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Rassismus aktuell wie nie
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Rassismus aktuell wie nie
 
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Daniel84
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 135

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2006 - 13:28:07    Titel:

@ Bürger

Zitat:
Das Problem sind die Unterstellungen und die Verallgemeinerungen die in einem solchen Beitrag mitschwingen und ihn so problematisch erscheinen lassen.


Nach dieser Behauptung muss ich davon ausgehen das du meinen Beitrag oder auch andere Beiträge davor nicht mal zur hälfte
gelesen hast... danke


Zitat:
Die Argumentation die sich hinter einem solchen Beitrag versteckt ist die Zuordnung von Schuld und Verantwortung auf ethnische Gruppen,


Genau das wollte ich auch erreichen. Klarzustellen das die Verantwortung bei ALLE liegt. Das Rassismus nicht nur einer ethnische
Gruppe zuzuordnen ist!


Zitat:
eine dreifache Verallgemeinerung in einer Kette, die wirklich ihresgleichen sucht. Harmlos sind solche Beiträge sicher nicht.



Grade du nimmst worte wie dreifache Verallgemeinerung in den Mund? Du lehnst jede Kritik am Verhalten manche Einwanderer mit dem Vorwurf der
Fremdenfeindlichkeit ab. Das ist die schlimmste Verallgemeinerung.


Zitat:
Solche Texte habe ich schon zu hunderten gelesen und sie fangen immer ähnlich an, ich habe nichts gegen Ausländer, aber... , ich bin selbst Ausländer, aber... , ich bin bestimmt kein Nazi, aber....



wunderst du dich allenernstes das du nach so einem Beitrag diesen Satz ständig hörst?
Viele fühlen sich mit dem vorwurf des rassismus oder sogar des Nationalsozialismus angegriffen/beleidigt (auch ich)
Jeder der auch nur ansatzweise Kritik am Integration verhalten einiger (ich habe nie gsagt aller) Einwanderer hat
ist in deinen Augen Fremdenfeindlich.
Edmund Stoiber hat es mal gewagt in einer Rede "Probleme mit der Einbürgerung" oder "einige Kriminelle Ausländer"
in den Mund zu nehmen. Prombt waren am nächsten Tag hier alle CDU Plakate mit Rassit und Nazi vollgeschmiert.
Entschuldige aber ich könnte mir vorstellen das du am nächsten Tag auch mit einer Spraydose durchs land gehts.


Zitat:
Ein neuer Teilnehmer der ungeschickt beginnt, könnte man glauben, aber genau darauf laufen solche Beiträge hinaus, es ist das Prinzip Geschichtchen
zu erzählen mit denen Opfer als Täter dargestellt werden, die es ja nicht besser verdient haben. Entscheidend ist dass die Ausländerfeindlichkeit die
sich hinter diesem Prinzip verbirgt nicht offen zu Tage tritt, denn dann wirkt es nicht mehr.


Ich kann diesen Grundgedanken in dir leider nicht mehr rückgängig machen. Jeder ist ein Nazi der eine negative Erfahrung mit Ausländern in eine Diskusion einbringt. Nur das ich mit dem eingebrachten Beispiel nie versucht habe mich zu rechtfertigen, sondern mein Problem deutlicher machen wollte. Ich sage nicht das du das nicht verstanden hast ich sage du wolltest es nicht verstehen. Ich muss ja davon ausgehen das du nur so umsingelt bis von Nazis nach dieser Argumentation.

Du hast vollkommen recht ich habe einen Hintergedanken: ich habe mir in sachen menschenfeindlichkeit nichts vorzuwerfen. Auch wenn ich alles hinterfrage.

Da du es nicht schaffst deine Beiträge ohne Vorurteile, Beleidigungen oder Verallgemeinerungen abzugeben bestätigt mich das immer wider in meinem denken.
Genauso wie ich dich wahrscheinlich in deinem denken bestätige weil du auf penetrante art und weise die Inhalte meiner Beiträge verdrehst ihnen Fremdenfeindlichkeit Vorwürfst nur um so jede form von rechtfertigung auszuschliessen.

