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Die Relation von Gewalttaten in Deutschland
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Die Relation von Gewalttaten in Deutschland
 
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schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
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BeitragVerfasst am: 20 Nov 2006 - 13:54:47    Titel:

Bürger schrieb :

Zitat:
Worin besteht das Problem wenn bestimmte Organisationen kritisiert werden? Niemand setzt die Kritik an solchen Organisationen mit Ausländerfeindlichkeit gleich, es sei denn sie dienen nur als Vorwand um Ausländer an sich zu kritisieren. Es existieren ebenso Organisationen, Verbände und Gruppen die andere politische Ansichten vertreten. Es ist also immer die Frage, was eigentlich kritisiert wird, die grauen Wölfe oder die Türken, weil es unter ihnen graue Wölfe gibt, die PKK oder die Kurden weil eine Mnderheit Mitglied der PKK sind, den ehemailgen Kalifen von Köln oder die Muslime weil eine Minderheit dem Kalifen folgte.


Nun , ich bat dich als Wissenschaftler , doch bitte einen Terminus für das gemeinte Klientel vorzuschlagen , damit besagte Verwechslungen nicht mehr auftreten. Es bleibt nämlich in der Tat sonst auch immer die Frage der willkürlichen Auslegung durch Mitdiskutanten , man könnte die meinen , welche man gar nicht meinen will.

Zitat:
Das lässt sich sich im einzelnen nachweisen. Natürlich mag es sein, dass sich die Kritik im Einzelfall gegen eine dieser Gruppen wendet, aber ist das das Problem? Ich denke nicht, denn in der Regel zeigt sich im Laufe der Diskussion immer wieder, das solche Gruppen und Extrembeispiele doch nur den Einstieg darstellen, den Einstieg zu einer ausländerfeindlichen Pauschalierung und Diskreditierung.


Von einigen Ausreißern hier im Forum abgesehen , bemüht sich die Mehrheit auf das -- sprachlich immer noch nicht exakt zusammengefasste -- Klientel , welches zu Recht gemeint ist , den Focus zu richten. Allerdings entsteht oftmals der Eindruck , diesbezügliche Diskussionen würden vorschnell im Keim erstickt , fälschlicherweise wegen dem Verdacht , man würde andere meinen , als man also tatsächlich meinen täte . Das erzeugt wohl dann diesen Effekt :

Zitat:
Das darüberhinaus ein bestimmtes Verhalten von Migranten durchaus kritikfähig ist, im Sinner einer auf Veränderung und nicht auf Diskreditierung ausgelegten konstruktiven lösungsorientierten Kritik geht in solche Diskussionen unter, weil eine solche Diskussion lässt sich nun mal nicht mit Leuten führen die daran nicht interessiert sind, weil sie nur eine Betätigung ihrer eigenen Vorurteile benötigen.


Zitat:
Zitat:

M.E. ist die pauschalisierende Bezeichnung Ausländerfeindlichkeit hier doch sehr schwammig und zielt direkt am Kern der Problematik vorbei.

Das mag aus der Sicht derer, die Ausländer als Ursache all ihrer Probleme maifestieren durchaus so sein, aus wissenschaftlicher Sicht, ist das Unsinn, weil Ausländerfeindlichkeit messbar und verifizierbar ist.


Am Kern der Problematik geht hier deine Erweiterung des Bezuges vorbei. Der Bezug lag nicht in direkter , diffuser Ausländerfeindlichkeit , sondern im Ansatz verstehen zu wollen , warum Gewaltätigkeiten so selektiv hauptsächlich zwischen insbesondere jungen Menschen zweier Kulturkreise ausgetragen werden. Deshalb auch überflüssig dein weiterer Bezug :

Zitat:
Die Einteilung in gute und böse Ausländer ist so alt wie die rechte Szene selbst und wird von vielen Experten als Hinweis einer entsprechende Haltung gesehen. Diese Einteilung dient oft ausländerfeindlich eingestellten Menschen als eine Art von Rechtfertigung um sich selbst vorzugauckeln, man wäre nicht fremdenfeindlich.


Wissenschaftlich betrachtet , geht es also darum nüchtern und deskriptiv festzustellen , warum überhaupt diese Selektion bei den Zielgruppen der Täter erfolgt. Ein Täter sucht sich in der Regel ein leichtes Opfer. Und eines , welches in das Bild seiner Vorurteile passt .

Also wird ein Jugendlicher aus Schweden oder Frankreich weniger zur Zielgruppe von rechten Schlägern gehören. Was folgt daraus ? 2 Dinge : Stärkt man der Gruppe der Opfer ihre gesellschaftliche Stellung einerseits und verhalten sich besagte Jugendliche andererseits nicht dem Vorurteil entsprechend , müßte sich ein vermeintlicher Determinismus der Opferrolle allmählich in Wohlgefallen auflösen. Du meinst , dann wären wieder die Rothaarigen dran ?! Nun , das es immer einen harten Kern des Bodensatzes gibt auf der Suche nach potentiellen Opfern , dies wird sich wohl eindämmen aber nie gänzlich verhindern lassen können.

