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MarcusWM Full Member

Anmeldungsdatum: 08.08.2004 Beiträge: 151
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Verfasst am: 12 Okt 2006 - 21:57:03 Titel: |
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| friendlyfox hat folgendes geschrieben: | Ich hab mir mal das Angebot der TU Kaiserslautern angeschaut.
Sorry aber ich bin überhaupt nicht überzeugt davon, Wiing mit Informatik als Schwerpunkt zu machen. Was bist du dann? 1/3 Ingenieur, 1/3 Kaufmann und 1/3 Informatiker? |
Halb Kaufmann, halb Informatiker, so wie es aussieht. Warum ist das deiner Meinung nach schlecht? |
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oemer1987 Senior Member

Anmeldungsdatum: 01.09.2006 Beiträge: 319
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Verfasst am: 12 Okt 2006 - 22:49:59 Titel: |
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ich weiss selbst nicht. WIng mit Info oder nur wirtschaftsinfo. keine ahnung . die frage ist doch kann ein Wirtschaftsinformatiker einen Wirtschaftsingenieur mit INformatik-schwerpunkt ersetzen? Oder umgekehrt? Sind Informatiker an sich durch wirtschaftsinformatiker zu ersetzen? Eines der beiden Wahlmöglichkeiten muss doch besser sein oder sagen wir mal nicht besser, aber dass das eine für sich spricht und das andere für sich. Also die Einsatzgebiete total unterschiedlich sind. Schlimm wäre es ja, dass ich Wirtschaftsingenieurwesen mit INformatik studiere und durch einen Wirtschaftsinformatiker aus der FH ersetzt werde. Nichts gegen die FH oder so, aber die Uni besitzt nun mal eine gewisse Reputation und man muss sicherlich viel mehr tun und die Studienzeit sind doch schon länger. Also muss meiner Meinung nach auch ein Wirtschaftsingenieur mit Info höher zu gewichten sein oder andere Einsatzgebiete haben als ein Wirtschaftsinformatiker. |
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MarcusWM Full Member

Anmeldungsdatum: 08.08.2004 Beiträge: 151
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Verfasst am: 13 Okt 2006 - 11:11:40 Titel: |
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Dann wird die Informatik anscheinend als Ingenieurwissenschaft angesehen. Ist das schlimm? (ich meine Nein)
Von der Bezeichnung mal ganz abgesehen: 1/2 Wirtschaft und 1/2 Info ist doch nicht übel?
Wirtschaftsinfo ist doch eher Informatik für den Wirtschaftsbereich zugeschnitten (selbstverständlich auch mit ein paar WiWi-Elementen), also kann man die zwei Studiengänge schon unterscheiden, oder? |
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friendlyfox Senior Member

 Anmeldungsdatum: 25.09.2005 Beiträge: 1342 Wohnort: Europa
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Verfasst am: 13 Okt 2006 - 13:15:56 Titel: |
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Ich versteh aber immer noch nicht, wieso ich anstatt Wiinf, was ein Fach ist welches nach einem bestimmten Lehrplan unterrichtet wird und auch Akzeptanz hat, Wiing mit Schwerpunkt Informatik studieren soll. Erklär mir doch bitte, wieso ich das machen soll wenn ich 50% Wiwi und 50% Informatik haben will. Warum nicht Wiinf studieren? Damit hat man es doch später einfacher, denn anscheinend gibt es nich viele Unis, die WIing mit Inf anbieten. _________________ Man kann niemanden �berholen, wenn man in seine Fu�stapfen tritt.
Francois Truffaut |
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MarcusWM Full Member

Anmeldungsdatum: 08.08.2004 Beiträge: 151
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Verfasst am: 13 Okt 2006 - 18:41:34 Titel: |
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Bei Wirtschaftsinformatik ist der Informatik- und Mathe-Anteil höher als bei WiIng-Info. Ich mag aber Mathe nicht wirklich. Und bei Informatik interessieren mich vor allem die Bereiche Software Engineering und Informationssysteme. Vieles von dem anderen Info-Zeug interessiert mich eigentlich wenig. Dafür interessiert mich Wirtschaft schon eher. Und der Wirtschaftsanteil beträgt beim WiIng-Info nun mal satte 50%, das gibt's bei Wirtschaftsinformatik - soweit ich weiß - nicht. Deshalb gefällt mir der Studiengang WiIng-Info von den Inhalten her recht gut.
Warum sollte es ein Dipl.-Wirtsch.-Ing. denn später schwerer haben als ein Diplom-Wirtschaftsinformatiker? Nur weil der eine Studiengang seltener angeboten wird als andere? |
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Whoooo Senior Member

