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Unterschlagung?
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Ryanthusar
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Anmeldungsdatum: 14.10.2006
Beiträge: 2
Wohnort: Saarbrücken

BeitragVerfasst am: 14 Okt 2006 - 18:29:14    Titel: Unterschlagung?

Grüße!

Ich habe ein kleines Problemchen und würde gerne wissen, wie hier die Rechtslage aussieht - vielleicht kann mir ja jemand von euch weiterhelfen!

Und zwar habe ich einen Monat nachdem ich aufgehört habe zu arbeiten, von eben diesem Betrieb irrtümlicherweise nochmal Lohn überwiesen bekommen.

Da ich auch nicht wirklich oft auf mein Konto schaue ist mir dies auch erst recht spät aufgefallen. Das Geld ist selbstverständlich auch noch da - nur was mache ich nun damit?
Richtig wäre es sicherlich, den Betrieb zu informieren, oder die Bank.
Allerdings würde es diesem Konzern sicherlich nicht weh tun und auch keiner Person direkt schaden, weswegen mir auch schon der Gedanke durch den Kopf gehuscht ist, es einfach weiter zu "übersehen" und mal abzuwarten, was passiert.
Diebstahl wäre es ja keiner - aber eventuell Unterschlagung? Oder zählt es erst dann als Unterschlagung, wenn ich es ausgebe, oder abhebe?
Bin ich verpflichtet, es zu melden? Und was wäre, wenn es mir tatsächlich nicht aufgefallen wäre und noch Zeit verstreichen würde?
(Manchmal schaue ich auch mal 2-3 Monate nicht auf mein Konto...)
Wenn es strafbar wäre (was auch immer *g*) Mit welchen Konsequenzen müsste man rechnen?
Oder gibt es da irgendwelche "verjährungsfristen"?

Normalerweise würde sowas ja spätestens beim Jahresabschluss auffallen, allerdings wurde soweit ich weiß erst den 2. Monat nachdem ich dort aufgehört habe jemand neues eingestellt, bzw von 400€ auf Vollzeit. Somit wäre in der Buchhaltung zumindst mal kein doppelter Lohn in dem Monat für diese Abteilung. Wenn die also nicht die Arbeitsverträge und die Zeiten mit den Lohnauszahlungen vergleichen, könnte es sein, dass es nicht mal auffält.

Was sagt ihr dazu, bzw was würdet ihr in einer solchen Situation tun?
Shafirion
Moderator
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 14 Okt 2006 - 18:43:21    Titel:

Rechtsberatung dürfen wir hier leider nicht geben, wie du nach einem Blick in die Forenregeln feststellen wirst.

Völlig unabhängig von deinem Fall weise ich aber mal darauf hin, dass eine Unterschlagung nur an Sachen möglich ist und dass Buchgeld keine Sache ist. Wink
Ryanthusar
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Anmeldungsdatum: 14.10.2006
Beiträge: 2
Wohnort: Saarbrücken

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2006 - 15:47:42    Titel:

Naja, ich möchte ja keine Rechtsberatung! Mich würde einfach nur mal interessieren, was hier eigentlich vorliegt, bzw welche strafrechtlichen Konsequenzen die verschiedenen Fälle haben könnten.
Auch aus reiner Neugierde.

Wenn ich hier frage, was für Konsequenzen ein Mord nach sich ziehen könnte, wäre das ja auch keine Rechtsberatung.

Das Geld habe ich auch schon wieder zurück überweisen - mich würde aber trotzdem mal interessieren, was hätte passieren können, oder was das Gesetz zu so einem Fall sagt.

Vllt weiß ja jemand was dazu, wenn nicht sterbe ich eben dumm Shocked
Fomori
Junior Member
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Junior Member


Anmeldungsdatum: 07.09.2006
Beiträge: 98
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 16 Okt 2006 - 15:57:34    Titel:

Idea Na, dumm sterben lassen wollen wir hier keinen

Also, ich denke eigentlich, dass hier strafrechtlich wenig Konsequenzen zu befürchten sind.

Schau doch mal unter
http://www.fall-des-monats.de/file.php/inline/Famos_2001_01.pdf?id=WWWREWI_LSMXN0000000000000216

Ist natürlich nicht exakt der hier dargestellte Fall, beantwortet aber trotzdem alle hier gestellten Fragen.

Zusammengefasst läßt sich sagen: keine strafrechtliche Relevanz, aber natürlich zivilrechtliche Rückforderungsansprüche, insb. § 812 BGB.

Grüße Fomori
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