Du hast nie wirklich Stellung bezogen zu
Dein Argument "Chancen ungleichgewicht in Deutschland gegenüber Einwanderern"
Meine Frage dazu war: warum haben es soviele Einwanderer geschafft zu arbeiten zu studieren und in frieden mit ihren Nachbarn zu leben kurzum sich zu Integrieren.

Alles was du tust ist mit dem permanenten vorwurf der Fremdenfeindlichkeit davon abzulenken das du vieleicht keine Antwort darauf hast.
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2006 - 17:22:49    Titel:

Guido hat folgendes geschrieben:
Bürger hat folgendes geschrieben:
Das Problem sind die Unterstellungen und die Verallgemeinerungen die in einem solchen Beitrag mitschwingen und ihn so problematisch erscheinen lassen. Die Tatsache, dass ein Mensch aus einer bestimmten ethnischen Gruppe Rassist, Fremdenfeind oder Krimineller sein kann, hat nichts aber auch gar nichts damit zu tun, dass Menschen dieser ethnischen Gruppe zu Opfer werden.



Daher haben wir einen Grund uns zunächst mit der massiven Fremdenfeindlichkeit auseinanderzusetzen die unsere Gesellschaft und unsere Lehrer den Migranten entgegenbringen und wie sie abzustellen ist, anstatt uns hinter der sicher auch in Migrantengruppen auftretenden Fremdenfeindlichkeit zu verschanzen und damit implizit die unserer Gesellschaft zu rechtfertigen.


Mit dieser Argumentation lässt sich jede kritische Diskussion über Ausländerthemen relativieren, eindämmen und im Keim ersticken, wenn ihr gefolgt würde.


Was verstehst Du unter Ausländerthemen? Allein diese breitgefächerte Position ist doch gerade die Kritik die Du und andere immer von sich weisen, dass es nämlich angeblich um die Sache geht. Wenn es aber um den Inhalt geht, also tatsächlich um Kriminalität, um soziale Probleme in entsprechenden Brennpunkten und den Zustand an unseren Schulen, warum liegt Dir dann soviel daran Ausländerthemen zu diskutieren. Warum diese spezifische Konzentration auf Ausländer?

Der Zeitgeist, nennen wir ihn einfach mal so, ist es ja auf Ausländer zu schimpfen und wie Du es nennst ausländerspezifische Themen zu diskutieren, warum, wenn es nicht um fremdenfeindliche Klichees geht?

Im Übrigen selbst wenn es gerechtfertigt ist, bestimmte sogenannte ausländerspezfische Themen zu diskutieren, wird das die Fehler unserer Gesellschaft, den ungerechten Umgang mit Migranten und die Forderung das abzustellen in keiner Weise negieren. Umgekehrt wird aber schon ein Schuh daraus. Wenn wir kritikwürdige Verhalten bestimmter Gruppen meist jugendlicher Migranten und nicht der Ausländer generell betrachten, zeigt sich, das die Chancenlosigkeit, und die Agressivität in einem kausalen Zusammenhang stehen. Auch wenn die Chancenlosigkeit das Verhalten des Einzelnen nicht in jedem Fall echtfertigt, ist sie der einzig sinnvolle Ansatz um die Bildung solcher gewaltbereiter Gruppen, die nur eine Minderheit unter jugendlichen Migranten darstellen, um einmal dergroßen Mehrheit gerecht zu werden, zu verhindern und nicht eine weitere sich im vermeintlichen oder tatsächlichen Zeitgeist befindlichen Steigerung fremdenfeindlicher Attitüden.

Das dumpfe verallgemeinernde Schimpfen auf Ausländer wird die Bildung solcher Gruppen nicht verhindern, sondern nur verstärken und die Situation eskalieren lassen. Ich befürchte, dass sich manche genau das wünschen, mit welchem Ziel ist allerdings schleierhaft. Ich glaube die meisten derer die sich der Fremdenfeindlichkeit bedienen. verschwenden daran nicht den geringsten Gedanken.

