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Generation Praktikum
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kiwi_if
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 1113

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 12:51:54    Titel:

Tomahawk hat folgendes geschrieben:
es gibt auch einige, die schnell mit der uni fertig werden wollen ...

ah ja, und der unterschied zwischen 4.5 jahren studium und 5 jahren studium ist ja auch soooooo gross. statt 40 jahren arbeitet dann man eben nur 39.5, richtig, das ist sowas von schlimm. Rolling Eyes
Tonka
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Anmeldungsdatum: 03.08.2005
Beiträge: 2263

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 13:00:51    Titel:

kiwi_if hat folgendes geschrieben:

z.b. studenten, die einen studiengang mit praxissemester absolvieren (und davon gibts auch an der uni viele) .... uebrigens kann man auch ein urlaubssemester nehmen um solch ein praktikum zu absolvieren. das ist keine vergeudete zeit, sondern wertvolle erfahrung, die man sammelt.


In meinem Studiengang gibt es auch ein Praxissemster von vier Monaten! Vergeudete Zeit weiß man ja erst immer hinterher! Wink
Aber ein Praktikum ist ja eigentlich kurzfristig gedacht, um verschiedene Bereiche kennenzulernen. Und alles was längerfristig und Vollzeitmässig abgewickelt wird (wie ein 6 Monate Praktikum) riecht doch schon nach einer "festen Stelle", unbezahlt. Komischerweise steht da öfter noch bei: Mindestens sechs Monate oder sogar 6-12 Monate!

Und welcher Student mit Nebenjob kann es sich leisten, in einer Firma über solch einen langen Zeitraum ohne Vergütung zu arbeiten!? Irgendwie muss man sich ja auch finanzieren. Und um einen Arbeitsbereich kennenzulernen reicht auch ein dreimonatiges Praktikum, da muss ich nich ein halbes Jahr hin!

Übrigens gibt es einige interessante Seiten und Interviews zu dem Thema:
http://www.abendblatt.de/daten/2006/04/22/555709.html?s=1
http://www.students-at-work.de/UNIQ116074075714344/doc117877A.html
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 13:12:13    Titel:

Ich habe auch schon ein Urlaubssemester eingelegt für Praktika... naja, ich habe auch vor die "nach-dem-Studium-ein-Praktikum" Phase zu boykottieren, bzw. zu promovieren und währenddessen (als Doktorantin) Praktika zu machen. In meinem angestrebten Bereich werden mittlerweile nur noch Absolventen und bevorzugt Doktoranten gesucht (unentgeldlich natürlich).

Ja, das ist alles eine Riesenverarsche!

Manchmal bin ich an dem Punkt wo ich mir denke: Hätte ich ne Ausbildung gemacht, hätte ich nun einen Arbeitsplatz. Wäre zwar weniger meinen wahren Interessen und Neigungen auf die Schliche gekommen, aber in der "kleinen Welt" u.U. glücklicher.

Über der ganzen Misere schwebt mittlerweile auch die Frage wann man eigentlich noch eine Familie gründen will...
kiwi_if
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 1113

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 13:13:06    Titel:

Tonka hat folgendes geschrieben:
kiwi_if hat folgendes geschrieben:

z.b. studenten, die einen studiengang mit praxissemester absolvieren (und davon gibts auch an der uni viele) .... uebrigens kann man auch ein urlaubssemester nehmen um solch ein praktikum zu absolvieren. das ist keine vergeudete zeit, sondern wertvolle erfahrung, die man sammelt.


In meinem Studiengang gibt es auch ein Praxissemster von vier Monaten! Vergeudete Zeit weiß man ja erst immer hinterher! Wink
Aber ein Praktikum ist ja eigentlich kurzfristig gedacht, um verschiedene Bereiche kennenzulernen. Und alles was längerfristig und Vollzeitmässig abgewickelt wird (wie ein 6 Monate Praktikum) riecht doch schon nach einer "festen Stelle", unbezahlt. Komischerweise steht da öfter noch bei: Mindestens sechs Monate oder sogar 6-12 Monate!

ich weiss nicht, welches fach du studierst. bei mir war es informatik, wo 20 wochen praktikum fest integriert waren - bei uns war die zeit gerade richtig, um ein eigenes projekt in einer firma/forschungslabor/auslaendische-uni zu verwirklichen. schliesslich braucht man erst einmal 1-2 monate einarbeitungszeit in die thematik, 2 monate forschen/entwickeln und 1 monat um eine studienarbeit zu schreiben. ich habe noch nie gehoert, das ein praxissemester dazu da ist, verschiedene teile einer firma kennenzulernen.

