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kommunismus in deutschland - (wahlen in berlin und mc-pomm)
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testbild123
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Anmeldungsdatum: 12.08.2006
Beiträge: 311

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2006 - 12:06:10    Titel:

GinGa80 hat folgendes geschrieben:

Äußere Dich doch endlich mal zu meiner Kern-Aussage, dass man sich bezüglich des Zerfalls des Ostblocks nicht einfach die sozialistische/kommunistische Idee als Grund des Scheiterns herauspicken kann. Die Gründe waren vielschichtiger.
Dass das System zusammenbrach ist Fakt, und dass es zusammenbrach, weil es so war wie es eben war ist auch Fakt. Leider werden hauptsächlich solche Sätze als Argumente hervorgebracht.
Vielleicht liegt es einfach daran, dass Kommunismus/Sozialismus zum Synonym des damaligen (auch meiner Meinung nach nicht wünschenswerten) Systems geworden ist, und nicht mehr für die eigentlichen Grundgedanken steht.
Wir leben doch auch in einer sozialen Marktwirtschaft mit Umverteilung, das ist doch auch "sozialistisches Gedankengut": die Gutverdienenden geben einen Teil des von ihnen erwirtschafteten Sozialprodukts an die weniger Verdienenden ab. Aber hier flippt nicht gleich jeder aus, wenn er das Wort hört, sondern erkennt, dass auch das Gemeinwohl wichtig ist.


was sind denn deiner meinung nach die vielschichtigen gründe, wegen denen der ostblock kollabiert ist? meiner meinung nach lag es an deren sozialistischem/kommunistischen gesellschaftssystem, in dem "gleichheit" vor freiheit kommt. freiheit bedeutet für mich v.a. auch wirtschaftliche freiheit, die freiheit, unbegrenzt privateigentum erwerben zu können und eine dezentralisierte produktion, bei der der markt vorgibt, was produziert wird und nicht eine parteizentrale.
umverteilung ist ok, solange sie in einem vernünftigen rahmen bleibt. dass man in deutschland bis zu 45% seines einkommens abgeben muss, nervt und ist leistungshemmend. mir wäre eine flattax von 25% oder maximal 33% lieber.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2006 - 13:03:30    Titel:

Wobei man zugeben muss, dass an dem steigenden Wohlstand in China, nicht jeder Teil hat. Für eine kommunistische Regierung ist es eine Schande, was mit den Millionen Tagelöhnern passiert und dass es keine Gesundheitsfürsorge für alle gibt.
China ist für mich das beste Beispiel, warum der unregulierte Markt auch negative Seiten hat.
Kaum einer in Deutschland will ja generell den Sozialstaat abschaffen. Auch wenns immer gerne behauptet wird.

Was die Gründe für die Flucht angeht, habe ich mich jetzt mal von Leuten,die dabei waren überzeugen lassen.

Gruß
Pauker
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2006 - 13:29:11    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Wobei man zugeben muss, dass an dem steigenden Wohlstand in China, nicht jeder Teil hat. Für eine kommunistische Regierung ist es eine Schande, was mit den Millionen Tagelöhnern passiert und dass es keine Gesundheitsfürsorge für alle gibt.
China ist für mich das beste Beispiel, warum der unregulierte Markt auch negative Seiten hat.


Der Wirtschaftsboom in China und Indien hat nach Angaben der UN zu einem dramatischen Rückgang der Armut in Asien geführt. Die Zahl der extrem Armen, die mit weniger als einem Dollar am Tag auskommen müssen, ist seit 1990 um 250 Millionen zurückgegangen, wie die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) in einem am Dienstag vorgelegten Bericht mitteilte. (Meldung vom 29. August, AP)
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2006 - 15:07:04    Titel:

Sheep hat folgendes geschrieben:
Pauker hat folgendes geschrieben:
Wobei man zugeben muss, dass an dem steigenden Wohlstand in China, nicht jeder Teil hat. Für eine kommunistische Regierung ist es eine Schande, was mit den Millionen Tagelöhnern passiert und dass es keine Gesundheitsfürsorge für alle gibt.
China ist für mich das beste Beispiel, warum der unregulierte Markt auch negative Seiten hat.


