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Was ist ein Leben wert ?
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Foren-Übersicht -> Philosophie-Forum -> Was ist ein Leben wert ?
 
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YuHu
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Anmeldungsdatum: 17.06.2006
Beiträge: 74
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 29 Sep 2006 - 19:27:17    Titel: Was ist ein Leben wert ?

Was ist ein Leben wert ?
Macabre Deified
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Anmeldungsdatum: 11.05.2005
Beiträge: 1916
Wohnort: The Republic of Elbonia

BeitragVerfasst am: 29 Sep 2006 - 19:41:17    Titel:

wer macht seine hausaufgaben nicht selbst? Rolling Eyes
Hyperion
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Anmeldungsdatum: 09.02.2006
Beiträge: 623

BeitragVerfasst am: 29 Sep 2006 - 20:27:27    Titel:

Welche Bedeutung hat die Frage?
phine
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Anmeldungsdatum: 28.12.2005
Beiträge: 1823
Wohnort: 49°56'40''N11°34'40''E

BeitragVerfasst am: 29 Sep 2006 - 21:47:27    Titel:

welches leben meinst du?

Laughing

ich hab eine antwort auf diese dubiose frage gefunden: der tod
Whoooo
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 8988

BeitragVerfasst am: 29 Sep 2006 - 22:03:20    Titel:

Ist ein Leben wertvoller als ein anderes? Wer entscheidet das? Nach welchen Kriterien?

Sind zwei Leben wertvoller als eines? Wenn nein, sind tausend Leben wertvoller als eines? Wo ist die Grenze?

Abgesehen davon dass es sich hier offensichtlich um hausaufgaben handelt ist das Thema durchaus sehr interessant.
sliderbp
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Anmeldungsdatum: 12.02.2006
Beiträge: 1488

BeitragVerfasst am: 29 Sep 2006 - 22:21:30    Titel:

Muss wohl jeder für sich selbst definieren. Da hinter dem "Leben" ja nunmal Personen stehen, kommen da auch immer Gefühle mit ins Spiel.
Sicher ist mir das Leben von Leuten die mir nahestehen mehr wert als das mir völlig Unbekannter.

Kommt der Frage nahe für wieviel ein Mensch bereit wäre zu töten. Und ich meine nicht nur materielle Anreize.
Entertainer3
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Anmeldungsdatum: 24.09.2006
Beiträge: 94

BeitragVerfasst am: 30 Sep 2006 - 03:03:37    Titel: hmmm

Gegenfrage: Wie wertvoll ist Dir Dein eigenes Leben?
Oder: Wofür lohnt es sich, zu sterben?

Eine seltsame Geschichte, die verdeutlichen soll, was mir momentan Kopfzerbrechen bereitet, weil sich mein Verstand nicht in der Lage sieht, eindeutig (in ethischer Hinsicht) Stellung zu beziehen:

Ein 'Einbrecher' wird in einem Einfamilienhaus vom Familienvater einer minderjährigen Tochter im Wohnzimmer 'auf frischer Tat' dabei 'ertappt', wie er einen 'wertvollen' 'mittelalterlichen' Kupferstich, der an der Wand hängt, 'mitgehen' zu lassen. Möglicherweise kann es der 'Einbrecher' bei irgendeinem 'Hehler' zu Geld machen.
Der 'Einbrecher' bemerkt aber den Familienvater, zieht eine Schusswaffe, und richtet sie auf die minderjährige Tochter. Diese hatte ebenfalls bemerkt, dass im Wohnzimmer 'unheimliche Geräusche' zu hören waren, und wollte deshalb ebenfalls, ebenso wie ihr Vater, nachsehen, was passiert ist. Praktisch im gleichen Moment wie ihr Vater betritt sie deshalb das Wohnzimmer, und als der Einbrecher, der eine Schusswaffe trägt, bemerkt, dass er selbst 'bemerkt' wurde, dreht er sich schnell um und zielt mit der Waffe auf die Tochter. Damit möchte er den Familienvater erpressen.
Der 'Einbrecher' möchte noch etwas Bargeld vom Vater haben, sonst erschießt er die Tochter.
Ein Stockwerk höher ist die (Ehe-) Partnerin des Familienvaters durch die Geräusche erwacht, und hört nur 'sonst erschieße ich deine Tochter', das vom Einbrecher laut geschrien wird. Sie greift in einer Kurzschlussreaktion zum Telefon und ruft die Polizei.
Während der Vater ein Stockwerk tiefer dem 'Einbrecher' erzählt, er müsse erst die Geldbörse suchen (er ist, sagen wir einmal, etwas schlampig), nimmt der 'Einbrecher' die minderjährige Tochter als 'Pfand', und gestattet dem Vater, im Haus nach der Geldbörse zu suchen. Dass die Frau des Vaters währenddessen die Polizei verständigt hat, hat er nicht bemerkt, weil es nicht zu hören war (ein Stock höher), die Frau hatte nämlich glücklicher Weise am Telefon geflüstert.
Noch bevor der Vater die Geldbörse dank seiner Schlampigkeit gefunden hat, klingelt es an der Haustür und man hört jemanden 'POLIZEI' schreien.
Der Einbrecher sieht seine Chance, heil aus der Situation heraus zu kommen darin, die Tochter, die als 'Pfand' eingesetzt wurde, als Geisel zu nehmen.
Die Polizisten öffnen mittels 'Dietrich'/'Pseudoschlüssel' (1) die alles andere als einbruchssichere Haustür, weil sie Schlimmes vermuten. Es sind zwei Beamte.