Tonka hat folgendes geschrieben:

Und welcher Student mit Nebenjob kann es sich leisten, in einer Firma über solch einen langen Zeitraum ohne Vergütung zu arbeiten!? Irgendwie muss man sich ja auch finanzieren. Und um einen Arbeitsbereich kennenzulernen reicht auch ein dreimonatiges Praktikum, da muss ich nich ein halbes Jahr hin!

ich habe mein praktikum im ausland gemacht und den bildungskredit dafuer genommen. das war meine finanzierung - und ich habe es nicht bereut, auslandserfahrung + praktikum in einem. innerhalb deutschlands wurden meine praktika allerdings immer bezahlt, dafuer habe ich allerdings auch eine weile gesucht und nicht gleich das erstbeste angebot angenommen.

wie gesagt, ich denke nicht, das ein praktikum an der uni dazu da ist, einen arbeitsbereich kennenzulernen, sondern um auch produktiv etwas zu tun und dafuer reichen 3 monate imho nicht.
dauerpraktikant
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Anmeldungsdatum: 11.10.2006
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 15:28:16    Titel:

Das mit den fachfremden Tätigkeiten ist in der Tat viel schlimmer, als man zunächst vermutet: ich kenne nämlich auch jedemenge ehemalige Studienkollegen, die erst mal in ihrem Job weitergearbeitet haben, das ist dann schlichtweg das k. o. Kriterium. Man kann sich heutzutage nämlich nicht mehr hocharbeiten.
Mein Cousin ist seit mehreren Jahren fertig und hat auch erst mal einen fachfremden Job zur Finanzierung angenommen und sich seit dem beworben-er erhält logischerweise gar keine Resonanz mehr.
Zu meiner Person: ich habe 10 Semseter studiert, der bundesweite Durchschnitt liegt bei 13 Semestern, meine Abschlussnote war eine 2,1; der Uni Durchschnitt liegt bei 2,3. Das mit den vielen Praktika kommt daher, dass viele Unternehmen gar keine Vakanzen für eine feste Stelle haben, sondern dauerhafte Praktikaplätze. Ich war während meines Studiums im Ausland und habe Praktika absolviert. Wenn man nicht MINDESTENS zwei während des Studiums gemacht hat, kann man es sowieso einfach vergessen und diese zwei Monats Dinger zählen gar nicht dazu. Werde mich wohl demnächst selbstständig machen, genug Know How habe ich ja.
dauerpraktikant
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Anmeldungsdatum: 11.10.2006
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 15:35:35    Titel:

P.S: Ich hatte auch einige Studienkollegen, die kein Praktikum während des Studiums gemacht haben, die haben nach dem Studium auch nur Ablehnungen für Praktika erhalten; dann ist nämlich der Zug entgültig abgefahren!
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 16:40:25    Titel:

Ich ziehe ALG2 dem Dauerpraktikanten-Dasein in jedem Fall vor... (ALG2 Berechtigt sind auch Absolventen)

edit: bisher zumindest. Vielleicht ändert sich das noch 3 Mal bis ich fertig bin...
dauerpraktikant
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Anmeldungsdatum: 11.10.2006
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 16:56:24    Titel: Hallo kiwi_if

...nochmal vielen Dank für die Links mit den Stellenbörsen! Habe mich heute nachmittag bei einem internationalen Unternehmen beworben, die haben mich doch glatt gleich angerufen (obwohl ich neun Praktika in meinem Lebenslauf habe...)
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 17:10:41    Titel: Re: Hallo kiwi_if

dauerpraktikant hat folgendes geschrieben:
...nochmal vielen Dank für die Links mit den Stellenbörsen! Habe mich heute nachmittag bei einem internationalen Unternehmen beworben, die haben mich doch glatt gleich angerufen (obwohl ich neun Praktika in meinem Lebenslauf habe...)


