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katelynn Full Member

Anmeldungsdatum: 25.09.2006 Beiträge: 118
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Verfasst am: 25 Nov 2006 - 16:06:35 Titel: |
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was damit gemeint war :
die USA hat im schnitt die besseren unis wie in dem betreg auf den diese aussage bezogen war genaustens geschlidert war!
In deutschland dagegen hatten wie bis vor kurzen keine elite unis...jetzt schon! was ich meinte war das das wörtchen "elite" die qualität der deutschen hochschulen auch nicht besser macht! |
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samba1 Senior Member

Anmeldungsdatum: 25.05.2006 Beiträge: 613
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Verfasst am: 25 Nov 2006 - 16:23:00 Titel: |
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| katelynn hat folgendes geschrieben: | was damit gemeint war :
die USA hat im schnitt die besseren unis wie in dem betreg auf den diese aussage bezogen war genaustens geschlidert war!
In deutschland dagegen hatten wie bis vor kurzen keine elite unis...jetzt schon! was ich meinte war das das wörtchen "elite" die qualität der deutschen hochschulen auch nicht besser macht! |
Durch einfache Bestimmung gibt es keine Elite. Schau mal wie das in England war. Da haben die Unis sich im 13./14. Jh. gegründet. Diese Traditionsunis sind heute Elite. Das muß sich entwickeln. |
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ppoldi Senior Member

Anmeldungsdatum: 06.09.2005 Beiträge: 2445
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Verfasst am: 25 Nov 2006 - 16:38:00 Titel: |
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| katelynn hat folgendes geschrieben: | was damit gemeint war :
die USA hat im schnitt die besseren unis wie in dem betreg auf den diese aussage bezogen war genaustens geschlidert war!
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Mit Durchschnittsausagen wäre ich sehr vorsichtig.
Es gibt in den USA sehr viele Schrottunis, von denen redet nur niemand. |
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friendlyfox Senior Member

 Anmeldungsdatum: 25.09.2005 Beiträge: 1342 Wohnort: Europa
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Verfasst am: 25 Nov 2006 - 16:42:31 Titel: |
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Wovon machst du Elite abhängig?
Du sagst Heidelberg ist nicht Elite?
Otto Meyerhof – (1908–1912, 1930–1938) Direktor des Kaiser-Wilhelm-, heute Max-Planck-Instituts für Medizinische Forschung, Nobelpreisträger 1922
Bert Sakmann – (Prof.) Nobelpreis für Medizin 1991
Otto Warburg – Nobelpreisträger 1931 (Stud., Prom., Habil.)
José Rizal – Philippinischer Nationalheld und Schriftsteller
Walther Bothe – Physiker (Prof.) Nobelpreis für Physik 1954
J. Hans D. Jensen – Physiker (Prof.) Nobelpreis für Physik 1963
Albrecht Kossel – Chemiker (Prof. 1901–1927) Nobelpreis für Medizin 1910
Richard Kuhn – Chemiker (Prof.) Nobelpreis für Chemie 1938
Philipp Lenard – Physiker (Prof. 1907–1938) Nobelpreis für Physik 1905
Otto Meyerhof – Biochemiker (Prof.) Nobelpreis für Medizin 1922
Georg Wittig – Chemiker (Prof.) Nobelpreis für Chemie 1979
Joseph Goebbels – Reichspropagandaleiter der NSDAP und von Hitler ernannter Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda (stud.; Dr. phil 1921)
Georg Wilhelm Friedrich Hegel – Philosoph (Prof. 1816–1818)
Helmut Kohl – Bundeskanzler (stud. 1951–1956, Dr. phil. 1958)
Max Weber (1868–1958) – Geschichtsphilosophie, Kultur- und Staatssoziologie
Das waren wohl die bekanntesten. Alle waren an der Uni Heidelberg. Das können von den hunderten US-Unis nur eine handvoll nachmachen.
Und vor allem ist es in Deutschland so, dass wir sehr gute einzelne Fakultäten haben, aber keine allgemeinen Topunis. Schau dir den Median in den Staaten an. Da bezahlst du für ein schlechtes College immer noch 10000 Dollar im Jahr. Wir weinen wegen 1000 im Jahr. Wenn vergleichen, dann richtig. _________________ Man kann niemanden �berholen, wenn man in seine Fu�stapfen tritt.
Francois Truffaut |
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samba1 Senior Member

Anmeldungsdatum: 25.05.2006 Beiträge: 613
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Verfasst am: 25 Nov 2006 - 16:44:46 Titel: |
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| Es gibt an den Hochschulen Forschung und lehre. Die Forschung macht viel an Bekanntheit aus. |
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friendlyfox Senior Member

