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Schweiz schottet sich stärker gegen Fremde ab
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Anmeldungsdatum: 23.09.2006
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2006 - 19:09:36    Titel: Schweiz schottet sich stärker gegen Fremde ab

Schweiz schottet sich stärker gegen Fremde ab
Sonntag 24. September 2006, 19:59 Uhr

Zitat:
von AFP:
Die Schweiz schottet sich stärker als bisher gegen Zuwanderer und Asylbewerber ab. Bei einer Volksabstimmung sprachen sich rund 68 Prozent der Wähler für eine Verschärfung der geltenden Gesetze aus. Die Regelungen gehören nun zu den strengsten in ganz Europa. Besonders umstritten ist die Bestimmung, Asylanträge von Flüchtlingen ohne Ausweispapiere nicht zu bearbeiten und die Einwanderer in die Heimat zurückzuschicken. Vom UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR kam scharfe Kritik.

Die neuen Asylbestimmungen sehen außerdem vor, dass Bewerber keinen Anspruch mehr auf Sozialhilfe haben. Sie haben nur noch Anrecht auf eine Nothilfe von umgerechnet etwa 600 Euro. Kritiker sehen Teile der neuen Regelungen als nicht vereinbar mit der Internationalen Flüchtlingskonvention an. Ebenfalls angenommen wurde das neue Ausländergesetz. Nicht-Europäer dürfen nun nur noch in die Schweiz kommen, wenn sie bereits eine feste Arbeitsstelle in dem Land haben. Bewerber müssen nachweisen, dass sie die erforderlichen Qualifikationen besitzen und kein Schweizer oder Europäer für die Stelle in Frage kommt.

Das Gesetz wurde schon vom Parlament beschlossen, seine Gegner hatten aber genügend Unterschriften gesammelt, damit es zur Volksabstimmung vorgelegt werden musste. Mehr als 21 Prozent der 7,3 Millionen Einwohner der Schweiz sind Ausländer. Im Jahr 2005 wurden in dem Land rund 19.000 Asylanträge gestellt, die niedrigste Zahl seit 20 Jahren. In den vergangenen zehn Jahren waren nur etwa ein Drittel aller Asylanträge in der Schweiz positiv beschieden worden.

Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) zeigte sich enttäuscht von dem Votum. "Die Schweiz hat eines der restriktivsten Gesetzgebungen in Europa eingeführt, und andere Länder könnten folgen", sagte UNHCR-Sprecher William Spindler. Die Regel, wonach ein Antragsteller ohne Ausweispapiere kein Asylverfahren bekommt, widerspreche der seit 1951 geltenden Internationalen Flüchtlingskonvention. Ein Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (OIM) sagte, die Unterscheidung im neuen Gesetz zwischen europäischen und nicht-europäischen Zuwanderern sei "künstlich in einer globalisierten Wirtschaftswelt". Auch mehrere Schweizer Kirchen- und Religionsverbände bedauerten das Votum.


LINK: www.de.news.yahoo.com/24092006/286/vermischtes-schweiz-schottet-st-rker-fremde.html

Zitat:
Bewerber müssen nachweisen, dass sie die erforderlichen Qualifikationen besitzen und kein Schweizer oder Europäer für die Stelle in Frage kommt.


Dies ist, was mir am allerbesten gefiel...!!

Es würde in Deutschland auch viele Probleme lösen. Keine Arbeit, keine Einreise...


Ausgerechnet die Schweiz, die so gute Beziehungen zur Türkei pflegt...
Man stelle sich vor wenn dies aus Deutschland käme...
Nicht auszudenken... Shocked
St. Nimmerlein
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Anmeldungsdatum: 19.07.2006
Beiträge: 109

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2006 - 20:57:23    Titel:

AHA, das gefällt dir also???

