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Die Relation von Gewalttaten in Deutschland
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Die Relation von Gewalttaten in Deutschland
 
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Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 31 Okt 2006 - 18:35:13    Titel:

Blaubarschbube hat folgendes geschrieben:
Bürger hat folgendes geschrieben:


Ausländerfeindlichkeit schafft keine Integration sondern polarisiert und führt auf beiden Seiten zu mehr Gewalt. Das weniger Ausländerfeindlichkeit zu mehr Bomben führen soll, ist dagegen absurd. Daher lässt sich diese Aussage nicht als Argument einer Toleranz gegenüber Ausländerfeindlichkeit anführen, sondern nur als ein weiteres Argument gegen Ausländerfeindlichkeit nennen.



Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger


Und das ist völliger Käse aus der lila Claudia-Roth-Blümchenallehabensichliebwelt. Nicht der Inhalt deiner Aussage oder das Ziel ist Quatsch, sondern die schlichte Realität macht es zu Quatsch mit Soße.
Gehen wir von der bombenden Gruppe aus, jene die den Westen nicht mag , so ist dein wir haben alle Ausländer gern und tolerieren jegliches und alles, genau der falsche Zug.


Was für ein groteskes Bild, als ob in der Bundesrepublik in jeder Stadt und jeder Ecke Gruppen bombender Ausländer rumlaufen, die sich von Menschen, die freundlich zu ihnen sind, animiert fühlen Bömbchen zu schmeissen, die aber wen so ein richtiger Blaubarsch Ihnen mal die Meinung geigt, zusammenzucken und sich verdrücken. Du solltest doch selber merken, das solche Statements unlogisch sind.

Natürlich hängen solche Phrasen mit der Medienwirklichkeit zusammen. Wir sehen jeden Tag das überall in der Welt Bomben von Terroristen geworfen werden, im Irak, in Afghanistan, und auch in Spanien, London sind schon Bomben explodiert, bei uns ist es zumindestens geplant worden. Was wir aber nicht sehen, ist die einfache Tatsache, dass solche bombenden Gruppen nicht die Mehrheit darstellen, sondern absolut seltene Ausnahmeerscheiningen sind.

Es handelt sich dabei also um Einzelfälle und nicht um die Regel. Und diese einzelnen Attentäter lassen sich auch nicht durch ausländerfeindliche Sprüche und Phrasen davon abhalten, weil es gar nicht in deren Absicht ist sich im Westen besser zu integrieren.

Daher ist nicht einzusehen, wie ein Verhalten das sich gegen Ausländer richtet, auch nur eine einzige Bombe verhindern sollte. Ganz ehrlich die Falken der anderen Seite freuen sich und reiben sich die Hände, wenn sie Sprüche wie die Deinen hören, weil genau diese Einstellung ihnen neue Menschen quasi zuspielt.

Lass es uns auf den Punkt bringen. Tumbe Beschimpfungen von Türken, Ausländern und Muslimen schüchtern Terroristen nicht ein, die lachen über einen sich entsprechend tumb echauffierenden Deutschen, wenn sie sich überhaupt seiner annehmen. Was sie sagen, ergibt sich logischerweise aus ihrer ideologischen Position, int etwa Macht weiter so, dann sehen unsere Glaubensbrüder endlich, dass die westliche Welt an einer Integration gar nicht interresiert ist. Die anderen Millionen friedlicher Muslime aber, die mit den Terroristen nichts zu tun haben, werden durch solches Schwadronieren jetzt endlich andere Seiten aufzuziehen und ähnlicher Stammtischplattitüdem vor den Kopf gestossen, indem Du sie mit Terroristen gleichsetzt.

Deine Behauptung, man könne nicht mit Muslimen friedlich zusammenleben ist falsch und auch kein faire Beurteilung. Zu behaupten der Islam sei schuld und biete keine Möglichkeiten ist schon deshalb Unsinn, weil es millionenfach widerlegt ist. Ich wohne in einem Viertel mit über 40% Ausländer, die Mehrheit der Ausländer und Migranten sind muslimischen Glauben. Man lebt hier täglich zusammen und beweist jeden Tag, dass deine Aussage falsch ist.

Eine solche Aussage ist daher schlicht antiislamisch und mit einer Aussage gleichzusetzen, die behauptet Muslime werden sich im Westen nicht integrieren können. Beide Aussagen werden wie schon ausgeführt tagtäglich durch die Realität derer widerlegt, die eben friedlich zusammenleben. Was fehlt ist eine entsprechende Darstellung, in den Medien. So müssen Menschen, die in ausländerarmen Regionen leben, ein völlig schräges Bild bekommen und hinter jedem Türken einen islamistischen Selbstmordattentäter vermuten.

Die Millionen, die nicht bomben, und das auch nicht vorhaben, widerlegen also Deine Behauptung, dass es kein friedliches Zusammenleben mit Muslimen geben könne. Die Millionen Deutsche, die nicht die Nase rümpfen weil sie durch unsere Medienwirklichkeit hinter jedem Muslimen einen heimlichen Selbstmordattentäter vermuten, widerlegen diese These ebenfalls.

Mit den Menschen, die das ganze ausnutzen, um die jeweils andere Religion oder Nichtreligion als wertlos zu diskreditieren ist das allerdings problematischer. Sprich mit Fundamentalisten auf beiden Seiten wird sich die Zukunft schlecht gestalten lassen. Sie sollten sich überlegen, was sie eigentlich wollen. Einen Krieg der Kulturen in Deutschland ist keine Alternative. 10 Millionen Menschen lassen sich nicht vertreiben, sie lassen sich auf Dauer aber auch nicht um ihre Chancen bringen.