Zitat:
....nein dem deutschen Bildungssystem wurde bestätigt. dass es Migrantenkinder die über die gleichen Fähigkeiten verfügen, deutlich schlechtere Chancen eingeräumt werden.


Ich denke das hier ein Konsens herrscht , was fehlende Chancengleichheit betrifft.

Zitat:
Zu behaupten Ausländerfeindlichkeit ist kein Problem ist bei diesen Zahlen ein kaum als ernsthaft zu bezeichnende These.


Wer behauptet das denn ? Ich wiederhole mich : Der Bezug focusierte sich auf Ausländerfeindlichkeit in der Hauptsache gegen Vertreter einer bestimmten kulturellen Gruppe und dumpfen Rassismus. Eine nüchterne Erhebung , welche sicher nachweislich wäre , dass es kein in dieser Ausprägung vergleichbares Problem mit Ausländern der prinzipiell selben kulturellen Ausrichtung gibt , ist keine Wertung in gute und schlechte Ausländer , sondern grenzt die wirksame Ausrichtung von Feindseligkeiten in ihrer Relevanz nur ein.

Zitat:
Die Aussage, dass es keine Probleme mit Menschen aus Ländern Mitteleuropas oder gar Nordeuropa gibt, ist natürlich in sich schon diskreminierend und im übrigen falsch. Es gab in Westdeutschland in den siebziger und achtziger Jahren kaum ein Wochende in einer Stadt mit englischen Soldaten in der diese nicht in eine Schlägerei verwickelt waren. Dieses Problen wurde nicht thematisiert, die Engländer waren jahrzehntelang Besatzungsmacht.


Diese Vergleiche und Analogien sind doch etwas Haarsträubend ! Du sagst es selbst : Sie waren Besatzungsmacht. Gewalt war hier also eher politisch , nicht kulturell - ethnisch motiviert. Heutige gewalttätige Auseinandersetzungen mit Engländern wären als simple Schlägereien zwischen meist Hooligans oder angesäuselten Touri`s einzuordnen .

Keinesfalls jedoch vergleichbar einer prinzipiellen Ablehnung ihrer fremden Herkunft und damit verbundener Vorurteile wie im Falle von Gewalt gegen türkische oder arabische Migranten. Das ausgerechnet du solche Vergleiche bemühst , um hier eine erhebliche Differenz in den wertigen Motivationen zu verwischen und offenbar zu belegen versuchst es gäbe nur eine , unterschiedslose , dumpfe Ausübung von Feindseligkeiten und Gewalt gegenüber dem Fremden , verwundert mich.

Zitat:
Es zeigt, Gewalt ist also keine Frage der Herkunft oder Kultur, sondern der Bedingungen in die Menschen in einem fremden Land leben, und der Individuen selbst, wenn sie dort gewaltätig werden. Mit anderen Worten die Kultur, oder die Menschen aus dieser Kultur sind nicht für das Fehlverhalten der anderen aus dieser Kultur verantwortlich.


Eben das zeigt es nicht unbedingt. Man sollte das Maß der kulturellen Vertrautheit und Ähnlichkeit bei der Untersuchung der Entstehung und Verbreitung von Feindseligkeiten nicht vernachlässigen . Schon deshalb , weil ein schwedischer oder ( weisser ) US - amerikanischer Jugendlicher mit Sicherheit tendenziell viel weniger Integrationsschwierigkeiten in Deutschland hat als vergleichsweise Jugendliche , die etwas orientierungslos zwischen zwei völlig verschiedenen Kulturen pendeln.


Zitat:
Das Verbot des Kopftuches ist das, was die Verbreitung des Kopftuches ausgelöst hat; Fremdenfeindlichkeit erzeugt Islamismus und produziert die Terroristen von morgen. Ein Osama Bin Laden kann triumphieren, denn genau dieses Verhalten hat er vorhergesehen und manche haben es befürchtet. Mir war am gleichen Tag, als die ersten Gerüchte hochkamen, wer dahintersteckte, klar, dass dies Wasser auf die Mühlen der ewig Gestrigen war. Durch den 11.09 hat die Ausländerfeindlichkeit nicht nur in Deutschland dramatisch zugenommen und treibt den Motor des Islamismus an.


Hoffentlich verwechselt du hier nicht Ursache und Wirkung . Eine solch einfache Analogie betrachte ich als Trugschluss. Mag sein , das ungeschickte Reaktionen bestimmte Erscheinungen zuerst befeuern. Jedoch liegt auch in der Logik der Osamas und Konsorten eine Falle , die sie offenbar nicht begreifen. Die zunehmende , unterschiedslose Ausübung ihrer gewalttätigen Aktionen wird auch auf sie selbst zurück fallen. Mit jeden Opfer der eigenen Kultur , welches man mitverursacht , schwindet letztlich die Sympathie und Unterstützung dieser Gruppen , ihr Rückhalt in der eigenen Bevölkerung. Man werfe nur einen Blick in den Irak.

Insbesondere dort dürfte es den terroristischen Fundis auf Dauer nicht gelingen , ihre Taten als heiligen Krieg gegen Ungläubige zu verkaufen , denn Opfer wird in der Hauptsache die eigene Bevölkerung.

