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Welche Zeitung für Studenten?
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borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2006 - 17:58:26    Titel:

Mosaik,
mach doch einfach Probeabos Wink Bei den meisten Zeitungen gibt es die dann 2 Wochen lang kostenlos.
Mosaik
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Anmeldungsdatum: 18.08.2005
Beiträge: 66

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 01:27:21    Titel:

Hallo nochmal Smile

habe mir jetzt mal die SZ und Die Zeit zum Test am Kiosk gekauft. Die Zeit finde ich sehr gut, interessante Themen, umfangreich, solider Journalismus. Mit der SZ war ich eigentlich ebenfalls ganz zufrieden. Allerdings habe ich da ewig dran gelesen ... auch wenn ich nur die ersten 20 Seiten intensiv gelesen habe und den Reiseteil z.b. gar nicht. Man kann ja nun nicht jeden Tag drei Stunden mit Zeitung lesen verbringen, oder? Ich finde die Berichte auch oft so spannend, dass ich gar nicht aufhören kann und am Ende sind es dann so viele Informationen, dass ich nur noch fertig bin Razz ... wie macht ihr das so?
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 01:34:47    Titel:

Ich lese die taz, jeden Morgen, eine bis 1,5 Std. Dafür stehe ich extra früh auf, doch mein Vater hat das schon so gemacht (nicht die taz, aber morgendliches langes Zeitungslesen), weshalb ich dieses Verhalten sehr normal finde...
Mosaik
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Anmeldungsdatum: 18.08.2005
Beiträge: 66

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 01:50:05    Titel:

dann müsste ich aber verdammt früh aufstehen. was haltet ihr von e-papers?
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2006 - 12:58:34    Titel:

Mosaik hat folgendes geschrieben:
dann müsste ich aber verdammt früh aufstehen. was haltet ihr von e-papers?


Ich persönlich lese nicht gerne am Bildschirm. Aber wer das mag, für den ist das doch eine günstige Alternative.
testbild123
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Anmeldungsdatum: 12.08.2006
Beiträge: 311

BeitragVerfasst am: 14 Okt 2006 - 13:10:00    Titel:

FAZ: politisch konservativ. befindet sich meiner meinung nach auf dem absteigenden ast. v.a. die onlinevariante hat teils triviale überschriften bzw. behandelt themen, die ich nicht in der FAZ "erwarte", z.b. ein ausführlicher bericht über youtube. (schön, es ist ein neuer internethype, ja die seite ist 1,6 mrd. € wert; trotzem will ich in der FAZ nichts von einer seite lesen, auf der sich irgendwelche jugendlichen aus new jersey oder ohio zum affen machen)

SZ: liberal. sueddeutsche lese ich weniger. die onlineseite hat jedoch zumindest einen ausführlicheren und besseren "uni&studium" teil als die FAZ.

FTD: ich persönlich bin ein fan der financial times deutschland. und das nicht wegen, sondern trotz des journalistischen stils. selbiger schwankt zwischen "sachlich" und "flapsig". inhaltlich ist die zeitung wie zu erwarten sehr marktliberal. interessant und gut finde ich, dass die zeitung wie das angelsächsische vorbild wahlempfehlungen (zur bundestagswahl) ausspricht, was in deutschland eher unüblich ist. damit liegen bei dieser zeitung politisch die karten so offen wie sonst nirgends auf dem tisch. insgesamt gesehen ist sie ein jugendlich-dynamischer herausforderer des altehrwürdigen handelsblatts, hat allerdings noch manchmal "flausen im kopf".

HANDELSBLATT: die printausgabe hat mehr seiten als die FTD, und dieses mehr ist journalistisch seriöser und inhaltlich teilweise besser. aus meiner sicht liegt das handelsblatt zum jetzigen zeitpunkt vor der financial times deutschland. der vorsprung ist nicht gigantisch, aber er existiert ohne zweifel.

NZZ: konservative schweizer zeitung. wohl nicht schlecht, aber eben (sehr) konservativ, dagegen wirkt die FAZ schon fast links.

TAZ: habe ich bisher noch nicht gelesen, da sie mir zu links ist. da hier jedoch von borabora der aussenpolitikteil so gelobt wird, werde ich demnächst jedoch mal einen blick riskieren.