Wieder einer dieser Rechten, die das Recht auf politisches Asyl mit Einwanderung Gleichsetzt!!!!
Das Recht auf politisches Asyl ist im Grundgesetz Artikel 16 verankert und gehört ZUM UNVERÄNDERLICHEN TEIL. Das ist auch DEINE Verfassung.

Du willst es bestimmt gar nicht lesen. Und es wird dir auch bestimmt nicht gefallen wie ich deine Argumentation zerpflücke, aber die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist seit Jahren Rückläufig. Und die Zahl der angenommenen Asylbewerber sowieso. Im Jahr 2005 wurde in Deutschland nur noch ca. 29.000 Asylanträge neu gestellt und gerade mal 381 (!) Menschen Asyl gewährt. Zusätzlich erhielten ca. 2000 eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung.

Zum Vergleich: Der Zuzug nach Deutschland betrug 2005 ca. 800.000 Menschen.

Außerdem wirst sogar du einsehen, dass es einen Unterschied macht, ob ich jemanden ohne Ansehen seiner Person/Fähigkeiten aufnehme, wenn er in seinem Heimatland vom Tode bedroht ist oder wenn er aus rein witschaftlichen Gründen nach Deutschland immigrieren will.

Hier muss ich dir ausnahmsweise mal Recht geben: wir brauchen Kontrollierte Einwanderung auf hohem Niveau, d.h. die Imigranten sollten schon ein abgeschlossenes Universitätsstudium haben.

Dennoch sollte es möglich sein, in Deutschland leichter politisches Asyl zu erhalten, denn zurzeit ist es faktisch unmöglich.

Hier noch mal eine Stellungname zu einzelnen Passagen deines "Textes":

Zitat:
Die Regelungen gehören nun zu den strengsten in ganz Europa.


Die deutschen Regelungen sind mit Abstand die schärfsten.

Zitat:

Die neuen Asylbestimmungen sehen außerdem vor, dass Bewerber keinen Anspruch mehr auf Sozialhilfe haben.


Haben sie in Deutschland auch nicht. Sie bekommen ein Taschengeld, eine Dach über den Kopf das ich als menschenunwürdig ansehe, Essen (Fraß) und kostenlose medizinische Versorgung (wobei vieles aufgeschoben wird, bis die menschen abgeschoben werden, z.B. Zahnarztbesuch), außerdem ist die mobilität stark eingeschränkt, so dass Kranke in der Regel zum Arzt laufen müssen.


Zitat:

Bewerber müssen nachweisen, dass sie die erforderlichen Qualifikationen besitzen und kein Schweizer oder Europäer für die Stelle in Frage kommt


In Deutschland gilt diese Regelung selbst für anerkannte Asylbewerber.

Zitat:

Dies ist, was mir am allerbesten gefiel...!!


Das dachte ich mir.


Zitat:

Es würde in Deutschland auch viele Probleme lösen. Keine Arbeit, keine Einreise...


So, welche Probleme denn? Wir haben doch kein Problem mit zu hoher Einwanderung, wir haben nur Probleme mit den bereits Eingewanderten und die können wir nicht so einfach loswerden.

Zitat:

Ausgerechnet die Schweiz, die so gute Beziehungen zur Türkei pflegt...
Man stelle sich vor wenn dies aus Deutschland käme...
Nicht auszudenken... Shocked


Was dann?


edit: dieser Teil befindet sich im Stammtisch -Pauker-

Grüße St. Nimmerlein
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Anmeldungsdatum: 23.09.2006
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2006 - 03:01:46    Titel:

St. Nimmerlein hat folgendes geschrieben:
...AHA, das gefällt dir also???
Wieder einer dieser Rechten, die das Recht auf politisches Asyl mit Einwanderung Gleichsetzt!!!!


Deine Frechheiten werde ich mal auf deine von mir angenommene Mentalität schieben...

Zitat:
Das Recht auf politisches Asyl ist im Grundgesetz Artikel 16 verankert und gehört ZUM UNVERÄNDERLICHEN TEIL. Das ist auch DEINE Verfassung.