GRATULATION!!! Very Happy Melde dich doch mal demnächst, wie es weiter geht. Nach 4 Seiten "Depression" wäre eine weitere Erfolgsmeldung schön Wink
Tonka
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Anmeldungsdatum: 03.08.2005
Beiträge: 2263

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 17:17:27    Titel:

dauerpraktikant hat folgendes geschrieben:
Das mit den fachfremden Tätigkeiten ist in der Tat viel schlimmer, als man zunächst vermutet: ich kenne nämlich auch jedemenge ehemalige Studienkollegen, die erst mal in ihrem Job weitergearbeitet haben, das ist dann schlichtweg das k. o. Kriterium. Man kann sich heutzutage nämlich nicht mehr hocharbeiten.
Mein Cousin ist seit mehreren Jahren fertig und hat auch erst mal einen fachfremden Job zur Finanzierung angenommen und sich seit dem beworben-er erhält logischerweise gar keine Resonanz mehr.


In dem Bereich "Was-Tun-Nach-Dem-Studium" müsste ich mich auch noch mal genauer erkundigen; bin ja noch 4-5 Semester an der Uni. Wenn man keinen fachfremden Job annehmen soll und Praktika auch nicht mehr in Frage kommen - was macht man denn dann? Rumsitzen und Abwarten?


dauerpraktikant hat folgendes geschrieben:

Zu meiner Person: ich habe 10 Semseter studiert, der bundesweite Durchschnitt liegt bei 13 Semestern, meine Abschlussnote war eine 2,1; der Uni Durchschnitt liegt bei 2,3. Ich war während meines Studiums im Ausland und habe Praktika absolviert. Wenn man nicht MINDESTENS zwei während des Studiums gemacht hat, kann man es sowieso einfach vergessen und diese zwei Monats Dinger zählen gar nicht dazu. Werde mich wohl demnächst selbstständig machen, genug Know How habe ich ja.


Das ist ja echt ärgerlich. Du hast im Soziologie-Bereich ja recht gut abgeschnitten im Vergleich zu anderen, dazu noch einige Praktika gemacht. Dabei dachte ich gerade im der Bereich der Sozialforschung hätte man recht gute Chancen, da viele SoWis ja nicht gerade die Statistik-Gurus sind! Wink . Also gute Chancen wegen weniger Bewerbern. Gibt es denn an Universitäten keine freien Stellen im Soziologie-Institut oder am Statistik-Lehrstuhl? Suchen die keine Mitarbeiter?


kiwi_if hat folgendes geschrieben:

ich weiss nicht, welches fach du studierst. bei mir war es informatik, wo 20 wochen praktikum fest integriert waren - bei uns war die zeit gerade richtig, um ein eigenes projekt in einer firma/forschungslabor/auslaendische-uni zu verwirklichen. schliesslich braucht man erst einmal 1-2 monate einarbeitungszeit in die thematik, 2 monate forschen/entwickeln und 1 monat um eine studienarbeit zu schreiben. ich habe noch nie gehoert, das ein praxissemester dazu da ist, verschiedene teile einer firma kennenzulernen.


Ich studiere SoWi. Bei uns ist das halt auch anders strukturiert. Dein Bereich ist sicherlich von der Vorbereitung und Durchführung her umfangreicher, weswegen sich da längere Praktika eher lohnen. Ich arbeite ja bei meinen Tätigkeitsfeldern ja nicht an monatelangen Projekten mit. Das sind alles Tätigkeiten, die keiner großen Vorbereitung brauchen, wo ich "einfach so" mit der "normalen" Arbeit anfangen kann. Das mit den verschiedenen Teilen einer Firma hab ich ja auch nicht gesagt.


kiwi_if hat folgendes geschrieben:

wie gesagt, ich denke nicht, das ein praktikum an der uni dazu da ist, einen arbeitsbereich kennenzulernen, sondern um auch produktiv etwas zu tun und dafuer reichen 3 monate imho nicht.


Wenn ich nicht in irgendwelchen Forschungs-Einrichtungen arbeite, bin ich im strengen Sinne auch nicht produktiv tätig. Wenn ich bei einer Einrichtung Pressetexte verfasse (also Pressearbeit mache), dann ist das ja eher eine Dienstleistung, die auch jeder X-beliebige andere machen könnte, wenn er da wäre!


Zuletzt bearbeitet von Tonka am 13 Okt 2006 - 17:29:45, insgesamt 2-mal bearbeitet
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