 Anmeldungsdatum: 25.09.2005 Beiträge: 1342 Wohnort: Europa
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Verfasst am: 25 Nov 2006 - 16:46:49 Titel: |
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Ich finds auch ehrlich gesagt immer etwas unfair US-Unis mit deutschen Unis zu vergleichen. Man sagt immer, US-Unis seien besser etc. Aber dafür bezahlt man auch einfach bis zu 20000 Euro mehr im Jahr. Wenn ihr kein Problem damit habt, ist es ja in Ordnung. Aber ansonsten sollte man sich freuen dass wir im internationalen Vergleich so gut wegkommen. _________________ Man kann niemanden �berholen, wenn man in seine Fu�stapfen tritt.
Francois Truffaut |
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wima Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.05.2006 Beiträge: 1188
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Verfasst am: 25 Nov 2006 - 16:53:51 Titel: |
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| Also ich würde sogar sagen Deutschland hat im Durchschnitt die besseren Universitäten. Dabei stütze ich mich auf eine Aussage eines Anwalts aus den USA mit dem ich mich über Mikrophon des öfteren unterhalte. Er sagte im Durchschnitt ist das deutsche System "more demanding". Die Usa haben die 50 besten Universitäten auf der Welt, aber ebenso die 500 schlechtesten. Inhaltlich finde ich, dass schon viel dran ist. Es ist eben auch viel Schatten da, und manche Universitäten haben Highschool Niveau in den USA. |
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friendlyfox Senior Member

 Anmeldungsdatum: 25.09.2005 Beiträge: 1342 Wohnort: Europa
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Verfasst am: 25 Nov 2006 - 16:57:56 Titel: |
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Vor allem sind vielleicht die graduate Programme die besten. Aber mit Sicherheit nicht die Undergraduate Programme. Denn in den 4 Jahren gibts erstmal bis zu 2 Jahre Allgemeinbildung eingetrichtert, die wir im Abi eingedrescht bekommen...Ich bin der Meinung das Gros der Undergraduate Programme dort sind auf Fh-Niveau. Es gibt echt viele Vor-und Nachteile, aber einfach nur sagen "Im Durchschnitt sind US-Unis besser " ist einfach nicht angemessen. _________________ Man kann niemanden �berholen, wenn man in seine Fu�stapfen tritt.
Francois Truffaut |
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samba1 Senior Member

Anmeldungsdatum: 25.05.2006 Beiträge: 613
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Verfasst am: 25 Nov 2006 - 16:59:55 Titel: |
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| wima hat folgendes geschrieben: | | Also ich würde sogar sagen Deutschland hat im Durchschnitt die besseren Universitäten. Dabei stütze ich mich auf eine Aussage eines Anwalts aus den USA mit dem ich mich über Mikrophon des öfteren unterhalte. Er sagte im Durchschnitt ist das deutsche System "more demanding". Die Usa haben die 50 besten Universitäten auf der Welt, aber ebenso die 500 schlechtesten. Inhaltlich finde ich, dass schon viel dran ist. Es ist eben auch viel Schatten da, und manche Universitäten haben Highschool Niveau in den USA. |
Das kann ja sein aber in Australien ist das wieder anders. Da sind kaum private Hochschulen aber die Qualität ist sehr gut.
Viele US-Bachelor haben grade mal das Niveau von deutschen Technikern. Da stimmt was nicht. Ivy ist auch sehr teuer. Wer kann sich so locker 50000 $ für ein Studium leisten? |
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katelynn Full Member

Anmeldungsdatum: 25.09.2006 Beiträge: 118
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Verfasst am: 25 Nov 2006 - 17:00:46 Titel: |
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| heidelberg ist sicher eine tolle uni! aber offiziell keine elite! ich habe ja nicht behauptet das die uni schlecht wäre oder so, ich habe nur angemekrt das es auch in deutschland sehr alte universitäten gibt die sich jedoch nicht mit dem wörtchen elite schmücken können! Heidelberg ist bestimmt eine der besten universitäten deutschlands! |
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friendlyfox Senior Member

 Anmeldungsdatum: 25.09.2005 Beiträge: 1342 Wohnort: Europa
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Verfasst am: 25 Nov 2006 - 17:01:16 Titel: |
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50000? Für Ivy 25000 pro academic year, also nach 4 Jahren hab ich 100000 bezahlt.... _________________ Man kann niemanden �berholen, wenn man in seine Fu�stapfen tritt.
Francois Truffaut |
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MAP Full Member