Wenn aber unsere Gesellschaft und unser Bildungssystem Migranten ungerecht behandelt und ins Abseits stellt, werden wir die Entstehung solcher Gruppen weiter beschleinigen, nicht nur solcher Gruppen auch die weitaus gefährlicheren Botschaften fundamentalistisch gesinnter Prediger aus anderen Ländern werden hier auf fruchtbaren Boden fallen.

Jeder Migrant, der von Gesellschat, Eltern und Lehrern allein gelassen wird, ungerecht behandelt wird ist ein potentieller Kandidat. Auch wenn solche Behandlungen die Selbstmordattentate nicht rechtfertigen können, forciert die steigende Fremdenfeindlichkeit, der Zeitgeist den Du so oft in Anspruch nimmst, die Gefahr erheblich. Kommt es zu solchen Anschlägen, wird das dann nocheinmal dafür sorgen, dass neben den Unschuldigen solcher Anschläge, unter denen sich ja auch Migranten befinden, auch die vielen Unschuldigen werden leiden müssen, die danach Opfer von noch mehr Fremdenfeindlichkeit werden.

Fremdenfeindlichkeit ist also ein Rezept, dass meinenthalben die Sehnsucht dem Zeitgeist seine Referenz zu bieten, befriedigen mag, keineswegs löst sie auch nur eines der diskutierten Probleme. Das Schimpfen auf Migranten bewirkt höchstens dass entsprechenden Predigern, die in der Tat kritikwürdig sind, neue Kandidaten zugetrieben werden und das kurz vor den Wahlen die Anzahl der Ausweisungen kurzfristig in die Höhe schnellen um den Beschwerdeführern ihre fremdenfeindliche Seele zu streichen und sie zu beruhigen. Ausländerfeindliche Statements, die behaupten Ausländer sind keine Opfer weil es unter ihnen auch Rassisten gibt lösen keine Probleme sondern schaffen höchstens neue, mal ganz abgesehen davon, dass sie inhaltlich unter jedem Niveau sind.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
Daniel84
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Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 135

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2006 - 18:09:01    Titel:

Zitat:
Der Zeitgeist, nennen wir ihn einfach mal so ist es ja auf Ausländer zu schimpfen und wie Du es nennst ausländerspezifische Themen zu diskutieren, warum,
wenn es nicht um fremdenfeindliche Kliches geht?


nennen wir ihn einfach mal so....??? deine persönliche Interpretation als Zeitgeist zu bezeichnen gibt mir zu denken


Zitat:
Im Übrigen selbst wenn es gerechtfertigt ist, bestimmte sogenannte ausländerspezfische Themen zu diskutieren, wird das die Fehler unserer
Gesellschaft, den ungerechten Umgang mit Migranten und die Forderung das abzustellen in keiner Weise negieren.


... niemand hat behauptet mit diesen Beiträgen unbedingt eine Lösung anzubieten. Es ging lediglich um die Darstellung verschiedener persönlicher Meinungen

Zitat:
Auch wenn die Chancenlosigkeit das Verhalten des Einzelnen nicht in jedem Fall echtfertigt,


das und nur das wurde angesprochen. Alles andere dichtest du dazu

Zitat:
Ausländerfeindliche Statemenst, die behaupten Ausländer sind keine Opfer weil es unter ihnen auch Rassisten gibt lösen keine Probleme sondern schaffen höchstens neue, mal ganz abgesehen davon, dass sie inhaltlich unter jedem Niveau sind.


Hat niemand behauptet, angedeutet, gedacht...(jedenfalls hier nicht)

Du Argumentierst gegen deine eigene Fehlinterpretation dieses "Threads"

wie schon oben gesagt du verdrehst einfach den Inhalt mancher Aussage so das es perfekt in deine Argumentationsweise passt.

kurz und knapp

du beziehst dich auf Aussagen die du selbst erfunden hast oder getroffen hast.

Ich wollte eigendlich nicht öffentlich auf deinen Editierten Beitrag eingehen. Aber auch dort hätte ich viele dinge rauskopiert die du höchst eigen
erfunden hast und nun als statement eines anderen weitergeben willst, um ihn anschliessend zu kritisieren.


