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Dauer Jura-Studium
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Lernende
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Anmeldungsdatum: 14.07.2006
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2006 - 15:31:23    Titel:

Stop mal, ich hab nie behauptet, daß das Studium einfach wäre und ich mit Links packen würde. Deshalb hab ich gefragt, wie ich mir den Schwierigkeitsgrad vorstellen muß, denn ich hab schon einen Beruf und weiß, wie blöd es ist, wenn Leute über etwas reden, wovon sie keine Ahnung haben.
Das man die Gesetze auch anwenden können muß, ist auch klar. Und ab hier wird es ja interessant, es gibt ja einfache und schwierigere Gesetze.
Und das mit Anwalt, erstens klingt das ja so, als ob man nach dem Jura-Studium nur Richter, aber eher Anwalt werden kann, denke, es gibt noch mehr Alternativen. Und da ich weiß, daß Anwalt nichts für mich ist, schließ ich das eben gleich aus. ICH könnte halt nicht jeden als Klient betreuen. Wollte damit nicht gesagt haben (ich denke auch, daß ich es nicht getan habe), daß Anwälte nichts machen oder faul sind. Da es aber nichts für mich ist, jeden als Klienten nehmen zu müssen, damit man überlebt, könnte ich es halt nur als zweit-Beruf (also Nebenjob) machen. Mein Vorteil, daß ich schon einen Beruf habe.
Ich war übrigens schon ein paar mal vor Gericht, weiß daher die Realität vom TV zu unterscheiden.
Danke für den Buch-Tip! Werd ich mir gleich mal bestellen. Ich werd auch den Rat annehmen, mich mal in eine Vorlesung zu setzen.
Discokandi
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Anmeldungsdatum: 29.06.2006
Beiträge: 587

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2006 - 16:22:50    Titel:

also wenn du nicht anwalt werden möchtest,dann brauchst du dein 2.examen auch nicht machen. sparst dir ne menge zeit. dann wirst aber auch kein richter.
natürlich hast du mehrere möglichkeiten nach dem jura-studium, aber du hast dich ja sofort auf das richteramt gestürzt.

wenn du schon einen beruf hast, wie möchtest du nebenbei noch studieren? ich krieg ja jetzt (ohne nebenjob) meinen tagesablauf nicht richtig gebacken.
Lernende
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Anmeldungsdatum: 14.07.2006
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2006 - 16:30:17    Titel:

Ich wollte, bevor ich mich bei einer Uni anmelde, mich erstmal schlau machen, ob es machbar ist. Dazu gehörte für mich auch, ob ich denke, daß ich es schaffe, daher meine Anfagsfragen in diesem Forum. Und ich bin leider so veranlagt, daß ich vor wissen will, wofür ich etwas mache (daher Richteramt), bin aber für Alternativen offen.
Wie verläuft denn Dein Tagesablauf in etwas? Wie lange ist man in der Uni und wie lange ist man dann zusätzlich mit Hausaufgaben usw beschäftigt?
Discokandi
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Anmeldungsdatum: 29.06.2006
Beiträge: 587

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2006 - 16:40:34    Titel:

also ich habe 30 semesterwochenstunden. 4 mal die woche ab 8 bis ungefähr 14, 15 uhr und dann muss ich dienstag noch mal von 16-19 in die uni. aber dann hab ich ja noch nichts "gelernt". ich komme also heim, lese lehrbücher zu dem behandelten stoff, wiederhole anhand von fällen (ich versuche pro fach mind. 1 in der woche zu machen), geh in die bib, lese da rechtsprechung nach... und irgendwo dazwischen esse, schlafe, putz meine wohnung und treffe mich mit freunden. diese ausführungen hier mögen jetzt nicht so schlimm aussehen, aber auf die dauer ist das schon kräftezehrend Sad
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2006 - 16:53:11    Titel:

Also, wenn man Jura in 8 Semestern schaffen will (was das 1. StEx angeht), dann kann man NICHTS mehr nebenbei machen, jedenfalls dürfte das die Regel sein.

Ich habe jetzt im 3. Sem. 29 Sem.-Wochenstunden, aber viele Fächer werden wohl "nebenher" laufen, denn man muss eben Schwerpunkte setzen. Bei mir fängt es an 3 Tagen um 8 Uhr an, an einem um 10 und an einem hab ich wirklich fast frei (Donnerstag).

Ich komme frühestens um 16 Uhr nach Hause (meist jedoch 18, zwischendurch hat man aber mal 2 Stunden Mittagspause) und dann heißt es lernen. Die meiste Zeit zum Lernen hat man allerdings am WE, weil man abends nach 4 Vorlesungen auch nicht mehr wirklich aufnahmefähig ist.

Und was man sich unter Lernen vorzustellen hat: Lehrbücher lesen, Prüfungsschemata lernen, Def. lernen und natürlich Fälle, Fälle, Fälle...

Es lernt auch jeder etwas anders. Manche lesen nur Lehrbücher, manche lösen nur Fälle oder machen beides. Ich mache es eigentlich immer so, dass ich zu Beginn jeden Semesters mit Lehrbüchern anfange, aber wenn es dann an die Falllösungen geht, rühre ich die Lehrbücher fast nicht mehr an. In die Bib gehe ich nur wegen Hausarbeiten und wenn ich für Klausuren lernen (4 Wochen vorher). Sonst lerne ich nur zu Hause. Rspr. lese ich ab und an mal, aber meine Hauptarbeit besteht darain, Prüfungsschemata zu lernen, zu verstehen und bei Fällen anwenden zu können. Und natürlich die Millionen von Meinungsstreits einigermaßen drauf zu haben, jedenfalls die wichtigsten.