 Anmeldungsdatum: 30.05.2006 Beiträge: 171
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Verfasst am: 26 Nov 2006 - 03:04:25 Titel: |
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wow... dieser thread schlägt alle rekorde in sachen Verdrängung.
Natürlich habe die Amis bessere Unis. Unter den top 100 sind vielleicht 70 AmiUnis und nicht alle sind in der Ivy. Es liegt nun mal daran dass sie mehr Geld haben wegen den studiengebühren. Und es gibt um einiges mehr an Nobelpreitsrägern und Politikern die von den guten Uni kommen als hier bei uns. Alles andere ist nur Wunschdenken. Leider. Bis deutsche Unis mal im int. Vergelich mit England oder den USA konkurrieren kann muss sich einiges ändern. Und nur weil die USA gerade in allem schlecht gemacht wird, ist es schade auch die Tatsache leugnen zu wollen dass es dort die besseren Unis gibt. Und zum Arbeitspensum: ich kenne jemanden der an einem privaten Business College unterrichtet. Als ich mir angehört hab was die Studis dort alles machen müssen...Respekt. Dagegen ist unser Studium das reinste Wohlfühlprogramm. Dass haben auich einige hier bestätigen können dir drüben studiert haben.
Akzeptiert doch endlich die Rankings, schluckt den Neid runter und seid froh dass ihr in deutschland studieren könnt. Immerhin etwas.
LG  |
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klotzi Full Member

Anmeldungsdatum: 09.05.2006 Beiträge: 132
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Verfasst am: 26 Nov 2006 - 03:15:14 Titel: |
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| Zitat: | | ich kenne jemanden der an einem privaten Business College unterrichtet. Als ich mir angehört hab was die Studis dort alles machen müssen...Respekt. Dagegen ist unser Studium das reinste Wohlfühlprogramm. Dass haben auich einige hier bestätigen können dir drüben studiert haben. |
Erzähl mal bitte genauer, was die da machen müssen... |
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wima Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.05.2006 Beiträge: 1188
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Verfasst am: 26 Nov 2006 - 14:45:01 Titel: |
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Interessanter Artike
[/url]http://www.zeit.de/2006/37/B-Amihochschulen[url][/url] |
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Crocker Senior Member

 Anmeldungsdatum: 01.07.2005 Beiträge: 1125
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Verfasst am: 29 Nov 2006 - 20:39:51 Titel: |
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| friendlyfox hat folgendes geschrieben: | Wovon machst du Elite abhängig?
Du sagst Heidelberg ist nicht Elite?
Otto Meyerhof – (1908–1912, 1930–1938) Direktor des Kaiser-Wilhelm-, heute Max-Planck-Instituts für Medizinische Forschung, Nobelpreisträger 1922
Bert Sakmann – (Prof.) Nobelpreis für Medizin 1991
Otto Warburg – Nobelpreisträger 1931 (Stud., Prom., Habil.)
José Rizal – Philippinischer Nationalheld und Schriftsteller
Walther Bothe – Physiker (Prof.) Nobelpreis für Physik 1954
J. Hans D. Jensen – Physiker (Prof.) Nobelpreis für Physik 1963
Albrecht Kossel – Chemiker (Prof. 1901–1927) Nobelpreis für Medizin 1910
Richard Kuhn – Chemiker (Prof.) Nobelpreis für Chemie 1938
Philipp Lenard – Physiker (Prof. 1907–1938) Nobelpreis für Physik 1905
Otto Meyerhof – Biochemiker (Prof.) Nobelpreis für Medizin 1922
Georg Wittig – Chemiker (Prof.) Nobelpreis für Chemie 1979
Joseph Goebbels – Reichspropagandaleiter der NSDAP und von Hitler ernannter Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda (stud.; Dr. phil 1921)
Georg Wilhelm Friedrich Hegel – Philosoph (Prof. 1816–1818)
Helmut Kohl – Bundeskanzler (stud. 1951–1956, Dr. phil. 1958)
Max Weber (1868–1958) – Geschichtsphilosophie, Kultur- und Staatssoziologie
Das waren wohl die bekanntesten. Alle waren an der Uni Heidelberg. Das können von den hunderten US-Unis nur eine handvoll nachmachen.
Und vor allem ist es in Deutschland so, dass wir sehr gute einzelne Fakultäten haben, aber keine allgemeinen Topunis. Schau dir den Median in den Staaten an. Da bezahlst du für ein schlechtes College immer noch 10000 Dollar im Jahr. Wir weinen wegen 1000 im Jahr. Wenn vergleichen, dann richtig. |
Mit Instate tuition kommt man fuer 7k an eine Top State school |
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Crocker Senior Member

 Anmeldungsdatum: 01.07.2005 Beiträge: 1125
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Verfasst am: 29 Nov 2006 - 20:43:53 Titel: |
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| samba1 hat folgendes geschrieben: | | wima hat folgendes geschrieben: | | Also ich würde sogar sagen Deutschland hat im Durchschnitt die besseren Universitäten. Dabei stütze ich mich auf eine Aussage eines Anwalts aus den USA mit dem ich mich über Mikrophon des öfteren unterhalte. Er sagte im Durchschnitt ist das deutsche System "more demanding". Die Usa haben die 50 besten Universitäten auf der Welt, aber ebenso die 500 schlechtesten. Inhaltlich finde ich, dass schon viel dran ist. Es ist eben auch viel Schatten da, und manche Universitäten haben Highschool Niveau in den USA. |
Das kann ja sein aber in Australien ist das wieder anders. Da sind kaum private Hochschulen aber die Qualität ist sehr gut.
Viele US-Bachelor haben grade mal das Niveau von deutschen Technikern. Da stimmt was nicht. Ivy ist auch sehr teuer. Wer kann sich so locker 50000 $ für ein Studium leisten? |
An normalen unis/ colleges ist das niveau bestimmt hoeher.
Wer von einer Top 20 BSchool gut graduated (sry) faengt eben nicht mit einem unbezahlten 1jahres praktikum an, sondern mit 70000-80000$ pro jahr an. Ganz zu schweigen von den 3-4k internships.
Das mit den 500 schlechtesten ist doch nur ein neidprodukt. |
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samba1 Senior Member