Politisches Asyl ist etwas anderes als kriminelle Banden im Land zu tolerieren, den Arbeitsmarkt mit Billigkräften aus dem Ausland zu derangieren, und sich das Land, die Leute und die Bildung mit den Gepflogenheiten von Menschen zu vergiften, die ohne mit der Wimper zu zucken Menschen bestehlen, verprügeln, oder sogar töten...
Natürlich ist nicht jeder aus dem Ausland so, aber in diesen Mengenverhältnissen kommen schon einige zusammen...

Zitat:
Zum Vergleich: Der Zuzug nach Deutschland betrug 2005 ca. 800.000 Menschen...


Viel zu viel...

Zitat:
Außerdem wirst sogar du einsehen, dass es einen Unterschied macht, ob ich jemanden ohne Ansehen seiner Person/Fähigkeiten aufnehme, wenn er in seinem Heimatland vom Tode bedroht ist oder wenn er aus rein wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland immigrieren will.


Wie schon gesagt... ASYL ist ASYL, du gibt es nichts zu rütteln. Wer Hilfe braucht, soll sie bekommen...

Zitat:
Hier muss ich dir ausnahmsweise mal Recht geben: wir brauchen Kontrollierte Einwanderung auf hohem Niveau, d.h. die Imigranten sollten schon ein abgeschlossenes Universitätsstudium haben.


Hört, hört...

Zitat:
Dennoch sollte es möglich sein, in Deutschland leichter politisches Asyl zu erhalten, denn zurzeit ist es faktisch unmöglich.


Soll heissen, das die Prüfmechanismen greifen. Perfekt!!

Zitat:
Haben sie in Deutschland auch nicht. Sie bekommen ein Taschengeld, eine Dach über den Kopf das ich als menschenunwürdig ansehe, Essen (Fraß) und kostenlose medizinische Versorgung (wobei vieles aufgeschoben wird, bis die menschen abgeschoben werden, z.B. Zahnarztbesuch), außerdem ist die mobilität stark eingeschränkt, so dass Kranke in der Regel zum Arzt laufen müssen.


Soll also heissen, das der gemeine Asylant, der aus ärmsten Verhältnissen kommt, in Deutschland erstmal eine Suite im Hilton bekommen sollte, einen Stab von Ärzten an die Seite gestellt bekommt, und einen Privatchauffeur, der ihn von Spielhalle zu Spielhalle fährt...?!

Weisst du eigentlich wie viele verarmte deutsche Omas es in Deutschland gibt, die weil sie nie gearbeitet haben, weil sie zuhause die vielen Kinder hüteten, nur einen Obulus vom Staat bekommen? Wieviele Frauen von Türken und anderen geschwängert werden, und dann in den Hintern getreten werden? Als Deutscher musst du schlimmer betteln als andere... Zum Sterben zuviel, zum Leben zu wenig...
Gestehe mir zu, das mich diese deutschen Leute mehr interessieren, als alles was aus dem Ausland kommt, und dessen politische und mentale Ziele ich nicht kenne...

Zitat:

Bewerber müssen nachweisen, dass sie die erforderlichen Qualifikationen besitzen und kein Schweizer oder Europäer für die Stelle in Frage kommt

In Deutschland gilt diese Regelung selbst für anerkannte Asylbewerber.


Leider bezog sich dies aufs Ausländerrecht, und nicht aufs Asylrecht der Schweiz...

Zitat:
So, welche Probleme denn? Wir haben doch kein Problem mit zu hoher Einwanderung, wir haben nur Probleme mit den bereits Eingewanderten und die können wir nicht so einfach loswerden.


Wir haben nach wie vor das Problem mit unserer Arbeitslosigkeit.
Wir brauchen nicht noch importierte Arbeitslose aus dem islamischen Umfeld. Wenn die dünn gesäten Jobs mit Ausländern besetzt werden, hat kein Deutscher eine Chance aus seiner Misere zu kommen...