Der Wirtschaftsboom in China und Indien hat nach Angaben der UN zu einem dramatischen Rückgang der Armut in Asien geführt. Die Zahl der extrem Armen, die mit weniger als einem Dollar am Tag auskommen müssen, ist seit 1990 um 250 Millionen zurückgegangen, wie die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) in einem am Dienstag vorgelegten Bericht mitteilte. (Meldung vom 29. August, AP)


Was sagt das über die Lebenssituation des Einzelnen, wenn die Preissteigerungen dabei nicht berücksichtig werden? Wenn Du in den Industriezonen das 20 fache an Lebenshaltungskosten benötigst nützt es Dir wenig, wenn Du einen Dollar mehr verdienst.

Aber es ist vernünftug die ILO schon mal zu zitieren, ich erlaube mir einmal ein paar weitere Zitate aus dem The Report of the World Commission on the Social Dimension of Globalization zu zitieren auf den sich diese Organisation beruft.
Zitat:

Quelle: http://www.ilo.org/public/english/fairglobalization/report/index.htm

Andererseits ist uns klar, wie weit wir noch von der Verwirklichung dieses Potentials
entfernt sind. Der derzeitige Prozess der Globalisierung führt zu unausgewogenen
Ergebnissen, innerhalb von Ländern ebenso wie zwischen ihnen. Zwar wird Reichtum
geschaffen, aber zu viele Länder und Menschen können nicht davon profitieren
. Ihnen
stehen keine oder nur geringe Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Gestaltung des Prozesses
offen. Aus der Sicht der großen Mehrheit von Männern und Frauen hat die Globalisierung
ihre bescheidenen legitimen Wünsche nach menschenwürdigen Arbeitsplätzen
und einer besseren Zukunft für ihre Kinder nicht erfüllt
. Viele leben im Niemandsland
der informellen Wirtschaft ohne formelle Rechte in einer Reihe armer Länder,
die am Rande der Weltwirtschaft ums nackte Überleben kämpfen. Und selbst in
wirtschaftlich erfolgreichen Ländern leiden manche Arbeitskräfte und Gemeinschaften
unter den negativen Auswirkungen der Globalisierung. Gleichzeitig stärkt die Revolution
der globalen Kommunikation das Bewusstsein für diese Ungleichheiten.
Eine Strategie für den Wandel
Diese globalen Ungleichheiten sind moralisch unannehmbar und politisch unhaltbar.
....

Der Ordnungsrahmen der Globalisierung
Unserer Ansicht nach sind die von uns ermittelten Probleme nicht auf die Globalisierung
selbst, sondern auf Mängel des Ordnungsrahmens zurückzuführen
. Die Weltmärkte
sind rasch gewachsen, ohne dass parallel dazu die wirtschaftlichen und sozialen
Institutionen aufgebaut wurden, die für ihre reibungslose und ausgewogene gerechte
Funktionsweise erforderlich sind. Gleichzeitig bestehen Befürchtungen hinsichtlich der
Ungerechtigkeit der wichtigsten internationalen Regeln im Bereich von Handel und
Finanzen und ihrer asymmetrischen Auswirkungen auf reiche und arme Länder.
Ein weiteres Problem ist das Versagen der gegenwärtigen internationalen Politik
in bezug auf eine angemessene Reaktion
auf die Herausforderungen der Globalisierung.
Marktöffnungsmaßnahmen und finanzielle und wirtschaftliche Überlegungen haben
Vorrang vor sozialen Aspekten
. Die öffentliche Entwicklungshilfe bleibt weiter hinter
den Mindestbeträgen zurück, die erforderlich sind, um die Entwicklungsziele des Millenniumsgipfels
zu erreichen und die wachsenden globalen Probleme zu bewältigen.
Das multilaterale System erfüllt bei der Konzeption und Implementation internationaler
Politiken nicht die Erwartungen
. Es fehlt ihm insgesamt an politischer Kohärenz, und es
ist nicht ausreichend demokratisch legitimiert, transparent und rechenschaftspflichtig
.
Gegenwärtige Regeln und Politiken sind das Ergebnis eines weitgehend von einflussreichen
Ländern und Akteuren gestalteten Systems globaler Entscheidungsstrukturen.
Dieses System ist im Kern durch ein erhebliches Demokratiedefizit gekennzeichnet.
Die meisten Entwicklungsländer haben in globalen Verhandlungen über solche
Regeln und bei der Festlegung der Politik der maßgeblich Finanz- und Wirtschaftsinstitutionen
noch immer nur sehr geringen Einfluss. Auch Arbeitnehmer und Arme
haben bei der Gestaltung von Entscheidungsstrukturen nur geringe oder keine Mitsprachemöglichkeiten.