Freizeit habe ich persönlich nicht viel, fast gar nicht, aber da bin ich vllt. nicht so gut im "Zeitmanagement". Daher ist es z.B. schon gut, wenn man nicht alleine wohnt, da man so automatisch mal rauskommt aus dem Lernen.

Die ersten Wochen und die Semesterferien hingegen sind ein komplett anderes Leben, würde ich sagen. Ok, Praktika und Hausarbeit, aber dafür nicht ständig neuer Stoff zum Lernen. Ist schon erholsam... (obwohl andere wohl sagen würden, dass das für sie schon der pure Stress wäre).

Das klingt alles hart und das ist es auch - aber trotz allem macht es mir riesig Spaß, denn für mich ist es kein "Lernen" iSv "Qual", sondern ich interessiere mich richtig dafür.

Man ist aber schon oft am Rande seiner Nerven angekommen und weiß nicht mehr, wie man alles schaffen kann.
Lernende
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Anmeldungsdatum: 14.07.2006
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2006 - 17:59:39    Titel:

Danke, das war mal eine Antwort,mit der ich was anfangen kann!!
Zu Deiner Frage nochmal, wie ich es mir vorstelle, nebenbei noch zu arbeiten, ich hab gehofft, daß ich dann am Wochenende weitestgehend meine Stunden absolviere (arbeite Schichtdienst), aber es steht noch gar nichts fest, will mich vorher noch schlau machen. Wie läuft das mit den Praktika, wieviel muß man wann und wo machen? Sind die genau während der Semsterzeit?
jones49
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 373

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2006 - 18:14:23    Titel:

Die Praktikaanforderungen variieren von Land zu Land bzw. von Uni zu Uni. IdR sind 3 Monate Praktikumszeit zu absolvieren, die NUR in den Semesterferien bestritten werden dürfen. Wobei keines kürzer als 4 Wochen sein darf. Zum Teil sind auch noch bestimmte Stationen vorgeschrieben, z.B. Anwalt, Gericht, Verwaltung,...
Christian205
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 84
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2006 - 18:37:53    Titel:

Marina85 hat folgendes geschrieben:


...

Man ist aber schon oft am Rande seiner Nerven angekommen und weiß nicht mehr, wie man alles schaffen kann.



Oja, wie wahr Smile. Im 1. Sem konnte ich mich in diesen Situationen noch nicht zügeln mit der Folge, dass jetzt 2-3 Macken von fliegenden Büchern in meiner Wand sind *g.

ABER und das habe ich inzwischen gelernt (3. Sem), es gibt immer den Moment, wo man absolut nicht verstehen will, was einem da das Buch versucht zu erklären. Dann ist es am Besten, es nicht krampfhaft weiterzuversuchen, sondern zu etwas stupiden (zB Definitionen lernen) überzugehehn.

Am nächsten Tag versucht man es dann nochmal und schwups, es ist plötzlich verständlich und wenn nicht, dann wird halt auf Lücke gesetzt und die Hoffnung auf den Rep verlegt Wink
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2006 - 19:56:51    Titel:

jones49 hat folgendes geschrieben:
Die Praktikaanforderungen variieren von Land zu Land bzw. von Uni zu Uni. IdR sind 3 Monate Praktikumszeit zu absolvieren, die NUR in den Semesterferien bestritten werden dürfen. Wobei keines kürzer als 4 Wochen sein darf. Zum Teil sind auch noch bestimmte Stationen vorgeschrieben, z.B. Anwalt, Gericht, Verwaltung,...


Bei uns darf das kürzeste 3 Wochen sein, ist also auch unterschiedlich.

Und nochmal zu der WE-Arbeiten-Sache: Also, wenn du am WE arbeitest, hast du keine Zeit zum Lernen und das ist bei Jura wichtiger als Vorlesungen... ohne das schafft man es nicht. Und da du ja schon wegen deines Alters bedenken hast, denke ich mal, dass du es relativ schnell schaffen willst und wenn du am WE keine Zeit zum Lernen hast, kannst du 8 Semester vergessen, denn die meisten, die noch einen umfangreichen Nebenjob haben, die haben Lücken und zu viele davon sind nicht gut.
Lernende
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Anmeldungsdatum: 14.07.2006
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2006 - 23:50:18    Titel:

Das mit dem Lernen (und die dazu benötigte Zeit) wird wirklich interessant.
Was noch interessant ist, vielleicht kennt sich ja jemand damit aus, wenn ich Praktikum habe, dann kann ich wahrscheinlich nicht mehr "regulär" arbeiten gehen? Bekommt man Gehalt während der Praktika? Werd ich für die Zeit von meinem jetzigen Arbeitgeber freigestellt?
Übrigens stell ich die ganzen Fragen auch, weil ich aus Erfahrungen meines näheren Umfeldes weiß, daß ein Studium nicht nebenbei zu machen ist. Und ich will mir halt vorher reiflich überlegt haben, ob ich mich dem gewachsen fühle.
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