 Anmeldungsdatum: 08.06.2005 Beiträge: 9161
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Verfasst am: 13 Okt 2006 - 19:30:02 Titel: |
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Schwerer wird er es nicht haben. Auch als Ingenieur kannst du dein Studium sehr informatiklastig gestalten. Aber du wirst im Grundstudium Fächer haben die halt typisch für Ingenieure sind - Grundlagen der Elektrotechnik oder des Maschinenbaus zum Beispiel, oder Physik für Ingenieure. Da sind dann Sachen bei die du als Informatiker nie brauchen wirst. Warum solltest du den Unsinn dann lernen? Weil man das gebrauchen kann? Sicher, aber dann studier doch gleich WiIng mit technischem Schwerpunkt, dann lernst du es auch richtig und hast nicht "mal davon gehört". Ausserdem bedeutet jedes nutzlose Fach neben einem erhöhten ziellosen Lernaufwand auch eine fehlende Fachvorlesung der Informatik, die dir in Studium und Beruf dann fehlen könnte.
Und noch was @MarcusWM: Diese Schwerpunktlegung schwankt sehr zwischen verschiedenen Unis, ein WiIng an der RWTH wird inhaltlich anders ausgebildet als einer in Karlsruhe. Wenn du also noch bei deiner Studienwahl bist, dann bedenke das und schau dir die Angebote für WiIng und WiInfo von verschiedenen Hochschulen an. Da liegen Welten zwischen. _________________ <SA> i'm going to become rich and famous after i invent a device that allows you to stab people in the face over the internet |
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MarcusWM Full Member

Anmeldungsdatum: 08.08.2004 Beiträge: 151
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Verfasst am: 13 Okt 2006 - 20:17:05 Titel: |
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| Whoooo hat folgendes geschrieben: | | Schwerer wird er es nicht haben. Auch als Ingenieur kannst du dein Studium sehr informatiklastig gestalten. Aber du wirst im Grundstudium Fächer haben die halt typisch für Ingenieure sind - Grundlagen der Elektrotechnik oder des Maschinenbaus zum Beispiel, oder Physik für Ingenieure. Da sind dann Sachen bei die du als Informatiker nie brauchen wirst. Warum solltest du den Unsinn dann lernen? Weil man das gebrauchen kann? Sicher, aber dann studier doch gleich WiIng mit technischem Schwerpunkt, dann lernst du es auch richtig und hast nicht "mal davon gehört". Ausserdem bedeutet jedes nutzlose Fach neben einem erhöhten ziellosen Lernaufwand auch eine fehlende Fachvorlesung der Informatik, die dir in Studium und Beruf dann fehlen könnte. | An der Uni KL gibt es keine "Grundlagenfächer, die typisch für Ingenieure sind" wie Grundlagen der Elektrotechnik oder des Maschinenbaus. Der Studiengang besteht zu 50% aus Wirtschaft und zu 50% aus Informatik. Dort wird man also nicht gelehrt, was man ohnehin nicht gebrauchen kann. Man lernt Wirtschaft und Informatik (und natürlich Grundlagen wie ein wenig Mathe), nicht mehr, nicht weniger.
| Zitat: | | Und noch was @MarcusWM: Diese Schwerpunktlegung schwankt sehr zwischen verschiedenen Unis, ein WiIng an der RWTH wird inhaltlich anders ausgebildet als einer in Karlsruhe. Wenn du also noch bei deiner Studienwahl bist, dann bedenke das und schau dir die Angebote für WiIng und WiInfo von verschiedenen Hochschulen an. Da liegen Welten zwischen. | WiIng Informatik gibt es bislang anscheinend nur in KL. Und die WiInfo-Studiengänge, die ich mir bislang angeguckt habe, hatten eben mehr Mathe und mehr Info, aber weniger Wirtschaft, als es beim Wirtschaftsingenieur Info der Fall war. |
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friendlyfox Senior Member