M.f.G. Schelm
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
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BeitragVerfasst am: 20 Nov 2006 - 19:20:04    Titel:

schelm hat folgendes geschrieben:

Wer behauptet das denn ? Ich wiederhole mich : Der Bezug focusierte sich auf Ausländerfeindlichkeit in der Hauptsache gegen Vertreter einer bestimmten kulturellen Gruppe und dumpfen Rassismus. Eine nüchterne Erhebung , welche sicher nachweislich wäre , dass es kein in dieser Ausprägung vergleichbares Problem mit Ausländern der prinzipiell selben kulturellen Ausrichtung gibt , ist keine Wertung in gute und schlechte Ausländer , sondern grenzt die wirksame Ausrichtung von Feindseligkeiten in ihrer Relevanz nur ein.


Hier herrscht wohl ein Missverständnis vor, Ausländerfeindlichkeit oder Fremdenfeindlichkeit bezeichnet das vorurteilsbehaftete Verhalten gegen Fremde oder Ausländer im Allgemeinen, bedingt aber nicht das die sich aisländer- bzw. fremdenfeindlich verhaltenden Individuen alle Ausländer ablehnen. Ausländer- bzw. fremdenfeindlich sind selbstverstädnlich auch jene Zeitgenossen die sich gegen bestimmte Kulturen richten, hier erhäht die dumpfe Ausländerfeindlichkeit meist antisemitische und rassistische Aspekte, die das ganze nicht rechtfertigen sondern eher noch perverser erscheinen lassen.

Es gibt also überhaupt keinen Grund ausländerfeindlich eingestellte Zeitgenossen dessen Fremdenfeindlichkeit sich gegen Menschen südliche, muslimische, arabische, türkische oder welche Herkunft im einzelnen auch immer richtet, in irgendeiner Form wissenschaftlich als nichtausländerfeindlich zu bezeichnen. Das wäre in der Tat Wortklauberei, weil die Ursachen, Ausländerfeindlichkeit als Maß im das eigene Selbstwertgefühl zu steigern indem man eine Gruppe Fremden diskreditiert nicht dadurch neguert wird, indem man zwischen guten und schlechten Ausländern unterscheidet.

Fremdenfeindlichkei6t die sich nur gegen Türken, Südländer, Araber oder Muslime richtet ist ebensowenig gerechtfertigt und eine Aufteilung der Ausländer in gute und schlechte soll von dieser Tatsache ablenken. Eine solche Spezifizierung bedient sich in der Tat alter rassistischer Debnkmuster der Nazis, die Völker willkürlich in gute und schlechte Völker eunteilt. Diese notdürftig auf Kulturen adaptierter Rassismus drückt das dumpfen xenophoben Ursprünge solcher Einstellungen aus, da Menschen aus diesen Ländern uns fremder erscheinen, sowohl hisichtlich der Sprache des Glauben und der Körpersprache, als auch ganz simpel des Aussehens.

Es ist also zwangsläufig dass sich Ausländerfeindlichkeit besonders gegen Migranten richtet, die aus uns fremderen Kulturkreisen zu uns kommen. Also ist das eher ein Beleg für Fremdenfeindlichkeit wenn entsrechende Protagonisten glauben sie seinen nicht ausländerfeindlich, nur weil sich ihre xenophob motivierten Vorurteile gegen bestimte Ausländer oder Fremden richtet.

Wenn wir diese Gruppe also differenzieren sollten, müssten wir ihr einen Namen geben der eben beides beinhaltet, zum Beispiel rassistische (im erweiterten Sinne) Fremdenfeindlichkeit oder kulturistsche Fremdenfeindlichkeit oder völkische-nationalistische Fremdenfeindlichkeit. Im Grund ist das aber nicht notwendig da Fremdenfeindlichkeit im allgemeinen so in Erscheinung tritt. Je fremder eine Kultur und Ausländer wahrgemommen werden, desto augeprägter tritt die Ausländerfeindlichkeit gegen diese Gruppen in Erscheinug.

Die Differenzierung in gute und schlechte Ausländer ist ja nicht eine Differenzierung nach Individuen, dagegen wäre in der Tat nichts einzuwenden, sondern eine Differenzierung nach Nationen und Kulturen. Das ist aber ein emminentes Kennzeichen von Fremdenfeindlichkeit. Der gute und böse Auslönder in de Form der gute Nordländer und böse Südläander ist chrakteristisch für eine fremdenfeindliche Position und entwerte diese nicht.

Diese Zuordnung ist es was die fremdenfeindlich motivierten Zeitgenossen
praktizieren und Grund warum sie ihr Schimpfen gegen diese Gruppen unebdingt aufrechterhalten wollen. Es geht eben nicht um das Verhaltend es einzelnen sondern immer um Gruppen die diskreditiert werden und die angeblich ohne das meist näher zu spezifiziern sozusagen aus sich selbst heruas schlimmer, krimineller oder bösartiger sein sollen.