Anmeldungsdatum: 25.05.2006 Beiträge: 613
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Verfasst am: 29 Nov 2006 - 20:50:35 Titel: |
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| Diese Länder haben keine Berufsausbildung und keine Weiterbildung. Darum ist das schon vergleichbar. Unser Prof meinte das auch mal, daß das Niveau vom College nicht grade hoch ist. |
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Crocker Senior Member

 Anmeldungsdatum: 01.07.2005 Beiträge: 1125
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Verfasst am: 29 Nov 2006 - 21:30:27 Titel: |
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Klar vergleicht man kein (2 jahres) Community College nicht mit der Universitaet Heidelberg. Ein Community College wird aber auch niemals mit einem 4Jahres BA gleichgesetzt.
Es gibt durchaus Berufsbildung (u.a. waehrend der Highschool) oder einjaehrige Schools.
Eine dt. Ausbildung (IHK, usw.) ist im vergleich zu diesen 1-2 jahres schools natuerlich etwas anderes.
Fuer berufliche Bildung in den USA gibt es aber fortbildungskurse, etc. |
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samba1 Senior Member

Anmeldungsdatum: 25.05.2006 Beiträge: 613
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Verfasst am: 29 Nov 2006 - 22:01:08 Titel: |
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| Crocker hat folgendes geschrieben: | Klar vergleicht man kein (2 jahres) Community College nicht mit der Universitaet Heidelberg. Ein Community College wird aber auch niemals mit einem 4Jahres BA gleichgesetzt.
Es gibt durchaus Berufsbildung (u.a. waehrend der Highschool) oder einjaehrige Schools.
Eine dt. Ausbildung (IHK, usw.) ist im vergleich zu diesen 1-2 jahres schools natuerlich etwas anderes.
Fuer berufliche Bildung in den USA gibt es aber fortbildungskurse, etc. |
Berufsausbildung ist in der USA 6 wochen anlernen. Tolle Ausbildung. Da haben wir es doch besser. |
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someDay Senior Member

Anmeldungsdatum: 04.09.2005 Beiträge: 3889
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Verfasst am: 29 Nov 2006 - 23:13:32 Titel: |
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| samba1 hat folgendes geschrieben: |
Berufsausbildung ist in der USA 6 wochen anlernen. Tolle Ausbildung. Da haben wir es doch besser. |
Jap - in Deutschland darf man wenigstens noch 6 Wochen auf den voellig ueberteuerten Handwerksmeister warten, der dann bei einer Tasse Kaffee seinem Lehrling bei der Arbeit zusieht und dann anschliessend die vorteilshaften "Zahloptionen" erlauetert.
sD. |
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samba1 Senior Member

Anmeldungsdatum: 25.05.2006 Beiträge: 613
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Verfasst am: 29 Nov 2006 - 23:32:22 Titel: |
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| Darum sind Fachkräfte aus Europa dort so gefragt. In Kanada werden grade Handwerker gesucht. |
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Crocker Senior Member

 Anmeldungsdatum: 01.07.2005 Beiträge: 1125
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Verfasst am: 30 Nov 2006 - 15:17:49 Titel: |
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kleine Story aus dem Leben:
Vor ein paar Monaten war ich beim Friseur in den USA (haircuttery). Die haben mir so einen miesen schnitt verpasst (einfach alles schraeg), dass haette nicht einmal der schlechteste Lehrling in D hinbekommen. Ausserdem hatts 15$ gekostet, Bastarde.
Vor einer Woche war ich bei einem guten 35$ Friseur, der richtig Haare schneiden konnte. Dieser Friseur musste viel mehr workshops, etc.
Also: In den USA muss man fuer gute Qualitaet eben bezahlen. Im Handwerk sowie Bildung.
dt. Unis mit Comm. Colleges zu vergleichen hinkt ganz gewaltig. Sicherlich sind dt. homogener als US-Coll. Aber der durchschnitt der US-Coll. sind immer weit besser. |
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samba1 Senior Member

Anmeldungsdatum: 25.05.2006 Beiträge: 613
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Verfasst am: 30 Nov 2006 - 15:46:55 Titel: |
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| Der Vergleich von CC und College mit Technikerschulen in D und CH ist schon möglich wenn das Niveau beachtet wird. |
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Labus Senior Member

