermutlich so einige...

Gruß
Pauker
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2006 - 21:47:32    Titel:

FGD hat folgendes geschrieben:

Tut mir leid, aber die bösen Jungs sassen nun mal im Osten.


sag mal, wann hast du Geschichtsunterricht gehabt? In den 1950ern? Wink

Du scheinst nicht in der Lage zu sein zu differenzieren... Smile


FGD hat folgendes geschrieben:
Korea, Afghanistan, Angola gingen eindeutig kommunistische Aggresionen voraus und erst dann erfolgte der westliche Gegenschlag.


Korea und Afghanistan ja; Angola war ein "Freiheitskampf" (Aufstand der Bevölkerung). In Kuba hatte die USA gegen den Willen des Volkes der rechte Militärdiktator batista installiert, in Südamerika wird gegen "die linken Gefahren" notfalls auch mit CIA-Geheimmissionen interveniert...


FGD hat folgendes geschrieben:

Denn der Westen hatte nach dem Krieg abgerüstet, die Kommunisten nicht.


Guter Witz: Die US-Wirtschaft hatte sich im zweiten Weltkrieg (getragen von der Rüstungsindustrie) heiß gelaufen. Um keine harte Landung hinzulegen wurde weiterproduziert. Auch deshalb gab es den Marschall-Plan...



Ich will hier nicht die Sowjetunion gut reden. Böse war es, als diese Raketen in Kuba stationieren wollte. Über die US-Raketen in der Türkei redete niemand...

Man sollte ein etwas differenzierteres Weltbild haben als "Westen=gut; Osten=böse"...



Viele Grüße, Cyrix
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2006 - 21:52:16    Titel:

@schelm: Man sollte aber auch berücksichtigen, dass die beiden deutschen Staaten mit unterschiedlichen Voraussetzungen begannen: Während im Westen Milliarden an geldern hineingepumpt wurden, holte sich im Osten die SU noch ihre Reperationen ab...

Damit begründet sich wenigstens zu einem Teil das wirtschaftliche Auseinanderklaffen der beiden deutschen Staaten. (Und damit auch ein Unterschied im Wohlstand).

Ich will hier nicht das System der Planwirtschaft verteidigen, jedoch dazu aufrufen, sich generell über die ursachen Gedanken zu machen. Einfach aus den Flüchtlingsströmen zu schlussfolgern, dass in der DDR "alles Scheiße" (um es mal auf vulgär-deutsch auszudrücken Wink ) war, ist etwas zu einfach...


Viele Grüße, Cyrix
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 21 Sep 2006 - 21:54:42    Titel:

Wobei man fairerweise erwähnen sollte, dass m.W. die Marshall-Hilfen auch den osteuropäischen Ländern angeboten wurden.

Dass große Mengen Geld nicht alleine seligmachend sind, sieht man an den derzeit mit geringem Wirkungsgrad verpuffenden Milliardenzahlungen in Ostdeutschland.

Gruß
Pauker
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