 Anmeldungsdatum: 25.09.2005 Beiträge: 1342 Wohnort: Europa
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Verfasst am: 13 Okt 2006 - 20:24:30 Titel: |
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| MarcusWM hat folgendes geschrieben: | | Whoooo hat folgendes geschrieben: | | Schwerer wird er es nicht haben. Auch als Ingenieur kannst du dein Studium sehr informatiklastig gestalten. Aber du wirst im Grundstudium Fächer haben die halt typisch für Ingenieure sind - Grundlagen der Elektrotechnik oder des Maschinenbaus zum Beispiel, oder Physik für Ingenieure. Da sind dann Sachen bei die du als Informatiker nie brauchen wirst. Warum solltest du den Unsinn dann lernen? Weil man das gebrauchen kann? Sicher, aber dann studier doch gleich WiIng mit technischem Schwerpunkt, dann lernst du es auch richtig und hast nicht "mal davon gehört". Ausserdem bedeutet jedes nutzlose Fach neben einem erhöhten ziellosen Lernaufwand auch eine fehlende Fachvorlesung der Informatik, die dir in Studium und Beruf dann fehlen könnte. | An der Uni KL gibt es keine "Grundlagenfächer, die typisch für Ingenieure sind" wie Grundlagen der Elektrotechnik oder des Maschinenbaus. Der Studiengang besteht zu 50% aus Wirtschaft und zu 50% aus Informatik. Dort wird man also nicht gelehrt, was man ohnehin nicht gebrauchen kann. Man lernt Wirtschaft und Informatik (und natürlich Grundlagen wie ein wenig Mathe), nicht mehr, nicht weniger.
| Zitat: | | Und noch was @MarcusWM: Diese Schwerpunktlegung schwankt sehr zwischen verschiedenen Unis, ein WiIng an der RWTH wird inhaltlich anders ausgebildet als einer in Karlsruhe. Wenn du also noch bei deiner Studienwahl bist, dann bedenke das und schau dir die Angebote für WiIng und WiInfo von verschiedenen Hochschulen an. Da liegen Welten zwischen. | WiIng Informatik gibt es bislang anscheinend nur in KL. Und die WiInfo-Studiengänge, die ich mir bislang angeguckt habe, hatten eben mehr Mathe und mehr Info, aber weniger Wirtschaft, als es beim Wirtschaftsingenieur Info der Fall war. |
Kannst du bestätigen was du sagst?
http://www.uni-karlsruhe.de/zib/html/uebersicht_305.php
Grundstudium
Fächer:
* Betriebswirtschaftslehre
* Volkswirtschaftslehre
* Statistik
* Mathematik
* Informatik
* Operations Research
* Ingenieurwissenschaften
* Ingenieurwissenschaftliches Wahlpflichtfach
Ich glaube nicht dass du "Ingenieurswissenschaften" und "Ingenieurwissenschaftliches Wahlpflichtfach" einfach weglassen kannst. Es hat schon seine Bedeutung wieso es WirtschaftsINGENIEURWESEN heisst.... _________________ Man kann niemanden �berholen, wenn man in seine Fu�stapfen tritt.
Francois Truffaut |
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MarcusWM Full Member

Anmeldungsdatum: 08.08.2004 Beiträge: 151
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Verfasst am: 13 Okt 2006 - 20:30:38 Titel: |
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Das war wohl ein Missverständnis.
Wenn ich von der Uni KL rede, dann meine ich die Uni Kaiserslautern.  |
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friendlyfox Senior Member

 Anmeldungsdatum: 25.09.2005 Beiträge: 1342 Wohnort: Europa
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MarcusWM Full Member

Anmeldungsdatum: 08.08.2004 Beiträge: 151
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Verfasst am: 13 Okt 2006 - 22:12:53 Titel: |
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Namensverzettelung...
Ich habe mal nachgeguckt und man lernt während eines 13-wöchigen, technischen Praktikums immerhin solche Sachen:
- Grundlegende Metallbearbeitungsverfahren
- Arbeiten an Werkzeugmaschinen
- Spanlose Fertigung
- Thermische Bearbeitungsverfahren
- Grundlegende Elektrobearbeitungsverfahren
- Fertigung von elektrischen Geräten
Ein bisschen hat das schon was mit Ingenieurwesen zu tun, wa?
Nix Eticketenschwindel, Namensverzettelung, etc.  |
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friendlyfox Senior Member

 Anmeldungsdatum: 25.09.2005 Beiträge: 1342 Wohnort: Europa
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Verfasst am: 14 Okt 2006 - 00:19:07 Titel: |
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Und was bringt dir das als Informatiker?
Ich meine für mich ist es Namensverzettelung..Wenn ich ein INGENIEUR bin dann habe ich ein bestimmtes Grundwissen aber das fällt ja bei bei dir dann komplett weg. Ich sage ja nicht dass es schlecht sei, ich sage nur die Bezeichnung ist nich ganz einleuchtend. Du trägst den Rang eines Ingenieurs, bist aber de facto keiner. Also kann da was nicht stimmen oder? _________________ Man kann niemanden �berholen, wenn man in seine Fu�stapfen tritt.
Francois Truffaut |
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Masor Senior Member

