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Rassismus aktuell wie nie
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Rassismus aktuell wie nie
 
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schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4313

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2006 - 18:17:42    Titel:

Bürger schrieb : ( an Guido )

Zitat:
Was verstehst Du unter Ausländerthemen? Allein diese breitgefächerte Position ist doch gerade die Kritik die Du und andere immer von sich weisen, dass es nämlich angeblich um die Sache geht. Wenn es aber um den Inhalt geht, also tatsächlich um Kriminalität, um soziale Probleme in entsprechenden Brennpunkten und den Zustand an unseren Schulen, warum liegt Dir dann soviel daran Ausländerthemen zu diskutieren. Warum diese spezifische Konzentration auf Ausländer?


Gähn ! Gäääääähn ! Und warum die spezifische Konzentration auf Rechtsextreme ? Was macht diese noch gefährlicher für die Gesellschaft , als es eine fehlgeleitete Integrations - und Zuwanderungspolitik in ihren Auswirkungen auf die gesamtgesellschaftliche Balance nicht schaffen könnte ?
Zitat:
Der Zeitgeist, nennen wir ihn einfach mal so, ist es ja auf Ausländer zu schimpfen und wie Du es nennst ausländerspezifische Themen zu diskutieren, warum, wenn es nicht um fremdenfeindliche Klichees geht?


Der Zeitgeist , nennen wir ihn einfach mal so ,ist es ja auf Deutsche zu schimpfen....

Was bitte schön ist so unendlich schwierig daran , in einer Diskussion dieselben Gründe und Maßstäbe für die eigenen Kritiken an alle zu legen ?? Was bitte ? Eine Frage , deren Beantwortung von dir wohl der Ewigkeit harren wird....

Zitat:
Im Übrigen selbst wenn es gerechtfertigt ist, bestimmte sogenannte ausländerspezfische Themen zu diskutieren, wird das die Fehler unserer Gesellschaft, den ungerechten Umgang mit Migranten und die Forderung das abzustellen in keiner Weise negieren.


Selbst wenn es gerechtfertigt ist .... ( * Kopfschüttel * ) Es ist ebenso gerechtfertigt wie über Rechtsextreme zu diskutieren. Wenn du dies tust , erwartet dich dann auch stets ein Referateschwall , der dir unterstellt du würdest deshalb alle Deutschen versuchen zu diskreditieren ?

Sag mal , fällt dir dies wirklich nicht auf , oder glaubst du den mit dir diskutierenden Usern würde dies nicht auffallen ?

Zitat:
Umgekehrt wird aber schon ein Schuh daraus. Wenn wir kritikwürdige Verhalten bestimmter Gruppen meist jugendlicher Migranten und nicht der Ausländer generell betrachten, zeigt sich, das die Chancenlosigkeit, und die Agressivität in einem kausalen Zusammenhang stehen. Auch wenn die Chancenlosigkeit das Verhalten des Einzelnen nicht in jedem Fall echtfertigt, ist sie der einzig sinnvolle Ansatz um die Bildung solcher gewaltbereiter Gruppen....


Punkt 1 : Fehlende Chancengleichheit. Einverstanden ! Dies bestreitet kaum einer.

Punkt 2 : Die Ehre meiner Familie ist die Reinheit meiner Schwestern.

Dies als tradierte Geisteshaltung ( als Überschrift zu einem Konklomerat modernitätsfremder Einstellungen ) welche verbreitet ist , bestreitest du allerdings als relevant und euphemisierst hier permanent ! Jedwede Medien , die dies neuerdings thematisieren ( z.B. ARD " Wut " ) , werden von dir diskreditiert bestimmte ausländerfeindliche Ziele zu verfolgen.

Zitat:
Das dumpfe verallgemeinernde Schimpfen auf Ausländer wird die Bildung solcher Gruppen nicht verhindern, sondern nur verstärken und die Situation eskalieren lassen. Ich befürchte, dass sich manche genau das wünschen, mit welchem Ziel ist allerdings schleierhaft. Ich glaube die meisten derer die sich der Fremdenfeindlichkeit bedienen. verschwenden daran nicht den geringsten Gedanken.


Eben , deswegen vermeide es doch lieber über Rechtsextreme herzufallen. Es könnten mehr werden dadurch. Welch einseitige nährwertfreie Sicht der Dinge.

