deutung rhetorischer mittel
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*erdbeere* Senior Member


 Anmeldungsdatum: 20.08.2006 Beiträge: 1113
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Verfasst am: 24 Sep 2006 - 14:10:05 Titel: deutung rhetorischer mittel |
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Hey...
Könnt ihr mal kurz gucken, ob ich die rhetorischen stilmittel richtig erkannt und gedeutet habe? wäre sehr lieb!
danke
In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,
Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:
Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh',
Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.
Der Pleonasmus „öden Wüsten“ verstärkt den einsamen Standort des lyrischen Ichs.
Desweiteren wird durch die Subjekte „Wüste(n)“ und „See“ (Z.2.) eine Antithese aufgebaut, die verdeutlichen soll, dass man Einsamkeit nicht nur an Orten empfindet, die sowieso schon eine Einladung zur Einsamkeit geben, sondern auch an Orten, an denen man auf Lebendigkeit trifft, wie die See.
In der letzten Zeile des 1 Quartettes verwendet der Autor ein Hendiadyoin, dass sich durch „Eulen“ und „stille Vögel“ äußert. Dieses rhetorische Stilmittel soll noch mal seine absolute Isolation hervorheben. |
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*erdbeere* Senior Member


 Anmeldungsdatum: 20.08.2006 Beiträge: 1113
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Verfasst am: 24 Sep 2006 - 19:27:13 Titel: Panik |
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biiitttte, dass ist super wichtigggggg.... außerdem versteh ich auch den inhalt der 3 strophe nicht:
Einsmakeit, Andreas Gryphius
In dieser Einsamkeit, der mehr denn öden Wüsten,
Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See:
Beschau ich jenes Tal und dieser Felsen Höh',
Auf welchem Eulen nur und stille Vögel nisten.
Hier, fern von dem Palast; weit von des Pöbels Lüsten,
Betracht' ich: wie der Mensch in Eitelkeit vergeh',
Wie, auf nicht festem Grund all unser Hoffen steh',
Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten.
Die Höll', der rauhe Wald, der Totenkopf, der Stein,
Den auch die Zeit auffrisst, die abgezehrten Bein'
Entwerfen in dem Mut unzählige Gedanken.
Der Mauern alter Graus, dies unbebaute Land
Ist schön und fruchtbar mir, der eigentlich erkannt,
dass alles, ohn' ein' Geist, den Gott selbst hält, muss wanken.
Also in der 3 Strophe am Anfang sagt er ja,dass die menschen ob sie arm oder reich sind alle vergänglich sind...aber dann...dass die hoffung auch vergänglich ist? und danach dieser satz: "Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten" versteh ich überhaupttttttt nicht, was soll der bedeuten?
...und findet ihr in der letzten strophe irgendein rhetorisches Stilmittel???
DANKE!!! |
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Peter-Kneter Newbie


Anmeldungsdatum: 22.04.2008 Beiträge: 5
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Leoni Senior Member


 Anmeldungsdatum: 19.05.2005 Beiträge: 1063 Wohnort: Bochum
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Verfasst am: 24 Apr 2008 - 01:13:06 Titel: Re: Panik |
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| *erdbeere* hat folgendes geschrieben: |
biiitttte, dass ist super wichtigggggg.... !! |
Dann verstehe ich nicht, wieso du so wenig machst...
| Zitat: |
| Desweiteren wird durch die Subjekte „Wüste(n)“ und „See“ (Z.2.) eine Antithese aufgebaut, |
Noch weiter, verlassener und einsamer als eine Wüste ist die See. Die für den Barock typische Antithetik würde ich woanders sehen.
| Zitat: |
| Wie die vor Abend schmähn, die vor dem Tag uns grüßten" versteh ich überhaupttttttt nicht, was soll der bedeuten? |
"Tag" und "Abend" sind Metaphern. _________________ "Me tengo que ir, y no es por mi contigo está mi corazón" |
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