Integrationswilligkeit ist folglich keine Einbahnstraße, auch ausländerfeindlich und/oder islamfeindliche Deutsche müssen Integration lernen, oder sie werden als verstockt gelten und durch Ihre Vorurteile aussen vor bleiben müssen, wenn die anderen Integrationswilligen auf beiden Seiten die Gesellschaft gestalten. Zum Beispiel würde ich niemanden einstellen, von dem ich wüßte, dass er ausländerfeindliche Sprüche verbreitet und/oder zum Hass auf Muslime aufruft, da könnte er noch so gut sein, eine fristlose Kündigung wäre die Folge. So muss das auch sein.

Hier im Ruhrgebiet ist das auch völlig normal, weil Migranten und Ausländer nicht nur Arbeitnehmer sondern auch immer Kunden sind. Strengenommen besteht das ganze Ruhrgebiet überwiegend aus Migranten unterschiedlicher Generationen, von den Polen, Masuren, bis hin zu den Türken. Vielleicht ist das ja ein Grund, warum es hier besser zu funktionieren scheint. Auf jeden Fall sind die Kriminalitätsraten deutlich niedriger als in vergleichbar großen Städten im Osten. obwohl der Ausländeranteil deutlich höher ausfällt.

Diese Tatsachen lassen sich nachweisen. Tatsächlich ist die Kriminalitätshäufigkeit keine Größe die durch Ausländerfeindlichkeit beeinflusst werden kann, anders wie die Zahlen der Verdächtigen oder der Gefangenen, die von Menschen die Vorurteile haben könnten getroffen werden. Diese unabhängige Größe zeigt aber, dass der Ausländeranteil an sich keine Größe ist, die Kriminalität sichtbar verstärkt.

Desgleichen gilt für Muslime. Die Anzahl der Muslime in Dortmund oder Gelsenkrichen ist wesentlich höher als beispielsweise in Leipzig oder Dresden. Trotzdem gelten die Städte im Ruhrgebiet als ausgesprochen sicher und sind immer Kandidaten für den Titel der sichersten Stadt ihrer Größenodnung.


Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger


Zuletzt bearbeitet von Bürger am 01 Nov 2006 - 00:05:59, insgesamt einmal bearbeitet
Blaubarschbube
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Anmeldungsdatum: 20.08.2006
Beiträge: 657

BeitragVerfasst am: 31 Okt 2006 - 18:59:32    Titel:

Bürger es macht keinen Sinn den Einführungssatz aus den Text und späteren Zusammenhang heraus zu schneiden und zu kommentieren.
Das führt zu nix und macht deine Meinung auch nicht glaubhafter !

Die Anzahl der hiesigen Muslime, welche den Westen und unsere Lebensweise religionsbedingt ablehnen ist erschreckend hoch.

Und gerade solche Toleranzprediger ( war jetzt nicht abwertend gemeint ! ) wie du , sind die Allerersten, welche von den Muslimen abgelehnt werden und z.Z. nur als Mittel zum Zweck dienen.

BB
Bürger
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 01 Nov 2006 - 00:51:57    Titel:

Toleranz muss man im Ruhrgebiet nicht predigen, sie ist Bestandteil dieser Region. Die meisten Menschen im Ruhrgebiet sind mit Migration großgeworden und stammen selbst von Migranten ab. Toleranz ist daher einfach normal. Sicher gibt es auch Muslime die sich angezogen fühlen, von einem stark erscheindenden Osama Bin Laden und in die Falle tappen, den Westen als verweichlicht zu sehen. Das gibt manchen sich gedemütigten fühlenden Selbstvertrauen. Andere Migranten versuchen das Selbstwertgefühl über Nationalismus ihrer Herkunftsländer aufzubauen. Die Frage ist, warum geben wir Ihnen nicht das Gefühl heimisch zu sein?
So kommt es, dass sich manche Jugendliche von extrem nationalistischen Gruppen angezogen fühlen wie deutsche Jugenliche eben auch. Gewalt, körperbetonte Selbstbestätigung, die ähnlich hohlen Phrasen über das, was einen Mann vermeintlich zum Mann macht und die gleiche extreme Sucht nach Beachtung durch die Umwelt und sei es das man vor Ihnen zittert. Die so Verführten sind sich manchmal ähnlicher, als sie glauben, nur dass sie unter verschiedenen Flaggen segeln. In solchen Gruppen wird er sich erklärende Feind oft höher bewertet, als derjenige aus der eigenen Gruppe, der sich nicht an dem Wolfsgeheul, sprich an den Riten gegenseitiger verbaler Aufstachelung beteiligt. Dass die vernünftigen aus beiden Gruppen von Extremisten mit Vorwürfen überhäuft werden, wenn sich sich wie Menschen verhalten ist auch fast normal, zeigen sie doch, dass eine andere Haltung möglich ist, und stellen damit die polarisierende und mesitens simplifizierende Haltung der Extremisten in Frage.