Die Forderungen dieser von der UN eingerichteten Kommission seien hier auch einmal aiufgeführt:
Zitat:

Daher fordern wir:
- Eine Fokussierung auf den Menschen. Der Grundstein einer faireren Globalisierung
ist die Erfüllung der Forderungen aller Menschen nach der Achtung
ihrer Rechte, ihrer kulturellen Identität und Autonomie, menschenwürdiger Arbeit
und der Befähigung zur Selbstbestimmung der örtlichen Gemeinschaften, in
denen sie leben. Eine wesentliche Bedeutung kommt der Gleichstellung der
Geschlechter zu.
- Einen demokratischen und leistungsfähigen Staat. Der Staat muss in der Lage
sein, die Integration in die Weltwirtschaft zu gestalten, er muss soziale und wirtschaftliche
Chancen und Sicherheit bieten.
- Eine nachhaltige Entwicklung. Die Bemühungen um eine faire Globalisierung
müssen auf den sich wechselseitig bedingenden und verstärkenden Pfeilern der
wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung und des Umweltschutzes auf lokaler,
nationaler, regionaler und globaler Ebene beruhen.
- Produktive und gerechte Märkte. Dies setzt leistungsfähige Institutionen zur Förderung
von Chancen und unternehmerischem Denken in einer funktionsfähigen
Marktwirtschaft voraus.
- Faire Regeln. Die Regeln der Weltwirtschaft müssen allen Ländern Chancengleichheit
und Zugangsmöglichkeiten bieten und die Diversität der nationalen
Fähigkeiten und Entwicklungsbedürfnisse anerkennen.
- Eine Globalisierung in Verbindung mit Solidarität. Es gibt eine gemeinsame Verantwortung
für die Unterstützung von Ländern und Menschen, die von der Globalisierung
ausgeschlossen sind bzw. durch sie benachteiligt werden. Die Globalisierung
muss zur Beseitigung von Ungleichheiten innerhalb von Ländern wie
zwischen ihnen und zur Beseitigung von Armut beitragen.
- Eine größere Rechenschaftspflicht gegenüber den Menschen. Staatliche und private
Akteure auf allen Ebenen, die über Einfluss auf die Ergebnisse der Globalisierung
verfügen, müssen für die von ihnen ergriffenen Politiken und Maßnahmen
demokratisch rechenschaftspflichtig sein. Sie müssen ihre Verpflichtungen erfüllen
und ihre Macht respektvoll gegenüber anderen einsetzen.
- Engere Partnerschaften. Für die Verwirklichung globaler sozialer und wirtschaftlicher
Ziele treten viele Akteure ein – internationale Organisationen, Regierungen
und Parlamente, Unternehmen, Arbeitnehmer, die Zivilgesellschaft und viele
andere. Dialog und Partnerschaft zwischen diesen Akteuren sind wesentliche
demokratische Instrumente zur Schaffung einer besseren Welt.
- Leistungsfähige Vereinte Nationen. Ein stärkeres und leistungsfähiges multilaterales
System ist ein grundlegendes Instrument zur Schaffung eines demokratischen,
legitimen und kohärenten Rahmens für die Globalisierung.