Anmeldungsdatum: 28.09.2004 Beiträge: 2598 Wohnort: Rhein-Main-Gebiet
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Verfasst am: 30 Nov 2006 - 15:55:39 Titel: |
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| Crocker hat folgendes geschrieben: | | Aber der durchschnitt der US-Coll. sind immer weit besser. | Als die deutschen Unis????
Schon mal mit amerikanischen Durchschnittsabsolventen gearbeitet? Solltest Du mal tun, ist ziemlich heilsam.
Eine Erfahrung aus dem Leben, wo Du eben schon mal dabei warst, von meinem letzten großen Projekt mit einem Mix aus England, USA, Holland, Deutschland (20/30/10/40 ungefähre Verteilung):
Im Bereich Wirtschaftswissenschaften bieten die durchschnittlichen us- und englischen-Bachelor selten mehr Know How als ein passabler Betriebswirt IHK oder ein SGB. Wenn Du Pech hast bewegen die sich auf dem Niveau eines Fachkaufmanns. Mit vielen Theoretischen Ansätzen brauchst Du denen gar nicht kommen.
Die Master bewegen sich höher, etwa auf dem Niveau eines durchschnittlichen Ex-Diplom-FHlers.
Das einzige, was diese Absolventen deutlich besser können als die in Deutschland ausgebildeten ist, dass sie ihr Wissen deutlich besser in die Praxis umsetzen können und mit auftauchenden Problemen doch ein ganzes Stück anders umgehen.
Interessanterweise deckt sich diese Erfahrung fast mit einer Aussage einer alten ProfsIn von mir, die am MIT u.a. im MBA-Programm gelehrt (nicht gelernt) hat:
Wenn ein Master in Amerika das theoretische Niveau eines halbwegs ordentlichem Diplom (FH) hat (bezogen auf BWL), ist das schon viel. Das MIT wurde dem so gerade gerecht. Der große Vorteil ist eigentlich nur einer - viele deutsche Absolventen lernen spät oder nie, ihr theoretischens Wissen in die Praxis umzusetzen, die amerikanischen Absolventen sind da sehr viel prakmatischer.
Man muss aber auch etwas aufpassen - in Deutschland wird das us-Hochschulsystem immer als so wahnsinnig gut dargestellt. Ist es nicht. Wenn man die reine akademische Qualifikation der breiten Masse an Studenten mit denen von FH und Uni hierzulande vergleicht, dann wird Deutschland in den meisten Fächern weit besser Abschneiden.
In D wird leider etwas verblendet auf die großen Namen geschielt - Harvard, Yale, Stanford etc. Die breite Masse der mehreren hundert, eher tausenden Hochschulen in Amerika sind international überhaupt keine Größe. Wer von der breiten Masse an us-colleges spricht sollte auch die nicht vergessen, die in Deutschland nicht anerkannten Abschlüsse verleihen.
Darüber hinaus wird die grundsätzlich unterschiedliche Finanzierung und Finanzierungsmöglichkeiten von US-Hochschulen schändlich vergessen. Desweiteren auch die Möglichkeit die Studentenanwärter bei den besseren (nicht einmal Top-)Schools/colleges gnadenlos vorher auszusieben. Vielleicht sollte man auch bedenken, dass die aller meisten us-Hochschulen von Rang und Namen privat und nicht öffentlich sind, die allermeisten Amerikaner allerdings öffentliche Hochschulen besuchen. Im Großen und Ganzen sind diese System gar nicht vergleichbar. _________________ "Quot homines, tot sententiae." (Horaz)
"Beati pauperes spiritu." Matthäus 5, 3 (Jesus) |
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samba1 Senior Member

Anmeldungsdatum: 25.05.2006 Beiträge: 613
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Verfasst am: 30 Nov 2006 - 17:04:52 Titel: |
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@Labus
So ähnlich meinte ich das auch. Besonders hier wird die berufliche Weiterbildung so kleingemacht, im Ausland ist das anders. Da werden Fachkräfte aus D gerne gebraucht.
Wer nur nach Ausbildungszeiten und Dauer anschaut kann das nicht richtig vergleichen. |
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Crocker Senior Member