Wann eigentlich , beginnt das Geißler - Klientel folgendes zur Kenntnis zu nehmen : Es geht in der Diskussion über die Probleme der Integration nicht darum , Ausländer als Gruppe anzugreifen , sondern darum : Diese vor Pauschalisierungen zu schützen , in dem ebenso wie bei den Rechtsextremen die Problemfelder / Gruppen exakt abgesteckt und benannt werden , um eine Pauschalisierung der gesamten Gruppe zu verhindern. Und letztlich natürlich auch darum , die Gesellschaft vor ungewollten Fehlentwicklungen zu schützen .( siehe Thematik Schere im Kopf - Selbstzensur etc. )

Nochmals : Welchen logischen Grund gibt es , diese ( deine eigene ! ) Verfahrensweise nicht analog zu übertragen ?

M.f.G. Schelm
Sadiya
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Anmeldungsdatum: 20.05.2006
Beiträge: 15
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2006 - 23:03:32    Titel:

Guido hat folgendes geschrieben:

Mit dieser Argumentation lässt sich jede kritische Diskussion über Ausländerthemen relativieren, eindämmen und im Keim ersticken, wenn ihr gefolgt würde. Genau dieses im Keim ersticken hat uns aber über drei Jahrzehnte Laisser-faire in der Zuwanderungspolitik gebracht. Genau deshalb sind Einwanderungsgesetze, politische Steuerung der Zuwanderung, hartes Durchgreifen gegenüber Problemethnien unterblieben.


Sonst geht's es dir noch gut? Ich gehör also für dich zu einer Problemethnie??? Rolling Eyes Man ey du solltest dich echt mal reden hören junge du hast NULL ahnung!

Guido hat folgendes geschrieben:

Deshalb haben wir heute auch Parallelkulturen, „Ehrenmorde“, Islamofaschismus vor unserer Haustür, verdrehte Mehrheitsverhältnisse in manchen Städten und eine Einwanderung in die Sozialsysteme anstatt in die Bereiche der Gesellschaft, wo uns Leute und Qualifikationen fehlen.


blablabla rede doch mal in normalen wörtern! damit dir mal eines klar wird, wenn's nach mir ging würden so terrorvereine wie mili görüs dicht gemacht werden. Cool Eine menge leute wären froh darüber. ich hätt auch kein problem damit wenn jemand gegen DIE was machen würde! Wink

nur ihr macht einen SEHR GROSSEN FEHLER indem ihr so tut als wären ALLE Türken so bescheuert drauf, da irrt ihr euch aber GEWALTIG!

ist genaus so als ob ich sagen würde alle deutschen sind nazis. stimmt das? nein tut es nicht! Exclamation also klingelt es langsam????


Zuletzt bearbeitet von Sadiya am 08 Okt 2006 - 23:09:30, insgesamt einmal bearbeitet
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2006 - 23:07:14    Titel:

Ich gehe davon aus Guido, dass das mit der Problemethnie ein unabsichtlicher Fauxpas war, den du noch korrigierst.

Gruß
Pauker
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2006 - 08:21:25    Titel:

Sadiya hat folgendes geschrieben:
Sonst geht's es dir noch gut? Ich gehör also für dich zu einer Problemethnie??? Rolling Eyes Man ey du solltest dich echt mal reden hören junge du hast NULL ahnung!


Du bist für mich derzeit nicht mehr als ein Datensatz im Computer; ich weiß über dich persönlich so gut wie nichts. Daher kann ich auch keine Aussagen über dich persönlich treffen und will das auch nicht.

Als Problemethnien betrachte ich Volksgruppen, die aufgrund ihrer religiösen, kulturellen und sozialen Wertvorstellungen als Ganzes betrachtet hierzulande zu übermäßig hohen Problemen führen. Und die realistisch betrachtet auch durch den Einsatz teurer sozialstaatlicher Programme nicht integrierbar sind.

Klassisches Beispiel dafür sind zum religiösen Fanatismus neigende Leute aus dem nahen Osten. Oder Leute, die aus Clangesellschaften mit Fehderecht stammen und die in größeren anonymeren Gesellschaftsstrukturen Probleme haben. Oder Leute aus Ländern, in denen es kein geregeltes Schulsystem gibt und die hier als ungelernte Analphabeten herkommen. Oder Leute, die „Ehre“ kulturell bedingt als Rechtfertigung für kriminelles Verhalten betrachten.

