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xaggi
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Anmeldungsdatum: 15.03.2004
Beiträge: 1190

BeitragVerfasst am: 01 Okt 2006 - 16:33:12    Titel:

Na ja, das flüssige Wasser hat ja ne höhere innere Energie und daher auch ne größere Masse (E=mc²), also muss der Wasserspiegel steigen.

Also mit anderen Worten: aufgrund der geringeren Temperatur (geringeren Energie) hat der Eiswürfel eine kleinere Masse als in flüssiger Form. Daher verdrängt er weniger Wasser, als er in flüssiger Form selbst einnehmen würde. (Hat aber nix mit der Dichte oder so zu tun, sondern ist ein rein relativistischer Effekt).

Seh ich das richtig?
phine
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Anmeldungsdatum: 28.12.2005
Beiträge: 1823
Wohnort: 49°56'40''N11°34'40''E

BeitragVerfasst am: 01 Okt 2006 - 16:43:13    Titel:

wasserstand bleibt gleich. das volumen das unter der wasseroberfläche war entspricht genau dem volumen der Eiswürfel wenn sie geschmolzen sind. gewicht bleibt auch derselbe, nur volumen nimmt ab. probiert es halt aus =)
xaggi
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Anmeldungsdatum: 15.03.2004
Beiträge: 1190

BeitragVerfasst am: 01 Okt 2006 - 16:44:58    Titel:

Mal ne andere Frage: warum führt eigentlich das Schmelzen der Polkappen zu einem Anstieg des Meeresspiegels?
Okay, bei der Antarktis ists klar, da ist ja land drunter. Aber könnte uns das Schmelzen am Nordpol aus diesem Gesichtspunkt nicht völlig egal sein?
Hyperbolicus
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Anmeldungsdatum: 21.08.2005
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 01 Okt 2006 - 16:47:37    Titel:

xaggi hat folgendes geschrieben:
Na ja, das flüssige Wasser hat ja ne höhere innere Energie und daher auch ne größere Masse (E=mc²), also muss der Wasserspiegel steigen.

Shocked Shocked
Jetzt werden aber schwere geschütze aufgefahren, uiuiui Wink
Also ich glaub, die relativitätstheorie muss man nicht dazu bedienen, um die Frage zu beantworten. Außerdem wird die höhere innere Energie doch nicht in Masse umgewandelt, sondern in Form von Schmelzwärme frei bzw. zugeführt, je nachdem ob man den Prozess des Schmelzens oder erstarrens betrachtet...

Der Pegel bleibt natürlich gleich! Dass der Eiswürfel bei gleicher Masse ein größeres Volumen hat, tut dabei nichts zur Sache, da das Eis ja nicht ganz im Wasser ist, sondern zum teil rausragt (-> vgl. Auftrieb, Archimedes)
phine
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Anmeldungsdatum: 28.12.2005
Beiträge: 1823
Wohnort: 49°56'40''N11°34'40''E

BeitragVerfasst am: 01 Okt 2006 - 16:50:28    Titel:

genau, dann sinkt der wasserspiegel, aber das stück eiswürfel, was an der luft war gleich ihn wieder aus
xaggi
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Anmeldungsdatum: 15.03.2004
Beiträge: 1190

BeitragVerfasst am: 01 Okt 2006 - 16:52:57    Titel:

phine hat folgendes geschrieben:
wasserstand bleibt gleich. das volumen das unter der wasseroberfläche war entspricht genau dem volumen der Eiswürfel wenn sie geschmolzen sind. gewicht bleibt auch derselbe, nur volumen nimmt ab. probiert es halt aus =)


Bezog sich das auf meinen Beitrag? Falls ja: ich hab vom relativistischen Effekt gesprochen. Wenn man den berücksichtigt, sollte der Wasserspiegel steigen.
Hyperbolicus
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Anmeldungsdatum: 21.08.2005
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 01 Okt 2006 - 16:55:32    Titel:

xaggi hat folgendes geschrieben:
Aber könnte uns das Schmelzen am Nordpol aus diesem Gesichtspunkt nicht völlig egal sein?


Jup, rein aus physikalischen gesichtspunkten brauchs uns in der tat nicht die bohne zu interessieren, wenn sich der nordpol verflüssigt.
phine
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Anmeldungsdatum: 28.12.2005
Beiträge: 1823
Wohnort: 49°56'40''N11°34'40''E

BeitragVerfasst am: 01 Okt 2006 - 16:55:44    Titel:

nee, der effekt ist ein anderer. - vgl. erste seite(> 'auftrieb')


edit: http://de.wikipedia.org/wiki/Auftrieb
Hyperbolicus
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Anmeldungsdatum: 21.08.2005
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 01 Okt 2006 - 17:18:05    Titel:

die relativistische Erklärung von xaggi könnte man höchstens dafür verwenden, um zu erklären, warum flüssiges Wasser eine höhere Dichte als Eis hat, wobei ich da auf keinen Fall meine Hand ins Feuer legen würde. Kenn mich in Molekülphysik nicht so gut aus, weiß daher nicht ob die beim Lösen der Molekülbindungen aufzubringende Schmelzwärme (=Bindungsenergie?) tatsächlich eine signifikante Zunahme der Masse mit sich bringt, dass man also quasi analog zur Kernphysik auch hier von nem Massendefekt sprechen kann Question
Wobei ich diesem Ansatz wie gesagt sehr skeptisch gegenüberstehe, da dieses Dichteminimum von Eis bei 0° ja eher ne spezielle Eigenart des Wassers ist (->Dichteanomalie) und sich nicht beliebig verallgemeinern lässt
JohannesG
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Anmeldungsdatum: 19.09.2006
Beiträge: 339
Wohnort: Nähe Leipzig

BeitragVerfasst am: 02 Okt 2006 - 14:51:40    Titel:

Also steigt der Wasserspiegel... Wink
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