Das sich Fremdenfeindlichkeit gegen solche Gruppen richtet, beweist aber keineswegs dass diese von Natur aus besonder kriminell, bösartig oder aggressiv wären, sondern nur, dass sie von fremdenfeindlich motivierten Personen so gesehen werden. Das sich fremdenfeindliche motivierte Gewalt gegen Türken, Menschen dunkler Hautfarbe, Muslime und allgemein sürländisch ausehende Fremden richtet ist daher kennzeichnendes und charakteristisches Merkmal dieser Gruppe und hängt ursächlich nicht mit dem Verhalten der Diskreditierten zusammen.

Die Statisken zeigen zwar bestimme Überpräsentationen, die sich aber genauerer Betrachtung sehr stark relativieren, wenn man sie aus neutraler Sicht ohne Beinflussung durch die zu Beurteilenden Akteuere selbst beobachtet, zum Beispiel indem man Häufigkeitszahlen von Verbrechen mit dem Ausländeranteil vergleicht. Ein solcher Vergleich ist zwar unspezifischwer, aber sicher objektiver als jeder Fragebogen oder als die Messung von Straftätern oder Verurteilten. Solche objektiven Vergleiche, auch der Rückgang der Kriminalität, gerade auch ausländischer Straftäter zeigt, das es eigentlich auch keinen besonders extremen Diskussionsbedarf gibt.

Insbesondere wenn wir die großen Massen betrachten, die sich eben nicht kriminell verhalten gibt es keinen Grund für Fremdenfeindlichkeit.

Allerdings kann, wie schon geschildert, die sich ausbreitende Fremdenfeindichkeit, damit ist nicht nur die Gewalt der Rechtsextremen, sondern die allgemeine alltägliche Feindlichkeit gemeint, dazu führen, dass sich viele, gerade Jugendliche der diskreditierten Gruppen in entsprechend extreme Teilgruppen zurückziehen, das ist aber eine Reaktion der fremdenfeindlichen Umgebung und nicht umgekehrt. Auch hier geht es um Selbstwert, anders aber, als in der Majorität, nicht zur Kompensation eines aus dem Persönlichkeitsinventar des Individuums abzuleitenden geschwächten Selbstwertgefühl heraus, sondern als Kompensation einer von aussen als feindlich agierenden Gesellschaft, die eben nicht ein integriertes Verhalten anerkennt, sondern den Migranten pauschal als Mitglied einer bestimmten Herkunft, Kultur oder Religion benachteiligt.

Die Gewalttaten von Mitgliedern solcher Gangss, - auch hier handelt es sich selbstverständlich um Minderheiten, die große Mehrheit der jugendlichen Migranten sind nicht gewalttätig, sind folglich ein Produkt unserer Gesellschaft und nicht ein Produkt einer bestimmten Herkunft oder Kultur, es ist die Antwort eines Teild der Population jugendlicher Migranten auf die bei uns grassierende und durch bestimmte Medien und politische Grupopen angeheizte Fremdenfeindlichkeit.

Das ist insbesondere ausschlaggebend, wenn tatsächlich die Existenz solcher Gruppen als Problem angesehem wird, aus Sicht derer die sich damit beruflich auseinandersetzen müssen mag das sicherlich der Fall sein.

Entscheidend für die weitere Zukunft und für den sozialen Frieden im Land, insbesondere um die Abdriftung in extreme Gruppen zu vermeiden ist es aber notwendig, das Problem und die Lösung zu nennen, die sich aus dem Geschilderten ergibt, der Abbau der Fremdenfeindlichkeit und nicht die verteidigung fremdenfeindlicher Positionen mit obskuren Argumenten ist der Ansatzpunkt. Ohne Fremdenfeindlichkeit sinkt der Druck sich zu Extremen zusammenzsuschließen und damit das Potenzial gewaltbereiter Gruppen, sowohl was die Kids angeht die andere abziehen, als auch was das Potenzial für extremere Gruppen wie Al Kaida angeht. Das sich Polizei ud Sozialarbeiter um solche Gruppen kümmern müssen steht ausser Frage, nur die Entstehung solcher Gruppen können weder schärfere Gesetze noch fremdenfeindliche Positionen erreichen. Nur ein Abbau der bei uns herrschenden Fremdenfeindlichkeit kann das bewirken.

Ein sich extremes Klammern an die eigenen Vorurteile gegen bestimmte Kulturen, ein Verteidigen solcher Positionen um jeden Preis, teilweise in Unkenntnis bestimmter Entwicklungen in der BRD, insbesondere der absurd lächerlichen Idee, die Schlägereien englischer Soldaten in der alten BRD wären politisch motiviert, bewirken in der Tat eher das Gegenteil von dem was man vorgibt bekämpfen zu wollen. Ein solches Verhalten ist sicher nicht dazu geeignet eine Gewaltspirale zu entschärfen, die sich noch auf einem extrem niedrigen Niveau befindet, wie der Sicherheitsbericht der Bundesrepublik statistisch bestätigt. Sollten aber Bomben gezündet werden tritt wahrscheinlich das Gegenteil von dem auf, was notwendig wäre, die Ausländerfeindlichkeiot wächst und treibt den Extremisten neue Leute zu, während ein Abbau der Fremdenfeindlichkeit das Gebot der Stunde wäre.