Zuletzt bearbeitet von Daniel84 am 08 Okt 2006 - 19:20:36, insgesamt einmal bearbeitet
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2006 - 11:43:53    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Die Vorstellung, dass eine Ethnie allerdings per se schon Probleme verursacht, ist allerdings rassistisch. Da brauchen wir uns nichts vormachen. Solche Wortwahl sind wir von dir eigentlich nicht gewohnt, weswegen ich dir auch zunächst selbst die Chance gab, den Begriff zu korrigieren.


Wenn dem so sein sollte, hieße dass, das etliche der klassischen Einwanderungsländer (USA, Schweiz, Kanada, Australien …) rassistische Gesetze haben, da sie mit solchen Filterkriterien arbeiten. Teilweise schon seit Jahrzehnten.

Vielmehr glaube ich, dass Bürger & co. den Begriff der Problemethnie mit Diffamierungsstrategien der „political correctness“ hochstilisieren, mit dem Ziel so eine Diskussion über Einwanderungsbegrenzung und –steuerung wegzudrücken.

Denn wie ich bereits ausführte, wäre die Definition der Problemethnie ein politisch gesetzter Terminus, der auf parlamentarische Mehrheitsfindungsprozesse zurückzuführen wäre und sich im Zeitablauf ändern kann. Es geht um praktikable Filter und Ausschlusskriterien für kulturell / sozial / religiös weitgehend homogene Personengruppen, die man hierzulande nicht oder kaum realistisch integrieren kann.

Alles andere, was einzelne in die Problemethnie reindichten wollen, ist ersponnener Unsinn.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2006 - 12:01:17    Titel:

Ich gebe dir von der Sache her Recht. Trotzdem definiert die Zugehörigkeit zu einer Ethnie natürlich noch nicht, ob eine Einzelperson ein Problem darstellt oder nicht. Wenn das die USA so handhaben, muss es ja noch lange nicht richtig sein. So wurden m.W. ein französischer Journalist algerischer Abstammung aufgrund seiner "Ethnie", mehrere Tage von den dortigen Behörden am Flughafen festgehalten und wieder "heimgeschickt". Das ist allerdings eine Form von Rassismus.

Gruß
Pauker
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2006 - 12:04:52    Titel:

Zitat:
Das ist allerdings eine Form von Rassismus.


Wohl eher Diskriminierung.
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2006 - 12:25:52    Titel:

Guido hat folgendes geschrieben:
Bürger hat folgendes geschrieben:
Rückzug mit fleihenden Fahnen und Verwechselung fast aller Begrifflichkeiten. Eine Ethnie ist immer eine ganze Gruppe und nicht eine winzige Ausnahme in der Gruppe. Die Türken lassen sich als Volk oder Ethnie bezeichnen, aber nicht eine bestimmte Clangesellschaft aus der Türkei. Das Problem der Ausländerfeindlichkeit besteht ja gerade darin, dass die Vorurteile ud Klischees auf eine ganze Gruppe übertragen wird und das tusst Du im Moment in Deinen Ausssagen ebenso wie mit der Bezeichnung Problemethnie.


Leider kann ich in deiner Kritik den Bezug zu meiner Forderung nach politisch gesteuerter Zuwanderung nicht wirklich erkennen. Der Ausschluss von edit: s.o. -Pauker- ist ja nur eine Möglichkeit (wird z.B. in den USA oder den Emiraten so praktiziert – was eine Problemethnie ist und was nicht, entscheidet dort der politische Willensbildungsprozess). Es gibt noch weitere Varianten. Eine wäre z.B. von Zuwanderern den Nachweis von Deutschkenntnissen auf einem noch festzulegenden Mindestniveau zu fordern, damit diese hierzulande überhaupt den Hauch einer Chance auf eine eigenständige Existenz haben. Eine andere wäre ein Quotensystem das auf Bedarfsschätzungen basiert, die jährlich aktualisiert werden.