Im Sinne einer praktisch umsetzbaren Einwanderungspolitik halte ich es für sinnvoll bei der Festlegung politisch gesetzter Zuwanderungskriterien diese Leute von der Zuwanderung weitgehend auszuschließen. Das ist auch diesen Leuten gegenüber fairer als die jetzige Regelung, wonach sie zwar hier einwandern dürfen, dann aber faktisch nicht Fuß fassen können und infolgedessen in Parallelkulturen, Halbweltexistenzen und Kleinganoventum oder schlicht Arbeitslosigkeit und Sozialhilfebezug abrutschen.

Es ist allerdings schwierig so was nur an Nationalitäten festzumachen. Das wäre wohl ein zu grober Filter.

Guido hat folgendes geschrieben:
blablabla rede doch mal in normalen wörtern!


Wenn dir meine Sprache Probleme macht, frag nach was du nicht verstanden hast. Oder lass dir in der Stadtverwaltung den lokalen VHS-Prospekt für Deutschkurse geben.

Und lass bitte deinen pupertären aggressiven Unterton! Wir sind hier nicht auf dem Schulhof der Rütli-Schule.
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2006 - 08:30:27    Titel:

Bürger hat folgendes geschrieben:
Was verstehst Du unter Ausländerthemen? Allein diese breitgefächerte Position ist doch gerade die Kritik die Du und andere immer von sich weisen, dass es nämlich angeblich um die Sache geht. Wenn es aber um den Inhalt geht, also tatsächlich um Kriminalität, um soziale Probleme in entsprechenden Brennpunkten und den Zustand an unseren Schulen, warum liegt Dir dann soviel daran Ausländerthemen zu diskutieren. Warum diese spezifische Konzentration auf Ausländer?


Der Thread betrifft ein solches Ausländerthema – Rassismus. Schon vergessen? Na ja, hat ja schon 13 Seiten…

Es wäre zudem nicht wirklich sinnvoll hier über den Atomtest in Nordkorea, Marmeladenrezepte oder dotNET-Programmierung zu diskutieren. Dafür gibt es eigene Foren und Threads.

Ich verstehe unter Ausländerthema im Bezug auf Politik jede politische Themenstellung, die hauptsächlich Ausländer und/oder unsere Beziehung zu ihnen betrifft oder von diesen selbst vertreten wird oder sich mit der Regulierung ausländerrechtlicher Fragen befasst.

Klassische Ausländerthemen sind somit das Einwanderungsrecht, die Möglichkeiten zur politischen Gestaltung von Zuwanderung, die Vorstellungen zum Thema Integration oder auch Dinge wie Parallelkulturen, polykulturelle vs. multikulturelle Gesellschaft oder das Scheitern entsprechender Politikmodelle in der Vergangenheit.
Bürger
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2006 - 10:01:04    Titel:

Guido hat folgendes geschrieben:

Klassisches Beispiel dafür sind zum religiösen Fanatismus neigende Leute aus dem nahen Osten. Oder Leute, die aus Clangesellschaften mit Fehderecht stammen und die in größeren anonymeren Gesellschaftsstrukturen Probleme haben. Oder Leute aus Ländern, in denen es kein geregeltes Schulsystem gibt und die hier als ungelernte Analphabeten herkommen. Oder Leute, die „Ehre“ kulturell bedingt als Rechtfertigung für kriminelles Verhalten betrachten.


Rückzug mit fleihenden Fahnen und Verwechselung fast aller Begrifflichkeiten. Eine Ethnie ist immer eine ganze Gruppe und nicht eine winzige Ausnahme in der Gruppe. Die Türken lassen sich als Volk oder Ethnie bezeichnen, aber nicht eine bestimmte Clangesellschaft aus der Türkei. Das Problem der Ausländerfeindlichkeit besteht ja gerade darin, dass die Vorurteile ud Klischees auf eine ganze Gruppe übertragen wird und das tusst Du im Moment in Deinen Ausssagen ebenso wie mit der Bezeichnung Problemethnie.

