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MaschinenbauStudium?
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schwanzbartkiller
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Anmeldungsdatum: 24.10.2005
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BeitragVerfasst am: 28 Sep 2006 - 22:42:43    Titel:

Also, Verfahrenstechnik ist ebenfalls sehr zukunftsträchtig, aber was bringt es mir mich durch ein zumindest anfänglich schweres Studium zu quälen (das sind die sinngemäßen Worte eines Dekans), wenn dass Ergebnis die Arbeitslosigkeit ist.?

Man kann natürlich seine eigene Produktion aufbauen, aber dafür braucht man ein hohes Startkapital.

Es hilft also nichts, man muss eine gute Lehrstätte finden, sonst steht man später ohne Kleider da.
Oder weiss jemand der hier Anwesenden etwas gegenteiliges?
dönis
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 4740

BeitragVerfasst am: 28 Sep 2006 - 22:56:47    Titel:

Was wäre die Alternative?
Ausbildung? Glaubst du Facharbeiter haben in der heutigen Zeit Jobgarantie?
Meister? Ist dermaßen überlaufen, da ist die Chance winzig...
Techniker? Kann auf ne Ingenieurstelle kommen, gibt aber auch genug Techniker die weniger als ein Schichtarbeiter verdienen.

Wir sprechen hier über "magere" Jobs auf hohem Niveau. Selbst wenn du mit 30.000€ pro Jahr einsteigst, ist das sicherlich nicht am Existenzminimum...

Ich muss aber dazu sagen, das ich das Studium aus anderen Motiven angehe, als du (wahrscheinlich), da ich schon ne Ausbildung habe und arbeite und studieren will, weil ich gerne wissen möchte was in den Bauteilen,die ich täglich tausche, eigentlich genau passiert...
schwanzbartkiller
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Anmeldungsdatum: 24.10.2005
Beiträge: 1261
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: 28 Sep 2006 - 23:14:36    Titel:

Nein nein meine erste Motivation ist ähnlich, ich bin interessiert an Produktionsabläufen, will wissen wo was herkommt und wie weiterverarbeitet wird.

Aber ich wünsche mir, dass mein Arbeitspotential dann auch Interessenten findet.

Sonst kann ich auch versuchen mir das ganze im Rahmen eines Hobbies beizubringen, ohne Leistungsdruck, darum geht es mir.

Eine Arbeitsplatzgarantie gibt es offensichtlich für Absolventen der Karlsruher Uni, die Frage ist dann folgerichtig, wieso da und an vielen Lehrstätten nicht? Man sollte dann wohl eher versuchen dort oder an vergleichbaren Unis seinen Abschluss zu machen.
Denn sonst verkommt das Studium zum Hobby, oder nicht?
Oder wie gesagt, man macht sich selbstständig, was aber nicht leicht sein dürfte..
Ingenieurio
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Anmeldungsdatum: 20.05.2005
Beiträge: 342

BeitragVerfasst am: 28 Sep 2006 - 23:20:29    Titel:

schwanzbartkiller hat folgendes geschrieben:
"Ingenieurwesen" (stepstone) schreibt dazu auf http://www.ingenieur.stepstone.de/content/de/de/topingenieure.cfm
aber etwas anderes


Was da so auf stepstone & co steht ist vollkommene Panikmache.


Und nochwas um den Scheitelpunkt einer Parabel zu bestimmen benötige ich keine Kenntnisse von Ableitungen.
dönis
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 4740

BeitragVerfasst am: 28 Sep 2006 - 23:32:02    Titel:

Was nützt dir die Uni Karlsruhe wenn das Studium jährlich etwa 100 Ingenieure schaffen und du nicht dazu gehörst?

75% aller Ingenieure kommen mittlerweile von der FH und ich denke das man schon gute Jobchancen hat, wenn man sich nicht drauf versteift bei Weltfirmen mit einem Jahresgehalt von 50.000€ anfangen zu wollen...

Das Zauberwort ist hier der Mittelstand...
schwanzbartkiller
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Anmeldungsdatum: 24.10.2005
Beiträge: 1261
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: 28 Sep 2006 - 23:43:49    Titel:

Ingenieurio hat folgendes geschrieben:
schwanzbartkiller hat folgendes geschrieben:
"Ingenieurwesen" (stepstone) schreibt dazu auf http://www.ingenieur.stepstone.de/content/de/de/topingenieure.cfm
aber etwas anderes


Was da so auf stepstone & co steht ist vollkommene Panikmache.


