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Dauer Jura-Studium
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Lernende
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Anmeldungsdatum: 14.07.2006
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2006 - 16:09:52    Titel:

Naja, ich denke mal, im Studium selber bekommt man noch genügend Alternativen zum Richteramtmit. Aber Anwalt könnte ich persönlich nur als Nebenjob machen, da ich nicht jeden vertreten könnte/wollte.
Berlin scheint keine Altersgrenze zu haben (für Richter), aber vielen Dank erstmal, für die schnellen Antworten. Noch `ne Frage, muß man sich das Studium an sich schwer vorstellen oder"nur" zeitaufwendig? Also Gesetze an sich lesen und verstehen, bild ich mir, liegt mir
Discokandi
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Anmeldungsdatum: 29.06.2006
Beiträge: 587

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2006 - 17:47:03    Titel:

ich kann mir persönlich auch nur schwer vorstellen, dass du sofort nach deinem 2. examen richter wirst. musst dich ja erst mal einarbeiten und beweisen.
Discokandi
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Anmeldungsdatum: 29.06.2006
Beiträge: 587

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2006 - 17:49:52    Titel:

Lernende hat folgendes geschrieben:
muß man sich das Studium an sich schwer vorstellen oder"nur" zeitaufwendig? Also Gesetze an sich lesen und verstehen, bild ich mir, liegt mir


dann bild dir diesbezüglich mal nicht zuviel ein. das jurastudium besteht nicht nur aus gesetze lese und verstehen. du musst sie in fällen anwenden können! und das ist tw. verdammt schwer. du musst theorien, meinungsstreitigkeiten, definitionen... parat haben.
ich würde sagen, das studium ist schwer. zumindest habe ich meine schwierigkeiten, mir in der begrenzten zeit den ganzen stoff reinzuhämmern, klausuren zu lösen, HA zu schreiben, praktika zu machen...
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2006 - 17:52:24    Titel:

Ich glaube, alle die (noch) nicht Jura studieren, machen sich da ziemliche Illusionen, weil sie halt einfach nicht wissen, dass Jura eben nicht auswendig lernen ist...

Das Studium ist definitiv schwer. Ich kenne auch keinen, der es studiert und was anderes behauptet. Das sollte man sich auch mal vor Augen führen, anstatt zu sagen: "Ich hab das wohl drauf."

Mit so Sprüchen wäre ich auch SEHR vorsichtig.
Discokandi
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Anmeldungsdatum: 29.06.2006
Beiträge: 587

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2006 - 17:54:01    Titel:

ganz toll auch immer die aussagen zum thema "ich lerne jetzt mal das bgb auswendig" Very Happy
Discokandi
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Anmeldungsdatum: 29.06.2006
Beiträge: 587

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2006 - 17:56:38    Titel:

Lernende hat folgendes geschrieben:
Aber Anwalt könnte ich persönlich nur als Nebenjob machen, da ich nicht jeden vertreten könnte/wollte.


tut mir leid, aber wenn du so denkst, brauchst du gar nicht erst anfangen! klar musst du nicht jeden vertreten, aber zu sagen, "hey ich mach das dann nur nebenberuflich" ist echt krass. meinst du, die anwälte legen dann einfach mal die füße hoch, wenn ihnen der klient nicht passt? und nebenjob für anwälte geht ja gleich mal überhaupt nicht... ich kenne leute, die locker zwischen 50 und 60 stunden arbeiten.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2006 - 19:59:54    Titel:

Ein Richter hat mir beim Prakikum erzählt, warum er lieber Richter als Anwalt ist. Er meinte, als Richter kann es einem eigentlich egal sein, wer gewinnt oder verliert. Aber als Anwalt musst du die Interessen des Mandanten vertreten, auch wenn sie nicht gerecht sind...

Das ist nunmal der Beruf des Anwalts und die meisten Juristen werden Anwälte. Wenn du also schon ne Auswahl an Mandanten treffen würdest, hättest du keine Chance, dich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.

Und wenn man nicht Anwalt werden will, sollte man kein Jura studieren!! Und Anwalt nebenberuflich Laughing ,
schon interessant, was sich manche unter soeinem Beruf vorstellen...
jones49
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 373

BeitragVerfasst am: 28 Okt 2006 - 20:30:54    Titel:

Also da schwirren doch noch so einige Illusionen herum! Die meisten Juristen, die tatsächlich auch Volljurist werden, sind froh, wenn sie überhaupt einen Job finden, der gemessen am jahrelangen Studium und den Strapazen angemessen bezahlt wird. Bei der Mehrzahl ist das nicht der Fall. Die Studieren 7,8,9,10 Jahre und verdienen dann als Anwalt soviel wie ein Bandarbeiter bei Mercedes Benz!

RICHTER, werden von 100 Jurastudenten max. 5 würd ich schätzen. Ohne ein zweistelliges Examen kannst du dir den Staatsdienst vermutlich sowieso abschminken. Und zweistellig schaffen die wenigsten.

So nu überleg dir das nochmal gut! Laughing
Kid_A
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Anmeldungsdatum: 11.07.2006
Beiträge: 210

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2006 - 10:23:40    Titel:

Marina85 hat folgendes geschrieben:
Es ist nicht so, dass man unbedingt schlechte Klausuren schreibt, wenn man viel lernt. Wenn man die richtige Methode drauf hat und es einem etwas liegt, dann kann man durchaus Klausuren im zweistelligen Bereich schreiben. Nichts ist unmöglich, auch in Jura nicht. Dieses o.g. Buch motiviert sehr, beschreibt die Realität aber auch zutreffend.

Das stimmt auf jeden Fall.
Zensuren im zweistelligen Bereich zu kriegen ist sicher nicht unmöglich, auch wenn es öfter gerne mal so dargestellt wird.
Wenn man mit entsprechendem Interesse oder vielleicht sogar Begeisterung dabei ist, ist viel drin.
Ich würde mich selbst z.B. nicht unbedingt als überdurchschnittlich intelligent bezeichnen, hatte aber auch schon zweistellige Ergebnisse.
jones49
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 373

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2006 - 13:49:48    Titel:

Sicherlich sind zweistellige Ergebnisse weder in Hausarbeiten noch in Klausuren eine Utopie. Das schafft glaube ich fast jeder mal im Laufe seines Studiums. Nur wer Richter werden will, muss im Examen eine zweistellige Note einheimsen, und das bedeutet in JEDER der 6 Klausuren Plus mündl. Prf. im durchschnitt zweistellig und DAS schaffen die wenigsten! Wink

Aber immer Mut zur Lücke sach ich ma...
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