Ich wette mit Dir, dass die meistens der hier lebenden Muslime kein Interesse an einer Auseinandersetzung haben und auch keinesweg auf Deutsche, die sie anständig behandeln, mit Verachtung herabsehen. Das ist ein geradezu klassisches Bild aus dem Lager derer, die sich feindlich gegenüberstehen, naja für diese Minderheiten mag das ja gelten, aber nicht für die Mehrheit. Noch nicht, wenn unsere Medien den Konflikt weiter anheizen, mag sich das Stück für Stück ändern.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 01 Nov 2006 - 13:23:59    Titel:

Bürger hat folgendes geschrieben:
Toleranz muss man im Ruhrgebiet nicht predigen, sie ist Bestandteil dieser Region. Die meisten Menschen im Ruhrgebiet sind mit Migration großgeworden und stammen selbst von Migranten ab. Toleranz ist daher einfach normal.
Ich wette mit Dir, dass die meistens der hier lebenden Muslime kein Interesse an einer Auseinandersetzung haben und auch keinesweg auf Deutsche, die sie anständig behandeln, mit Verachtung herabsehen. Das ist ein geradezu klassisches Bild aus dem Lager derer, die sich feindlich gegenüberstehen, naja für diese Minderheiten mag das ja gelten, aber nicht für die Mehrheit. Noch nicht, wenn unsere Medien den Konflikt weiter anheizen, mag sich das Stück für Stück ändern.


Also es ging hier glaube ich um Ausländerkriminalität insgesamt. Das Problem ist, dass die Statistiken nur tatsächliche Ausländer auch als solche ansehen und keine Migranten mit deutschem Pass erfassen.

Alles nachzulesen auf www.bka.de

Bundesweit liegt Ausländerkriminalität bei 20%, und dies bei einem Bevölkerungsanteil von 8%. Im Ruhrgebiet liegt die Kriminalitätsrate bei 23%, also sogar leicht über dem Bundesdurchschnitt. Von besseren Zuständen im Ruhrgebiet kann also, rein von den Statistiken her, nicht ausgegangen werden.
Bürger
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 01 Nov 2006 - 15:26:28    Titel:

Mark123 hat folgendes geschrieben:
Bürger hat folgendes geschrieben:
Toleranz muss man im Ruhrgebiet nicht predigen, sie ist Bestandteil dieser Region. Die meisten Menschen im Ruhrgebiet sind mit Migration großgeworden und stammen selbst von Migranten ab. Toleranz ist daher einfach normal.
Ich wette mit Dir, dass die meistens der hier lebenden Muslime kein Interesse an einer Auseinandersetzung haben und auch keinesweg auf Deutsche, die sie anständig behandeln, mit Verachtung herabsehen. Das ist ein geradezu klassisches Bild aus dem Lager derer, die sich feindlich gegenüberstehen, naja für diese Minderheiten mag das ja gelten, aber nicht für die Mehrheit. Noch nicht, wenn unsere Medien den Konflikt weiter anheizen, mag sich das Stück für Stück ändern.


Also es ging hier glaube ich um Ausländerkriminalität insgesamt. Das Problem ist, dass die Statistiken nur tatsächliche Ausländer auch als solche ansehen und keine Migranten mit deutschem Pass erfassen.

Alles nachzulesen auf www.bka.de

Bundesweit liegt Ausländerkriminalität bei 20%, und dies bei einem Bevölkerungsanteil von 8%. Im Ruhrgebiet liegt die Kriminalitätsrate bei 23%, also sogar leicht über dem Bundesdurchschnitt. Von besseren Zuständen im Ruhrgebiet kann also, rein von den Statistiken her, nicht ausgegangen werden.


Es gibt keine Ausländerkriminalität sondern nur eine Kriminalität begannen von Ausländern. Migranten mit deutschem Pass sind sowie keine Ausländer. Das einmal ganz klar ausgedrückt, sonst sollte ich vielleicht noch auf das Grundgesetz hinweisen.

Dein Argumunent ist natürlich absurd,. ich bin mit nur nicht sicher ob Unwissenheit oder Absicht dahitersteckt. Das Ruhrgebiet ist ein gigantisches zusammenhängendes Stadtgebiet. Von daher müsste die Kriminalitätsrate hier nicht ein wenig, sondern wesentlich über dem Durchschnitt liegen und mindestens ähnliche Größenordnungen wie in Frankfurt, Hamburg oder Berlin annehmen. Kriminlaität hängt nämlich signifikant von der Größe ener Stadt ab, das ist schon seit langem bekannt.

Wenn wir also vergleichen können wir das Ruhrgebiet nicht mit dem Bundesdurchschnitt vergleichen, der auch die relativ kriminalitätsarmen Landbereiche beinnhaltet.

Im Kriminalitätsvergleich werden daher Städte daher in Klassen eingeteilt. Auch das sollte einleichtend sein. Die Städte im Ruhrgebiet schneiden dabei in der Regel sehr gut, d.h. sie sind sehr sicher, alles nachzulesen in der jährlich herausgegeben PKS.

Was Deinen 20% :8 % Relation angeht, ist deine Argumentation eindeutig unredlich. Denn dort steht
Zitat:

So enthält die Bevölkerungsstatistik bestimmte Ausländergruppen wie vor allem Illegale,
Touristen/Durchreisende, Besucher, Grenzpendler und Stationierungsstreitkräfte nicht, die aber
in der Kriminalstatistik als Tatverdächtige mitgezählt werden.


Also kanns Du deine Relation schon aus diesem Grund vergessen, denn Du müsstest die Gesamtpopulaton ermitteln, d.h. anteilsmässig berechnen, wieviel Touristen/Durchreisende, Besucher, Grenzpendler und Stationierungsstreitkräfte sich im Mittel in der Bundesrepublik aufhalten, eine nicht unbeträchtliche Zahl an Menschen.

