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Abnutzung von Elektronischen geräten
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horst1234
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Anmeldungsdatum: 02.11.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2006 - 20:06:40    Titel: Abnutzung von Elektronischen geräten

ich machs kurz und brings auf den punkt: Wieviel Wert verlierem elektronische Geräte pro tag aufgrund von normaler abnutzung


danke in vorraus für eure antworten

mfg
horst
Kairos
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Anmeldungsdatum: 05.06.2006
Beiträge: 135
Wohnort: DD

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2006 - 20:34:26    Titel:

Willst du auf die so genannte Nutzungsentschädigung bei der Rückgabe von Waren im Rahmen der Gewährleistungspflichten hinaus?

Ob es da eine Faustformel gibt, weiß ich nicht. Verankert ist das zumindest im § 346 BGB:

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__346.html

... und ist ziemlich umstritten, siehe hier:

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2006&nr=37179&Blank=1

Aber vielleicht täusche ich mich auch und du meinst etwas ganz anderes.


Zuletzt bearbeitet von Kairos am 02 Nov 2006 - 21:15:15, insgesamt einmal bearbeitet
Shafirion
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2006 - 20:47:39    Titel:

Da kann es schon allein deshalb keine Faustformel geben, weil das in erster Linie von dem Gerät und der Art und Weise, wie das Gerät benutzt wird abhängt. Wie kann man auf eine solche Frage nur ernsthaft eine pauschale Antwort erwarten?
Kairos
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Anmeldungsdatum: 05.06.2006
Beiträge: 135
Wohnort: DD

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2006 - 20:52:33    Titel:

@ Shafirion

Das war auch mein erster Gedanke, aber es muss eigentlich eine gesetzliche Regelung geben. Denn sonst könnten ja die Händler machen was sie wollen und zum Beispiel im Rahmen der Nutzungsentschädigung "frei Schnauze" irgendwelche Beträge festlegen.
Pandur
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Anmeldungsdatum: 16.03.2006
Beiträge: 849

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2006 - 21:41:16    Titel:

Als grobe Faustformel kann man folgende Berechnung heranziehen:

Kaufpreis der Sache geteilt durch die voraussichtliche Lebensdauer und multipliziert mit der tatsächlichen Nutzungsdauer.

Gruß Pandur

----------------------------
Edit:

Ich stelle gerade fest, dass ich die Frage nicht beantwortet habe Smile
Meine Formel bezieht sich auf die Berechnung der Nutzungsentschädigung, die aber unabhängig vom tatsächtlichen Wertverlust ist.

Der tatsächliche Wertverlust ist natürlich zu sehr vom Gegenstand selbst abhängig. Ein Auto dürfte in den ersten Tagen seiner Benutzung ein Vielfaches seines Wertes verlieren. Der Wertverlust einer Batterie (was dümmeres fällt mir jetzt nicht ein) dürfte dagegen sehr linear verlaufen.
Kairos
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Anmeldungsdatum: 05.06.2006
Beiträge: 135
Wohnort: DD

BeitragVerfasst am: 02 Nov 2006 - 22:20:33    Titel:

Ich sehe es als großes Problem an, dass viele Unternehmer solche Formeln gar nicht kennen und dann eben doch (gezwungenermaßen) einfach irgendwelche Beträge ohne jeden Sinn und Verstand festlegen.

Oder anders ausgedrückt: Es existiert in Deutschland keine allgemeine (staatliche) Informationsplattform, wo solche Regelungen konkret abgerufen werden können.

Klar, man könnte googeln, aber das ist doch nichts offizielles und alles total schwammig ...
Fomori
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Anmeldungsdatum: 07.09.2006
Beiträge: 98
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 03 Nov 2006 - 15:02:46    Titel:

Pandur hat hier im Prinzip schon ne komplette Antwort gegeben.

Zu dem Thema des tatsächlichen Wertverlusts:

Dieser wird sich nur durch einen Vergleich von Neupreis (ggf. gemindert um den Gewinnanteil) und Widerverkaufspreis ermitteln lassen, wie eben beim Gebrauchtwagenkauf auch.

Der reale Wertverlust dürfte aber juristisch nur selten eine Rolle spielen. Die "Nutzungsentschädigung", oder besser, der Wertersatz für die gezogenen Gebrauchsvorteile, ist aber leider immer nur durch Schätzung zu ermitteln.

Grüße, Fomori
Fomori
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Anmeldungsdatum: 07.09.2006
Beiträge: 98
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 03 Nov 2006 - 15:35:19    Titel:

Pandur hat hier im Prinzip schon ne komplette Antwort gegeben.

Zu dem Thema des tatsächlichen Wertverlusts:

Dieser wird sich nur durch einen Vergleich von Neupreis (ggf. gemindert um den Gewinnanteil) und Widerverkaufspreis ermitteln lassen, wie eben beim Gebrauchtwagenkauf auch.

Der reale Wertverlust dürfte aber juristisch nur selten eine Rolle spielen. Die "Nutzungsentschädigung", oder besser, der Wertersatz für die gezogenen Gebrauchsvorteile, ist aber leider immer nur durch Schätzung zu ermitteln.

Grüße, Fomori
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