Wir müssten anstatt die wenigen Extreme gewalttätiger Ausländer die unseren Medienwald beherrschen, die postiven Beispiele thematisieren, von denen es viel mehr gibt, nämlich Millionen. Das wäre eine Pressekampagne, die in der Tat beispielsgebend wäre und helfen würde Fremdenfeindlichkeit abzubauen, insbesondere bei denen, in denen die Angst vor den Fremden nicht durch direkten Kontakt abgebaut werden kann, aus welche Gründen auch immer.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger


Zuletzt bearbeitet von Bürger am 22 Nov 2006 - 02:00:06, insgesamt einmal bearbeitet
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
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BeitragVerfasst am: 21 Nov 2006 - 00:42:29    Titel:

Bürger schrieb :
Zitat:
Hier herrscht wohl ein Missvertständnis vor, Ausländerfeindlichkeit oder Fremdenfeindlichkeit bezeichnet das vorurteilsbehaftete Verhalten gegen Fremde oder Ausländer im Allgemeinen, bedingt aber nicht das die sich aisländer- bzw. fremdenfeindlich verhaltenden Individuen alle Ausländer ablehnen. Ausländer- bzw. fremdenfeindlich sind selbstverstädnlich auch jene Zeitgenossen die sich gegen bestimmte Kulturen richten, hier erhäht die dumpfe Ausländerfeindlichkeit meist antisemitische und rassistische Aspekte, die das ganze nicht rechtfertigen sondern eher noch perverser erscheinen lassen.


Das Mißverständnis liegt wohl darin , ob wir hier über Definitionen oder die Problemfälle und deren Ursachen diskutieren möchten. Das eine selektive Ausländerfeindlichkeit natürlich letztlich Bestandteil des allgemeinen Verständnisses von Ausländerfeindlichkeit ist , streite ich doch nicht ab. Mir ging es um die Beleuchtung der Gründe , warum es diese selektive Feindschaft überhaupt gibt. Entweder habe ich da etwas überlesen oder du bist nicht präzise genug darauf eingegngen ?

Zitat:
Entscheidend für die weitere Zukunft und für den sozialen Frieden im Land, insbesondere um die Abdriftung in extreme Gruppen zu vermeiden ist es aber notwendig, das Problem und die Lösung zu nennen, die sich aus dem Geschilderten ergibt, der Abbau der Fremdenfeindlichkeit und nicht die verteidigung fremdenfeindlicher Positionen mit obskuren Argumenten ist der Ansatzpunkt. Ohne Fremdenfeindlichkeit sinkt der Druck sich zu Extremen zusammenzsuschließen und damit das Potenzial gewaltbereiter Gruppen, sowohl was die Kids angeht die andere abziehen, als auch was das Potenzial für extremere Gruppen wie Al Kaida angeht.


Ok. Das war ja unstrittig. Siehe Bemerkung Ist der Ruf erst ruiniert .... Wie hoch allerdings schätzt du in dieser Szene den Bodensatz , den ideologischen Kern ein , der ebenso wie bei NPD - Ideologen nicht erreichbar ist und somit nicht durch Appeasement beeinflussbar wäre , also ausschließlich aus eigenen Antrieb , eigener Überzeugung handelt bzw. Gewalt predigt oder befürwortet ? Motivation : Überwindung des verderbten Systems der FDGO ? Allein der Kalif hatte bei mehrfach genannter Kölner Großveranstaltung 5000 Anhänger um sich geschart.

Vom Gesamtpotential aller Anhänger einschlägiger Organisationen mal abgesehen. Ich sehe hier in deren Wirken eine durchaus ernst zu nehmende Gefahr für die dauerhafte Stabilität der FDGO.


Zitat:
Das sich Polizei ud Sozialarbeiter um solche Gruppen kümmern müssen steht ausser Frage, nur die Entstehung solcher Gruppen können weder schärfere Gesetze noch fremdenfeindliche Positionen erreichen. Nur ein Abbau der bei uns herrschenden Fremdenfeindlichkeit kann das bewirken.


Nur dies ? Und warum keine klare Grenzziehung durch die Gesellschaft ? Bis hier her und nicht weiter , sonst Konsequenzen bis zur Ausweisung ?

Zitat:
..... insbesondere der absurd lächerlichen Idee, die Schlägereien englischer Soldaten in der alten BRD wären politisch motiviert, bewirken in der Tat eher das Gegenteil von dem was man vorgibt bekämpfen zu wollen.


Waaas bitte noch ? Hatte man also keinen Hals in bestimmten Schichten auf die Besatzungsmächte ? Mir auch recht ! Also waren die Gründe für besagte Schlägereien noch banaler ? Dreh es wie du es möchtest. Eine vergleichbare Motivation der Gewalt zwischen Jugendlichen aus dem Kiez und Schlägereien mit englischen Besatzungssoldaten in ihrer Motivation gleichzusetzen dürfte unsinnig sein.

Zitat:
Sollten aber Bomben gezündet werden tritt wahrscheinlich das Gegenteil von dem auf, was notwendig wäre, die Ausländerfeindlichkeiot wächst und treibt den Extremisten neue Leute zu, während ein Abbau der Fremdenfeindlichkeit das Gebot der Stunde wäre.