Und nochwas um den Scheitelpunkt einer Parabel zu bestimmen benötige ich keine Kenntnisse von Ableitungen.


Bist du sicher dass das nur Panikmache ist? Ich will dir sehr gerne glauben. Bist du ausgebildeter Ingenieur?

Aber was soll das mit der Parabel? Ja den Scheitelpunkt einer Parabel bekommt man auch über die quadratische Ergänzung.

Du hast da glaube ich etwas falsch verstanden. Ich wollte dich nicht anfeinden, sondern nur zeigen, dass man Mathe nicht vollständig begreifen muss, um damit etwas anzufangen zu können.

Weiteres Beispiel: Für das Volumen von Rotationskörper gilt
Vr=A*2Pi*rs ; mit A=Fläche der zweidimensionalen Figur die rotiert, rs=Schwerpunktradius. Ich muss nicht unbedingt wissen warum man den Schwerpunktradius verwenden muss, kann aber dennoch Rotationskörper berechnen.
Vielleicht irre ich mich auch, aber ich denke gerade als Ingenieur muss man die Mathematik in der Regel nicht neu erfinden, so wie teilweise im Mathestudium, oder?
Whoooo
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 8988

BeitragVerfasst am: 28 Sep 2006 - 23:48:23    Titel:

Kommt immer darauf an was du studierst und in welche Richtung du gehst. Neue Dinge zu erfinden gehört zum Aufgabenbereich des Ingenieurs, egal ob es neuartige Werkstoffe, Verfahren oder mathematische Methoden sind. Wenn du in die Materialwissenschaft gehst musst du natürlich weniger Mathe machen als jemand der Signalkodierung macht. Aber es gibt Bereiche der Ingenieurswissenschaften in denen du wirklich Hardcore-Mathe machst die auch von einem studierten Mathematiker verlangt werden könnte.
dönis
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 4740

BeitragVerfasst am: 28 Sep 2006 - 23:50:25    Titel:

Whoooo hat folgendes geschrieben:
Aber es gibt Bereiche der Ingenieurswissenschaften in denen du wirklich Hardcore-Mathe machst die auch von einem studierten Mathematiker verlangt werden könnte.


Gilt das auch für die FH?

Welche Bereichen würden das dann sein? Gehört Automation und Antriebstechnik dazu?
Sipher
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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 78

BeitragVerfasst am: 28 Sep 2006 - 23:51:41    Titel:

ich habe mich für ein Pharmatechnik Studium entschieden, ist ne Mischung aus Verfahrenstechnik + Pharmazie. Wie die Jobchancen ausehen ka.

Ich will auch nicht in ne Weltfirma, aber ich will später schon überdurchschnittl verdienen, also ca 45000-50000, als Einstiegsgehalt will ich das nicht , aber nach nen paar Jährechen sollte das schon so sein
schwanzbartkiller
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Anmeldungsdatum: 24.10.2005
Beiträge: 1261
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: 28 Sep 2006 - 23:57:34    Titel:

dönis hat folgendes geschrieben:
Was nützt dir die Uni Karlsruhe wenn das Studium jährlich etwa 100 Ingenieure schaffen und du nicht dazu gehörst?

75% aller Ingenieure kommen mittlerweile von der FH und ich denke das man schon gute Jobchancen hat, wenn man sich nicht drauf versteift bei Weltfirmen mit einem Jahresgehalt von 50.000€ anfangen zu wollen...

Das Zauberwort ist hier der Mittelstand...


Okay, als ein Problem des arbeitslosen Ingenieurs wird dessen überzogene Gehaltsvorstellung genannt.

Aber wenn man bedenkt, dass das durchschnittliche Pro Kopf Einkommen in Deutschland bei ca 40000 Brutto liegt, wunder ich mich schon, dass die meisten Ingenieure sich damit begnügen müssen. Wobei ich nicht weiss wie dieser Mittelwert zustande kommt.
Wenn die überzogenen Managergehälter mit in ein arithmetische Mittel einfließen ist klar wo der Wert herkommt.

Ich möchte nicht arrogant klingen, ich rechtfertige daher ein höheres Gehalt für Ingenieure mit der aufgebürdeten Risikolast.
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