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Elite-Unis: die Entscheidung
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Elite-Unis: die Entscheidung
 
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rotschl
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Anmeldungsdatum: 04.12.2005
Beiträge: 646

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2006 - 14:18:45    Titel:

friendlyfox hat folgendes geschrieben:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_Hochschulen

Münster, dann München, dann Köln Smile

Wobei manche Zahlen 2 Jahre alte sind...

Schöne Grüsse
Friendlyfox


Interessant die Uni soll also innerhalb eines Semesters 13.000 neue Studenten bekommen haben (Exmatrikulationen noch nicht eingerechnet!). Ich kann mir nicht vorstellen das die Zahl richtig ist, genauso wie die anderen Zahlen. Wikipedia... Da lohnt es sich nicht nachzuschauen, da kann man nur mit auf die Nase fliegen!
rotschl
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Anmeldungsdatum: 04.12.2005
Beiträge: 646

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2006 - 14:21:13    Titel:

Deutschland braucht dringend Studierende in den Fächern Informatik, Ingenieurs und Naturwissenschaften. Die haben wir aber nicht (Beispiel Informatik: 2010 4000 Absolventen weniger). Da bringt auch Geld nichts, wenn kein Nachwuchs kommt.
Mammut
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Anmeldungsdatum: 30.10.2005
Beiträge: 185

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2006 - 15:09:05    Titel:

ppoldi hat folgendes geschrieben:
BBB hat folgendes geschrieben:

aber vom Ausbildungsniveau her, sind wir weiterhin Weltspitze.


Mit Sicherheit nicht.
Schau Dir nur mal die Abbrecherquoten an.



Das hat aber durchaus berechtigte Ursachen.

In Deutschland definiert sich die Qualität des Studiums nunmal über die Abbrecherquote. Wenn bei einem Ingenieurstudium nicht mindestens 50% fliegen, ist es viel zu einfach. So wird auch die Qualität überwacht und hoch gehalten. (Polemisiert: "Was muss sich auch jeder Depp da einschreiben?")

Der wesentliche Unterschied ist: in Deutschland sucht sich der Student die Uni aus, in den USA die Uni den Studenten. Natürlich fallen dann weniger durch, wenn man schonmal die Blindgänger vorher aussiebt.

Darauf wird es auch (sinnvollerweise) bei uns hinauslaufen.


Zuletzt bearbeitet von Mammut am 15 Okt 2006 - 16:00:50, insgesamt einmal bearbeitet
BBB
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 303

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2006 - 15:32:14    Titel:

ppoldi hat folgendes geschrieben:

konkret bitte, wieso werden die Gelder aus dem Elitetopf schlecht verteilt ?

Das deutsche Bildungssystem belohnt lediglich Forschung und nicht die Lehre. Uni's haben keinen Anreiz mehr Studienplätze anzubieten, da diese nur Geld kosten und im Gegensatz zur Forschung kein Geld bringen. Auch der Exzellenzwettbewerb belohnt forschungsstarke Uni's und das Geld aus diesem geht auch auch zum Großteil in die Forschung. Die Lehre profitiert nur peripher dabei. Dies ist für mich der größte Fehler in unserem Bildungssystem.

ppoldi hat folgendes geschrieben:

BBB hat folgendes geschrieben:

aber vom Ausbildungsniveau her, sind wir weiterhin Weltspitze.

Mit Sicherheit nicht.
Schau Dir nur mal die Abbrecherquoten an.

Die Abbrecherquoten zeigen für mich vorallem, dass ein Studium hier recht anspruchsvoll ist. Man darf nicht vergessen, dass anderswo der Bachelor der Standardabschluss ist und nicht wie hier bisher das Diplom. Daraus kann man schon schließen, was einen deutschen Akademiker im Gegensatz zu einem aus den USA ausmacht (oder ausgemacht hat) ohne auf die Inhalte genauer einzugehen.
Warst du mal ein Semester im Ausland, z. B. den USA? Wenn nein, frage doch mal ein paar Kommilitonen, wie sie dort das Studium empfanden. Ich höre immer wieder nur, wie leicht man in den USA guten Noten abstauben kann und das ohne viel zu tun (und ohne viel zu lernen dabei).
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2006 - 15:43:47    Titel:

Zitat:
Warst du mal ein Semester im Ausland, z. B. den USA? Wenn nein, frage doch mal ein paar Kommilitonen, wie sie dort das Studium empfanden. Ich höre immer wieder nur, wie leicht man in den USA guten Noten abstauben kann und das ohne viel zu tun (und ohne viel zu lernen dabei).


Das stimmt allerdings. Von meiner Hochschule ( FH ) waren einige in den USA, die FH Diplomarbeit bei uns, wäre dort vom Niveau her eine Doktorarbeit gewesen
ppoldi
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 2443

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2006 - 15:51:37    Titel:

BBB hat folgendes geschrieben:
ppoldi hat folgendes geschrieben:

konkret bitte, wieso werden die Gelder aus dem Elitetopf schlecht verteilt ?

