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Skandalfotos Bundeswehr
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hä-Mathe?
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Anmeldungsdatum: 25.09.2006
Beiträge: 189

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2006 - 17:39:37    Titel:

Als ich die Fotos im Fernsehn sah dachte ich: naja - so schlimm ist es auch nicht.
Mir persönlich wären solche Handlungen auch zuwider,
allerdings finde ich den Vorfall nicht überraschend -
Gründe wurden hier genug genannt, ich will nicht nochmal das gleiche schreiben.



http://www.titanic-magazin.de/index.php?id=3 hat folgendes geschrieben:
Titanic Newsticker [27.10.2006]

Achtung, Durchsage!

Deutsche Soldaten, alle mal herhören! Bitte führt euch im Ausland nicht auf, als gelte es, in einer Berliner Idomeneo Inszenierung das Recht auf freie Meinungsäußerung zu verteidigen! Ein Soldat ist kein Opernsänger! Und soll nicht mit toten Köpfen spielen, sondern allenfalls in noch nicht tote hineinschießen! Das deutsche Volk wünscht einen geschmackvollen Kriegseinsatz! Danke!
Rudolf
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Anmeldungsdatum: 26.10.2005
Beiträge: 463
Wohnort: Neuss

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2006 - 19:10:51    Titel:

Demq hat folgendes geschrieben:
Zitat:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,444962,00.html


das ist echt ne Schande!!
wie Geschmacklos kann man nur sein??

Wenn ein Hauptschule-Abschluss schon reicht um Soldaten zu werden, weren solche wie aus der Rütli-Hauptschule vorne mit dabei!!
Was soll das denn heissen nur weil sie einen hauptschulabschluss haben sie direkt zuverurteilen oder was.Manche knallideoten die abitur haben haben die hosen ja schon voll wenn sie nur das wort afghanistan hören.
Whoooo
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 8988

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2006 - 19:21:36    Titel:

[quote="Rudolf"]
Demq hat folgendes geschrieben:
Zitat:

Wenn ein Hauptschule-Abschluss schon reicht um Soldaten zu werden, weren solche wie aus der Rütli-Hauptschule vorne mit dabei!!
Was soll das denn heissen nur weil sie einen hauptschulabschluss haben sie direkt zuverurteilen oder was.Manche knallideoten die abitur haben haben die hosen ja schon voll wenn sie nur das wort afghanistan hören.

Hört auf mit dem Scheiss. Übers abgehängte Präkariat könnt ihr woanders diskutieren. Und ausserdem ist es auch nicht gerade intelligent einen gefährlichen Auslandseinsatz als Mutprobe anzusehen. Wer so denkt ist eindeutig dumm, egal ob Hochschulprofessor oder Sonderschüler.
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2006 - 21:00:04    Titel:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,445139,00.html
Zitat:
Reiner Sörries, Geschäftsführer der "Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal" (AFD) und Direktor des Museums für Sepulkralkultur in Kassel , unterstützt Schiefenhövels Macho-Argument. Er erinnert an jene Jugendlichen im 18. und 19. Jahrhundert, die menschliche Überreste aus Gebeinhäusern stahlen: "Die spielten dann Fußball mit den Totenschädeln, das war eine Mutprobe der Pubertierenden", sagt Sörries zu SPIEGEL ONLINE. "Und sicherlich haben die Jungs dann diejenigen, die nicht mitmachen wollten, als Weichei geziehen", ergänzt er mit Blick auf einen Zeugen der Vorfälle in Afghanistan. Dieser hatte berichtet, dass jene als "Weicheier" gegolten hätten, die beim Schädel- Posieren nicht mitmachen wollten. Die aktuelle Diskussion um die Soldaten sei deshalb "übertrieben", sagt Sörries.

Reiner Sörries widerspricht auch der allgemeinen Deutung, dass es sich bei der Tat der Soldaten um Schändung handle: "Totenschändung ist immer individualisiert", sagt der Experte zu SPIEGEL ONLINE. Die Soldaten hingegen kannten die Verstorbenen nicht. Im Posieren mit Schädelknochen erkennt Sörries vielmehr eine "Schutzfunktion" bei den Soldaten: Sie seien täglich mit dem Tod konfrontiert, dies sei ihr Metier. "Sie schützen sich durch Überheblichkeit", indem sie mit Gebeinen spielen.


Gähhhhn, wieso habe ich nur immer Recht? Das ist manchmal eine Bürde... Wink
Whoooo
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 8988

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2006 - 21:47:21    Titel:

Ganz ehrlich: Ich denk wenn ich als Soldat da unten wär würd ich vielleicht auch n paar Fotos mit nem Totenkopf machen. Viele von euch würden es auch tun. Die Dinger liegen da überall rum. Was meint ihr was die Afghanen so damit machen? Auch deren Kinder spielen damit Fussball.
hotzenplotz1988
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Anmeldungsdatum: 21.04.2006
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2006 - 22:38:30    Titel:

Wer normal im Kopf ist und eine gute Kinderstube genossen hat, der weiss einfach, dass man mit Toten ehrfurchsvoll umgeht.

Aber was ist Ehrfurcht???
Was Spaß macht ist doch O.K.!
Oder???
dönis
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Anmeldungsdatum: 31.03.2006
Beiträge: 4740

BeitragVerfasst am: 27 Okt 2006 - 23:33:11    Titel:

Das hat nix mit mangelnder Ehrfurcht, Intelligenz, Erziehung oder sonst was zu tun...