Wir können das auch aus Sicht der Verdächtigen betrachten. 67.747 waren illegal, 41971 waren Durchreisende bzw. Touristen, und 3.636 waren Stationierungskräfte, deren Grundgesamtheiten nicht zur Bevölkerung rechnen. Wenn wur davon ausgehen, dass dies 22.3 % der nichtdeutschen Tatverdächtigen ausmacht.

Es bleiben dannn nur noch 406219 nichtdeutsche Strafverdächtige übrig, die Du in Relation zu der hier lebenden Bevölkerung setzen kannst.

Auch ein Jurust sollte die einfache Mathematik dahinter verstehen und seine Ausssagen entsprechend korrigieren.

Abgesehen davon sind auch die weiteren diese Statistik verzerrenden Faktoren nicht nur von mir genannt worden. Zur Erinnerung:

Die hier ansässige ausländische Bevölkerung unterscheidet sich hinsicht der Alterszusammensetzung und des Geschlechtes. Um ein Vergleich mit der deutschen Bevölkerung überhaupt zuzulassen, müssten diese und weitere Verzerrungsfaktoren herausgerechnet werden. Anders formulliert, würden wir eine hinreichend große Gruppe Deutscher nehmen, die hinsichtlich des Geschlechts und des Alters wie die hier lebenden Ausländer zusammensetzen wäre auch in einer solchen Gruppe Deutsche die Kriminalität statistisch größer als im Bevölkerungsdurchschnitt.

Auch das müsset verständlich sein. Nur warum erwähnst du es nicht. Es steht in der PKS, ganz deutlich, also genau da wo dein Zitat verweist.
Zitat:

Die Kriminalitätsbelastung der Deutschen und Nichtdeutschen ist zudem aufgrund der unterschiedlichen
strukturellen Zusammensetzung (Alters-, Geschlechts- und Sozialstruktur) nur
schwer vergleichbar. Danach sind die sich in Deutschland aufhaltenden Personen ohne
deutsche Staatsangehörigkeit im Vergleich zu den Deutschen überproportional häufig männlichen
Geschlechts, unter 30 Jahre alt und Großstadtbewohner und besitzen somit häufiger
Eigenschaften bzw. leben in Situationen, die auch bei Deutschen zu einem höheren Kriminalitätsrisiko
führen.
Quelle:PKS 2005


Überlesen, ausgeblendet, nicht berücksichtigt weil es nicht in Dein ideologisches Konzept und in Deine Vorstellungswelt passt? Lieber an liebgewonnenen und in den Medien gepflegten Feindbilder u. Klischees festhalten?

Selbst aber wenn wir die Zahlen, von diesen Verzerrungsfaktoren bereinigen und auf längst nicht mehr so extrem erhöhte Anzahl an ausländischen Strafverdächtigen blicken, müssen wir festhalten, dass es sich um Strafverdäöchtige handelt, nicht um überführte Straftäter. Es gibt durchaus Anzeichen dafür, dass auch Polizisten dazu neigen im Vergleich zu Deutschen mehr nichtdeutsche Verdächtige überhaupt als Verdächtige zu behandeln und zu registrieren.

Das ist auch völlig verständlich, denn Polizisten sind weder besonders intelligent noch besonders moralisch, und daher ebenso wie andere Menschen auch Vorurteilen und Klischees unterworfen.

Wenn das aber so ist, so liegt hier schon in der Registrierung eine Verzerrung vor. Wie groß dieser Verzerrungsfaktor ist, darüber kann man nur spekulieren. Offensichtlich ist nur, dass sich viele Verdächtigungen von Nichtdeutschen als haltlos herausstellen.

In diesem Zusammenhang gibt die Zahl der tatsächlich Verurteilten auch kein klares Bild. Zum einen sind Vorurteile und Klischees auch unter Juristen anzutreffen, wenn auch nicht ganz so extrem wie unter Polizisten. Das eigentliche Problem ist aber, dass viele deutsche Straftäter aufgrund dieser unterschiedlichen Vorgehensweise, relativ betrachtet nicht so häufig bis dorthin kommen, weil sie eben weniger häufig als Nichtdeutsche als Verdächtige behandelt werden.

Ganz platt wird hier aber von Dir wider aller dem entgegenstehenden Erkenntnisse die zum sehr deutlich in der Statistik des BKA stehen, negiert. Es ist schwer zu glauben, dass Du das alles überlesen hast. Wenn doch, ist es Zeit das nachzuholen und Deine Aussage entsprechend zu korrigieren.

Wie kann man nun seriös an die Sache herangehen, um tatächlich zu fragen ob es so etwas wie eine besondere Neigung der hier lebenden Nichtdeutschen gibt, kriminelle Handlungen zu begehen? Dabei kann nur eine Größe Auskunft geben, die eben nicht von Ressentiments beeinflusst wird. Ich betrachte daher nicht Strafverdächtige oder Verurteilte und deren Anteile, sondern einfach die Städte in denen besonders viele Nichtdeutsche leben mit Städten, in denen kaum Nichtdeutche leben.