Wie oben erwähnt : Ideologen wären - ebenso wie beim rechten Kern - damit nicht erreichbar. Die verfolgen andere , eigene Ziele. Hr. Atta und Co hättest du jedenfalls damit schwerlich beeindrucken können. Denn die sind nicht an Kompromissen für ein friedliches Zusammenleben interessiert , sondern der Substitution der bestehenden Ordnung durch ein System ihrer Vorstellungen. Dies sollte man trennen können !

Zitat:
Wir müssten anstatt die wenigen Extreme gewalttätiger Ausländer die unseren Medienwald beherrschen, die postiven Beispiele thematisieren, von denen es viel mehr gibt, nämlich Millionen. Das wäre eine Pressekampagne, die in der Tat beispielsgebend wäre und helfen würde Fremdenfeindlichkeit abzubauen, insbesondere bei denen, in denen die Angst vor den Fremden nicht durch direkten Kontakt abgebaut werden kann, aus welche Gründen auch immer.


Natürlich. Um die verführbaren nicht denen in die Arme zu treiben , die andere Pläne verfolgen. Aber : Wir müssen auch Forderungen an sie stellen. Wir lassen schließlich auch keinen kleinen Ladendieb laufen aus Angst , er könnte sonst ein bewaffneter Bankräuber werden.

M.f.G. Schelm


Zuletzt bearbeitet von schelm am 21 Nov 2006 - 00:47:51, insgesamt einmal bearbeitet
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2006 - 18:05:58    Titel:

schelm hat folgendes geschrieben:
Bürger schrieb :
Zitat:
Hier herrscht wohl ein Missvertständnis vor, Ausländerfeindlichkeit oder Fremdenfeindlichkeit bezeichnet das vorurteilsbehaftete Verhalten gegen Fremde oder Ausländer im Allgemeinen, bedingt aber nicht das die sich aisländer- bzw. fremdenfeindlich verhaltenden Individuen alle Ausländer ablehnen. Ausländer- bzw. fremdenfeindlich sind selbstverstädnlich auch jene Zeitgenossen die sich gegen bestimmte Kulturen richten, hier erhäht die dumpfe Ausländerfeindlichkeit meist antisemitische und rassistische Aspekte, die das ganze nicht rechtfertigen sondern eher noch perverser erscheinen lassen.


Das Mißverständnis liegt wohl darin , ob wir hier über Definitionen oder die Problemfälle und deren Ursachen diskutieren möchten. Das eine selektive Ausländerfeindlichkeit natürlich letztlich Bestandteil des allgemeinen Verständnisses von Ausländerfeindlichkeit ist , streite ich doch nicht ab. Mir ging es um die Beleuchtung der Gründe , warum es diese selektive Feindschaft überhaupt gibt. Entweder habe ich da etwas überlesen oder du bist nicht präzise genug darauf eingegngen ?



Doch Du hättest nur weiter lesen müssen:

Bürger hat folgendes geschrieben:

Fremdenfeindlichkei6t die sich nur gegen Türken, Südländer, Araber oder Muslime richtet ist ebensowenig gerechtfertigt und eine Aufteilung der Ausländer in gute und schlechte soll von dieser Tatsache ablenken. Eine solche Spezifizierung bedient sich in der Tat alter rassistischer Debnkmuster der Nazis, die Völker willkürlich in gute und schlechte Völker eunteilt. Diese notdürftig auf Kulturen adaptierter Rassismus drückt das dumpfen xenophoben Ursprünge solcher Einstellungen aus, da Menschen aus diesen Ländern uns fremder erscheinen, sowohl hisichtlich der Sprache des Glauben und der Körpersprache, als auch ganz simpel des Aussehens.


Dort sind die Gründe exakt beschrieben, um damit die These der Jud ist selber schuld schon im Vorfeld eines Versuchs einer solchen Diskussion zu klären. Der Migrant und Ausländer aus südlichen Ländern trägt keine verantwortung, dass er das Ziel fremdenfeindlicher Vorurteile darstellt. Jede Diskussion die versich im Verhalten des Ausländers das Problem zu sichen übersieht, dass es die Fremdartigkeit, also das fremde Aussehen, die fremden Riten, die fremde Körpersprache eine andere Religion. andere Lieder und andere Feste sind, auf die fremdenfeindlich gesinnte Zeitgenossen anspringen benötigen sie doch diese Fremden um ihr höheres Selbstwertgefühl zu erhöhen. Es spielt also nicht die mindeste Rolle, wie sich diese Fremden ansonsten verhalten, d.h. es spielt keine Rolle ob eon paar mehr oder weniger unter ihnen kriminell sind oder nicht, sie werden diskreditiert, irgemndetwas findet sich schließlich immer.

Bezeichnend dafür ist die einfache Tatsache, dass fremdenfeindliches Verhallten in den letzten Jahren massiv gestiegen ist, alle Studien sind sich in diesem Punkt völlig einig, während die Anzahl der Delikte, die von Ausländern begannen werden in den letzten Jahrzent kontinuierlich sinkt.

