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Biologie: Das Gehirn und Kokain. Lösungen parat?
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NickiX35
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Anmeldungsdatum: 08.09.2004
Beiträge: 12
Wohnort: Hagen

BeitragVerfasst am: 17 Nov 2004 - 19:46:08    Titel: Biologie: Das Gehirn und Kokain. Lösungen parat?

Material:
a) um die wirkung uns das suchtpotenzial psychoaktiver stoffe, z.b. des kokains zu untersuchen, forscht man seit einigen jahren an bestimmten hirnregionen, wobei im zentrum des interesses das so genannte mesolimbische dopaminsystem steht. es handelt sich hierbei um einen teil des limbischen systems, indem der neurotransmitter dopamin zur signalübertragung benutzt wird. über diesen transmitter steht das limbische system mit dem präfrontalen cortex in verbindung, einem bereich des vorderen gehirns, indem wichtige assoziationsfelder zur steuerung des verhaltens liegen; dort werden auch handlungsstrategienentwickelt.

Der zusammenhang zwischen dopaminausschüttung und verhalten ist in zahlreichen tierversuchen, vorallem an ratten und affen untersucht worden. methodisch bediente man sich dabei vor allem der selbststimulationsmethode: den versuchtieren wurden elektronen in bestimmte hirnbereiche eingepflanzt; die tiere lernten dann, sich per hebeldruck selbst stromstöße in die betreffenden hirnregionen zu versetzen.
Wichtigste ergebnisse dabei:
1. selbststimulierungen im mesolimbischen system sind weitaus effektiver als in anderen hirnregionen: die versuchstiere zeigten enorm hohe selbstreizungsraten (tausende von hebeldrückungen pro minute) und vernachlässigten selbst primäre (natürliche) verstärker wie futter, wasser, geschlechtspartner, von denen bereits bekannt war, dass sie eine dopaminausschüttung im limbischen system beweirken. die selbststimulation wurde teilweise bis zur völligen erschöpfung weitergeführt.
2. eine chemische analyse der zellflüssigkeit, die den tieren während der selbststimulierung aus dem limbischen system entnommen wurde, zeigte einen signifikanten anstieg der dopaminmenge.

b) die wirkung von kokain wurde in ganz ähnlich tierversuchen überprüft. hierbei wurde den tieren anstelle der möglichkeit einer direkten stimulation die möglichkeit zur selbstinjektion von kokain gegeben. einige wichtige ergebnisse waren dabei folgende:
1. die tendenz zur regelmäßigen selbstinjektion unter vernachlässigung anderer verstärker entsprach den ergebnissen bei einer direkten selbststimulation
2. die dopaminaktivität nach kokaininjektion ist erhöht
3. bei freier bewegu8ngsfähigkeit bevorzugen die tiere auch nach längerem aussetzen der drogenzufuhr deutlich die orte, an denen ihnen kokain zur verfügung gestellt wurde
4. bei entzug nach extensivem gebrauch von kokain ist eine eingeschränkte funktionstüchtigkeit des dopaminsystems zu beobachten. diese ist nicht nur auf die erste phase des entzugs beschränkt, sondern dauerhaft.

c) seit längerer zeit steht fest, dass stimulantien wie kokain in das transmittersystem des zentralen nerevensystems eingreifen. messungen der dopaminmenge nach kokaineinnahme ergaben, dass im synaptischen spalt der dopaminergen neuronen die dopaminmenge deutlich und anhaltend erhöht war. die erregungsleitung am postsynaptischem neuron war nicht beeinträchtigt.Alllerdings konnte nach häufigen kokaingaben in der präsynaptischen zelle nur noch eine geringe dopaminmenge gemessen werden. die wiederaufnahme des dopamins und anderer transmitter in das präsynaptische neuron wird durch transportmoleküle vermittelt. in weiteren untersuchungen wurde festgestellt, das kokain die beschriebene wirkung nicht nur im dopaminsystem zeigt, sondern auch bei den mit dopamin verwandten transmittern adrenalin und noradrenalin.

seine verwendung als rauschdroge verdankt kokain einer reihe von wirkungen. insbesondere hat die kokaineinnahme eine starke euphorisierung zur folge: konsumenten berichtenvon einem intensiven hochgefühl und wohlbefinden, der wachheitsgrad steigt, ebenso die wahrnehmung- und reaktionsbereitschaft; schlafbedürfnis und appetit verringern sich. körperliche symptome nach kokainkonsum sind z.b. die erhöhung der herzfrequenz , ein ansteigen des blutdrucks, die verengung der gefäße. bei überdosierung können diese symptome zum körperlichen zusammenbruch bis hin zum herzstillstand führen. koakain hat ein starkes (psychisches) suchtpotenzial. ein entzug verursacht oft depressive verstimmungen; noch lange zeit nach einer therapie kann ein ausgeprägtes drogenverlangenwieder auftreten.

Aufgaben:
1) beschreiben sie anhand der xperimellen befunde die grundlegende funktion des mesolimbischen dopaminsystems, indem sie den zusammenhang zwischen physiologischen befunden und verhalten erläutern.
2) erläutern sie mithilfe der gegebenen informationen die psychischen wirkungen und die körperlicehn symptome, die nach kokaineinnahme zu beobachten sind. ziehen sie dabei alle wirkungsarten von kokain in betracht.
3) erläutern sie anhand der infos den befund , das kokain ein hohes suchtpotenzial besitzt. erlätern sie darauf aufbauend mögliche maßnahmen für eine drogentherapie zum kokainentzug. berücksichtigen sie dabei physiologische und psychische aspekte.

( informationen zum vegetativen nervensystem. transmitter des sympathikus sind adrenalin und noradrenalin, der des parasympathikus acetylcholin.)

HILFE!!!! ich suche vergleichslösungen und erläuterungen zu dieser aufgabe! vermute eine blockierung bzw. beeinträchtigung von parasympathikus sodass lebenswichtige funktionen in den hintergrung treten. meion problem ich kann es mir selbst nicht erklären und habe somit vorallem bei aufgabe 2 und 3 probleme. habe verstaändnisschwierigkeiten beim text ab c). benötige gute seele die mir ihre lösungen zeigen und verständlich erläutern würde!!!!
zeitlimit heute den 17.11 bis spätestens 22.30 Uhr Sad

mit freundlichen verzweifelten grüßen NickiX35
ashira
Gast






BeitragVerfasst am: 09 Feb 2005 - 13:33:05    Titel: link

guck mal hier:
http://www.merian.fr.bw.schule.de/beck/skripten/12/bs12.htm
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