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Zusatzqualifikationen neben dem Studium - Was macht ihr?
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MAP
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Anmeldungsdatum: 30.05.2006
Beiträge: 171

BeitragVerfasst am: 14 Okt 2006 - 22:52:27    Titel: Zusatzqualifikationen neben dem Studium - Was macht ihr?

Hallöchen!

Ohne Prädikatsexamen kommt man als Jurist nicht weit ausser in die Schuldenfalle einer eigenen Kanzlei. Das ist ja bekannt. Mittlerweile werden aber von leuten die ein Präsikatsexamen vorzuweisen haben auch noch erwartet dass sie extrem kurz studieren, währenddessen einen LLM im Ausland machen, mind. 3 Praktika, neben English noch vielleicht zwei weitere Fremdsprachen beherrschen und sich natürlich auch ausserhalb des Studiums engagieren... sei es bei ELSA, FSR, STUPA, ASTA, usw und dann noch jobben als stud. Hilfskraft in einer Kanzlei in der Nähe. Dann landet die Bewerbung bei mittelgroßen Kanzleien vielleicht nicht direkt im Müll... :-/

Meine Frage an euch: Was macht ihr nebenbei...sei es nur um den Lebenslauf zu verschönern oder aus Überzeugung...??

LG

MAP
rubio
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Anmeldungsdatum: 16.08.2006
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2006 - 01:33:16    Titel:

ich studiere nebenher noch medizin und versuche so irgendwie in einer kanzlei für medizinrecht unter zu kommen, aber ich denke es wird sehr sehr hart werden.
MAP
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Anmeldungsdatum: 30.05.2006
Beiträge: 171

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2006 - 11:46:43    Titel:

wow! Respekt! Vollzeit? Oder machst du medizin nur bis zur zwischenprüfung/zwischendiplom?
jones49
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 373

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2006 - 19:28:12    Titel:

Portugiesisch und Lehrstuhl-Hiwi! Cool
flx
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Anmeldungsdatum: 30.07.2006
Beiträge: 67

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2006 - 19:37:10    Titel:

Zitat:
wow! Respekt! Vollzeit? Oder machst du medizin nur bis zur zwischenprüfung/zwischendiplom?

naiv?!
Brobbel
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Anmeldungsdatum: 16.06.2005
Beiträge: 140

BeitragVerfasst am: 18 Okt 2006 - 17:25:29    Titel:

Also, meines Wissens ist das "A und O" für spätere Berufsaussichten ein bestmögliches Examen. Nicht nur die Examensnote an und für sich ist wichtig, sondern nur mit solch einer wird man anschließend überhaupt erst die Möglichkeit haben, etwa einen L.L.M. oder eine Promotion antreten zu können. Mit 'nem Durchschnittsexamen wird man z.B. große Schwierigkeiten haben, einen Platz an einer U.S. Law School zu bekommen.
"Allein" mit einem Prädikatsexamen und einem L.L.M. wird man wohl für eine renommierte Kanzlei schon sehr interessant sein. Weitere Präferenzen, die Du aufgezählt hast (wie etwa außerstudentische Betätigungen und Aushilfskraft bei Kanzlei), wird man demgegenüber wohl getrost als zu vernachlässigende Größe bezeichnen dürfen.
Was Fremdsprachen dagegen anbelangt, ist es natürlich keineswegs von Nachteil, wenn man mehrere verschiedene Nachweisen kann, aber was ich so bisher mitbekommen habe, ist ein verhandlungssicheres Englisch am wichtigsten. Dabei kommt es sicherlich auch darauf an, bei was für einer Kanzlei man sich bewirbt, d.h. welche Mandantschaft diese vertritt.

Was die Praktika anbelangt würde ich meinen, dass drei Praktika eigentlich nichts besonderes sind, weil die Absolvierung von Praktika doch ohnehin stattfinden muss, um zum Staatsexamen zugelassen zu werden. Dieser Punkt erübrigt sich somit gewissermaßen von selbst.

Ich versuche daher in aller erster Linie ein ordentliches Examen hinzubekommen, da das für den weiteren Werdegang am wesentlichsten ist.


Zuletzt bearbeitet von Brobbel am 18 Okt 2006 - 19:38:44, insgesamt einmal bearbeitet
Joei
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Anmeldungsdatum: 10.02.2006
Beiträge: 74

BeitragVerfasst am: 18 Okt 2006 - 19:13:14    Titel:

so sehe ich es auch
MAP
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Anmeldungsdatum: 30.05.2006
Beiträge: 171

BeitragVerfasst am: 18 Okt 2006 - 19:48:05    Titel:

und was ist damit dass wenn man z.B 8 Punkte im Staatsexamen hat und einen Dr oder LLM - da hab ich Artikel gelesen dass solche Zusatzqualifikationen sogar den Punkt "tilgen" können.... und die Kanzleien ein Auge zudrücken...

(so zumindest in der azur)
Brobbel
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Anmeldungsdatum: 16.06.2005
Beiträge: 140

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2006 - 12:13:00    Titel:

Wie gesagt: an den meisten Unis wird man wohl eine nur geringe Chance haben, einen Prof. für eine Promotion zu gewinnen, wenn man kein Prädikat hat. Das hängt sicherlich auch davon ab, wie viele Promotionsanfragen insgesamt bestehen. Könnte also sein, dass man an weniger überlaufenen Unis trotzdem promovieren kann. Außerdem glaube ich mal aus einem Einblick in eine Promotionsordnung ersehen zu haben, dass vom Prädikatserfordernis eine Ausnahme gemacht werden kann, wenn der Bewerber dem Prof. aus der Vorlesung bekannt ist.
Wenn man sodann promoviert und zudem ggf. noch sehr erfolgreich (die Dissertation wird ja immerhin auch benotet) abschneidet, kann dies ganz Gewiss ein Non-Prädikat bedeutend kompensieren.
Beim L.L.M. kommt es wohl auch auf die näheren Umstände an. Wenn man kein Prädikat hat und den L.L.M. nicht gerade bravourös und zudem an einer wenig renommierten Hochschule absolviert hat, können die Chancen vergleichsweise gering bleiben.

Wegen den Pflichtpraktika, die man absolvieren muss, ist es natürlich sehr ratsam sich nicht nur den "Bescheinigungswisch" zur Anmeldung zum Staatsexamen vom Praktikumsleiter ausstellen zu lassen, sondern darüber hinaus auch ein richtiges Zeugnis, was man ggf. sogar selbst formulieren kann, damit es der Leiter nur noch unterschreiben braucht.
Asterisque
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Anmeldungsdatum: 03.05.2006
Beiträge: 576
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2006 - 16:28:18    Titel:

Während dem Studium konzentriere ich mich erstmal so gut wie ausschließlich darauf ein gescheites Examen auf die Reihe zu bekommen.

Was danach kommt, entscheidet sich wohl erst dann. Ich werd evtl. ein Jahr ins Ausland gehen (Kombi zwischen W&T und Praktikum) und da auch die Sprachkenntnisse wieder auffrischen.
Außerdem plane ich noch ein Aufbaustudium in einem anderen Bereich zu machen (Journalistik).
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