Anmerkung zum Dietrich/Pseudoschlüssel
(1) Gemeint ist ein speziell gebogener Draht, der im 'Einbruchs-Business' so manche Tür zu öffnen vermag - hier verwendet durch die Polizisten, weil sie 'Gefahr im Verzug' vermuteten und sich für handlungsverpflichtet halten.


Nachdem sie die Tür geöffnet haben, sieht die Situation so aus:

Die Frau des Vaters fürchtet sich und liegt im 1. Stock im gemeinsamen Bett.
Der Vater sucht im Keller nach der Geldbörse, um dem Einbrecher das verlangte Geld geben zu können, und damit seine Tochter 'frei zu kaufen'.
Die Tochter wird durch die Schusswaffe des 'Einbrechers' bedroht, sitzt auf einem Sofa im Wohnzimmer, also im Parterre. Und sie ist minderjährig.
Der Einbrecher bedroht mit seiner Schusswaffe die Tochter (planmäßig so lange, bis der Vater die Geldbörse gefunden hat und ihm das Geld gibt.)
Die beiden Polizisten, die gerade die Haustür mittels Pseudoschlüssel 'überwunden' haben, sehen, wie ein 'Mann' mit einer Schusswaffe ein minderjähriges Mädchen bedroht. Dieser 'Mann' reagierte natürlich schnell, als er 'POLIZEI' durch die Haustür hindurch hörte. Er nahm die Tochter deshalb sofort als 'lebenden' Schutzschild,
Die Situation ist jetzt ziemlich unangenehm. Der 'Mann/Einbrecher' verlangt jetzt nichts weiter, als dass die Polizisten ihre Faustfeuerwaffen zu Boden werfen, und ihn unbedrängt (samt dem 'teuren' 'Kupferstich' UND samt der Tochter zur Flucht kommen zu lassen). Der 'Einbrecher' möchte sich also mithilfe der 'Tochter' noch für unbestimmt lange Zeit gegen 'aggressive' Verfolgungsmethoden durch die Polizei zu wappnen wissen.
Da es damit natürlich nicht auszuschließen ist, dass der 'Tochter' schließlich doch noch etwas passiert, vereinbart Polizist 'Markus' mit seinem Polizeikollegen 'Albert' im Flüsterton diesen Plan:

'Markus' wird dem 'Einbrecher' vorschlagen, sich selbst als 'Geisel' anstelle der Tochter zu empfehlen.
FALLS der 'Einbrecher' darauf eingeht, so möge 'Albert' keine besondere 'Rücksicht' mehr auf 'Markus, die Geisel' nehmen, und bei erster Gelegenheit mittels Waffenbedrohung den 'Einbrecher' ins Visier nehmen.
Dadurch entstünde eine neue, gegenseitige Bedrohungslage: Der Einbrecher würde zwar 'Markus, die Ersatzgeisel für die Tochter' durch die Schusswaffe tödlich bedrohen, andererseits wäre er auch selbst durch 'Alberts', also des vormaligen Kollegen Markus' bedroht, der ebenfalls eine Schusswaffe auf den Einbrecher gerichtet hätte.
Weil, nebenbei bemerkt, der Vater nach wie vor im Keller ist, um nach der Geldbörse zu suchen, hat er bis jetzt noch gar nicht mitbekommen, was sich mittlerweile in der Personengruppe (Polizist Markus, Polizist Albert, 'minderjährige Tochter' sowie natürlich 'Einbrecher') abgespielt hat (also ein Stockwerk höher). Und die 'Frau' hat sich ohnehin unter der Bettdecke im 1. Stock versteckt.