Das deutsche Bildungssystem belohnt lediglich Forschung und nicht die Lehre. Uni's haben keinen Anreiz mehr Studienplätze anzubieten, da diese nur Geld kosten und im Gegensatz zur Forschung kein Geld bringen. Auch der Exzellenzwettbewerb belohnt forschungsstarke Uni's und das Geld aus diesem geht auch auch zum Großteil in die Forschung. Die Lehre profitiert nur peripher dabei. Dies ist für mich der größte Fehler in unserem Bildungssystem.


Es ging hier darum Forschungsexzellenz zu ermöglichen, um nichts anderes.

BBB hat folgendes geschrieben:

ppoldi hat folgendes geschrieben:

BBB hat folgendes geschrieben:

aber vom Ausbildungsniveau her, sind wir weiterhin Weltspitze.

Mit Sicherheit nicht.
Schau Dir nur mal die Abbrecherquoten an.

Die Abbrecherquoten zeigen für mich vorallem, dass ein Studium hier recht anspruchsvoll ist. Man darf nicht vergessen, dass anderswo der Bachelor der Standardabschluss ist und nicht wie hier bisher das Diplom. Daraus kann man schon schließen, was einen deutschen Akademiker im Gegensatz zu einem aus den USA ausmacht (oder ausgemacht hat) ohne auf die Inhalte genauer einzugehen.
Warst du mal ein Semester im Ausland, z. B. den USA? Wenn nein, frage doch mal ein paar Kommilitonen, wie sie dort das Studium empfanden. Ich höre immer wieder nur, wie leicht man in den USA guten Noten abstauben kann und das ohne viel zu tun (und ohne viel zu lernen dabei).


Ich war schon in den USA,.
Jetzt bring hier mal nicht alles durcheinander, ein Bachelor ist natürlich wesentlich weniger als ein Diplom. Und im Master/PhD-Bereich wird in den USA sehr hart und sehr gut gearbeitet.

Die Wohlfahrtsverluste, die aus den vielen Abbrecher resultieren sind dramatisch!
Whoooo
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 8988

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2006 - 16:18:07    Titel:

Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Warst du mal ein Semester im Ausland, z. B. den USA? Wenn nein, frage doch mal ein paar Kommilitonen, wie sie dort das Studium empfanden. Ich höre immer wieder nur, wie leicht man in den USA guten Noten abstauben kann und das ohne viel zu tun (und ohne viel zu lernen dabei).


Das stimmt allerdings. Von meiner Hochschule ( FH ) waren einige in den USA, die FH Diplomarbeit bei uns, wäre dort vom Niveau her eine Doktorarbeit gewesen


Umgekehrt hat de Freundin meines Mitbewohners ihr Diplom in den USA angefangen und wollte es hier zu Ende führen, der Betreuende Prof in Deutschland war entrüstet über die einfache Problemstellung und hat es erst nach ewigem Ringen zugelassen - mit der Vorabinformation dass aufgrund der Einfachheit des Problems selbst bei perfekter Bearbeitung maximal eine Zwei drin sei.
ppoldi
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Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 2443

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2006 - 16:21:33    Titel:

Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Warst du mal ein Semester im Ausland, z. B. den USA? Wenn nein, frage doch mal ein paar Kommilitonen, wie sie dort das Studium empfanden. Ich höre immer wieder nur, wie leicht man in den USA guten Noten abstauben kann und das ohne viel zu tun (und ohne viel zu lernen dabei).


Das stimmt allerdings. Von meiner Hochschule ( FH ) waren einige in den USA, die FH Diplomarbeit bei uns, wäre dort vom Niveau her eine Doktorarbeit gewesen


Zumindest an guten Hochschulen in den USA ist eine Promotion sehr anspruchsvoll. Die erwarten einige Arbeiten, die das Potential haben in einem wissenschaftlichen Magazin veröffentlicht zu werden (oder Äquivalentes).
borabora
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Anmeldungsdatum: 05.06.2005
Beiträge: 6273

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2006 - 16:37:27    Titel:

Der Vergleich vom US-Master zum D-Diplom hinkt gewaltig. Die Diplomarbeit ist zumeist DIE Entscheidende Arbeit, bei mir zumindest ist das im Grunde meine Endnote - die mündlichen Prüfungen haben relativ wenig Einfluss. Die Master-Thesis in den USA ist nur eine von vielen Noten - insofern ist diese insgesamt gesehen einfach nicht so wichtig.

PhD-Programme sind durchwachsen... an vielen Unis sind die Studenten in tolle Forschungen eingebunden, an anderen ist es einfacher. Ist ja in D nicht anders... zumindest gibt es in den USA nicht diese verwahrloste vor-sich-hin-promovieren ohne oder mit wenig Kontakt zur Uni. Wink
Kletus
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Anmeldungsdatum: 07.09.2005
Beiträge: 79

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2006 - 17:14:38    Titel:

Zitat:
Der wesentliche Unterschied ist: in Deutschland sucht sich der Student die Uni aus, in den USA die Uni den Studenten. Natürlich fallen dann weniger durch, wenn man schonmal die Blindgänger vorher aussiebt.

Darauf wird es auch (sinnvollerweise) bei uns hinauslaufen.


Tja, das ist vielleicht einer der Gründe, warum die TUM "Eliteuni" ist. Schon seit Jahren wird da keiner mehr ohne Auswahlgespräch (und evtl. noch andere Sachen) genommen. (Ausnahme: Top Abi-Note)
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