Falls es wirklich so etwas wie eine spezifisch deutlich höhere Ausländerkriminalität gäbe, müsste sie sich hier zeigen. Schnell zeigt sich, dass es wohl mehrere sehr deutliche Faktoen gibt, die Kriminalität beeinflussen. Offensichtlich spielt die Größe eine entscheidende Rolle, im Mittel ist die Kriminalität in größeren Städten ausgeprägter als in kleineren Städten. Das ist sowohl in ausländerarmen Regionen als auch in Regionen mit vielen Ausländern so, also ein davon unabhängiger Faktor, der sich in anderen Staaten bestätigen lässt. Das scheint wohl ein allgemeines Gesetz zu sein, über die Gründe ließe sich viel sagen, Entfremdung, Isolation, weniger Verantwortungsgefühl und vielleicht auch wneiger Kontrolle durch die soziale Umwelt sollten als Stichworte ausreichen.

Durch unsere Geschichte ist es in der Tat so, dass in den neuen Bundesländern viele Städte existieren in denen extrem wenig Nichtdeutsche leben. Hier wäre also ein Vergleich möglich, einfach um zu sehen, wie stark sich denn der geringere Ausländeranteil auf die Kriminalitätshäufigkeit auswirkt. Als ich dies das erste Mal überprüfte, war meine Überraschung groß, ich stellte fest dass die Kriminalitätshäufigkeit in ostdeutschen Städten im Vergleich zu gleichgroßen Städten im Westen fast durch die Bank deutlich höher ausfiel, obwohl der Anteil der Ausländer bis zu 7x niedriger ausfiel, war die Kriminalitätshäufigkeit zum Teil 3 x so hoch. Natürlich bewirkt der niedrige Ausländeranteil keine Steigerung der Kriminalität, aber ganz offensichtlich ist es nicht der Anteil der Ausländer der Kriminalität wachsen lässt und es mag verschiedene Gründ geben, warum die Kriminalitätshäufigkeit im Osten deutlich stärker ausfällt, das will ich hier aber gar nicht weiter thematisieren.

Entscheidend ist doch, das die vermeintliche Ausländerkiminalität gegenüber diesen anderen Faktoren, was immer das im Einzelnen ist, gar nicht in Erscheinung tritt. Sie existiert wohl mehr in den Köpfen (auch in denen von Polizisten und Juristen) und in der medialen Wirklichkeit und treibt dort die Auflagen an. Sie ist nicht wirklich nachweisbar, sie ist nicht mal im Ansatz erkennbar, wenn wir objektivere Kriterien ansetzen.

Wenn wir nach der Motivation fragen, hört man oft, es ginge nicht gegen Auiländer, nein, sondern nur um Kriminalität. Warum werden aber diese anderen Faktoren, die doch offensichtlich einen viel größeren Einfluß haben nicht diskutiert, sondern statt dessen nur eine vermeintliche Ausländerkriminalität, die sich in dieser Form durch die Fakten nicht erhärten lässt?

Vielleicht eben doch nur, um Feindbilder und Vorurteile zu bestärken?

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
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BeitragVerfasst am: 01 Nov 2006 - 16:19:06    Titel:

Eines vorweg: Ich will hier nicht wieder einen Streit auf persönlicher Eben losbrechen. Ich suche garantiert keine Feindbilder, sondern nehme rein subjektiv meine Umgebung wahr und versuche mir ein objektives Bild zu schaffen.

Bürger hat folgendes geschrieben:

Es gibt keine Ausländerkriminalität sondern nur eine Kriminalität begannen von Ausländern. Migranten mit deutschem Pass sind sowie keine Ausländer. Das einmal ganz klar ausgedrückt, sonst sollte ich vielleicht noch auf das Grundgesetz hinweisen.

Das sind ja große Worte, sie gehen aber leider an der Realität vorbei. Man muss diese Dinge auch hinterfragen. Ich muss hier erst gar nicht auf die "Deutschen" hinweisen, die in Parallelgesellschaften leben und sich selbst ebenfalls nur als formell deutsch betrachten, sondern kann hier auf persönliche Erfahrungen zurückgreifen.

Bei meiner Arbeit am Kassler Landgericht habe ich in sechs Wochen zwischen 60 und 70 Strafprozesse miterlebt. Davon waren genau (und das ist nicht erfunden) drei "original" deutsche Täter. Einer wegen Nötigung im Straßenverkehr, einer wegen Körperverletzung und ein anderer wegen Vertsoßes gegen das BTM-Gesetz (Haschisch). Von den restlichen Tätern brauchten gut 20 einen Dolmetscher (frag mich nicht, wie die jemals den deutschen Pass erlangen konnten). Es waren diese Eindrücke und die Erfahrungen von langjährigen Richtern, die mir sagten, dass es fast immer so aussehe. Wir können uns hier wirklich an den Begriffen aufhängen, aber es ändert nichts daran, dass die Kriminalität bei Migranten um ein vielfaches höher ist, als bei Deutschen. Das ist ein Fakt. Wir können uns nur noch fragen, warum das so ist.

Selbstverständlich, und da werden wir uns einig sein, würden Ausländer/Migranten keine Kriminalität begehen, wenn es ihnen gut ginge. Hinzu kommt nach meiner persönlichen Interpretaion noch eine kleine Portion kulturelle Eigenart, welche eventuell etwas schneller zu körperlicher Auseinandersetzung führt, so dass es nach meiner Auffassung zwei Maßnahmen bedarf:

1. Die Schaffung besserer Lebensumstände für Migranten (Ausländer/formell Deutsche, nenn es wie du willst)

und

2. Ein kulturelle Anpassung an unseren Lebensraum (sei es das Verständnis von Gewalt, der Rolle der Frau, Homosexuellen, Freiheit, Gleichheit bla bla)

Da sind wir uns hoffentlich einig.