Anmeldungsdatum: 16.07.2006 Beiträge: 250
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Verfasst am: 14 Okt 2006 - 01:16:01 Titel: |
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Wer von euch studiert eigentlich WI-Inf in KL? Niemand nehme ich an, ihr spekuliert einfach zu viel!
Ja, die "Namensverzettelung" ist so gesehen durchaus vorhanden, die Meinung habe ich nach ein paar Semestern des Studiums dieses Faches dort auch gewonnen. Gerade wenn man es mit dem breiter aufgestellten WI in Karlsruhe vergleicht, ist es mit WI-Inf an der TU KL nicht gegeben, dass man ingenieurswissenschaftliche Grundlagenfächer studiert. Das E-Technik-Praktikum ist tatsächlich die große Ausnahme, die mehr bringt als man denkt (wenn man sich nicht geschickt drum drückt, aber das ist ein anderes Thema...).
Es ist allerdings eine ganz andere Diskussion ob Informatik in seiner heutigen Form an der Uni nicht selber als Ingenieurswissenschaft gewertet wird, dieses Selbstverständinis wird nämlich i.A. unter den Informatikern immer mehr erreicht.
Zum Studium:
Als WI-Inf in KL studiert man die Informatik-Fächer mit den regulären Informatikern, um genau zu sein macht man das komplette Grundstudium der alten Diplom-Informatiker mit, mit der Ausnahme von zwei Vorlesungen der theoretischen Informatik. Im Hauptdiplom hat man dann nicht die Auswahl, die die Informatiker haben, macht aber ncht viel weniger SWS. Für die WiWi gilt in etwa das gleiche.
Das Studium ist auch nicht in 8 Semestern zu schaffen, wie den Uni-internen Statistiken zu entnehmen ist, macht es eigentlich niemand in weniger als 10, die meisten brauchen 11 oder mehr. Und das bei den allgemein üblichen Durchfallquoten von deutlich über 70% im Grundstudium.
Deswegen würde ich es weniger als ein Wirtschaftsinformatikstudium klassifizieren als vielmehr ein Doppelstudium von Informatik und WiWi (beides ca. 75%), da es auch nicht wirklich verknüpft wird.
Was man nun danach damit anfängt, ist eine ganz andere Frage, die ich gerne zur Diskussion stelle... |
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Whoooo Senior Member

 Anmeldungsdatum: 08.06.2005 Beiträge: 9161
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Verfasst am: 14 Okt 2006 - 01:22:40 Titel: |
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| MarcusWM hat folgendes geschrieben: | Namensverzettelung...
Ich habe mal nachgeguckt und man lernt während eines 13-wöchigen, technischen Praktikums immerhin solche Sachen:
- Grundlegende Metallbearbeitungsverfahren
- Arbeiten an Werkzeugmaschinen
- Spanlose Fertigung
- Thermische Bearbeitungsverfahren
- Grundlegende Elektrobearbeitungsverfahren
- Fertigung von elektrischen Geräten
Ein bisschen hat das schon was mit Ingenieurwesen zu tun, wa?
Nix Eticketenschwindel, Namensverzettelung, etc.  |
Du meinst
http://www-bior.wiwi.uni-kl.de/praktikantenamt/Dokumente/praktikantenordnung_03_09_2002.pdf
Ich hab mir auch diese Praktikantenordnung angesehen. Für mich gibt es zwei Erklärungsmöglichkeiten: entweder ist das Praktikum eine totale Verarsche oder du musst doch ganz schön Ahnung von Ingenieursfächern bekommen. Wie soll bitte jemand der keinen Plan von Elektrotechnik oder Mechanik hat einen Trafo oder eine Asynchronmaschine zusammenbauen? (ok, zusammenbauen geht, aber verstehen warum die Teile so aufgebaut sind kannst du nicht.) Wie willst du Sinterwerkstoffe herstellen wenn du nicht einmal weisst was das ist? Ohne kenntnisse der Ingenieurswissenschaften kannst du nur niedere Aushilfstätigkeiten ausüben, aber keine direkte Mitarbeit an den Projekten - du wärst also die ganze Zeit ein Aussenstehender.
Ein Blick auf deinen Studienplan
http://www.wiwi.uni-kl.de/studium/wi/studienplan/Studienplan%20WI-INF%20Grundstudium.pdf
http://www.wiwi.uni-kl.de/studium/wi/studienplan/Studienplan%20WI-INF%20Hauptstudium.pdf
Offenbart, dass dieser Studiengang ein Wirtschaftsinfo-Studium ist und nichts anderes. Lass dich nicht vom Namen täuschen. _________________ <SA> i'm going to become rich and famous after i invent a device that allows you to stab people in the face over the internet |
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Masor Senior Member

