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Aristoteles - zóon politikón
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HannoNym
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Anmeldungsdatum: 02.03.2006
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 19 Sep 2006 - 21:46:18    Titel: Aristoteles - zóon politikón

Warum widerstrebt Aristoteles eine individuelle Vervollkommnung bzw. warum betont er den Gesellschaftsdrang des Menschen. Er gibt dafür keine Argumente. Welche impliziter gesellschaftlicher Kontext steht dahinter?

-Danke-
Goldstein
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Anmeldungsdatum: 27.08.2005
Beiträge: 84
Wohnort: Lechbruck

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2006 - 16:01:12    Titel:

Deine Frage ist mir so unverständlich, wie sie kurz ist.
Ich weiß ja, dass Aristoteles klar zu zeigen versucht wie jeder individuell sein Glück erreicht, Tugenden und Mitte zwischen Extremen und so weiter. Dann weiß ich noch manches was er zur Gesellschaft und Politik sagte.
Aber was sagte er zur "individuelle Vervollkommnung" und zum "Gesellschaftsdrang"?
Oha, wenn dus weißt, es interessiert mich auch!
Bakunin
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Anmeldungsdatum: 27.09.2006
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 28 Sep 2006 - 03:04:35    Titel:

Ich denke Aristoteles hat die unvollkommene Natur des Menschen richtig erkannt. So etwas wie eine individuelle Vervollkommnung ist auch garnicht möglich da wahre Erkentnis (Weisheit bzw "Vervollkommnung" in Sinne der antiken Metaphysik) nur im Dialog (Austausch) mit anderen gewonnen werden kann.


Aristoteles war sich dessen so sehr bewusst das er seine Dialoge für wichtiger erachtette als seine Bücher (von den Dialogen haben auch weit mehr überlebt)
Sethos_der_Erste
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Anmeldungsdatum: 15.07.2006
Beiträge: 695
Wohnort: Halle

BeitragVerfasst am: 28 Sep 2006 - 17:09:37    Titel:

Ist es nicht eher so, dass Dialoge und Erfahrungen mit der Umwelt zu der individuellen Vervollkommung beitragen? Nicht nur die Gesellschaft baut den "individuellen Geist" auf sondern jede Erfahrung aus dem Leben. Demnach gäbe es ja gar keine Individualität, wenn in ihr keine Vervollkommung möglich ist. (eigendlich ist man nie vollkommen)
Bakunin
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Anmeldungsdatum: 27.09.2006
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 29 Sep 2006 - 05:13:59    Titel:

Sethos_der_Erste hat folgendes geschrieben:
Ist es nicht eher so, dass Dialoge und Erfahrungen mit der Umwelt zu der individuellen Vervollkommung beitragen? Nicht nur die Gesellschaft baut den "individuellen Geist" auf sondern jede Erfahrung aus dem Leben. Demnach gäbe es ja gar keine Individualität, wenn in ihr keine Vervollkommung möglich ist. (eigendlich ist man nie vollkommen)


Ja schon aber erst dadurch das man sich über die Natur der eigenen individuellen Ideen/Erfahrungen/Beobachtungen/Theorien mit anderen austauscht nähert man sich wahrer Erkentnis. Menschliche Wahrnehmung ist rein subjetiv und erst im Austausch mit anderen findet ein "datenabgleich" zwischen eigenen Erfahrungen und der Realität statt.

Die grichischen Phylosophen zB verdanken die meisten ihrer Erungenschaften (Metaphysik, Logic und vieles mehr) dem konstanten Austausch an Ideen in Foren und den Platonischen Schulen in Athen.
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