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Israel und die Uranbombe / Antisemitismus und Israel
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Israel und die Uranbombe / Antisemitismus und Israel
 
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Canislupus²
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Anmeldungsdatum: 30.07.2006
Beiträge: 748
Wohnort: Ereignishorizont

BeitragVerfasst am: 08 Nov 2006 - 23:58:52    Titel:

Ein Jude zog in eine sehr katholische Gegend. Jeden Freitag wurden die Katholiken sehr nervös, denn während sie ihren Fisch aßen, sass der Jude im Garten und grillte Steaks. Also machten sie sich daran, ihn zu konvertieren. Schliesslich, mit Bitten und Drohungen, schafften sie es. Sie brachten ihn zu einem Priester, der besprenkelte ihn mit gesegnetem Wasser und sprach:
"....geboren als Jude
....aufgewachsen als Jude
....jetzt ein Katholik."
Die Katholiken waren begeistert. Keine verführerischen Gerüche mehr am Freitag.
Aber am nächsten Freitag zog der Grillgeruch wieder durch die Nachbarschaft. Die Katholiken rannten alle zum Haus des Juden um ihn an seine neue Diät zu erinnern. Sie fanden ihn am Grill stehend, wo er Wasser über das Fleisch sprenkelte und sagte:
"....geboren als Kuh
....aufgewachsen als Kuh
....jetzt ein Fisch."

Den Witz musste ich los werden.
Rashida
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Moderator


Anmeldungsdatum: 05.02.2006
Beiträge: 764
Wohnort: Paderborn

BeitragVerfasst am: 08 Nov 2006 - 23:59:28    Titel:

@ Leviathan

Ich kenne die Geschichte. Aber wenn es so ist, dann brauchen wir über nichts sprechen, bei dem wir nicht dabei gewesen sind.
Es geht hier doch nicht um interessant oder nicht. Wenn Israel etwas macht, was ich nicht gut finde, warum soll ich es nicht sagen? Ich finde auch nicht gut, was in Saudi Arabien geschieht oder im Iran, oder sonst wo. Also kritisiere ich. Ich kritisiere nicht das Volk, sondern die Politik, daran sehe ich erstmal nichts verwerfliches und schon gar nichts unnützes.
Leviathan18m
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Anmeldungsdatum: 03.08.2006
Beiträge: 397

BeitragVerfasst am: 09 Nov 2006 - 00:01:58    Titel:

Canislupus² hat folgendes geschrieben:
Eine weitere kleine Nebenfrage: Warum darf man nicht antisemitisch sein? Also ich meine Judentum ist eine Religion, die genauso bescheuert ist wie jede andere. Also darf man denn keine Scherze über Juden machen, aber über Christen und Islamiten. Ich finde Religion verblendet uns, schreibt uns Doppelmoral vor, führt zur Bigotterie usw. Schließlich führt es zu Konflikten und Kriegen gegen Andersdenkenden.

Außerdem ist Antisemitismus keine Form von Rassismus. Rassismus ist eher die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer anderen Hautfarbe und deren kulturellen Hintergründe. Nicht aber deren Religion. Daher verstehe ich unter den heutigen Antisemitismus eher als eine Kritik gegen das Judentum.


du hast wesen und inhalt des antisemitismus nicht so wirklich verstanden.

ich glaub mindeste wären wikipedia-artikel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Antisemitismus

Und dann noch ein Witz, aus: Uri Avnery, Who is anti-Semitic, and who is not

Während des Sechs-Tage-Krieges im Juni 1967 treffen sich zwei Männer auf der Straße. Der eine sagt, auf die Frage, warum er so glücklich dreinschaue, er habe gerade vernommen, dass die israelische Luftwaffe sechs Flugzeuge sowjetischer Bauart abgeschossen habe. Am anderen Tag ist er noch vergnügter, weil die Israelis acht MIG-Jäger ausgeschaltet haben. Am dritten Tag ist er unglücklich. Sein Freund fragt teilnahmsvoll, ob die Israelis heute keinen militärischen Erfolg gehabt hätten. Doch, antwortet der, aber jemand hat mir mitgeteilt, dass die Israelis Juden sind.
[...]
Der Antisemit hasst die Juden, weil sie Juden sind, ungeachtet ihrer Handlungen.