Sondern wie bereits hundertmal gesagt wurde, mit enormer psychischer Belastung, mangelnder Betreuung und noch anderen Zuständen wie sie in Kriegsgebieten nunmal herrschen.

Ich bin mir sicher, das diese Soldaten hier in Deutschland niemals auf die Idee gekommen wären, einen Totenschädel auch nur anzufassen...

Und da niemand, der nicht schon einmal in einer solchen Situation war, von sich sagen kann, wie er sich verhalten würde, ist es vollkommen irrsinnig darüber zu diskutieren und noch viel lächerlicher dieses Verhalten zu verurteilen und sich selbst zum Richter über Moral und Anstand aufzuschwingen...
Der Botaniker
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Anmeldungsdatum: 03.10.2006
Beiträge: 52
Wohnort: Langen

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2006 - 00:03:05    Titel:

Ein Foto mit Schädel ist doch immernoch ein noch besseres Erinnerungsstück als der Schädel selbst. Ich mag mir gar nicht ausmalen was für grauenvolle Szenen der Krieg an sich schon immer bot. Dagegen ist dieser Vorfall einfach belanglos. ICh denke das Thema wird leider aufgeputscht. Vielleicht nur weil es endlich mal wieder Deutsche waren (Vorsicht Ironie).
Bürger
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2006 - 01:55:57    Titel:

dönis hat folgendes geschrieben:
Das hat nix mit mangelnder Ehrfurcht, Intelligenz, Erziehung oder sonst was zu tun...
Sondern wie bereits hundertmal gesagt wurde, mit enormer psychischer Belastung, mangelnder Betreuung und noch anderen Zuständen wie sie in Kriegsgebieten nunmal herrschen.


Verwechselst Du da nicht das Verhalten als solches mit der Ursache des Verhaltens und stellst zwei Entitäten gegenüber die sich meiner Ansicht nicht auschließen?

Mit anderen Worten, könnten wir die enorme psychische Belastung junger Männer in einem fremden Land als eine Ursache sehen, dass diese mangelnde Ehrfucht vor den Toten zeigen, ihre Erziehung vergessen und auch hinsichtlich der Intelligenz eher unrühmlich aussehen. Die Frage war ob ein falsch verstandener Chorgeist, nicht auch mit dazugeführt hat, die Äusserungen eines Zeugen lassen ja so etwas vermuten.

Wie gesagt traditionell sind alle drei Eigenhaften, also Erziehung, Eherfurcht vor dem Leben und überragende Intelligenz nicht gerade das, was die Menschen in der Regel mit dem Soldatenhandwerk verbinden. Von daher wundern mich solche Verhaltensweisen nicht wirklich, mich wundert nur dass das Spielen mit toten Schädel, so sehr ich ein solches makabre Schauspiel auch ablehne, offensichtlich schlimmer bewertet wird als dass was Soldaten im Ernstfall tun sollen, nämlich Menschen zu töten.

Die Bildzeitung praktiziert nur das, was ich die ganze Zeit anklage, profitorientierten Skandaljournalismus ohne Gedanken an die Konsequenzen ihrer Art der Darstellungm und was diese anrichten kann. Auch wenn ich dem Soldatenhandwerk kritisch gegenüberstehe, möchte ich nicht dass sie sterben. Eine etwas seriösere und wenig reisserische Berichterstattung hätte wohl genügt, um die Aufgabe des Journalismus zu erfüllen.

Vielleicht überlegen die Menschen, die sich mit Recht Sorgen darüber machen, ob diese Art der Berichterstattung Soldaten nicht einer zusätzliche Gefahr aussetzt, dass die gleiche reisserische Berichterstattung Millionen von Migranten einem falschen Verdacht aussetzt, wenn diese mit Ehrenmördern gleichgesetzt werden. Auch da, hat das Ganze dann nichts mehr mit seriöset Berichterstattung zu tun.

Den Soldaten, die mit den toten Schädeln gespielt habe, und dessen Spiel ich sicher nicht als Ausdruck einer besonderen Intelligenz werte, kann ich vielleicht zum Nachdenken anregen, sollten einer von Ihnen diese zeilen lesen. Vielleicht könnte es sich ja um die Schädel sowjetischer Soldaten handeln. Zumindestens klang es in einigen Kommentaren an.

Ich weiß natürlich nicht, ob das so ist, aber wenn es so ist, käme ich mir als Soldat einer Truppe, die von großen Teilen der Bevölkerung als Besatzungsmacht empfunden wird, ziemlich merkwürdig vor, wenn ich vor meinen Augen, die ausgebleichten Schädel von Angehörigen einer anderen ehemaligen Besatzungs- oder Schutzmacht sehe. Auch diesen Soldaten wurde erzählt sie kämpfen gegen die Rückständigkeit und für eine gute Sache. Vielleicht haben die Einheimischen dabei gestanden und über die Ignoranz und Dummheit der Fremden gestaunt, die noch nicht begreifen, was diese Schädel bedeuten. Aber Denken ist nicht die erste Pflicht des Soldaten, schon gar nicht derer in Afghanistan. Sie müssen gehorchen und sind im Zweifel immer die Dummen.


Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
ämie
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Anmeldungsdatum: 26.10.2006
Beiträge: 102
Wohnort: nähe Bad Kissingen

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2006 - 13:50:34    Titel:

die medien übertreiben aber auch! Exclamation
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