 Anmeldungsdatum: 01.07.2005 Beiträge: 1125
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Verfasst am: 30 Nov 2006 - 21:50:36 Titel: |
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| Labus hat folgendes geschrieben: | | Crocker hat folgendes geschrieben: | | Aber der durchschnitt der US-Coll. sind immer weit besser. | Als die deutschen Unis????
Schon mal mit amerikanischen Durchschnittsabsolventen gearbeitet? Solltest Du mal tun, ist ziemlich heilsam.
Eine Erfahrung aus dem Leben, wo Du eben schon mal dabei warst, von meinem letzten großen Projekt mit einem Mix aus England, USA, Holland, Deutschland (20/30/10/40 ungefähre Verteilung):
Im Bereich Wirtschaftswissenschaften bieten die durchschnittlichen us- und englischen-Bachelor selten mehr Know How als ein passabler Betriebswirt IHK oder ein SGB. Wenn Du Pech hast bewegen die sich auf dem Niveau eines Fachkaufmanns. Mit vielen Theoretischen Ansätzen brauchst Du denen gar nicht kommen.
Die Master bewegen sich höher, etwa auf dem Niveau eines durchschnittlichen Ex-Diplom-FHlers.
Das einzige, was diese Absolventen deutlich besser können als die in Deutschland ausgebildeten ist, dass sie ihr Wissen deutlich besser in die Praxis umsetzen können und mit auftauchenden Problemen doch ein ganzes Stück anders umgehen.
Interessanterweise deckt sich diese Erfahrung fast mit einer Aussage einer alten ProfsIn von mir, die am MIT u.a. im MBA-Programm gelehrt (nicht gelernt) hat:
Wenn ein Master in Amerika das theoretische Niveau eines halbwegs ordentlichem Diplom (FH) hat (bezogen auf BWL), ist das schon viel. Das MIT wurde dem so gerade gerecht. Der große Vorteil ist eigentlich nur einer - viele deutsche Absolventen lernen spät oder nie, ihr theoretischens Wissen in die Praxis umzusetzen, die amerikanischen Absolventen sind da sehr viel prakmatischer.
Man muss aber auch etwas aufpassen - in Deutschland wird das us-Hochschulsystem immer als so wahnsinnig gut dargestellt. Ist es nicht. Wenn man die reine akademische Qualifikation der breiten Masse an Studenten mit denen von FH und Uni hierzulande vergleicht, dann wird Deutschland in den meisten Fächern weit besser Abschneiden.
In D wird leider etwas verblendet auf die großen Namen geschielt - Harvard, Yale, Stanford etc. Die breite Masse der mehreren hundert, eher tausenden Hochschulen in Amerika sind international überhaupt keine Größe. Wer von der breiten Masse an us-colleges spricht sollte auch die nicht vergessen, die in Deutschland nicht anerkannten Abschlüsse verleihen.
Darüber hinaus wird die grundsätzlich unterschiedliche Finanzierung und Finanzierungsmöglichkeiten von US-Hochschulen schändlich vergessen. Desweiteren auch die Möglichkeit die Studentenanwärter bei den besseren (nicht einmal Top-)Schools/colleges gnadenlos vorher auszusieben. Vielleicht sollte man auch bedenken, dass die aller meisten us-Hochschulen von Rang und Namen privat und nicht öffentlich sind, die allermeisten Amerikaner allerdings öffentliche Hochschulen besuchen. Im Großen und Ganzen sind diese System gar nicht vergleichbar. |
Die UPenn ist staatlich und Ivy league. Die ganzen Uni of + State Schools sind alles staatlich und durchaus sehr gut und z.b. die UVA ist wahrscheinlich immer noch besser die TU muenchen.
Das Runtergemache von US Colleges wuerde ich mal genauer erklaert haben. Die sind naemlich mit sicherheit sehr gut (die kosten nicht umsonst z.T. 40k).
Fragt sich nur warum jeder an US Unis will. Was ist schlecht daran "Ungeeignete" auszusieben? Die dt. Wannabe "Ivyleague's" WHU,etc. machens nicht anders.
Bitte nicht accosiate degrees mit dem dt. Diplom vergleichen.
Im Fundraising koennen dt. Hochschulen durchaus etwas von Amis lernen.
An US colleges wird auch ausserschulisch mehr geboten.
nenn mir 4 dt. Hochschulen die int. Musik machen!?! |
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samba1 Senior Member

Anmeldungsdatum: 25.05.2006 Beiträge: 613
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Verfasst am: 30 Nov 2006 - 22:44:25 Titel: |
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So toll sind die Studenten in der USA auch nicht. Da gibt es z.b. Sportstipendien für begabte Sportler aber als Studenten taugen die echt nichts.
So schlecht ist die Bildung hier im Durchnitt auch nicht. Wir können nicht alles so einfach vergleichen. |
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Crocker Senior Member

 Anmeldungsdatum: 01.07.2005 Beiträge: 1125
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Verfasst am: 30 Nov 2006 - 23:33:37 Titel: |
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@samba1:
Das kommt ganz auf die Schulen an. Die Ivyleague sportler sind alle gute Studenten.
Bei Division 1 Schools zaehlt die schul. Leistung der Sportler nicht. z.b. Collegefootball ist einfach eine Cash Cow fuer die Universitaeten. |
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ppoldi Senior Member

Anmeldungsdatum: 06.09.2005 Beiträge: 2445
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Verfasst am: 01 Dez 2006 - 01:18:16 Titel: |
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| die Upenn ist privat. |
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Labus Senior Member