Anmeldungsdatum: 16.07.2006 Beiträge: 250
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Verfasst am: 14 Okt 2006 - 01:42:14 Titel: |
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Das ist ein Praktikum vor dem Vordiplom, das z.T. vor dem Studium an sich abgeleistet werden soll (!), wie es auch drin steht, was erwartest du da? Natürlich hat man da nicht das Vorwissen eines fertigen Diplom-ETechnikers.
Bestreitet auch niemand, der das tatsächlich studiert, nur der Vergleich mit einem Winfo-Studium trifft es einfach nicht ganz.
Wenn man mal für das Grundstudium die TU Darmstadt nimmt: http://www.bwl.tu-darmstadt.de/fb/cms/upload/studium/winf-d/winf-d_stp.pdf
Dann fällt in KL eine Kompression im Bereich Mathematik auf und dafür eine deutlich höhere SWS sowohl im Bereich WiWi als auch in der Informatik auf.
Gerade in WiWi stehen 17 SWS in DA 39 in KL gegenüber, also der Vergleich hinkt doch erheblich. |
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oemer1987 Senior Member

Anmeldungsdatum: 01.09.2006 Beiträge: 319
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Verfasst am: 14 Okt 2006 - 02:01:29 Titel: |
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@masor
würdest du mir den Studiengang WIng mit Informatik-schwerpunkt in TU KL empfehlen oder doch lieber Winfo empfehlen? |
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Masor Senior Member

Anmeldungsdatum: 16.07.2006 Beiträge: 250
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Verfasst am: 14 Okt 2006 - 02:19:09 Titel: |
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Mir persönlich gefällt es sehr gut, der Informatik-Fachbereich in KL zählt auch durchaus zu den besten in Deutschland und ist mit der Verknüpfung von sehr vielen Instituten auch praxisnah. Dass es insgesamt (gerade Informatik) auch sehr anspruchvoll ist, soll nicht unerwähnt bleiben, Wochenstundenzahlen von 35 SWS (die Tutorien sind im Verlaufsplan nicht gelistet) sind im Grundstudium eher wenig.
Die hier angebrachten Kritikpunkte sind sicherlich korrekt, laufen aber etwas am Thema vorbei. Vor allem die 1/3 Kritik trifft in KL so sicherlich nicht zu, das dann eher in Karlsruhe, wenn man die Schwerpunkte entsprechend wählt, aber die gleichen Leute sagen ja auch im selben Atemzug, dass es so kein Ing.Studium ist...
Man kann es natürlich mit einem Winfo-Studium vergleichen, wird dabei aber eben feststellen, dass es doch die dargestellten gravierenden Unterschiede gibt. Zum Winfo-Studium kann ich nur aus zweiter Hand was sagen, aber man macht dort imho einfach weniger und das dann schneller, außerdem ist eine Verknüpfung deutlich eher gegeben, eine Besser/Schlechter-Wertung kann ich so allerdings nicht abgeben. |
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oemer1987 Senior Member

Anmeldungsdatum: 01.09.2006 Beiträge: 319
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Verfasst am: 14 Okt 2006 - 11:31:41 Titel: |
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mit KL meinst du auch Kaiserslautern ne??? , weil vorher schon ein Missverständnis gab.
Was sind denn konkrete Unterschiede in den Lehrinhalten und im späteren Berufsbild?
Studierst du dort auch WIng mit Informatik Schwerpunkt??? |
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Edoardo Newbie

Anmeldungsdatum: 13.08.2007 Beiträge: 7
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Verfasst am: 22 Okt 2007 - 22:21:07 Titel: |
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Sagt mal, was muss man denn da für nen Mist lesen.
Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Informatik kann man sowohl an der FH Rosenheim, als auch an der FH München studieren.
Allerdings muss man sich erst durch ein technisches Grundstudium beißen, wo die Fächer Mathe, Physik, Mechanik, Elketrotechnik usw. im Vordergrund stehen. Erst danach erfolgt die Spezialisierung.
Und von wegen FH ist schlechter wie ne Uni. Schau dir mal an, welche Hochschulen in Deutschland für WNG gut abschneiden. Und du wirst feststellen, dass jedes Jahr die FH München oder besser gesagt die Hochschule für angewandte Wissenschaften München, wie sie mittlerweile heißt, oben mitmischt. |
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davetx Full Member

Anmeldungsdatum: 10.10.2007 Beiträge: 180
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Verfasst am: 23 Okt 2007 - 13:39:18 Titel: |
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Weiss zwar nicht obs schon erwaehnt wurde, aber die TU Karlsruhe ist ja sehr fixiert auf Info. Und im oberen Semester gibt's viele Wahlmoeglichkeiten.
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