Es hat 8 oder 9 Fälle von Ehrenmorden im vergangenen Jahr gegeben, 6 davon in Berlin 2 im restlichen Bundesgebiet. 8-9 Fälle nicht 2000. Wenn wir 2 Fälle als Anlass nehmen von einer Problemetnie zu reden sind die einheimsichen Deutschen sehr problematisch zu sehen, wir müssten uns dann zum Beispiel als mörderische, Kinder mißbrauchende, rassistische Problemethnie betrachtetn, denn es gibt mehr als 2 Deutsche pro Jahr die Kinder mißbrauchen, es gibt mehr als 2 Deutsche im Jahr, die gemordet haben,m es gbt mehr als 2 Deutsche die Razschgift verkauft haben, es gibt mehr als 2 Deutsche die Millionen Steuergeleder pro Jahr veruntreuen.
Wie Du siehst wären wir eine höchst problematische Ethnie würden wir Deiner Argumentation folgen.

Der Unterschied zwischen zm Beispiel der vermeintlich so problematischen Ethnie, die Du so problematisch empfindest, sind ganz einfach. Sie finden sich in der Darstellung der Medien. Dort wird nicht die extrem niedrige Zahl von 8 Ehrenmorden thematisiert, sondern sie wird als chrakterisierendes Merkmal geschildert, nicht etwa weil die Medien bösartig sind, sondern weil sie profii orientiert arbeiten. Eine Darstellung, die besondes reißerisch aufgemacht ist, die ein Thema über meherer Seiten ausschlachtet, die klare Feindbilder vermittelt, dort die arme freiheitsliebende Türkin, dort der böse muslimische Bruder der sie abschlachtet, das bietet sich gerade zu an. Damit lässt sich viel Geld verdienen.

Diese Darstellung ist fremdenfeindlich, trotzdem machen fast alle großen Zeitungen mit, wenn es darum geht entsprechende Einzelfälle auszuweiden. Das Problem ist nicht die Kritik an den Ehrenmorden, dieser Kritik schließen sich fast alle an, einschließlich die islamischen und türkischen Vereine und Organisationen, das Problem ist die Gleichsetzung die sich mit Begriffen wie Problemethnie verbinden und den den fremdenfeindlichen Charakter erkennen lassen.

Wenn ein fremdenfeindliches Verhalten in einer Gesellschaft zum Alltag wird, kann man durch Verschweigen das nicht ändern, man muss den Finger in die Wunde legen und darauf hinweisen. Auch der Zeitgeist ist keine Rechtfertigung, denn 1933 gab es auch einen Zeitgeist. Daraus lässt sich keine Rechtfertigung ableiten, das haben die Nürnberger Prozesse gezeigt. Du selbst musst ensscheiden ob Du Dich an etwas beteiligen willst, das später einmal sehr hart kritisiert werden könnte. Was willst Du als Rechtfertigung sagen? Ich habe dem Zeitgeist geglaubt? Das kannst Du als Entschuldigung vergessen.


Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2006 - 10:24:04    Titel:

Bürger hat folgendes geschrieben:
Rückzug mit fleihenden Fahnen und Verwechselung fast aller Begrifflichkeiten. Eine Ethnie ist immer eine ganze Gruppe und nicht eine winzige Ausnahme in der Gruppe. Die Türken lassen sich als Volk oder Ethnie bezeichnen, aber nicht eine bestimmte Clangesellschaft aus der Türkei. Das Problem der Ausländerfeindlichkeit besteht ja gerade darin, dass die Vorurteile ud Klischees auf eine ganze Gruppe übertragen wird und das tusst Du im Moment in Deinen Ausssagen ebenso wie mit der Bezeichnung Problemethnie.


Leider kann ich in deiner Kritik den Bezug zu meiner Forderung nach politisch gesteuerter Zuwanderung nicht wirklich erkennen. Der Ausschluss von edit: s.o. -Pauker- ist ja nur eine Möglichkeit (wird z.B. in den USA oder den Emiraten so praktiziert – was eine Problemethnie ist und was nicht, entscheidet dort der politische Willensbildungsprozess). Es gibt noch weitere Varianten. Eine wäre z.B. von Zuwanderern den Nachweis von Deutschkenntnissen auf einem noch festzulegenden Mindestniveau zu fordern, damit diese hierzulande überhaupt den Hauch einer Chance auf eine eigenständige Existenz haben. Eine andere wäre ein Quotensystem das auf Bedarfsschätzungen basiert, die jährlich aktualisiert werden.