Es handelt sich tatsächlich nur um Scheinforderungen die einem rein polemische Zweck dienen, da sie längst erfüllt sind. Die legale Einwanderungsquote ist bei uns niedriger als je zuvor, wir nehmen auch kaum noch Flüchtlinge auf, das tumbe Denken hat schon vor Jahren in politische Gesetze umgeschlagen sozusagen eine Anpassung der Politik.
Ausreichende Deutschkenntnisse sind schon längst Pflicht und es stelt sich die Frage, warum diese Forderungen immer noch so oft von den Rechten erhoben werden, denn solche Forderungen werden fast tagtäglich von Vertretern der Reps. der DVU und der NPD aufgestellt, obwohl sie tatsächlich obsolet sind.

Warum also werden sie immer noch erhoben, ist doch die Gefahr groß, das dies bekannt ist und den jeweiligen Personen die solche Forderungen stellen bescheinigt werden kann, so 10 Jahre hinter der aktuellen Entwicklung zurückzuliegen.

Die Amtwort ist etwas komplexer, aber dennoch nachvollziehbar. Die Rechten brauchen diese Art der Argumentation wie Lebewesen die Luft zum Atmen benötigen. Die Angst vor den Fremden, die sich ja bekanntlich dort am anheizen lässt, wo kaum Fremde leben, ist die Essenz in der rechtspopulisten aller Coleur überhaupt ihre Existenzberechtigung ableiten lassen können, eine fehlerhafte Einwanderungspolitik die Ströme von Fremden die alle nicht die deutsche Sprache können ins Land lässt.

Das ganze hat mit der Realität nichts zu tun. Wie haben seit Jahren rückläufige Einwanderunsquoten, die so gering sind, dass sie durch Rückführungen mehrfach ins Negative umschlugen. Es gibt keine Einwandereungsströme mehr, wie sie im Übrigen nie von denen inszeniert wurden, die von Dir als Multikultis bezeichnet werden, die haben sich für die Rechte dieser Menschen eingesetzt. Ins Land wurden sie von der Industrie geholt, auch als hier Arbeitslosigkeit längst schon zum Alltag gehörte.

Wie aber sollten Rechte ohne ihr Lieblingsfeindbild überleben? Politisch würden sie in die Bedeutungslosigkeit verschwinden, sie brauchen das Feindbild "Ausländer" ebenso wie popläre simple Forderungen die ein Problem schnell zu lösen versprechen. Nur so lässt sich dann auf diesen scheinbar jedem einsichtigen Forderungen die ganze übliche Polemik, angefangen von der Unfähigkeit unser Politiker bis hin zu den auch hier wieder genannten Forderungen aufbauen. Das brauchen sie so notwendig, dass sie die simple Tatsache, dass diese Forderung schon längst umgesetzt ist, geflissentlich verschweigen.

Die Sprachkenntnisse, die heute in den Schulen kritsiert werden trifft Migranten der 3 oder 4. Generation und nicht heutige Einwanderer. Hier wird also mit diesen Verfehlungen der Gesellschaft ausreichende Bildungschancen einzurichten und zu gewährleisten ein falsches Bild erzeugt, dass wie zu klassiche Zeiten rechtsextremer Forderungen die Migration anklagt.

Was wir aber in der Realität erreicht haben, ist das, was ich den Kritikern der Einwanderung schon vor 10 Jahren prophezeit habe, und was nicht nur in Deutschland sondern in der EU insgesamt droht wenn sich die Festung Europas abzuschotten beginnt: die explosionsartige Zunahme der illegalen Migration. Auf diese Menschen wird die Politik kaum Einfluß nehmen können, wir können sie sprachlich nicht ausbilden und schulen und sie sind bestens dazu geeignet von Kriminellen ausgenutzt und ebenfalls für kriminelle Zwecke eingestezt zu werden, weil sie erpressbar sind.

Nicht nur, dass diese illegale Einwanderer weder durch Zäune, noch durch Schnellboote oder Hubschrauber mit Wärmebildkameras wirklich dauerhaft gestoppt werden können, in politischen Kreisen wird, natürlich nur unter der Hand, schon lange getuschelt, dass viele Wirstschaftsbereiche ohne diese Schattenwirtschaft zusmamenberechen würden, ob das stimmt oder nicht, sei einmal dahingestellt, es wird von manchen geglaubt. Die Folge davon ist dass neben den Schwiwrigkeiten, illegale Einwanderung zu verhindern, dazukommt, dass es von den Seiten der Politik oft auch nur ein mässiges Interesse gibt, diese wirklich effizient u bekämpfen, es sei denn, die Wahl steht vor der Tür. Dann werden wieder markige Phrasen geschmettert dessen Abklatsch wir in diversen Foren nachlesen können und die Abschiebequote wird kurzfristig raufgesetzt.