Meiner Ansicht nach sind dafür folgende Schritte nötig:

- Eine De-Ghettoisierung. Neuankömmlinge müssen mit besonderen Förderungsprogrammen davon abgehalten werden, in einschlägige Bezirke zu ziehen.

- Staatlich überwachter Islamunterricht an den Schulen auf DEUTSCH, in dem der Lehrplan einen Schwerpunkt auf die Trennung von Staat und Kirche setzt. Denn die Religion wird meist nur dort tollerant, wo sie nichts mehr zu sagen hat.

- Ein Gebot (kein Gesetz), dass in Kindergärten und Schulen Deutsch geredet wird, alles andere führt zu einer schon sehr frühen Entfremdung zwischen Deutschen und "Deutschen".

- Die Ausbildung von deutschsprachigen Imamen in Deutschland.

- Angemessene Tests bei der Einbürgerung. Sicherlich keine, deren Beantwortung auch manchen Deutschen nicht möglich wäre. Die Tests müssen leicht zu bestehen sein, aber es soll im Vorfeld die Lektüre einer Broschüre notwendig sein, welche die wichtigsten Grundsätze des Deutschen Staates vermittelt. Weiterhin ein Deutschtest, welcher nicht mangelnde Rechtschreibung sanktioniert, sondern Deutschlenntnisse attestiert, mit der man im Allgemeinen in einem deutschsprachigen Land Behördengänge und Rechtsgeschäfte selbstständig tätigen kann.

- Eine Pflicht für ALLE Eltern zur die Teilnahme an zumindest einem ELternabend pro Jahr.

- Härtere Sanktionen bei mangelhaftem Schulbesuch. Es kann nicht sein, dass manche 200 Fehlstunden ansammeln und alles was passiert ein Eintrag auf dem Zeugnis ist.

Selbstverständlich ist Integration keine Einbahnstraße. Aber Deutsche sind nun einmal Deutsche, mit all ihren Eigenheiten. Wir sind nun einmal nicht so offenherzig und tollerant wie manch andere Nationen. Aber wenn wir merken, dass man uns und unser Land respektiert, sei es durch erlernen der Sprache oder den Besuch von Vereinen, so gehen "wir" auch auf den Gegenüber zu. Es ist nun einmal leichter eine Annährung von 10 Millionen Migranten an 70 Millionen Deutsche voranzutreiben, als andersherum. Es ist keine 50/50 Geschichte. Wenn wir unser Zusammenleben angenehmer gestalten wollen, so müssen sich die (in der Hauptsache Türken) wohl etwas mehr an die deutsche Kultur annähren, als die Deutschen an die türkische. Etwas anderes wird niemals funktionieren, davon bin ich fest überzeugt. Du kannst noch länger von einer völlig tolleranten (und am besten kapitalfreien) Welt träumen, aber das geht an den Geschehnissen in diesem Land total vorbei.

Und du kannst mir doch nicht ernsthaft erzählen, dass wenn dir eine mit Kopftuch bedeckte Frau erzählt, sie fühle sich so sicherer vor den Blicken der Männer, dass dir das am "Arsch vorbeigeht" und du dich in Tolleranz übst. Ich möchte nicht wissen, was du einer deutschen Frau an den Kopf werfen würdest, wenn sie so etwas sagen würde. Ein Kopftuch ist eben keine Religionsbekundung wie ein um den Hals hängendes Kreuz oder ein Bindi zwischen den Augen. Es ist primär ein Ausdruck für die Unterwerfung der Frau gegenüber dem Mann. Dieses Symbol muss über kurz oder lang aus jeder freien demokratischen Gesellschaft verschwinden, ansonsten verdient sie diesen Titel nicht.
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
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BeitragVerfasst am: 01 Nov 2006 - 18:42:30    Titel:

Mark123 hat folgendes geschrieben:

Bei meiner Arbeit am Kassler Landgericht habe ich in sechs Wochen zwischen 60 und 70 Strafprozesse miterlebt. Davon waren genau (und das ist nicht erfunden) drei "original" deutsche Täter. Einer wegen Nötigung im Straßenverkehr, einer wegen Körperverletzung und ein anderer wegen Vertsoßes gegen das BTM-Gesetz (Haschisch). Von den restlichen Tätern brauchten gut 20 einen Dolmetscher (frag mich nicht, wie die jemals den deutschen Pass erlangen konnten). Es waren diese Eindrücke und die Erfahrungen von langjährigen Richtern, die mir sagten, dass es fast immer so aussehe. Wir können uns hier wirklich an den Begriffen aufhängen, aber es ändert nichts daran, dass die Kriminalität bei Migranten um ein vielfaches höher ist, als bei Deutschen. Das ist ein Fakt. Wir können uns nur noch fragen, warum das so ist.



Es ist weder ein Fakt noch beruht dieses angebliche Faktum auf Fakten. Du behauptest einfach etwas, das zudem den Tatbestand, den Du durch diese Behauptung zu belegen trachtest, gar nicht verifiziert, sondern etwas anderes.

Zunächst solltest Du aber, Deine Aussagen hinsichtlich des BKA vervollständigen und deine Unterschlagungen korrigieren, die ich Dir natürlich vorwerfe. So geht es eben nicht, dass man die wichtige Fakten einfach unterschlägt, obwohl sie extra und ausführlich genannt werden. Ich erwarte einfach eine Stellungsnahme.