Anmeldungsdatum: 28.09.2004 Beiträge: 2598 Wohnort: Rhein-Main-Gebiet
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Verfasst am: 01 Dez 2006 - 10:29:53 Titel: |
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@Crocker
Das es sehr gute Colleges gibt bestreitet keiner - ich bestreite nur, dass der Durchschnitt über alle besser ist als der Durchschnitt der deutschen akademischen Ausbildungsstätten. Das Amerika internationale Top-Schools besitzt ist auch kaum wegzudiskutieren...nur daneben gibt es eine unendliche Anzahl von unbekannten und unbedeutenden Schools, die vom Niveau sehr deutlich unter den meisten FHs hierzulande liegen. Das geht soweit, dass Du hier nicht die Berechtigung erhälst die dort verliehen Titel zu tragen und sogar die eine odere andere als "Titelmühle" bezeichnet wird.
Du hast in Deinem Vergleich aber genau das angestellt, die breite Masse der amerikanischen Hochschullandschaft dafür herangezogen. Mittlerweile schränkst es aber jetzt deutlich ein ("z.T. 40k") - zum Teil eben nur zum Teil, wie Du selbst sagst (Der Preis macht übrigens nicht die Qualität - nirgends auf der Welt), oder ebenso die Einschränkung "und durchaus sehr gut". Schön ist auch der Satz "mit Sicherheit sehr gut." - mit Sicherheit? Das klingt für mich so als ob Du selbst nicht sicher bist aber Deinem Argument - was keines ist - versuchst mehr Nachdruck zu verleihen. Woher nimmst Du Deine Sicherheit, dass wirklich der große Schnitt so gut ist?!
Über die 10-15% die zur oberen Liga gehören brauchen wir uns auch nicht streiten. Die bilden gute Leute aus - fachlich, also rein akademisch in der Regel unter deutschem Niveau (bei vergleichbaren Abschlußbezeichnungen) allerdings dafür mit einer deutlich besseren Praxiskomponente, die letztlich für die employability (schreckliches Wort) den entscheidenden Vorsprung sichert. Nur die restlichen 90 % genießen eine Ausbildung in Amerika, die von der Praxisorientierung nicht mehr so entscheidend besser ist, dass die fachliche Komponente ausgeglichen wird.
Das unter den 10-15% auch einige staatliche sind ist auch kein Punkt, wo man je streiten müsste. Klar. Allerdings zieh mal das Verhältnis - du wirst einen überproportional hohen Anteil an privaten haben im Vergleich zum Anteil an der Gesamtmasse.
Thema Fundraising - natürlich können die dt. Hochschulen davon noch etwas lernen. Allerdings sollten auch die Möglichkeiten dafür geschaffen werden, denn gesetztlich sind den deutschen auch in vielen Dingen die Hände gebunden (z.B. privatwirtschaftliche Patentnutzung /-verkauf etc.). Hier gibt es einen starken Nachholbedarf in Sachen Hochschulpolitik.
Thema aussieben: Ich habe nicht gesagt, dass es schlecht ist - im Gegenteil. Ich bin dafür, dass die Hochschulen ihre Studenten durch ein klassisches Bewerbungs- und Selektionsverfahren jagen. Dann entsteht endlich mal Wettbewerb unter den besten. Ich habe nur gesagt, dass man nicht vergessen sollte, dass auch die meisten Hochschulen in Amerika einen staatlichen Auftrag haben oder aufgrund ihres Rufes nicht groß selektieren können oder sogar dürfen. Staatliche Unis haben auch für "Einheimische" niedrigere Gebührensätze - aber nur so nebenbei. (Im Vergleich zu Deutschland allerdings immer noch astronomisch.)
Warum wollen also so viele an us-Unis? Wo Du die Frage schon gestellt hast, gerne eine Antwort.
1.) So wahnsinnig viele sind es nicht, die den Sprung nach drüben machen und schaffen für Bachelor oder Master. Aber es gibt schon ein paar.
2.) Die Begründung ist recht einfach: Auch wenn die akademische Qualifikation etwas leidet, sind die Erfahrungen im Ausland (Sprache, Kultur, andere Herangehensweisen, Praxisorientierung etc.) für Arbeitgeber Gold wert. Gerade ein im Ausland erworbener Master wird in der Regel höher dekoriert als wenn Du es im Inland gemacht hast mit einem pisseligen Auslandssemester.
3.) Es kommt auch eine persönliche Komponente hinzu - es ist Abenteuer, Abgrenzung von anderen, das macht, kann nicht jeder oder jede. Auf eigenen Beinen stehen in einem fremden Land.
Das sind die Gründe, warum es soviele reizt im Ausland zu studieren.
...die ausserschulischen Möglichkeiten - zum Abschluß, da fast vergessen - haben wohl kaum etwas mit der Qualität der Abschlüsse zu tun die Du verglichen hast. _________________ "Quot homines, tot sententiae." (Horaz)
"Beati pauperes spiritu." Matthäus 5, 3 (Jesus) |
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Crocker Senior Member