Zuletzt bearbeitet von Leviathan18m am 09 Nov 2006 - 00:10:26, insgesamt einmal bearbeitet
masterofdisaster
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 913

BeitragVerfasst am: 09 Nov 2006 - 00:03:38    Titel:

Zitat:
Außerdem ist Antisemitismus keine Form von Rassismus. Rassismus ist eher die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer anderen Hautfarbe und deren kulturellen Hintergründe. Nicht aber deren Religion. Daher verstehe ich unter den heutigen Antisemitismus eher als eine Kritik gegen das Judentum

Antisemitismus ist keine Kritik! Antisemitismus wird Synonym zu Judenfeindlichkeit benutzt, also pauschales feindselig-diskriminierendes Verhalten gegenüber von Juden, rein aufgrund der Religionszugehörigkeit.
Wikipedia definiert Antisemitismus als...
Wikipedia hat folgendes geschrieben:
... pauschale Ablehnung von Juden aus verschiedenen Motiven...


Zitat:
Eine weitere kleine Nebenfrage: Warum darf man nicht antisemitisch sein
Du bist hoffentlich in der Lage, das aus dem oben gesagten zu erfassen!
Nutz
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Anmeldungsdatum: 05.08.2005
Beiträge: 2093

BeitragVerfasst am: 09 Nov 2006 - 00:08:04    Titel:

Canis der Witz ist herrlich das muss ich jetzt mal loswerden Wink
Leviathan18m
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Anmeldungsdatum: 03.08.2006
Beiträge: 397

BeitragVerfasst am: 09 Nov 2006 - 00:09:25    Titel:

Rashida hat folgendes geschrieben:
@ Leviathan

Ich kenne die Geschichte. Aber wenn es so ist, dann brauchen wir über nichts sprechen, bei dem wir nicht dabei gewesen sind.
Es geht hier doch nicht um interessant oder nicht. Wenn Israel etwas macht, was ich nicht gut finde, warum soll ich es nicht sagen? Ich finde auch nicht gut, was in Saudi Arabien geschieht oder im Iran, oder sonst wo. Also kritisiere ich. Ich kritisiere nicht das Volk, sondern die Politik, daran sehe ich erstmal nichts verwerfliches und schon gar nichts unnützes.


Kritik ist dein absolutes Recht.
Nun, wenn ich das Bedürfnis spüre, etwas zu kritisieren, stell ich mir gleichzeitig immer auch die Frage, warum ausgerechnet ich was bestimmtes kritisiere.

Ich weiß ja nicht, was du nicht gut findest, was Israel so macht, nur füge ich dem lediglich hinzu:

Hättest du auch ein anderes Land kritisiert an Stelle Israels?

Mein Problem ist, dass so ein winzig kleines Land, gerade mal die Grüße von Hessen ( 20.000km² Exclamation Exclamation Exclamation ) so im Mittelpunkt der Politik steht.

Schau mal wieviele Threads hier im Forum alleine über Israel gibt.

Wir reden so, als wäre Israel ein Schurkenstaat.
Adonis84
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 600
Wohnort: tiefste provinz

BeitragVerfasst am: 09 Nov 2006 - 00:12:42    Titel:

Canislupus² hat folgendes geschrieben:
Eine weitere kleine Nebenfrage: Warum darf man nicht antisemitisch sein? Also ich meine Judentum ist eine Religion, die genauso bescheuert ist wie jede andere. Also darf man denn keine Scherze über Juden machen, aber über Christen und Islamiten. Ich finde Religion verblendet uns, schreibt uns Doppelmoral vor, führt zur Bigotterie usw. Schließlich führt es zu Konflikten und Kriegen gegen Andersdenkenden.

Außerdem ist Antisemitismus keine Form von Rassismus. Rassismus ist eher die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer anderen Hautfarbe und deren kulturellen Hintergründe. Nicht aber deren Religion. Daher verstehe ich unter den heutigen Antisemitismus eher als eine Kritik gegen das Judentum.