Wie auch immer diese 'Geschichte', bzw. dieses 'Gedankenexperiment' ausgehen sollte, es stellen sich hier für mich bereits ethische Fragen, die mir keine Ruhe lassen:
a) Hat sich der 'Vater' ethisch richtig verhalten, als er 'seine' Tochter dem Einbrecher als einstweiliges 'Pfand' überließ, nur um den Wunsch des 'Einbrechers' zu erfüllen, nämlich 'zusätzlich zum Kupferstich auch noch möglichst etwas Bargeld zu bekommen'?

--1) Gäbe es überhaupt eine andere Möglichkeit, angesichts der Bedrohung der eigenen Tochter durch eine Schusswaffe, das Problem 'ethisch verträglich' so zu lösen, ohne dass dafür die 'Tochter' als 'Pfand' eingesetzt werden müsste? So, wie es sich schließlich entwickelte, bot sich ja immerhin sogar der Polizist 'Markus' als 'Ersatzpfand' für eine 'Tochter' an, die gar nicht seine eigene Tochter war. Hätte man ein derartiges Verhalten nicht doch eher vom Vater erwarten sollen als von einem 'neutralen Dritten', also beispielsweise diesem 'Polizist Markus'?
-

--2) In der abschließenden Konstellation ('Geiselnehmer' ist also der Einbrecher, seine 'Geisel' ist der 'Polizist Markus', und der potentielle 'Bestrafer' einer Erschießung der 'Geisel Markus' durch den 'Einbrecher' wäre schließlich der 'Polizist Albert'): Wie stehen, Eurer Meinung nach, überhaupt die Chancen, dass ALLE DREI Beteiligten aus dieser Situation lebendig wieder heraus kommen (hierbei denke ich insbesondere an das Geiseldrama in Russland, bei dem die Einsatzkräfte wenig Rücksicht darauf nahmen, dass hier Kinder durch Geiselnehmer in tödliche Gefahr gebracht wurden, und einfach nur (scheinbar) gewissenlos durch eine 'zu zeitige' 'Erstürmung' der Schule viel zu viele Kinder indirekt mit in den Tod stürzten)?
Wie stehen die Chancen für die Drei, jeweils wieder 'heil' aus der verzwickten Situation heraus zu finden? Beispielsweise (30% für den Einbrecher, 10% 'für die Ersatzgeisel Markus', 60% für den 'Polizisten Albert') wäre in etwa ein Beispiel für eine Antwort, wie ich sie mit dieser Frage 'provozieren' möchte.
Und wem würde man zumindest 'keine Träne nachweinen', wenn er es NICHT schaffen würde, die Situation heil zu überstehen?

--3.) Zum Abschluss noch einmal die Präzisierung der Gegenfrage zur Ausgangsfrage des Forum-Start-Themas.
a) Ist es sitthaft, sich als Erwachsener/-e stellvertretend für eine minderjährige Geisel (egal welchen Geschlechts) anzubieten, oder es zumindest zu versuchen, einen 'Geiselaustausch' des Typs 'Erwachsener gegen Kinder' zu erreichen?

b) So leicht es sich in so manchem Schlager anhört ('I would DIE for you'), ist eine derartige Bekräftigung der 'Stärke' einer zwischenmenschlichen 'Liebe' überhaupt sitthaft?
Widerspricht es den 'guten Sitten', zwischenmenschliche Liebe mittels 'I would DIE for you' erkaufen zu versuchen, und sich dann nicht daran zu halten, wenn es denn erst so weit sein sollte, dass es notwendig gewesen wäre, das Versprechen einzulösen?
Wer würde denn schon wirklich unüberlegt sterben wollen, nur um einen, mittels einer schlagerartigen Schnulze einem Liebespartner suggerierten, 'Schwur' im Ernstfall einzulösen? Ist das ethisch vertretbar?