Indem du dich hier wie ein Hund in den (politisch festzulegenden) Begriff der Problemethnie verbeißt, versuchst du das Thema als Ganzes zu diskreditieren. Diese von Vertretern des Laisser-faire in der Zuwanderungspolitik gern genutzte Strategie zur Verunglimpfung ihrer Gegner lehne ich ab und weise sie hiermit zurück.
Pauker
Moderator
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2006 - 10:55:23    Titel:

Die Vorstellung, dass eine Ethnie allerdings per se schon Probleme verursacht, ist allerdings rassistisch. Da brauchen wir uns nichts vormachen. Solche Wortwahl sind wir von dir eigentlich nicht gewohnt, weswegen ich dir auch zunächst selbst die Chance gab, den Begriff zu korrigieren.

Gruß
Pauker
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 09 Okt 2006 - 13:27:31    Titel:

p0rter hat folgendes geschrieben:

Ich fahr in Berlin mit der U-Bahn nach Hause. Da sitzen mehrere Jugendliche in meinem Abteil und hören laut über ihr Handy Musik, sodass jeder mithören darf. Nach mehrerem Versuchen durch andere Mitfahrer, dass die Jugendlichen doch bitte ihre Musik abstellen sollen, was sie aber nicht taten, steht eine ca. 80jährige Dame auf und verlautet: "Mit solch Gesindel sind wir in früherer Zeit auch fertig geworden!" Uff da haben die Jugendlichen nicht schlecht gestaunt und waren leise. Und einige Leute haben sich amüsiert. Alle wussten wie es gemeint war, aber keiner war erboßt über diese Aussage sondern waren eher stimmig...! Da sieht man schon einen Wandel oder?? Und dieses Gedankengut schleicht sich immer mehr ein in die Köpfe der Menschen...


Ich verweise auf meine Wertevorstellungen weiter oben.

Ich dachte erst du wolltest mit diesem Statement die assozialen Jugendlichen anklagen, statt dessen findest du als Opfer eine 80 jährige Oma, welche wahrscheinlich einfach nur meinte, dass es früher noch Recht und Ordnung gab und sich die anwesenden Leute darüber amüsierten, dass eine Oma den Jugendlichen die Meinung geigt. Das du dieser Situation gleich nationalsozialistisches Gedankengut unterstellst, ist bezeichnend. Ich finde deine Bewertung dieses Geschehens wirklich ziemlich verquer.
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 11 Okt 2006 - 12:13:45    Titel:

Bürger hat folgendes geschrieben:

Ich kann in Deinen Texten nicht den allerkleinsten Ansatz von Perspektiven erkennen, nichts als leere und substanzlose Phrasen und Schuldzuweisungen zur Pflege liebgewonnener Feindbilder, wie den 68zigern oder den Multikulti.

Dito!

Die 68er haben genauso Gedankenpolizei gespielt wie ihre Elterngeneration. Wer konträre Meinungen hatte wurde verhöhnt und ausgegrenzt. Diesbezüglich waren die 68er die Nazis ihrer Zeit.

Zum Thema Multikulti kann ich mich nur fragen: Welches Multikulti? Wenn man sich die Statistiken anschaut haben wir eine große Bevölkerungsgruppe, welche "uns" gegenübersteht. Was ist daran "multi"? Wohl eher kann man das als Dualismus bezeichnen.

Bürger hat folgendes geschrieben:

Das ersetzt doch keine zukunftsorientierte Politik, sondern ist nur der Versuch einer Rehabilitation längst eingemotteter Werte, die weder wünschenswert noch effizient sein dürften.


Werte wie Gerechtigkeit, Höflichkeit, Bescheidenheit und Pflichtbewußtsein sind nicht erwünschenswerte Werte? Wie war das noch mit den inhaltslosen Phrasen?

Im Übrigen hast du mal wieder bewiesen, dass du nicht in der Lage bist, auf unpersönlicher Ebene zu diskutieren. Für mich immer ein Anzeichen für Gereiztheit und magelnde Argumentationskraft.
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