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Verschiedene Fragen zur Fiskalpolitik
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ragnar79
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 21.10.2006
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 06 Nov 2006 - 08:49:37    Titel: Verschiedene Fragen zur Fiskalpolitik

Ich muss in kürzester Zeit sämtliche VWL Bereiche durchziehen und hunderte Fragen beim Lernen beantworten. Ich habe hier einige Fragen bei denen ich Hilfe bräuchte. Ein paar Antworten habe ich auch schon geschrieben, vielleicht könnte man diese kontrollieren? Ich danke euch schon mal, ihr seid spitze Wink

F. 1) An wirtschaftspolitisch verantwortlicher Stelle sollen Sie in einer konjunkturell schwierigen Lage über geeignete wirtschaftspolitische Maßnahmen entscheiden. Ihr Umfeld rät Ihnen zu einer Erhöhung der Ausgaben, um durch die staatlichen Mehrausgaben die Nachfrage beleben. Werden sie diesen Vorschlag aufgreifen? Warum oder warum nicht?

F. 2)An wirtschaftspolitisch verantwortlicher Stelle sollen Sie in einer konjunkturell schwierigen Lage über geeignete wirtschaftspolitische Maßnahmen entscheiden. Ihr Umfeld ist angebotstheoretisch orientiert. Welche Ratschläge erwarten Sie? Werden sie darauf eingehen? Warum oder warum nicht?

F. 3) Sie lesen in dem Wahlprogramm – Abteilung Fiskalpolitik – einer Partei: „Mit jeder Millarde Ausgabenerhöhung schafft der Staat 10 Mrd. Euro mehr Einkommen!“ Auf welcher Vorstellung basiert dieser Programmpunkt? Würden sie ihn unterstützen? Warum oder warum nicht?

F. 4)Der Staatsverschuldung in Deutschland sind u.a. durch den Stabilitätspakt Grenzen gesetzt. Welche? Funktionieren ihrer Meinung nach diese Grenzen in der Realitiät?

F. 5) Für das kommende Jahr werde ein Wachstum des Produktionspotentials von 2% erwartet, infolge von Auslandseinflüssen wird eine unvermeidliche Inflationsrate von 0,5% angenommen. Können sie anhand dieser Angaben ermitteln, wie die Zentralbank die Geldmenge ausweiten sollte? Welche weiteren Angaben würden die gegebenenfalls benötigen?

F. 6)Warum steuert die Europäische Zentralbank nicht direkt das Preisniveau? Welche Größe wird stattdessen gesteuert? Mit welchen Instrumenten? Aus Basis welchen theoretischen Zusammenhangs?

F. 7a) Strukturwandel ist mit Kosten verbunden, zum Beispiel werden Arbeitsplätze vernichtet, berufliche Qualifikationen veralten. Soll ihrer Meinung nach der Staat durch entsprechende Subventionen den Strukturwandel verhindern? Warum oder warum nicht?

F. 7b) Sollte der Staat vielleicht Produkt- und Prozessinnovationen fördern, um den Strukturwandel zu fördern oder zu lenken? Warum oder warum nicht?

F. Cool a) Inwieweit entspricht die Forderung nach Studiengebühren dem ökonomischen Charakter der Bildung? Sollten die Studierenden die gesamten Kosten ihrer Ausbildung tragen? Warum oder warum nicht?

b) Aufgrund leerer Kassen plane der Staat, sich vollständig aus der Forschungsförderung zurückzuziehen. Ist das aus ökonomischer Sicht vernünftig? Begründen Sie ihre Antwort!

F. 9) Seit einiger Zeit versuchen Frankreich und Deutschland im Rahmen der EU die Industriepolitik zu stärken.
a) Beschreiben Sie die Ziele und Instrumente der Industriepolitik
b) Erläutern Sie Probleme und Chancen der Industriepolitik
c) Begründen Sie, wie Sie zur Stärkung der Industriepolitik in der EU stehen
ragnar79
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 21.10.2006
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 06 Nov 2006 - 08:51:19    Titel:

A. 1) Man muss prüfen, ob der Staat während der Aufschwung- und Boomphase durch Mehrreinnahmen genügend Staatsschulden abgebaut bzw. Staatsvermögen aufgebaut hat, um sich überhaupt eine Staatsverschuldung bzw. erhöhte Ausgaben in dieser schwierigen Lage leisten zu können. Eine Erhöhung der Ausgaben wäre dann auf jeden Fall sinnvoll, um die Nachfrage zu erhöhen. Daraus folgt, dass die Unternehmen ihre Produktion aufrecht zu erhalten können und Arbeitsplätze gesichert werden. Sobald eine Boomphase folgt, müssen die Mehrausgaben wieder reduziert und das Staatsdefizit abgebaut werden.

A.2) Es wären Ratschläge zu erwarten wie: Senkung der Unternehmenssteuern, Senkung der Sozialabgaben, Abschreibungserleichterungen und großzügige Abschreibungsregelunge, Lockerung des Kündigungsschutzes, Mittelstandsförderung, Einführung von Kombilohn. Es wäre meiner Meinung nach richtig, eine angebotstheoretische Fiskalpolitik zu unterstützen. In anderen Ländern wie z.B. Dänemark, wurde die Arbeitslosigkeit um fast 50 % verringert, seit Führung einer angebotstheoretischen Fiskalpolitik. Durch Durchführung oben genannter Maßnahmen werden die Unternehmen entmutigt, neue Arbeitsplätze zu schaffen. Arbeitnehmer unterstehen zwar dem Risiko, „schneller“ arbeitslos zu werden (z.B. Lockerung des Kündigungsschutzes) Finden jedoch schneller neue Arbeit.

Angebotsorientierte Ökonomen fordern im Rahmen der Fiskalpolitik die Rückführung der Staatsquote einschließlich weiterer Maßnahmen im Rahmen der Privatisierung, den Abbau der Staatsverschuldung sowie generellen Subventionsabbau.
Ein leistungsorientiertes, investitions- und innovationsfreundliches Steuersystem und eine steuerliche Entlastung auf breiter Basis. Hierdurch wird die Leistungsbereitschaft angeregt und die Dynamik beschleunigt. Wenn das Wirtschaftswachstum stark genug ist können die Steuereinnahmen trotz Verringerung der Steuersätze steigen und das Haushaltsdefizit abgebaut werden.


A. 4)Die jährliche neue Staatsverschuldung darf pro Jahr nicht mehr als 3% des BIP betragen. EU Staaten, die diese 3% Grenze missachten und mehr als 3 mal überschreiten, müssen mit hohen Geldstrafen rechnen.

A. 8 b)Technischer Fortschritt ist sehr wichtig für wirtschaftliches Wachstum und internationale Konkurrenzfähigkeit. Gerade im Forschungsbereich wäre es ein großer Fehler, die Förderung zu entziehen.
ragnar79
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 21.10.2006
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 08 Nov 2006 - 11:02:39    Titel:

hat keiner ein paar tipps?
YooMan
Newbie
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Anmeldungsdatum: 08.11.2006
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 08 Nov 2006 - 11:15:00    Titel:

3) Das müsste der Multiplikator-Effekt sein.

6) Die Zentralbank steuert nur die Bargeldmenge, die ein Teil der absoluten Geldmenge M ist.
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