Das Spielen auf der fremdenfeindlichen Klaviatur gehört längst zum normalen Repetoire vieler Innenminister die eine entsprechende Rolle als law&order man spielen. Fremdenfeindlichkeit ist längst instrumentalisiert, was manche dann als Zeitgeist zu erkennen glauben, der endlich etwas unternimmt. Was und zu welchem Zweck, da wird dann schon nicht mehr so genau hingeschaut, die Hauptsache die Feindbilder werden bedient.

Die Interessen originärer Forderungen erschließen sich also erst bei genauerer Betrachtung. Ob diese als Echo durch Foren geisternden Phrasen dann von den Rezipienten entsprechend durchdacht sind, darf in den meisten Fällen angezweifelt werden.

Daher kommt es, dass wir dann plötzlich mit Forderungen konfrontiert werden, die längst überholt sind.


Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2006 - 12:32:25    Titel:

@Bürger @Alle

Wie immer eine sehr hitzige Diskussion, die bei genauer, kühler und streng objektiver Betrachtung komplett am Thema vorbeizielt. Ursache und Hauptproblem von Rassismus ist immer auch der gesellschaftliche Verfall. Nicht nur, dass Oberschicht und Unterschicht immer weiter auseinanderdriften, auch ändern sich grundlegende Strukturen von Ober- und Unterschicht. Während früher die Unterschicht noch nach Bildung strebte und das feste Ziel, eine Verbesserung der Lebensumstände ihrer Nachkommen, immer im Blick hatte. Die Unterschicht findet sich mit ihrem Schicksaal ab und sucht Trost in Alkohol und Premiereprogramm. Entsprechende Entwicklungen können auch durch ein noch so gutes Bildungssystem nicht aufgefangen werden. Die Oberschicht hingegen durchläuft ein immer weiter voranschreitendes Auseinanderdriften von finanziellem und kulturellem Hintergrund. Die moralische Integrität drängt hier immer weiter in den Hintergrund. Während früher die Zugehörigkeit zu Eliten durch elitäre Tugenden wie Bescheidenheit definiert wurden, wird diese Zugehörigkeitsprüfung heute anhand des Golf-Handycaps durchgeführt. Meine streng subjektive Meinung dazu ist, dass diese Entwicklung unbewußt besonders durch das Streben der 68er vorangetrieben wurde, welche alte Werte brechen. Jeder sollte frei sein von Zwang leider aber auch von Verantwortung. Entsprechende Lösungsvorschläge werden in Buebs Buch "Lob der Diziplin" argumentativ aufbereitet. Schade ist jedoch, dass diese Vorschläge vom linken Spektrum kategorisch abgelehnt werden. Man gerät in den Widerspruch zwischen "laissez faire" und gesellschaftlichen Verfall. Das nämlich eben gerade auch Lösungsansätze für oft gesehene Probleme in (von mir oft selbst verletzten) Tugenden wie Bescheidenheit, Tapferkeit, Höflichkeit, Pflichtbewußtsein und Gerechtigkeit liegen können, sträubt den meisten die Haare. Interessant finde ich hier zahlreiche strafrechtliche psychologische Untersuchungen. Es IST erwiesen, dass jeder Verstoß gegen eine x-beliebige Ordnung einen härteren verstoß nach sich zieht. Es läßt sich auf das Auto übertragen, welches drei Monate unbeschadet herumsteht, bis die Scheibe von den Wissenschaftlern eingeschlagen wird und innerhalb weniger Stunden ausgeraubt ist. Genauso auf die U-Bahn Station, in der folgende Verstöße aufeinanderfolgen: weggeworfene Kaugummis und Zigaretten, herumliegender Müll, erste Graffitis, eine eingeschlagene Scheibe und erst dann folgt der Raubüberfall. Und eben diese Untersuchungen lassen sich vollumfänglich auf jede menschliche Lebenssituation ausweiten. Das Jugendliche früher Sex haben, öfter Alkohol trinken und früher Rauchen, kann m.E. nicht auf die von Biologen postluierte früher einsetzdende Pubertät durch bessere Ernährung alleine zurückgeführt werden. Vielmehr ist Hauptursache in mangelnden Wertvorstellungen zu suchen.