 Anmeldungsdatum: 01.07.2005 Beiträge: 1125
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Verfasst am: 01 Dez 2006 - 17:24:00 Titel: |
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| ppoldi hat folgendes geschrieben: | | die Upenn ist privat. |
sry. da hast du recht. Das war ein Ei! Genauso meine Behauptung, dass alle Univ. of... state sind
z.b. Chapel Hill |
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Crocker Senior Member

 Anmeldungsdatum: 01.07.2005 Beiträge: 1125
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Verfasst am: 01 Dez 2006 - 17:52:26 Titel: |
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Du meinst also, dass dt. Studenten in Sachen Theorie besser als dt. sind.
z.b. theo. Physik - der letzte dt. nobelpreis ist schon lange her. (ich weiss, dass das nichts ueber den Durschnitt aussagt, aber es geht generell nicht um den Durchschnitt.
wenn samba aber anfaengt eine ausbidlung mit US Colleges gleichzusetzen moechte ich das nicht so stehen lassen.
mit dem ausserschulischen Angebot, wollte ich nur den erwaehnen, dass man ausser Vorlesungen noch etwas mehr geboten bekommt.
Man kann (als resident)an der UVA fuer etwa 7000k ein jahr studieren. Also fuer eine gute Ausbildung ist das nicht so astronomisch. Als non-resident sind state schools nicht billiger als private schools.
Wenn ich von "mit Sicherheit" spreche versuche ich nicht meine Argumente zu verwaschen.
Wenn die TU Muenchen auf int. Rankings zwischen 80-250 rangiert, wuerde mir das zu denke geben.
ok, der Durchschnitt ist kaum zu vergleichen, da jede Universitaet/College ihre Staerken und schwaechen hat. Wenn du an die Virginia Tech zum Theologie studieren gehst - klar pech gehabt.
Wenn du an das richtige college den richtigen Studiengang waehlst bekommst du fast ueberall ein gutes (besseres (dieses wort moechte ich nicht so gern verwenden, aber da du es hoeren willst)) Studium verpasst. Natuerlich vergleicht man nicht die TU Muenchen mit einem liberal arts college in Ing.wissenschaften.
in D ist es doch alles der ein und selbe homogene Brei, um es mal klar auszudruecken.
einige Comm. Colleges sind ziemlich schlecht, aber das ist auch nicht wirklich akadamisch.
Wenn die Qualitaet/ Leisung nicht stimmt wuerde keiner den PReis zahlen. Ich gehe davon aus das Unis keine Snobprodukte sind (vllt. Ivys).
Also ich glaube, dass die USA immer noch das beliebteste Studienziel ist.
Also der Unterschied zw. priv. US Schools und dt. unis besteht wegen der staatlichen Regulierungen!?! Schwache Ausrede. Also habe dt. Unis gepennt, da mal etwas frueher was zu veraendern.
Wo kommen den deine Zahlen her? 90%...
Zuletzt bearbeitet von Crocker am 01 Dez 2006 - 18:10:11, insgesamt einmal bearbeitet |
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katelynn Full Member

Anmeldungsdatum: 25.09.2006 Beiträge: 118
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Verfasst am: 01 Dez 2006 - 18:06:12 Titel: |
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| ja USA oder england |
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samba1 Senior Member

Anmeldungsdatum: 25.05.2006 Beiträge: 613
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Verfasst am: 01 Dez 2006 - 18:29:29 Titel: |
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| Die Vergleiche sind anders. Ich meinte US-College und deutsche Berufsausbildung+Fachschule. Das ist schon vergleichbar, da die Dauer der Bildung nicht so viel aussagt. |
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wima Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.05.2006 Beiträge: 1188
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Verfasst am: 01 Dez 2006 - 22:42:19 Titel: |
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Also ich verweis noch mal auf den Artikel. http://www.zeit.de/2006/37/B-Amihochschulen
Die Aussage diesen Abschnitts teile ich.
"DIE ZEIT: Aber genau die Eliteunis ziehen doch die Besten an. Entscheidet sich der internationale Wettbewerb nicht auf dieser höchsten Ebene?
Teichler: Ein Hochschulsystem mit einer starken Hierarchisierung wie das amerikanische besitzt in der Spitze eine große Attraktivität. Wahrscheinlich weil viele sich wünschen, zur Elite zu gehören. In der Praxis schafft es aber nur ein winziger Teil der Nachwuchswissenschaftler auf eine Professur. Der Rest muss mit einer Hochschule vorlieb nehmen, die keineswegs besser ist als die deutsche Durchschnittsuniversität, sondern oft schlechter. Wo es Gewinner gibt, sind auch immer Verlierer." |
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