Das Verhalten des einzelnen Migranten und Ausländer im Einzelnen kann die Auswüchse kleiner extremer Gruppen nicht verhindern, ein mit den Gesetzen in Einklang lebender Ausländer oder Migrant lann schließlich nicht noch legaler leben. Daher sind Vorwürde an Migranten und Ausländer, sie seien krimineller schon aus diesem Blickwinkel Unsinn. Genau das geschieht aber, direkt oder indirekt, auch in diesem Forum, etwas wie die Sippenhaft steht im Raum., der einzelne Migrant wird für kriminelle Migranten verantwortlich erklärt, er ist es aber nicht.

Das also was sich bei Deutschen niemand erlauben würde, zum Beispiel alle Emsdettener unter Gemeralverdacht stellen. Nur weil einer glaubt, er müsse sich pressewirksam aus dem Leben mit einem Blutbad verabschieden, wäre das wohl mehr als unsinnig. Entsprechende Aussagen würde wohl niemand ernstnehmen. Bei Migranten und Ausländer ist es eher anderesherum, jeder Straftäter, der aus diesen Ländern stammt, wird von den Dumpfbacken als weiterer Beweis, der Bereichtigung ihrer feindlichen Haltung interpretiert, ohne je auf den Gedanken zu kommen, wie unsinnig eine solche Haltung eigentlich ist.

Der Grund fremdenfeindlich zu agieren ist also nicht in den Fremden zu suchen, dort greifen sich fremdenfeindliche Zeitgenossen einfach den heraus der im Moment am fremdartigsten erscheint, anfang der 60ziger wr es der Italiener, jetzt sind es in erster Linie Südländer muslimischen Glaubens, insbesondere Türken, weil sie die größte Gruppe darstellen.

Die Ursache des fremdenfeindlichen Verhaltens liegt also nicht in den Türken, gäbe es diese nicht, dannn wären es die Italiener, gäbe es diese nicht, dann die Russendeutschen und gäbe es selbst diese nicht, dann vielleicht die Ostdeutschen. Fremdenfeindlichkeit findet stets Opfer.

Die Ursache der Fremdenfeindlichkeit liegt in dem Persönlichkeitsinventar derjenigen, die fremdenfeindlich sind. Wer nun Opfer wird, hängt eher von den Klischees ab, die in Medien und von interessierten politischen Gruppen
verbreitet werden.

Es wäre ein leichtes die Ostdeutschen stärker als Zielgruppe zu etablieren. Jede Woche ein neuer Bericht in der Bild über den faulsten Ossis und was die kosten und innerhalb weniger Monate müssten sich Ostdeutsche gegen Klischees und Vorurteile wehren, gegen die die bisherige Vorwürfe und Klischees harmlos wären. Von zu faul, uns auf der Tasche liegen, alles rechts Pack, Klichees gibt s genug, worauf sich das auf bauen liesse. Auf einmal müssten sich Ostdeutsche, die hier arbeiten und Geld verdienen rechtfertigen, kannst'de deinen Leuten nicht mal erzählen, dass sie arbeiten sollen.... wäre noch das mindeste womit Menschen die aus Danzig oder Leipzig kommen in westlichen Bundsländern rechnen müssten.

Dann könnte sich der Einzelne anstrengen wie er will, den Makel Ossi zu sein würde er dann nie mehr los werden. So geht es heute Migranten und nicht weil sie sich falsch verhalten.

Eine Änderung dieses Verhalten ist also nur durch die Ursachen solchen Vehaltens möglich und sicher nicht über die Änderung des Verhaltens der Zielgruppen, denn Klischees und Vorurteile haben es nun mal so an sich, dass sie eben nicht reale Verhältnisse widerspiegeln, sondern das manifestieren, an das die Träger dieser Vorurteile gerne glauben wollen.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger


Zuletzt bearbeitet von Bürger am 22 Nov 2006 - 02:00:44, insgesamt einmal bearbeitet
schelm
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BeitragVerfasst am: 21 Nov 2006 - 18:43:34    Titel:

@ Bürger :

Mir ging es nicht um hinlänglich , hier oft wiederholte Definitionen. Auch die Frage , dass die Gruppe nicht für die Taten oder Denkweisen des einzelnen verantwortlich gemacht werden kann , steht außer Frage.

Mir ist demzufolge nicht ganz klar , beschreibst du mit deinen Ausführungen eine allgemeine Analyse oder meinst du mich damit zu belehren ?

Mir ging es letztlich um folgendes : Ausgangspunkt also eine zu beobachtende Ausländerfeindlichkeit , welche sich in der hauptsächlichen Wirksamkeit gegen einen bestimmten Kulturkreis richtet. Abgeleitet davon , die Suche nach den Unterschieden im Verhalten und Denken von jeweils einzelnen aus besagter Gruppe im Vergleich zum Verhalten und Denken von einzelnen Angehörigen anderer Gruppen ( ähnlicher oder gleicher kultureller Hintergrund ) , welche es erklären , dass also aus dem Einzelverhalten der einen sich pauschalisierende Vorurteile bilden , während aus ebenfalls negativen Verhaltensweisen anderer dies offenbar nicht als Vorurteil gegenüber der Gruppe manifestiert wird.