Heute bei Cosmo-TV im WDR hätte man wieder einige Augen öffnen können...
Stormcrow
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Anmeldungsdatum: 03.06.2005
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BeitragVerfasst am: 25 Sep 2006 - 05:46:22    Titel:

Eigentlich stimme ich D7Z absolut zu, aber in Punkto Arbeitslosigkeit sollte gesagt werden dass sich manche Deutsche für bestimmte arbeiten zu schade sind (z.B. als Erntehelfer beim Spargelstechen), also die Arbeiten die ihnen vom Arbeitsamt angeboten werden erst garnicht annehmen oder so demotiviert an die arbeiten dass es für den Arbeitgeber eher ein Verlustgeschäft ist da diese einen Polen einstellen kann der in der gleichen Zeit so viel Arbeit wie 2 Deutsche.

Unser Sozialsystem läd ja geradezu zur Faulheit ein.
samba1
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Anmeldungsdatum: 25.05.2006
Beiträge: 613

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2006 - 08:00:34    Titel:

Stormcrow hat folgendes geschrieben:
Eigentlich stimme ich D7Z absolut zu, aber in Punkto Arbeitslosigkeit sollte gesagt werden dass sich manche Deutsche für bestimmte arbeiten zu schade sind (z.B. als Erntehelfer beim Spargelstechen), also die Arbeiten die ihnen vom Arbeitsamt angeboten werden erst garnicht annehmen oder so demotiviert an die arbeiten dass es für den Arbeitgeber eher ein Verlustgeschäft ist da diese einen Polen einstellen kann der in der gleichen Zeit so viel Arbeit wie 2 Deutsche.

Unser Sozialsystem läd ja geradezu zur Faulheit ein.


Du hast nicht grade Ahnung von BWL. Diese Arbeiten bringen zu wenig ein, um davon leben zu können. Die Kosten explodieren in Deutschland und die Einkommen steigen nicht. Da muß ja der Mensch handeln.
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Anmeldungsdatum: 23.09.2006
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2006 - 09:15:12    Titel:

Stormcrow hat folgendes geschrieben:
...Unser Sozialsystem läd ja geradezu zur Faulheit ein...


Ja, leider aber nicht nur die Deutschen. Wenn man sich mal nur allein die Arbeitslosenzahlen in Berlin ansieht, wird man feststellen, das der grösste Teil aus dem türkischen Umfeld stammt. Ob migriert oder nicht, ist hier ziemlich uninteressant.
Dies ist allgemein auch im Ausland bekannt. Man macht sich grösstenteils darüber lächerlich, wie einfach es ist, sich hier Geld vom Staat zu erschwindeln. Wenn man dieses äussere Problem unterbinden könnte, wäre es ein Einfaches auch das innere bei unseren eigenen Leuten zu bekämpfen...
Das siebte Zeichen
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Anmeldungsdatum: 23.09.2006
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2006 - 09:18:21    Titel:

samba1 hat folgendes geschrieben:
...Diese Arbeiten bringen zu wenig ein, um davon leben zu können. Die Kosten explodieren in Deutschland und die Einkommen steigen nicht. Da muß ja der Mensch handeln...


Und dies ist natürlich ebenso richtig. Es besteht ein enormes Gefälle zwischen z.B. Polen und Deutschland. 500 Euro sind in Polen wie 1500 Euro bei uns...
Stormcrow
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Anmeldungsdatum: 03.06.2005
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Wohnort: Mössingen

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2006 - 15:26:05    Titel:

Sie bringen vielleicht nicht genug ein, aber weitere Unterstützung gibt es ja in diesem Fall weiter vom Staat. Aber die Leute nehmen lieber in Kauf etwas weniger Stütze zu bekommen als auf dem Feld zu arbeiten.
Darum gehts...
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