Wenn man sich an die Diskussion über den Kapitalismus und die Fesseln erinnern die ihm angelegt werden müssen und wie ich dafür gescholten wurde, musste ich doch grinsen, als ich diese Ausszüge las, im Prinzip steht dort genau das, was ich ständig sage und zwar dass wie den Kapitalismus nicht frei rumwursteln lassen dürfen sondern Feseln anlegen müssen. hier höflich Ordnungsrahmen genannt.

Auf jeden Fall enthalten diese Aussagen doch einige Ohrfeigen für unsere Verfechter des ungebremsten Kapitalismus und man sollte schon nicht nur wenige ausgewählte Zitate bringen sondern schon die Kernaussagen dieser Organisation.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2006 - 15:18:39    Titel:

Bürger hat folgendes geschrieben:
Was sagt das über die Lebenssituation des Einzelnen, wenn die Preissteigerungen dabei nicht berücksichtig werden? Wenn Du in den Industriezonen das 20 fache an Lebenshaltungskosten benötigst nützt es Dir wenig, wenn Du einen Dollar mehr verdienst.


Dass man in Grosstädten teurer lebt, als auf dem Land ist nun wirklich nichts aussergewöhnliches, das gilt auch für Deutschland.

Aber Dank Öffnung der Märkte haben in China und Indien eine Viertelmilliarde Menschen ein etwas besseres Leben, und die Länder haben den wirtschaftlichen Grundstein gelegt, die noch bestehenden Probleme in der Zukunft zu lösen.
testbild123
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Anmeldungsdatum: 12.08.2006
Beiträge: 311

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2006 - 16:22:40    Titel:

Zitat:

Obwohl die Verfassung (...) ihren Bürgern elementare Menschenrechte wie das Recht auf freie Meinungsäußerung oder Reisefreiheit garantiert, existieren diese Rechte nur auf dem Papier. Die Einhaltung der Menschenrechte und die Abschaffung der Todesstrafe (...) sind die wichtigsten Forderungen, die die Gefangenenhilfsorganisation amnesty international (...) hat. Amnesty betreut (...) politische Gefangene (...) und setzt sich für deren bedingungslose, sofortige Freilassung ein.

In ihren Publikationen berichtet ai detailliert über die massiven Menschenrechtsverletzungen (...). Aufgelistet werden hier u.a. die zahlreichen Paragraphen (...), nach denen Oppositionelle immer wieder zu langen Haftstrafen verurteilt werden. Dazu gehören z.B. die Paragraphen §106, "Staatsfeindliche Hetze" (2 bis 10 Jahre Haft), § 219, "Ungesetzliche Verbindungsaufnahme" (bis 5 Jahre Haft), § 220, "Öffentliche Herabwürdigung" (bis 3 Jahre Haft) oder § 214, "Beeinträchtigung staatlicher oder gesellschaftlicher Tätigkeit" (bis 5 Jahre Haft).

http://www.jugendopposition.de/index.php?id=191


würde diese kritik die DDR betreffen, müsste man sich sorgen machen. aber sie betrifft ja nicht die DDR, denn in der DDR war alles bestens. wirtschaftlich und politisch.
Sheep
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 972

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2006 - 16:33:45    Titel:

testbild123 hat folgendes geschrieben:
würde diese kritik die DDR betreffen, müsste man sich sorgen machen. aber sie betrifft ja nicht die DDR, denn in der DDR war alles bestens. wirtschaftlich und politisch.