Liegt es u.U. auch daran , dass Probleme bei der einen Gruppe als grundsätzlich bedrohlicher -- weil die eigene Kultur scheinbar in Frage stellend -- empfundener werden als bei der Gruppe , welche als vergleichsweise ähnlicher und damit nicht als grundsätzliche Gefahr eingestuft wird ?

Und : Sollte dies also der Fall sein , wie kann man dem begegnen ? Individuelle Kontakte können hilfreich sein , besteht jedoch ein grundsätzlicher Vorbehalt gegen die kulturellen , religiösen bzw. rechtlichen Ausrichtungen der Gruppe gegenüber , dürfte dies nicht genügen. Der Ängstliche , der mit Vorbehalten bedachte , bedarf hier überzeugender Argumente , dass seine grundsätzlichen Befürchtungen nicht real wären. Ein Schritt hierzu wäre sicherlich auch ein sichtbares Engagement der Gruppe gegen eigene demokratiefeindliche Elemente in ihren Reihen .

Vergleichsweise dem gesellschaftlichen Engagement gegen Rechtsaußen , nicht natürlich der Übernahme orginärer Aufgaben der Polizei und anderer Sicherheitsorgane.

M.f.G. Schelm
samba1
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Anmeldungsdatum: 25.05.2006
Beiträge: 613

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2006 - 20:03:39    Titel:

Was ist denn, wenn hier lebende Ausländer rassistisch gegen Deutsche sind? Das ist auch ein verharmlostes Beispiel von Rassismus. Auch woanders kommt es vor, da sind keine generellen Vorurteile da.
CARNAGE
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Anmeldungsdatum: 06.11.2006
Beiträge: 350

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2006 - 20:47:38    Titel:

Also wie schon ma sagte ist die BKA keine objektive (intelligente) quelle für statistiken. Diese typen verschleiern vieles um das internationale ansehen von deutschland zu schützen. Es gibt auch viele kritiken über diese statistiken über die jahre hinweg ... müsste man ma wieder schaun ob was finde.
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2006 - 21:26:50    Titel:

CARNAGE hat folgendes geschrieben:
Es gibt auch viele kritiken über diese statistiken über die jahre hinweg ... müsste man ma wieder schaun ob was finde.


Ja, mach mal. Ansonsten glaubt man dir nicht so ganz.
CARNAGE
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 06.11.2006
Beiträge: 350

BeitragVerfasst am: 22 Nov 2006 - 01:23:24    Titel:

Zitat:
Anlass der Antifa-Proteste war der Mord an einem 27-jährigen Jugendlichen im Januar, der von den Demonstranten Neonazis angelastet wird, da die Täter der rechten Szene zuzuordnen seien. Polizei und Staatsanwaltschaft bestreiten dagegen politische Motive der Tat. Nach ihrer Darstellung haben das Opfer und weitere vier Jugendliche zusammen gezecht. Die Täter seien dabei von dem 27-Jährigen beleidigt worden. Daraufhin hätten sie ihn in ein nahes Waldstück gelockt und mit einer Bierflasche niedergeschlagen. Das Opfer sei dann getreten, mit einem Messer attackiert und schließlich mit einem Hammer geschlagen worden. Die vier Täter im Alter zwischen 14 und 19 Jahren waren wenige Tage nach der Tat festgenommen worden. Nach Angaben des zuständigen Oberstaatsanwaltes Ralf Mohrmann bestehe aber eine »Denkmöglichkeit«, dass die Täter den Mann misshandelten, weil er Spätaussiedler war.


Spätausiedler ? is das etwa n andrer begriff für ausländer ? Jedenfalls sieht die polizei keinen zusammenhang, obwohl die täter bekennende neonazis waren, ihn natürlich freiwillig beim "herumgezeche" (was immer das auch bedeuten mag) in ein verborgenes waldstück "gelockt", um ihn dann zu viert totzugeschlagen ... Natürlich nach angaben der neonazis, "weil er sie im wald angeblich beleidigt hatte ..." Rolling Eyes

Sicher ist jedenfalls, dass es viele solcher anschläge gibt und von BKA nicht als rechtsextremistisch eingestuft werden !

http://www.klick-nach-rechts.de/presse/2004/02/gera.htm
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Anmeldungsdatum: 06.11.2006
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BeitragVerfasst am: 22 Nov 2006 - 01:26:51    Titel:

Zitat:
Was lange als linke Hysterie abgetan wurde, gibt inzwischen selbst das BKA zu: Die Daten aus den Bundesländern sind nach unten verfälscht. Jeder zählt, wie er will. Neue und bundesweit einheitliche Erfassungskriterien sind dringend nötig (siehe auch: Interview auf S. 6). Doch was wirklich gefährlich ist an den Rechtsextremisten im Osten, lässt sich nicht in Zahlen fassen. Vielerorts üben sie Macht aus, ohne noch Gewalt anwenden zu müssen. Ihre Präsenz ist oft Drohung genug.

N paar jährchen her, aber spiegel absolut die gegenwart wieder Rolling Eyes

http://www.zeit.de/archiv/2001/08/200108_leiter.3.xml
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