c) 'Sterben für's Vaterland' ist nach wie vor eine in militärischen Kreisen grundsätzlich geforderte Tugend, die man von Rekruten erwartet. Was haltet ihr von dieser 'Tugend', ist es sinnvoll, im Kriegsfall 'für das Vaterland zu sterben', wenn ohnehin schon vorher klar war, dass der Angreifer dank technologischer Überlegenheit 'gewinnen' würde? Was hat Vorrang: Die Einsicht, miliärisch ohnehin unterlegen zu sein und deshalb noch die beste Chance zu überleben darin besteht, zu desertieren und so eventuell mit dem Leben davon zu kommen? Oder steht das 'Vaterland' so gewaltig hoch als ethischer Wert, dass es sich geradezu aufdrängt, im Verteidigungsfall auch liebend gerne das eigene Leben für diesen Wert zu riskieren (sofern es auch noch gelingen sollte, ein paar Angreifer bis dorthin 'unschädlich zu machen', wäre es wohl 'um so besser' 'für das Vaterland')??

d) 'Sterben für eine bessere Zukunft (mE typischer Fall von Utopie)?'.
Auch das hat es schon immer gegeben. Irgend ein Intellektueller hat einen Geistesblitz und glaubt, den Lauf der Dinge mit einer verführerisch 'unfehlbaren', schriftlichen Fassung dieses Geistesblitzes zum 'Guten' verändern zu können. Unzähligen darauf eingeschworenen Ideologiesoldaten scheint es dann nach ihm kein Problem zu bereiten, für 'den Marxismus' oder 'die Kirche' sterben zu wollen, weil ja nur so alles 'zum Guten' gewendet werden könnte. Ist es das wert, für irgend eine Ideologie eines anderen, die zu einer angeblich 'ultimativen Güte' der zukünftigen Gesellschaft führen könnte, zu sterben?

-- mE könnte man sich noch sehr viele scheinbare 'Gegen-'Fragen zu dem Thema 'Wofür lohnt es sich, zu leben?' zu erfinden. Statt leben schreibe ich einfach sterben.
Wenn man sich erst einmal im Klaren darüber ist, wofür man zu sterben bereit wäre, dann kann man sich immer noch den Kopf darüber zerbrechen, wieviel ein Leben wert ist. Oder zumindest wieviel das eigene Leben wert sein könnte. Oder auch für wie wertvoll wohl andere Menschen MEIN Leben halten. Da allerdings mE der Geist des Menschen und damit die Meinungsbildung absolut frei sind (egal was man dagegen auch erfinden würde), wird das jeder für sich selber beantworten müssen. Belehrungen würden ja nur Sinn machen, gäbe es keine 'Freiheit des Geistes' beim Gegenüber.
Sobald man sich erstmal halbwegs im Klaren darüber ist, in welchen Situationen man sich vom Leben trennen würde, gewinnt man auch mit hoher Wahrscheinlichkeit eine ungefähre Vorstellung vom 'Wert des Lebens', zumindest dem Wert des eigenen Lebens.
Da der Sensenmann sich letztenendes allerdings wohl kaum für den aktuellen, realen 'Marktpreis' des eigenen Lebens interessieren wird, ist auch dieser 'Wert' des Lebens wohl in der realen Welt wohl nicht festlegbar.

-- Erstmal genug Stammtischphilosophie --
-Hoffentlich unterhaltsam (mfg Entertainer3)
Das siebte Zeichen
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Anmeldungsdatum: 23.09.2006
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: 30 Sep 2006 - 08:44:29    Titel: Re: Was ist ein Leben wert ?

YuHu hat folgendes geschrieben:
Was ist ein Leben wert ?


Dies musst du speziell einen Muslimen fragen...
Carcharoth
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Anmeldungsdatum: 18.07.2006
Beiträge: 1536

BeitragVerfasst am: 30 Sep 2006 - 11:24:43    Titel:

@DasSiebteZeichen: Du - nervst. Aber sowas von tödlich. Und langweilen tust du auch noch.
Sethos_der_Erste
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Anmeldungsdatum: 15.07.2006
Beiträge: 695
Wohnort: Halle

BeitragVerfasst am: 30 Sep 2006 - 11:54:02    Titel:

Ich denke, dass jedes Leben gleichen Wert hat, egal in welcher Form es auftritt.
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