Antisemitismus ist der Hass auf Juden als Menschen, nicht auf die Religion. Genauso könntest du Softeisverkäufer hassen, nicht aufgrund des Softeises, sondern weil sie das sind, was sie sind: Softeisverkäufer. Antisemitismus ist sehr wohl eine Form des Rassismus!
Rashida
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Moderator


Anmeldungsdatum: 05.02.2006
Beiträge: 764
Wohnort: Paderborn

BeitragVerfasst am: 09 Nov 2006 - 00:14:15    Titel:

Was ich nicht gut finde, habe ich schon oft genug gesagt ( weiss nicht ob du schon hier warst...aber das ist nicht das Thema).
Ich kritisiere ebenso andere Staaten, falls sie mal das Thema sind, wenn andere diese Themen starten und ich dazu was sagen möchte tue ich es.
Stell dir vor, ich kritisiere auch die Palästinensische Regierung, die Fatah und besonders die Hamas. Ich gebe beiden Schuld an dem Disaster da unten. Nur mault mich niemand an, weil ich Palästina oder den IRan kritisiere. Sondern nur wenn ich mal ISrael kritisiere....das ist es doch, warum das Thema immer so aktuell ist...
Adonis84
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 600
Wohnort: tiefste provinz

BeitragVerfasst am: 09 Nov 2006 - 00:14:50    Titel:

Nutz hat folgendes geschrieben:


Ist das so? In beiden Fällen bedient man sich der Klischees mehr nicht.
Mir persönlich ist bei solchen Witzen die Geschichte der Vorfahren der "Witzopfer" absolut egal. Denn sonst verbieten sich noch eine Menge solcher Witze (über Indianer z.B.)
Meines Erachtens gibt es für Humor keine Grenzen.


Ich lache lieber mit als über Menschen.

Zitat:


Mir ist jetzt grad nicht bewußt das Jordanien vor kurzem einen Angriffskrieg führt oder geführt hat. Aber vielleicht bin ich da nur schlecht informiert...


Jordanien hat zwei Angriffskriege gegen Israel geführt. Du bist schlecht informiert.
masterofdisaster
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 913

BeitragVerfasst am: 09 Nov 2006 - 00:27:59    Titel:

Leviathan18m hat folgendes geschrieben:
Rashida hat folgendes geschrieben:
@ Leviathan

Ich kenne die Geschichte. Aber wenn es so ist, dann brauchen wir über nichts sprechen, bei dem wir nicht dabei gewesen sind.
Es geht hier doch nicht um interessant oder nicht. Wenn Israel etwas macht, was ich nicht gut finde, warum soll ich es nicht sagen? Ich finde auch nicht gut, was in Saudi Arabien geschieht oder im Iran, oder sonst wo. Also kritisiere ich. Ich kritisiere nicht das Volk, sondern die Politik, daran sehe ich erstmal nichts verwerfliches und schon gar nichts unnützes.


Kritik ist dein absolutes Recht.
Nun, wenn ich das Bedürfnis spüre, etwas zu kritisieren, stell ich mir gleichzeitig immer auch die Frage, warum ausgerechnet ich was bestimmtes kritisiere.

Ich weiß ja nicht, was du nicht gut findest, was Israel so macht, nur füge ich dem lediglich hinzu:

Hättest du auch ein anderes Land kritisiert an Stelle Israels?

Mein Problem ist, dass so ein winzig kleines Land, gerade mal die Grüße von Hessen ( 20.000km² Exclamation Exclamation Exclamation ) so im Mittelpunkt der Politik steht.

Schau mal wieviele Threads hier im Forum alleine über Israel gibt.

Wir reden so, als wäre Israel ein Schurkenstaat.


Zu der Frage, die du hier aufwirfst hat es in der ZEIT einen Artikel gegeben, der darauf (zugegeben etwas überspitzt formuliert) eine mögliche Antwort gibt:

ZEIT hat folgendes geschrieben:
...Und auf den reflexhaften Vorwurf des Antisemitismus antworten unsere modernen Judenhasser cool: »Man wird Freunde doch kritisieren dürfen!« Mit dem scharfen Auge starren die Deutschen auf die Juden in Israel, mit dem triefenden Auge glotzen sie auf die Araber in Palästina. Das romantische Verständnis der Deutschen für die Islamisten im Nahostkonflikt hat aber Gründe. Sie halten Araber für affige Wilde, für unmündige Menschen dritter Klasse, an die man noch keine aufklärerisch-humanen Maßstäbe anlegen darf. Die Zuneigung der Deutschen ist eine Art von vormundschaftlicher Verachtung. Der schwärmerische Respekt vor dem Fremdländischen ist nur Bequemlichkeit und Hochmut. Ich sehe im Multi-Kulti-Geschwärme meiner alternativen Zeitgenossen die seitenverkehrte Version des Rassendünkels von gestern...

(http://www.zeit.de/2006/44/Biermann)
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