BILD: lese ich jeden tag. die "zeitung" spielt auf der einen seite den verteidiger des kleinen mannes, schaut aber auf der anderen seite insgeheim verachtend auf das proletariat herab und ist am erhalt einer schicht-gesellschaft interessiert. politisch ist die "zeitung" eher konservativ, allerdings wird in alle richtungen kräftig ausgeteilt. insgesamt sehr unterhaltsam.

ZEIT: lese ich kaum. eine altehrwürdige, liberale wochenzeitung, von der man nur gutes hört.

SPIEGEL: meiner meinung nach kein wirklicher unterschied zu focus oder stern. eher links, und für meinen geschmack zu bunt um seriös zu sein.

CAPITAL: hab ich zur zeit abboniert, da das abo 85,80 € kostet und man eine barprämie von 85 € erhalten hat. das heft ist wie zu erwarten marktliberal und ähnelt stark dem manager magazin. man könnte es auch als "manager magazin mit verbraucherschwerpunkt" bezeichnen. capital erscheint zweiwöchig und hat die ressorts "politik, finanzen, unternehmen". wer sich für themen wie altersvorsorge, versicherungen und geldanlage interessiert, wird von capital auf die aktuellen brandherde des sozialsystems aufmerksam gemacht. als stammleser hat capital allerdings naturgemäß den besserverdiener im visier. viele rechenbeispiele lesen sich aus studentensicht eher unterhaltsam als informativ. bsp: "sie sind geschäftsführender gesellschafter eines mittelständlers und haben ein jahreseinkommen von 400.000 EUR. im alter gehen sie von einem monatlichen kapitalbedarf von ca. 13.000 EUR aus". ok.

p.s. zur zeit lese ich also (trotz allem) FAZ, FTD, CAPITAL und BILD. aus kostengründen bis auf capital alles online.
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 14 Okt 2006 - 16:30:38    Titel:

@ testbild

in 4 wochen am Freitag gibts wieder die Le Monde Diplomatique auf deutsch dazu... da würde ich an deiner Stelle mal die TAZ kaufen...
testbild123
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Anmeldungsdatum: 12.08.2006
Beiträge: 311

BeitragVerfasst am: 14 Okt 2006 - 19:24:56    Titel:

borabora hat folgendes geschrieben:
@ testbild

in 4 wochen am Freitag gibts wieder die Le Monde Diplomatique auf deutsch dazu... da würde ich an deiner Stelle mal die TAZ kaufen...


ok, danke für den hinweis Smile was ich aussenpolitisch empfehlen kann, ist die 15-minütige sendung "mit offenen karten" auf arte. falls du die sendung noch nicht kennst:
man kann sich (unter "archiv") fast sämtliche bisherige sendungen online (auch auf deutsch Wink ) durchlesen. meiner meinung nach mit die beste sendung/website auf arte.

http://www.arte.tv/de/geschichte-gesellschaft/mit-offenen-karten/392.html

die themen stammen aus dem bereich geopolitik; neben zahlreichen länderdossiers (z.b. aussenpolitik der usa) gibt es auch karten zu globalen epidemien, rohstoff-fragen usw.
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2006 - 11:30:21    Titel:

Der FAZ muss man aber noch zu Gute halten, das man jeden Tag ein "Buch" bekommt. Die Zeitung ist so umfangreich, dass sie kein normal arbeitender Mensch komplett lesen könnte. Man kann sich allerdings immer das für einen persönlich Interessante heraussuchen.

Wenn du dich also z.B. nur für Themen zur russischen Außenpolitik, i.V.m. ein paar naturwissenschaftlichen Themen neben Fussball und Fechten interessierst, ist die FAZ das richtige Blatt für dich.

Und ich finde das Argument "youtube" zieht nicht so ganz, denn die hochgelobte FTD und Handelsblatt werden wohl noch viel umfangreicher berichtet haben. Denn dem Markt ist es egal, ob das Kapital von Spinnern oder Intellektuellen kommt.
Carcharoth
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Anmeldungsdatum: 18.07.2006
Beiträge: 1536

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2006 - 11:39:48    Titel:

Das Problem ist nicht die Themenauswahl, sondern die journalistische Qualität des "Buches".
Die FAZ macht viele, viele Worte um Dinge, die man ebenso gut kürzer fassen könnte.
Die ZEIT tut dies auch, allerdings nicht täglich und wenigstens auf einem hohen Niveau. Im übrigen nicht so zwanghaft spießbürgerlich.

Nein, die FAZ ist wirklich stark abgesunken.
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