Zuletzt bearbeitet von Mark123 am 09 Okt 2006 - 12:59:26, insgesamt einmal bearbeitet
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2006 - 12:34:04    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Ich gebe dir von der Sache her Recht. Trotzdem definiert die Zugehörigkeit zu einer Ethnie natürlich noch nicht, ob eine Einzelperson ein Problem darstellt oder nicht. Wenn das die USA so handhaben, muss es ja noch lange nicht richtig sein. So wurden m.W. ein französischer Journalist algerischer Abstammung aufgrund seiner "Ethnie", mehrere Tage von den dortigen Behörden am Flughafen festgehalten und wieder "heimgeschickt". Das ist allerdings eine Form von Rassismus.


Wie ich schon erwähnte - letztlich läuft es auf politische Willensbildungsprozesse raus. Und die können hier so und da so laufen. In den Emiraten sieht man z.B. Israelis als Problemethnie an, weshalb ein Israeli es dort auch schwer hat, ein Einreisevisum zu bekommen. Man mag über die USA denken, was man will. Aber sie haben mehr als 200 Jahre Erfahrung in Einwanderungsfragen. Ähnliches gilt auch für viele andere klassische Einwanderungsländer. Die haben alle Probleme, mit denen wir uns heute rumplagen schon vor Jahren, wenn nicht Jahrzehnten ebenfalls gehabt. Und sie gelöst. Man muss nicht immer das Rad komplett neu erfinden. Gerade das oft etwas phlegmatische Deutschland hat den Vorteil, dass es fast alle hiesigen Probleme schon woanders mal gegeben hat und man dort damit fertig wurde.

Ich halte – wie auch schon erwähnt – das Filtern rein z.B. nach Nationalität für zu grobmaschig. Die Türkei z.B. hat eine kulturelle und soziale Vielfalt, die ein pauschales Filtern unmöglich macht, falls darüber mal jemand nachdenken sollte. Es gibt zur Lösung solcher Problem aber genug Fachleute. Oft wird z.B. nach wirtschaftlichen Kriterien gefiltert (Nachweis von Vermögen oder Einkommensquellen) wenn man reine Arbeitsmigration verhindern will, während Investoren, Unternehmensgründer und Angestellte auf Auslandseinsatz den Filter passieren sollen.

Politisch korrekt ist das nicht - plutokratisch motivierter Wirtschaftsrassismus. Oder schlicht Diskriminierung. Aber reine Ideologieargumente verblassen schnell, wenn es darum geht konkrete Probleme auf praktikable Weise zu lösen.


Zuletzt bearbeitet von Guido am 09 Okt 2006 - 12:36:08, insgesamt einmal bearbeitet
HelLneSs
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Anmeldungsdatum: 03.10.2006
Beiträge: 4
Wohnort: Marburg

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2006 - 12:34:41    Titel:

Belsen hat folgendes geschrieben:
Tinschen hat folgendes geschrieben:
habe NICHT die deutsche staatsangehörigkeit, habe die kroatische.. und ich würde die NIE für eine deutsche hergeben, wenn ich nicht muss..


a.) Weil es in Kroatien so schön ist

b.) ich bin nur in Deutschland, weil man in Deutschland für lau studieren kann

c.) ich wäre gerne ein Italiener. die müssen sich nicht integrieren, sie werden einfach von allen gemocht.

Welche Lösung ist die Richtige?


Sagen wir du willst irgendwo im ausland studieren..! wie denkst du verhalten sich die leute dir gegenüber ? Rolling Eyes Confused Question
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