Falsch, es war nicht bestens, aber sie "funktionierte". Für einige (für die die Freiheit nichts als ein Löffelstil ist), ist diese Funktion wohl auch gewährleistet, wenn Menschenrechte mit Füssen getreten werden Wink
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2006 - 16:45:46    Titel:

Die Mehrheit der Marktbefürworter bezweifelt im Übrigen nicht, dass die Marktwirtschaft einen Ordnungsrahmen benötigt. Die Enge des Rahmens wird allerdings kontrovers diskutiert. Und da halte ich bereits unseren für ein Stück zu eng.

Gruß
Pauker
testbild123
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Anmeldungsdatum: 12.08.2006
Beiträge: 311

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2006 - 17:13:21    Titel:

Sheep hat folgendes geschrieben:
testbild123 hat folgendes geschrieben:
würde diese kritik die DDR betreffen, müsste man sich sorgen machen. aber sie betrifft ja nicht die DDR, denn in der DDR war alles bestens. wirtschaftlich und politisch.


Falsch, es war nicht bestens, aber sie "funktionierte". Für einige (für die die Freiheit nichts als ein Löffelstil ist), ist diese Funktion wohl auch gewährleistet, wenn Menschenrechte mit Füssen getreten werden Wink


...würde man bürgers verständnis von "funktioniert" in der werbung verwenden, die firmen könnten sich vor schadenersatzklagen aufgebrachter verbraucher kaum noch retten. würde mich mal interessieren, wie er reagiert, wenn ihm dann ein verkäufer erklärt "reklamation grundlos - funktioniert!" Laughing
testbild123
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Anmeldungsdatum: 12.08.2006
Beiträge: 311

BeitragVerfasst am: 22 Sep 2006 - 20:07:03    Titel:

GinGa80 hat folgendes geschrieben:

Ich denke, wenn Du in einer Welt, in der global 90%ige Abgabenquoten normal sind, großgeworden wärst, würdest Du Dir kaum Gedanken darüber machen, da jeder von dieser hohen Quote betroffen wäre.


wenn ich mir einen steuersatz von 90% vorstelle wird mir übel - abgesehend davon, dass in deutschland die effektive belastung ja auch nicht bei 45% liegt sondern höher, aber daran will ich jetzt lieber nicht denken...
wenn ich 100 euro gewinn machen muss um 10 zu behalten, wie gross ist dann wohl noch meine motivation, diese 100 euro zu erwirtschaften? null.

es gibt eine theorie, die besagt, dass man den steuersatz nicht über ein gewisses niveau heben kann, weil dann durch anreizverlust und schwarzarbeit auch nicht mehr steuern reinkommen, als wenn ich gleich einen niedrigeren satz festlege.

auf so eine absurde abgabenquote von 90% kann auch nur jemand kommen, der das denken und die investitions- und konsumentscheidungen dem staat überlassen will. das ist natürlich wieder typisch sozialistisch. NUR keine freidenker, die partei weiss schon, was benötigt wird. ich hasse es, wenn irgendwelche beamten über die ver(sch)wendung MEINES geldes entscheiden. wer über fremdes geld entscheidet, entscheidet zu 99% schlechter und unüberlegter, als wenn es sein eigenes wäre. das ergebnis sind dann bahnstrecken ins nichts, messehallen wo kein bedarf ist usw.

GinGa80 hat folgendes geschrieben:

Der Wusch nach höheren Quoten im Ausland könnte eigentlich genauso groß sein, nur wäre das nicht durchführbar.


der NEID ist wohl eher auf deiner seite. ICH bin dafür, dass alle mehr haben, du dagegen würdest am liebsten auch noch den chinesen hohe steuern reindrücken. das ist mal wieder die typisch deutsche neidgesellschaft. anstatt zu überlegen, wie man selbst mehr erwirtschaften kann, lieber die verdienstmöglichkeiten der anderen beschränken. sehr schön.
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