Stattdessen packst Du die ganze Statistik, mit der Du gerade Schiffbruch erlitten hast, plötzlich wieder ein und holst statt dessen persönliche Erfahrungen aus der Mottenkisten und garnierst diese auch noch mit Hörensagen, was sich nun jeder Verifikation entzieht. Ich bin zwar kein Jurist sondern Naturwissenschaftler, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass in der juristischen Fakultät persönliche Eindrücke und Hörensagen als ein Beweis für allgemeine Aussagen gelten. Ich denke einmal nicht.
Du verstehst daher, ich ich solche vermeintliche Fakten mit Vorsicht betrachte und ersteinmal nicht als solche behandle.

Wir sollten diese Kiste von Frühstückspauseneindrücke eines Jurastudenten ganz schnell wieder schließen. Halten wir uns stattdessen an Fakten und bemühen ein wenig die Logik. Wäre der unglaubliche Eindruck richtig, denn Du hier zu vermitteln trachtest, dass nämlich über 90% der Kriminelle Ausländer sind, müsste sich das auf jeden Fall sehr deutlich statistisch nachweisen lassen. Das kann ich belegen, ich empfehle dazu einfach mal ein Lehrbuch angewandter Stochastik zu lesen. Auch mit den Mathematikkenntnissen eines Abiturienten sollte das möglich sein. Aber man kann sich das auch schon mit ein paar Kenntnisse der Elementarmathematik selbst überlegen.

Im Mittel müssten dann in Städten, die mehr Ausländer haben die Kriminalität geradezu explosionsartig steigen. Ein doppelt so hoher Ausländeranteil würde dann auch eine fast doppelt so hohe Kriminalität bedeuten. Das aber die Kriminalität niedriger ist, dürfte so gut wie gar nicht vorkommen. Das wäre absolut unwahrscheinlich. Das dies aber gleich in mehreren Städten vorkommt ist schlicht mit der Wahrscheinlichkeit von Lottospielen gleichzusetzen.

Due Ergebnisse zeigen aber in keiner Weise eine Anhängigkeit des Auslönderanteils und der Kriminlaitätshäufigkeut, nachweisbar und zwar durch Daten und nicht durch Eindrücke und Hörensagen. Dein Eindruck lässt sich aus den Kriminalitätshäufigkeit nicht verifizieren, in keiner Weise, weder in rein westdeutschen Vergleichen noch im Ost-Westvergleich.

Gleichgroße Städte mit einem höheren Ausländeranteil weisen in der Regel eben nicht eine höhere Kriminalitätshäufigkeit auf. Im Ost-West-Vergleich zeigt sich sogar eher das Gegenteil. Dort ist in manchen gleichgroßen Städten die Kriminalität dreimal höher und die Anzahl der Ausländer beträgt mitunter nur noch 1/7 von Städten in Westdeutschland.

Wenn Dein Eindruck, die tatsächlichen Kriminalitätsverhältnisse wiederspiegekn würde, dürfte es solche Ergebnisse überhaupt nicht geben.

Diesen Umstand negierst Du offensichtlich. Das sind aber Fakten und zwar Fakten die nicht von persönlichen Vorurteilen von Vertretern der Exekutive oder Judikative abhängen. Wir können also feststellen, Dein vermeintliches Faktum ist kein Faktum. Weiterhin lässt sich mit Unbehagen konstatieren, Ausländerkriminalität ist ein Phänomen, welches offensichtlich nicht nur in einer Unterschicht sindern auch in den Köpfen mancher Jurastudenten spukt, - hoffentlich sind es nicht zu viele - und falls Du die Wahrheit sagst, auch vor Richtern nicht haltmacht. Sie lässt sich aber in der Realität durch tatsächliche Fakten, wie die Kriminalitätshäufigkeit als unabhängiges Messinstrument nicht nachweisen.

Wenn Deine Erfahrungen also stimmen, gibt es eine sehr naheliegende Erklärung, die auch mit den Ergebnissen der Bielefelder Studie über gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Einklang zu bringen ist, dass nämlich unsere Gesellschaft schon viel ausländerfeindlicher geworden ist, als viele es wahrhaben wollen. Der ehemalige Generalsekretär der CDU, Heiner Geißler, unterstellt der Gesellschaft diesen Sinneswandel.

Die Folgerungen liegen auf der Hand, wenn ich Recht habe, und die Kriminalitätshäufigkeiten, so wie sie in der PKS veröffentlicht werden, scheinen das ja deutlich zu bestätigen, wenn also die Kriminalität von Ausländern tatsächlich nicht so viel häufiger auftritt, als hier von Dir kolportiert, dann bedeutet dass, das entweder die Exekutive und/oder oder Judikative Nichtdeutsche und Migranten extrem ungerecht behandelt. Das wäre dann allerdings zu untersuchen.

Aber wie gesagt, ich kann das so nicht beurteilen, denn was ein mir unbekannter Zeitgenosse in einem anonymen Forum mitteilt, kann stimmen - oder eben auch nicht. Zur Beurteilung erwarte ich Fakten. Dann können wir Deine Eindrücke noch einmal untersuchen. Vielleicht sind wir ja einem Skandal auf der Spur. Kassel liegt ja bekanntlich in Hessen, dem Land eines Kochs und eines Martin Hohmann. Wer weiss, vielleicht färbt das ja ab?


Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
masterofdisaster
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 913

BeitragVerfasst am: 01 Nov 2006 - 19:40:36    Titel:

Gibt es denn keine vernünftige Statistik, die das Problem darstellt, wobei Deutsche mit Migrationshintergrund ein-, und Faktoren wie soziale Schicht und Alter rausgerechnet sind?
Und wenn der erste Punkt einfach nicht erfasst wird, wäre es möglich die Zahlen zu berechnen, wenn man die Zahlen für eingebürgerte Deutsche kennt und vereinfachend davon ausgeht, dass Deutsche mit Migrationshintergrund ein ähnliches Verhalten zeigen, wie noch nicht eingebürgerte Migranten (Die meisten sind ja eh erst vor wenigen Jahren eingebürgert worden und sind wohl in den gleichen Milieus wie nichteingebürgerte Migranten anzusiedeln)).
Es wäre ja nicht so wichtig, dass die Zahlen absolut korrekt sind, ich denke schon eine Überschlagsrechnung könnte schon weiterhelfen.
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 01 Nov 2006 - 19:56:56    Titel:

@ Bürger
Ich habe nicht gesehen, wo ich mit "meiner" Statistik Schiffbruch erlitten habe. Ich habe auch ehrlich gesagt keine Zeit gehabt mir dein "Auseinanderpflücken" der offiziellen BKA Statistik genauer anzusehen. Ich bin nicht bereit allgemein bekannte Tatsachen durch komplzierte Rechenspielchen zu belgen. Wie gesagt, Migranten werden in den Statistiken als Deutsche erfasst, von daher laufen deine ganzen zahlenbezogenen Argumente ins Leere. Weshalb ich finde, man sollte Migranten in den Statistiken kennzeichnen habe ich oben hinreichend dargelegt. Wenn du ausblendest, dass mittlerweile jeder dritte türkischestämmige Jugendliche in Berlin schon einmal Angeklagter in einem Strafverfahren war, ist das deine persönliche Auffassung. Schlagzeilen wie diese http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/07.03.2006/2395313.asp scheinst du konsequent zu missachten. Ich dachte wir hätten uns darauf einigen können, dass wir ein Problem haben und das dieses auf mangelnder Integration beruht. Was von der multikulti Politik zu halten ist, mussten ja auch die Grünen in den letzten Tagen schmerzlich erfahren.

Meinen in den letzten paar Posts gewonnenen Eindruck, man könnte mit dir diskutieren, muss ich leider revedieren. Ich habe konkrete Lösungsansätze genannt, bezüglich derer eine Diskussion sinnvoller gewesen wäre. Stattdessen hälst du es für richtiger auf einer potentiell falschen Statistik herumzuhacken. Eine Statistik, welche ich noch nicht einmal unterstütze, da sie eben nur Ausländer erfasst und nicht auch Migranten. Von dir kommt nur ideologisches blabla. Eine deartige Auseinandersetzung birgt für mich keinen Mehrwert.


http://www.bamf.de/cln_042/SharedDocs/Anlagen/DE/Migration/Downloads/ZuwanderungsratExpertisen/exp-pfeiffer-zuwanderungsrat,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/exp-pfeiffer-zuwanderungsrat.pdf

Fakten mit Lösungsansätzen. Allerdings nichts für Dünnbrettbohrer.
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BeitragVerfasst am: 01 Nov 2006 - 20:03:04    Titel:

masterofdisaster hat folgendes geschrieben:
Gibt es denn keine vernünftige Statistik, die das Problem darstellt, wobei Deutsche mit Migrationshintergrund ein-, und Faktoren wie soziale Schicht und Alter rausgerechnet sind?
Und wenn der erste Punkt einfach nicht erfasst wird, wäre es möglich die Zahlen zu berechnen, wenn man die Zahlen für eingebürgerte Deutsche kennt und vereinfachend davon ausgeht, dass Deutsche mit Migrationshintergrund ein ähnliches Verhalten zeigen, wie noch nicht eingebürgerte Migranten (Die meisten sind ja eh erst vor wenigen Jahren eingebürgert worden und sind wohl in den gleichen Milieus wie nichteingebürgerte Migranten anzusiedeln)).
Es wäre ja nicht so wichtig, dass die Zahlen absolut korrekt sind, ich denke schon eine Überschlagsrechnung könnte schon weiterhelfen.


Korrekte Zahlen sind nicht natürlich nicht wichtig, das haben wir ja schon bei dem 8% zu 20% Vergleich gesehen, warum sollten wir denn auf einmla so pingeig sein, manche reden schon von über 90% siehe die persönlichen Eindrücke unseres Jurastudenten.

Überhaupt eine Statistik über eingebürgerte Deutsche? Ist das ein neuer Makel, eingebürgerte Deutsche? Wann kommt dann der nächste Schritt, der Nachweis der Herkunft?

Warum verlangen wir nicht gleich eine Statistik über Tatoo-Träger? Es könnten doch Menschen auf die Idee kommen, das Tragen eines Tatoos könnte irgend etwas mit Kriminalität zu tun haben, zumindestens finden sich in Strafanstalten mehr Tatooträger als auserhalb. Vielleicht sollten wir Tatoos verbieten um die Kriminalität zu bekämpfen

Hinsichtlich einer Diskussion über Ursachen und Herkunft von Kriminalität scheint das mindestens ebenso sinnvoll, wie der schon verzweifelte Versuch die Ursache von Kriminalität durch die Herkunft erklären zu wollen.

Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
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